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Hochgefühle an Board

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Freundschaft / P18 / Mix
Harry Styles Liam Payne Louis Tomlinson Niall Horan OC (Own Character) Zayn Malik
19.10.2021
14.06.2022
14
39.795
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19.10.2021 2.723
 
Malerische Schönheit war die passendste Beschreibung für das, was mich umgab. Frühlingshafte, fast schon frühsommerliche Sonnenstrahlen tauchten den Hafen vor meinen Augen in träumerisches, morgendliches Licht. Die verschlafene Atmosphäre der Stadt paarte sich langsam mit den aufgeweckten Menschen, die verkleckert durch die Gegend liefen. Mit ihren Koffern, die sie hinter sich herzogen und den Taschen, die darauf und in allen freien Bereichen der Arme verteilt waren. Dieses Bild gab mir das Gefühl von einer Aufbruchsstimmung, die bei mir zwar bereits seit Tagen herrschte, doch sich nun langsam tatsächlich realisierte.

Der Punkt, an dem sich Vorfreude und aktuelle Freude vermischten, kam einen großen Schritt näher, als sich das gigantische Kreuzfahrtschiff vor meinen Augen auftat. Pompös erschien es in einer Erscheinung aus flächendeckendem Weiß und ließ die Menschen darauf und davor so klein aussehen wie eine Maus vor einem Pferd. Wie automatisch schritt ich auf das Schiff zu und erkannte immer besser den Schriftzug darauf, der sich aus meiner Sicht am Bug und der langen Seite plakativ erstreckte.

AlohaTours – ALOTOU.

Meine Mundwinkel zuckten. Das war definitiv kein Zufall.

Langsam fing mein Gehirn die Geräuschkulisse ein. In nicht allzu weiter Ferne war das Rauschen des Meeres zu hören. Wie im Film vernahm ich eine Schiffshupe und Möwengeschrei. Fahrzeuge gaben dem Ganzen die dumpfe, bassige Note und mischten sich mit dem Geräusch der Kofferrollen auf dem Asphalt. Stimmen überblendeten langsam die Kulisse.

Eine davon tauchte unmittelbar neben mir auf. Nachdem ich realisiert hatte, dass mit mir gesprochen wurde, wendete ich mich von dem Bild des Schiffes ab.

„Wusstest du, dass das hier ein historischer Ort ist?“ Liam schaute mich bedeutungsschwanger an und wartete einen Moment ab, bevor er weitersprach.

„Hier wurde wahre Geschichte geschrieben.“ In Rätseln sprechen war schon immer sein Ding gewesen. Ich gab ihm einen beeindruckten Blick und nickte langsam, um ihm zu symbolisieren, dass ich ihm zuhörte.

Liam holte Luft, um mir die geschichtlichen Hintergründe Southhamptons zu erläutern, doch kam nicht zu Worte, da ein aufgedrehter Lockenkopf dazwischen gesprungen kam. „Die Geschichte werden wir schreiben!“ beteuerte Ashton begeistert und schaute uns abwechselnd an. Ich konnte mich nicht darauf konzentrieren, ihm zu antworten, da in diesem Moment ein dumpfes Geräusch hinter uns ertönte.

„Oh Mist, mein Koffer!“ fluchte Ashton und lief ein paar Meter zurück. Ich wusste nicht, was er erwartet hatte, wenn er seinen Koffer auf einer deutlichen Erhebung des Bodens abstellte und es nicht für nötig hielt, ihn händisch zu sichern, damit er uns umarmen konnte.

Ich schüttelte grinsend den Kopf in Richtung Liam und wartete mit ihm gemeinsam, bis Ashton wiederkam.

Der Rest der Truppe traf fast zeitgleich mit uns vor dem Schiff ein. Dort warteten noch andere Gruppen von Menschen auf den Einlass, welcher in wenigen Momenten folgen sollte. Die zuständigen Mitarbeitenden machte sich scheinbar gerade bereit dazu. Sie stellten sich an die Brücke, welche heruntergeklappt war und das Land mit dem Schiff verband. Beim Betrachten dieser Brücke und dem Gedanken, sie gleich zu betreten, machte sich eine angenehme Aufregung in meiner Magengegend breit. Der Dopamin-Hotspot war deutlich zu erkennen. Das war auch auf meinem Gesicht zu verzeichnen, welches über beide Wangen Freude ausstrahlte. Ich hatte noch nie eine Kreuzfahrt gemacht. Als ich jünger war, war ich mit meiner Familie auf einer Reise über das Mittelmeer in einem Boot, das inklusive Personal 14 Gäste umfasste. Das fand ich wunderschön. Doch so ein großes Schiff mit unzähligen Passagieren war eine ganz neue Erfahrung für mich.

„Sehr verehrte Gäste, bitte kommen Sie in zwei Reihen an Board! Halten Sie ihre Tickets und Ihren Personalausweis bereit.“ Jetzt ging es los. Ich stellte mich gemeinsam mit meiner Gruppe in zwei Reihen an und tippelte ungeduldig auf den Boden. Ich versuchte, so viel wie möglich zu erkennen, doch wurde mal wieder daran erinnert, dass das mit meiner Körpergröße schwierig war. Zumal scheinbar alle Menschen, die vor uns standen, Riesen waren.

Ich machte mir nichts draus und betrachtete meine Umgebung. Meine Füße kamen in Kontakt mit der Brücke und wie automatisch hielt ich mich mit der rechten Hand am Geländer fest, welches mir ein wenig Sicherheit gab. Zwei Meter unter mir war das Wasser und ich zwang mich, mir lieber das Schiff anzusehen.

Dieses erschien mir von hier noch gigantischer als von weiter weg. Ich konnte nicht einschätzen, wie groß es wirklich war. Aber es musste unzählige Räume haben, die erkundet werden wollten. Auf mehreren Etagen erstreckte sich die Höhe und gab den Eindruck, dass hier sehr viel erlebt werden konnte. Das war auch das, was Louis uns erzählt hatte. Allerdings hatte ich diesen seit vorgestern nicht gesehen, obwohl wir diesen Urlaub natürlich auch mit ihm verbringen wollten. Er hatte das alles organisiert und uns darauf vorbereitet. Aber irgendwie war er jetzt nicht bei uns. Harry jedoch schwieg wie ein Grab, wenn wir ihn fragten, wo sein Ehemann war.

Bevor ich mir weiter darüber Gedanken machen konnte, sah ich in das Gesicht eines freundlich aussehenden Mannes in weißer Kleidung. Er hielt mir seine Hand hin und ich musste mich für den Bruchteil einer Sekunde zusammenreißen, ihm diese nicht zu schütteln. Glücklicherweise verstand ich noch im richtigen Moment, dass er meine Dokumente sehen wollte und hielt ihm diese hin. Er überprüfte diese mit den Augen, scannte sie mit einem Gerät und gab sie mir dann zurück. Er hielt mir ein dunkelgrünes Band mit einem Blumenmuster darauf hin, welches ich dankend annahm.

Meine Mitreisenden erhielten dieselbe Farbe und wir sammelten uns ein paar Meter weiter, wo wir anderen Passagieren nicht den Weg versperrten. Mit unserem Gepäck in der Mitte halfen wir uns gegenseitig, das Band am Handgelenk zu befestigen. Es war aus einem gummiartigen Material und schien relativ hochwertig.

„Wow, das glitzert ja.“ Sagte Luke in seiner gewohnt tiefen Stimmlage und klang wie immer so treudoof, dass man denken könnte, er meine das nicht ernst. Doch wir alle wussten: Luke war einfach so. Es wurden daraufhin die Bänder begutachtet und in die Sonne gehalten. Beeindruckt schaute ich mir mein Handgelenk von allen Seiten an und entdeckte einen kleinen Schriftzug am Rand.

„Hier steht was.“ Bemerkte ich und las den vier Buchstaben vor. „LVIG.

Zayn schien skeptisch, als er den Schriftzug und das glitzernde Armband betrachtete. „Was soll das denn heißen?“ Er wandte sich dabei an seine Freundin, die aber in ganz anderen Gedanken vertieft war.

„Ich find das Design total spannend. Diese Schrift geht so in die Blumen über, dass es auf jeden Fall dafür designt sein muss.“ Philosophierte Leonie und ich nickte, obwohl sie das Band und nicht mich ansah. Außerdem verstand ich von Design leider nicht viel, im Gegenteil zu ihr.

„Da steckt bestimmt jemand hinter, den wir kennen.“ Sagte Aileen im halbernsten Ton. „Ich weiß auch nicht, wie ich darauf komme.“ Sie zuckte mit den Schultern, grinste mich aber an. Ich verstand sofort, worauf sie hinauswollte.

Doch noch bevor ich ihr antworten konnte, ertönte ein uns bekannter Song, mit dem hier wirklich niemand gerechnet hatte. Die Klänge von Humuhumunukunukuapua'aaus High School Musical 2 erklangen über die Lautsprecher und ließen damit sicherlich jeden Mitfahrenden auf diesem Schiff erstaunt durch die Gegend schauen. So war es jedenfalls bei uns.

Währenddessen liefen hawaiianisch gekleidete Mitarbeitende mit Tabletts durch die Gegend und reichten jedem von uns eine mit einem Getränk gefüllte Kokosnussschale. Wir bedankten uns und tranken, doch viel zu sagen hatten wir alle außer den W-Fragen, die durcheinander klangen, nicht.

Genau diese wurden uns im nächsten Moment, als der erste Refrain des Songs ausklang und die Musik in den Hintergrund trat, beantwortet.

„Alohahoi meine Leichtmatrosen!“ war Louis Stimme über die Lautsprecher zu hören. Unsere Münder standen offen. Doch trotzdem verstanden wir alle jetzt so einiges. „Hier spricht euer Kapitän Louis! Ich heiße euch herzlich willkommen bei AlohaTours, der sicherlich besten Reise eures Lebens. Wir wollen uns auf den nächsten drei Wochen Europa vornehmen. Wo es genau hingeht, verrate ich euch an dieser Stelle noch nicht. Aber das werdet ihr noch früh genug erfahren!“

Wir schauten einander an, doch keiner konnte ein Wort sagen. Das hatten wir nicht erwartet. Nur Harry lächelte von einem Ohr zum anderen – er musste sicherlich stolz sein, einmal auf Louis, der scheinbar viel Arbeit geleistet hatte und noch leisten würde, aber auch auf sich selbst, dass er nichts verraten hatte.

„Nun aber einmal zu ein paar anderen Fakten. Dieses wunderschöne Lied, das ihr gerade hören durftet, heißt Humuhumunukunukuapua'a und wird gesungen von Sharpay und Ryan. Dieses Lied ist unser diesjähriges Lied zur Reise! Ihr dürft es also nun jeden Morgen zum Aufwachen hören.“ Aileen, Leonie und ich sahen uns grinsend an. Auch Ashton und Luke freuten sich. Zayn und Liam hingegen schienen nicht sehr begeistert. Niall schien einfach nur verwirrt.

„Wusstet ihr übrigens, dass Humuhumu nukunuku apua'a der hawaiianische Name für zwei Arten des Drückerfisches ist? Drückerfische gehören zur Familie der Kugelfische. Und so, wie das Essen hier schmeckt, meine Lieben, könnt ihr euch am Ende der Reise auch zur Familie der Kugelfische zählen!“

Unsere gesamte Gruppe fing an, zu lachen. Louis war nicht nur wegen seiner Art, seinen Überraschungen und der hohen Tonlage witzig, sondern hatte auch inhaltlich einen großartigen Humor. Das Beste daran war aber meistens doch, dass er die Dinge meinte, die er sagte.

„Aber nun noch zu einem historischen Aspekt.“ Sagte Louis mit ernsterem, aber trotzdem freundlichen Tonfall. Ich schlürfte meinen Cocktail aus der Kokosnussschale, welcher cremig war, aber doch eine frische Note zeigte. Er war lecker – und sicherlich leicht gefährlich, weil er zwar Alkohol enthielt, aber diesen nur ganz leicht rausschmecken ließ, wenn man es wirklich darauf anlegte. Als ich zu Ashton sah, hatte dieser seinen Strohhalm entnommen und die Schale über sein Gesicht gehoben, um die letzten Tropfen auf seine Zunge fallen zu lassen. Das konnte ja heiter werden. Im wahrsten Sinne des Wortes.

„Ihr befindet euch in Southhampton – einem historischen Ort.“ Nun gestikulierte Liam wild vor meiner Nase herum. „Sag ich doch, sag ich doch!“ beteuerte er und ich nickte deutlich. Louis sprach weiter und ließ Liam eingeschnappt die Arme kreuzen – denn er kam ihm mit der Aufklärung zuvor.

„Im Jahre 1907 verlegte die White Star Line ihren Sitz nach Southhampton. Von dort aus startete 1912 eines der wohl bekanntesten Schiffe der Reederei – und der Weltgeschichte. Die…“ erklärte Louis und wurde von Liams leicht enttäuschtem Unterton begleitet. „Titanic.“

Ein Raunen ging durch unsere Gruppe und regte aufgeregte Gespräche an. Vor allem Michael schien sich sehr dafür zu interessieren, was mich wunderte. Auch Luke war ganz aufgeregt und fiel sofort in Philosophien mit seinem Bandkollegen. Ich wusste schon, wer später an der Reling stehen und eine Filmszene nachspielen würde. Auch Ashton klinkte sich in das Gespräch mit ein und automatisch blickte ich zu Calum – der aber als einziger der Band nicht sonderlich beeindruckt schien. Als unsere Blicke sich trafen, rollte er nur grinsend mit den Augen.

Das Gespräch der Gruppe wurde nun aber von Louis unterbrochen, dessen Stimme uns über weitere Dinge bezüglich der Reise aufklärte.

„Oh ja, das ist aufregend, nicht wahr? Für Inszenierungen des Films ist die nächsten Wochen auf jeden Fall genug Zeit.“ Louis würde sich das sicher selbst nicht entgehen lassen. „Nun kommen wir zum Organisatorischen. Ich werde nun im Folgenden verschiedene Gruppierungen, zu finden auf den wundahoien, nebenbei von mir höchstpersönlich designten, Armbändern, aufrufen. Diese Gruppierungen werden dann von ihrer Gruppenleitung zu den Zimmern geführt.“

Erneut schaute ich mir das Armband an. Die Buchstaben werden also damit etwas zu tun haben. Ich fragte mich, wie die anderen Gruppen hießen.

„Zuerst die NSIGs.“ Sagte Louis. Daraufhin konnten wir auf dem Deck, auf welchem wir mittlerweile standen, eine Gruppierung vorfinden, die sich mit einer Mitarbeitenden des Schiffs zusammenfand. „Nun die MSIGs.“ Fuhr Louis fort. Es bildete sich eine weitere Gruppierung. So ging das mit einigen Gruppen weiter, bis nach einer gefühlten halben Stunde nur wir elf übrig waren. „Sooo, kommen wir nun zu den LVIGs!“ Aufgeregt wedelte Luke mit seinem Armband in unserer aller Mitte herum. „Das sind wir! Das sind wir, Leute!“

„Das war ja nicht vorauszusehen.“ Bemerkte Liam trocken. Luke schmollte und sah ihn mit zusammengezogenen Augenbrauen an. Liam war scheinbar immer noch beleidigt, dass er sein Wissen nicht mitteilen durfte. Ich hoffte zu unser aller Bestem inständig, dass es hier einen Quizclub gab.

„Meine Freunde!“ rief Louis schon fast ins Mikrofon. „Louis!“ schrie Ashton zurück und weckte damit sicher auch die letzten Southhamptoner an Land aus ihrem Wochenendschlaf.

„Ich bin so glücklich, dass ihr da seid. Ihr seid meine LVIGs! Die Louis Very Important Guests!“ Ein verstehendes Raunen ging durch die Runde. Das alles erklärte natürlich auch das Design. Und so langsam setzte sich auch ein Baustein auf den anderen. „Ich möchte euch bitten, nun zu euren Zimmern zu gehen. Ich bin höchstpersönlich eure Gruppenleitung! Hihi! Was habt ihr nur für eine Ehre, vom Kapitän geführt zu werden.“

Der Kapitän – wenn er das wirklich war, wie er behauptete – brachte uns über die Lautsprecheranlagen kommunizierend ins Innere des Schiffes. Wir verließen das Deck also mit unseren Koffern im Gepäck und wurden nach unten geführt. Dabei gingen wir an mehreren Räumen vorbei, einer davon ein gigantisch groß. Bei einem flüchtigen Blick ins Innere dessen konnte ich unzählige runde Tische, eine Bühne und ein Buffet sehen. Als wir den Raum passiert hatten, klärte Liam uns – mit einem Flyer in der Hand – über die Funktion auf.

„Das muss der Eventraum sein.“ Meinte er, die Karte auf dem Flyer studierend. „Wenn mich nicht alles täuscht, sollten unsere Zimmer eigentlich ganz oben sein…Wieso gehen wir also runter?“

Plötzlich schnappte Harry sich den Flyer, den Liam vorher hatte und steckte ihn sich in sein Jackett. Empört blickte Liam ihn an, doch hatte keine Chance. Harry rückte den Flyer nicht mehr heraus.

„Sooo, Liam und alle anderen, folgt meiner Stimme nach unten.“ Wir taten, was Louis uns auftrug. Vielleicht hatte Liam sich auch einfach getäuscht und unsere Zimmer waren doch unten. Das würde sicherlich nicht schlimm sein.

Wir machten Halt vor ein paar Mitarbeitenden, die uns, auf Louis Ansage, das Gepäck abnahmen und erklärten, dass sie dieses schon einmal zu unseren Zimmern bringen würden. Wir stimmten dankbar zu und stiegen dann vor ihnen eine Treppe hinunter, zu der Louis uns gebracht hatte. Je weiter wir hinunter gingen, desto dunkler wurde es. Scheinbar waren die Lichter hier nicht so stark wie oben. Oder einige defekt. So etwas konnte ja immer passieren.

Trotzdem schauten die meisten von uns sich skeptisch um. Nur Zayn wirkte unbeeindruckt. Er lief lässig mit der einen Hand in der Hosentasche und der anderen in Leonies den dunklen Gang entlang. Ashton neben mir war nicht ängstlich, sondern wirkte eher neugierig. Ängstlich waren aber Aileen und Luke. Den beiden schien das hier nicht so wirklich zu gefallen.

Zugegebenermaßen wurde mir das langsam auch suspekt. Ich hatte das Gefühl, dass die Bausteine, die sich vorher zu einem Turm aufgestellt hatten, nun nach und nach abgerissen wurden.

Das Gefühl bestärkte sich drastisch, als Louis` Stimme uns in einen Raum mit bewegten Türen schickte, der ebenso dunkel war wie der Flur. Wir mussten uns alle reinquetschen, damit es passte. Im Halbdunkeln tastete beinahe jeder von uns wie automatisch nach der nächsten Tür – denn das konnte unmöglich unser Zimmer sein. Es schlich sich eine allgemeine Unruhe an. Wir vertrauten Louis natürlich, aber wieso sollte er uns hierhin bringen?  

Ich schaute hilfesuchend zu Harry. Er stand direkt neben mir – wie auch nicht, wenn alle Schulter an Schulter standen. „Weißt du, was das hier werden soll?“ fragte ich zögerlich und hoffte, dass er sein Schweigen über Louis Geheimniskrämerei brechen würde. Denn so langsam fand ich das ganze nicht mehr witzig.

Doch Harry erschütterte meine Hoffnung mit einem Satz.

„Ich habe keine Ahnung.“

Und plötzlich bewegte sich der Boden.





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Alohahoi meine Leichtmatrosen!

Willkommen an Board der Alotou. Ich freue mich sehr, dass du - genau du, der Mensch, der das hier gerade liest, das hier gerade liest.
Ich habe tatsächlich das erste Kapitel der nächsten Fortsetzung nach dem riesen Ding SaH geschrieben. Ich kann es nicht glauben - und Aileen? Du sicherlich auch nicht.

Ich habe so lange an Summerfeelings auf Hawaii geschrieben - mit sehr vielen, sehr langen Unterbrechungen so um die acht Jahre, glaube ich.
Und jetzt habe ich tatsächlich das erste Kapitel von Hoab fertig!

Und es hat so eine unerwartete Wendung - oder Aileenchen?

Ich freue mich so sehr auf diese Reise (pun intended) und auf alle, die mich dabei begleiten!

Bleibt gespannt und dabei,

PEACE FÜRN WELTFRIEDEN

Fynn

 
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