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App ins Glück

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
19.10.2021
29.11.2021
42
63.771
1
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
1 Review
 
25.11.2021 1.467
 
Nené ging leise ins Badezimmer. Sie wollte ihre Tochter noch nicht wecken. Denn sobald Hope wach sein wird, war es für Nené zu spät. Sie würde nicht mehr reinkommen bevor sie los mussten. Also beeilte sie sich. Denn heute sollte das Restaurant wieder eröffnet werden. David und Rentaro müssten schon dort sein. Noch ein Grund sich zu beeilen. Hope musste ja noch in die Kita. Heute würde Nené das erste mal selbst sehen welche sich ihre Tochter ausgesucht hat. Nené hoffte nur das die auch ihr zusagen wird. Denn Hope achtete sicher nicht auf die Einzelheiten, sondern auf das Spielzeug und der Farbe an der Wand. Die Kompetenz der Mitarbeiter oder die Sicherheit der Einrichtung war ihrer kleinen sicherlich erstmal egal. Und auch Eizan hat das garantiert nicht sehr interessiert. Zum Glück kam ihre Tochter ihr schon entgegen als Nené gerade fertig war. „Schätzchen, kannst du mir bitte heute etwas versprechen?" Hope sah ihre Mutter merkwürdig an und nickte dann. War noch etwas müde. „Du gutes Mädchen. Bitte zieh heute an was ich dir hingelegt habe und wir machen dir heute keine aufwendige flechtfrisur. Wir werden dir einfach einen ordentlichen Pferdeschwanz binden in Ordnung?" Fragte Nené und hatte doch schon etwas Angst vor der Reaktion ihrer Tochter. Hope lief schon rot an. „Aber was sollen denn dann die anderen Kinder von mir denken? Sie sehen doch auch hübsch aus. Die werden mich auslachen und nicht mit mir spielen." Diese Worte trafen Nené sehr hart. Niemand sollte ihre Tochter mobben nur weil sie keine Frisur wie frisch von Friseur hat. Sie nahm Hope in denn arm. „Aber Schatz. Deine Kleidung ist neu und sehr schön. Nicht kaputt. Und ein Pferdeschwanz ist nichts billiges. Er ist auch hübsch. Außerdem gehen die anderen Mamas auch nicht arbeiten. Die haben sehr viel Zeit. Ich hingegen bin mit dir alleine. Dank meinem Restaurant was irgendwann dir gehört, kannst du überhaupt solche Kleider anziehen oder in die Kita gehen. Bitte hab ein bisschen Verständnis dafür das deine Mama arbeiten muss. Bitte Prinzessin. Es ist auch für dich. Du hast keinen reichen Papa der uns aushält und alles bezahlt, während Mama nur faul rumliegt. Verstehst du das denn?" Fragte Nené ihre Tochter fast unter tränen. Sie war völlig verzweifelt. Die letzten Tage waren einfach alles zuviel für Nené. Jetzt war auch noch Eizan weg. Hope war sofort still. Sie kuschelte sich an ihre Mutter. „Mama wir schaffen das auch alleine." Sagte Hope. Nené drückte sie sanft an sich. Dieses Gefühl ihre Tochter zu haben war überwältigend. Sie bereute keine Sekunde. Mit oder ohne Eizan. Dann ging Hope ins Badezimmer. Sie zog brav an was Nené ihr hingelegt hat und beeilte sich auch. Dann gab es noch frühstück und sie fuhren zur Kita. „Hallo Miss Kinokuni. Schön das wir uns endlich persönlich kennenlernen. Denken Sie bitte an denn Termin heute Nachmittag." Sagte die Kitaleiterin als sie Nené sah. „Ja aber natürlich. Ich werde da sein." Antwortete Nené und brachte Hope zu ihrer Gruppe. Dann gab es noch einen emotionalen Abschied. Aber Hope hatte natürlich die anderen Kinder gefragt ob sie wirklich abgeholt werden. Das sie zustimmten beruhigte Hope. Zögernd ging sie in ihre Gruppe. Das Mädchen hatte Angst das sie tatsächlich ausgelacht werden könnte. Aber die anderen Kinder freuten sich genau so auf Hope wie sonst. So wurde die kleine wieder lockerer und lief zu denn anderen. Also konnte Nené mit ruhigen gewissen in ihr Restaurant fahren.
Eizan allerdings hatte nicht so einen entspannten Start. Langsam stieg er aus dem Auto. Sofort rannten die Presse Leute auf ihn zu. „Was sagen Sie zu denn Vorwürfen das Sie Miss Kinokuni so zugerichtet haben?" „Stimmt es das Sie ihr schon länger auflauern?" „Ist es wahr das Sie das Restaurant zerstören wollen? Mann hat schon mehrere Indizien dafür. Sie sollen das sogar schon öfter versucht haben." Eizan war wie versteinert. Blieb einfach auf der Stelle stehen und war nicht in der Lage etwas zu sagen. Wer hatte ihnen so einen blödsinn erzählt? Woher wussten diese idioten davon? Plötzlich kamen die Security angerannt. Bahnten sich einen Weg durch die Reporter wie eine Dampfwalze. „Verschwinden Sie jetzt alle. Sofort. Sonst informieren wir die Polizei." Rief einer der Männer. „Mister Eizan, keine Sorge. Wir sind da." Sagte einer der Security und sie stellten sich mit 5 Mann um ihn. Brachten ihn so durch die Menge zum Eingang. Da kam auch direkt sein Vater auf ihn zugelaufen. „Etsuya da bist du ja. Bitte lass uns reden. Gehen wir doch in eines der Büros." Eizan folgte seinem Vater noch immer schweigend und total geschockt. Er sah Eizan schließlich streng an. „Wir sind jetzt unter uns Etsuya. Bitte sag mir die Wahrheit. Nur so kann ich dir helfen. Wie immer. Du weißt ich habe dich jedesmal aus dem tiefsten dreck geholt. Egal was du mir jetzt sagen wirst, ich helfe dir." „Danke Dad. Das bedeutet mir wirklich sehr viel. Es stimmt. Ich habe wirklich versucht Nenés Restaurant zu schaden. Aber nur mit denn Ratten. Ich habe mit dieser Manipulation wirklich nichts zu tun. Bitte glaub mir. Nené macht es auch. Sie denkt auch nicht das ich es war. Diese trottel reden nur Mist. Ich habe Nené auch nicht aufgelauert." Sein Vater glaubte ihm erst nicht so richtig. Er hatte schließlich schon genug blödsinn gemacht. Dann allerdings sah er wie verzweifelt Eizan aussah. Und Eizan hätte es auch überhaupt nicht nötig Nené aufzulauern. Schließlich gab es da noch Depra. Von der Scheidung wusste sein Vater ja noch überhaupt nichts. „In Ordnung. Ich glaube dir jetzt einfach mal mein Junge. Wer hat dann aber geredet? Wer hat der Presse das alles erzählt? War es etwa die kleine Kinokuni? Möchte sie sich an dir rächen?" Wollte er jetzt von ihm wissen. „Nein Dad. Es war garantiert nicht Nené. Sie war gerade erst im Krankenhaus und hat ganz bestimmt nicht mit irgendwelchen Reportern gesprochen. Aber ich habe eine andere Vermutung wer das gewesen ist. Ich muss dir nämlich etwas Beichten Dad. Depra und ich werden uns scheiden lassen. Ich liebe Nené und möchte mit ihr zusammen sein. Vorraussgesetzt sie möchte überhaupt noch etwas mit mir zu tun haben. Du brauchst also keine Angst zu haben das ich nochmal abstürzen werde. Denn Nené gibt mir halt. Daher denke ich das Depra eventuell dahinter steckt. Sie verkraftet die Scheidung nicht." „In Ordnung. Fürs erste muss ich dir dann wohl glauben. Ich werde Depra kontrollieren lassen. Sollte dabei wirklich rauskommen das sie geredet hat, wird sie erstmal gar keinen Cent mehr bekommen und außerdem eine Klage wegen falscher Verdächtigungen am Hals haben. Ich bin froh das du diese Frau endlich los wirst. Zum Glück musste ich sie lange nicht mehr sehen." Sagte sein Vater und war tatsächlich sichtlich erleichtert darüber das sich Eizan endlich von ihr los sagt. Aber besonders freute ihn die Sache mit Nené. Und er hoffte das sie seinem Sohn wirklich aus dem Tief holen kann. Denn auch er hatte natürlich bemerkt wie schlecht es Etsuya in der Ehe geht. Dann öffnete sich die dicke elegante Bürotür. Declan betrat denn Raum und schloss die Tür hinter sich. Seine Augen fixierten Etsuya und schienen ihn regelrecht zu durchbohren. „Hallo Etsuya mein lieber Bruder. Wie schön das wir uns mal wieder sehen. Ich hatte ja ein sehr nettes Gespräch mit deiner kleinen Nene." Sagte er und grinste ihn dabei auch noch frech an. Eizan wurde jetzt richtig wütend. So schnell konnte sein Vater oder Declan überhaupt nicht reagieren. Eizan stürzte sich auf seinen Bruder. Riss ihn zu Boden. Dann saß er auf ihm. „Sag mal spinnst du denn? Was soll das Etsuya?" „Hey was ist denn mit euch los? Hört sofort auf damit. Etsuya bitte kontrollier dich endlich mal." Sagte sein Vater und war völlig perplex. Was war nur wieder mit seinen Sohn los? Er war noch nie auf Declan los gegangen. Eizan hatte sich für ihn noch immer nicht im Griff und war eine Gefahr für alle. „Du verdammtes Stück scheisse. Ich weiß das du es warst der Nené so übel zugerichtet hat und ihr das angetan hat. Du wirst endlich in denn Knast wandern und dafür büßen was du getan hast. Du elender bastard. Gib es doch wenigstens zu." Schrie Eizan ihn an und schlug jetzt heftig auf Declan ein. „Hey Etsuya. Hör sofort damit auf." Rief sein Vater verzweifelt und zog ihn von Declan weg. „Ich werde dich wegen Körperverletzung anzeigen. Dann haben diese Geier da unten noch mehr zu berichten du missratener bastard." Sagte Declan und wollte abhauen. Schnell riss sich Eizan los und stürmte erneut auf seinen Bruder zu. Er warf ihn gegen die schwere Tür. „Du gehst nirgendwo hin." Drohte Eizan ihm und packte ihn fest am Kragen.
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