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App ins Glück

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
19.10.2021
29.11.2021
42
63.771
1
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
1 Review
 
22.11.2021 1.478
 
„Depra bitte. Lass meine Mutter aus dem Spiel. Wenn sie ernsthaft etwas damit zu tun hätte, wären wir schon längst geschieden. Sie war von Anfang an dagegen das ich dich heirate. Du möchtest doch bestimmt auch glücklich sein. Wir beide gehören einfach nicht zusammen. Bitte such dir doch jemanden der dich wirklich liebt und glücklich machen kann. Ich bin nicht dieser Mensch." Depra rauschte beleidigt ab nach draußen. Zum Glück wusste sie noch nichts von Nené. Eizan hoffte einfach das sie einsehen würde das es besser so war und nachdem sich Depra beruhigt hat, in die Scheidung einwilligt. Er wollte einfach frei sein. Für Nené. Und irgendwie wollte er nicht das Hope ihn nur als einen Mama Kumpel sah. Eizan wollte ein Vater für die kleine sein. Sie beschützen. Er hatte nämlich jetzt ziemliche Angst um Nené und Hope. Am liebsten wäre er denn ganzen Tag an ihrer Seite. Wer war nur dieses Schwein? Wer wollte Nené so schaden? Eizan konnte es kaum erwarten Feierabend zu machen. Er musste unbedingt zu Hope. Jede Minute mit ihr noch ausnutzen. Sie kam ihm gleich glücklich entgegen gelaufen, nachdem er Hope endlich wieder abholen konnte. Nené hatte auch schon ständig angerufen um zu fragen wann er da ist. Sie musste allerdings leider erstmal mit der Polizei sprechen. Daher ging er mit Hope noch auf denn Spielplatz der zum Krankenhaus gehörte. Eizan sah sich die ganze Zeit um. Ließ Hope nicht aus denn Augen. Dann konnte er mit dem Mädchen endlich zu Nené. Die Freude bei Hope war wieder riesig. „Hallo Mama. Ich war heute das erste mal im Kindergarten. Es war ganz toll dort." Sagte sie aufgeregt, kuschelte sich wieder an ihre Mutter und erzählte Nené von ihrem Vormittag. Plapperte fröhlich vor sich hin. Eizan setzte sich zu ihnen an die Bettkante und griff vorsichtig nach Nenés Hand. Sie drückte seine Hand nur zu gerne. Fand es schön halt zu haben. Denn Nené wusste nicht wie sie alleine mit dieser Situation zurecht kommen soll. Hope sollte ja auch nichts mitbekommen. Die Polizei hatte sie regelrecht auseinander genommen. Nené drückte Hope an sich. Streichelte über ihr Haar. War gerade so froh sie zu haben. Dann wollte auch Eizan sie in denn arm nehmen. Plötzlich begann Nené wie aus dem nichts zu weinen. Zitterte und hörte ihrer Tochter gar nicht mehr zu. Eizan rief sofort nach einer Schwester. Sie brachte die schockierte Hope wieder zur Kinderbetreuung. Jetzt wusste Eizan warum die kleine besser nicht hier bleiben sollte. Die Ärztin kam auch sofort angerannt. Dann sollte Eizan ebenfalls vor die Tür gehen. Er machte sich schreckliche Sorgen. War er schuld das es Nené gerade so schlecht geht? Das würde Eizan sich niemals verzeihen können. „Was ist denn mit ihr?" Fragte Eizan jetzt besorgt als die Ärztin endlich wieder raus kam. „Sie gehen mit der kleinen jetzt besser erstmal nach Hause. Miss Kinokuni braucht unbedingt Ruhe." „Ja in Ordnung. Ich werde dann morgen wieder kommen." Antwortete Eizan und ging traurig zu Hope um mit ihr nach Hause zu fahren. „Was ist mit Mama?" Fragte Hope als sie Eizan sah. Er nahm sie in seine Arme. Da begann Hope wieder zu weinen. „Alles wird gut kleine. Deine Mama wird wieder gesund. Bald ist sie wieder bei dir." Beruhigte er sie und fuhr nach Hause. Eizan konnte nicht mehr. Es war alles einfach zuviel für ihn. Dann rief er bei seiner Mutter an. Hayley merkte sofort das etwas nicht stimmt. Er bat sie zu Nené nach Hause zu kommen. Sie war auch nach einer Weile bei ihm. „Etsuya was ist denn los? Du bist ja völlig fertig. Wo ist denn Hope?" „Sie spielt in ihrem Zimmer. Ich weiß nicht mehr weiter. Mum ich muss dir etwas Beichten. Ich habe eine Affäre mit Nené und gerade so eine Angst um sie. Ich weiß nicht wie ich ihr helfen kann. Ich liebe Nené und möchte mit ihr und Hope zusammen sein." Hayley nahm ihren Sohn erstmal in denn arm. „Das ist ok Etsuya. Du bist nicht an Depra festgekettet. Du kannst dich scheiden lassen." „Ja schon. Aber ich habe Angst das sie dann alles der Presse erzählt. Du weißt was ich früher getan habe." „Schatz wir werden schon einen Weg finden um Depra zum schweigen zu bringen. Wenn dich das so kaputt macht und du lieber mit Nené zusammen sein möchtest kannst du das auch. Ist denn schon ein verdächtiger in Haft wegen der schrecklichen Sache mit Nené?" „Nein leider noch nicht. Die Polizei untersucht die Sache noch." „Leg dich besser erstmal hin Etsuya. Ich kümmere mich um Hope." „Danke Mama." Sagte Eizan und ging tatsächlich ins Bett. Dann ging Hayley zu Hope. Denn sie hatte schon längst einen Verdacht. „Hallo kleine Prinzessin. Ich bin die Mama von Etsuya. Er ist sehr müde und daher kümmere ich mich jetzt um dich. Kann ich mich mal mit dir unterhalten?" Hope nickte und sah Hayley neugierig an. So redete sie mit dem Mädchen erst über normale Dinge um ihr Vertrauen zu gewinnen. Hope wurde auch immer gesprächiger. „Was hat dir deine Mama denn über deinen Vater erzählt?" Fragte Hayley jetzt doch um sich langsam ran zu tasten. „Ich weiß gar nichts. Mama redet nicht mit mir darüber. Ich möchte doch so gerne einen Papa haben. Kann nicht Etsuya mein Papa sein?" „Möchtest du denn das Etsuya hier einzieht und mit deiner Mama zusammen lebt?" „Ja. Er ist so lieb und lustig. Mama mag ihn auch ganz doll. Das habe ich gesehen. Sie haben sich geküsst." Kicherte Hope jetzt. Hayley fand das ebenfalls schön. Seid er wieder mit Nené Kontakt hat, ging es ihm auch schon viel besser. „Dann sprich mal mit deiner Mutter darüber und erzähle ihr das. Vielleicht denkt sie ja du magst Etsuya nicht. Du hast aber eine wunderschöne Haarklemme. Darf ich mir die mal ausleihen? Du bekommst sie auch zurück. Das verspreche ich dir." Hope nickte und gab sie ihr. Dann spielte Hayley noch ein wenig mit dem Mädchen und brachte sie dann ins Bett. Verließ dann die Wohnung und nahm die Klammer mit. Wollte ihren Verdacht nachgehen.
Am nächsten morgen war Eizan sogar noch vor Hope wach. Er wollte ihr eine Freude machen und dekorierte denn Tisch Kinder gerecht. Eizan hatte extra Kinder Geschirr gekauft und sogar noch Luftschlangen auf dem Tisch verteilt. Ebenso ein paar Bonbons. Denn Hope hatte es schwer genug die letzten Tage. Eizan wollte Nené heute unbedingt wieder nach Hause mitnehmen. Als Hope noch völlig verschlafen in die Küche kam und denn bunten Tisch sah, war sie sofort hellwach. „Danke Etsuya." Rief sie glücklich und umarmte Eizan. Dann frühstückten die beiden gemütlich. „Wann kommt Mama zurück?" Fragte Hope wieder. „Ich werde versuchen sie heute nach Hause zu bringen Spatz. Sie vermisst dich auch sehr. Jetzt müssen wir aber in die Kita. Ich helfe dir auch." Als sie im Auto saßen durfte Hope über die Freisprecheinrichtung Nené anrufen. Sofort ging es dem Mädchen besser. Nachdem Hope in der Kita war fuhr Eizan zur Arbeit. Er konnte es kaum erwarten nach Feierabend endlich zu Nené zu kommen. So verließ er pünktlich das Büro und fuhr zur Kita. Als Hope ihn sah, rannte sie gleich zu ihm. „Fahren wir jetzt endlich zu Mama?" Wollte sie gleich wissen. „Ja Prinzessin. Zieh dich an und dann geht's los." Antwortete er ihr. So beeilte sich Hope mit Eizans Hilfe und sie fuhren zu Nené. Zum Glück ging es ihr jetzt besser. Nené war überglücklich Hope zu sehen die ihr wieder von ihrem Tag erzählte. Irgendwann war die kleine dann auch eingeschlafen. „Nené was war das gestern? Warum bist du so in Panik geraten? Hast du dich wieder an etwas erinnert?" Fragte Eizan sie jetzt vorsichtig. Nené sah Eizan jetzt traurig an. „Es war als du mir zu nah gekommen bist. Da hat die Panikattacke angefangen. Aber ich weiß nicht warum. Du warst es ja schließlich nicht. Wieso hatte ich dann bloß so eine Angst vor dir? Vielleicht weil du ein Mann bist? Aber wenn ein Pfleger zu mir gekommen ist, ging es auch ohne Probleme. Irgendetwas an dir muss mich an denn Täter erinnern. Das macht mir Angst. Ich weiß ja das du unschuldig bist und ich liebe dich doch." Eizan sah jetzt ihre regelrechte Verzweiflung. Auch er war völlig ratlos. „Vielleicht solltest du mit einem Profi darüber sprechen. Er kann dir garantiert sagen was das zu bedeuten hat. Haben denn die Untersuchungen etwas ergeben?" „Nein. Bisher noch nicht. Aber sie wollten heute nochmal mit mir sprechen. Ich darf danach übrigens endlich gehen. Dann bin ich wieder bei euch." Freute Nené sich schon. Da kamen auch schon die Polizisten durch die Tür. So nahm Eizan Hope vorsichtig auf denn arm und ging vor die Tür.
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