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App ins Glück

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
19.10.2021
29.11.2021
42
63.771
2
Alle Kapitel
42 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
21.11.2021 1.478
 
Eizan hoffte das Hope jetzt auf gar keinen Fall aufwachen wird. Er musste unbedingt heimlich hier raus. Wenn die Presse ihn hier sah und dann auch noch mit Hope. Jeder wusste wer das Mädchen ist. Denn auch Nené war sehr bekannt. Und wenn die Presse ihn hier im Krankenhaus sah, wussten sie sofort warum er hier war. Würde es dann noch ein Bild von ihm geben, mit Hope auf denn arm, wäre die Presse bedient. Sie würden ihn in der Luft zerreißen. Die Wahrheit rausbekommen und seine Karriere wäre ruiniert. Denn Depra wartete nur darauf. Sie ahnte garantiert schon etwas. Sobald Nené zurück war, musste er sich dringend etwas einfallen lassen. So konnte es wirklich nicht weiter gehen. Auch er wollte endlich mit Nené glücklich werden. Aber jetzt war erstmal Hope wichtig. Eizan musste sich jetzt ganz auf das Mädchen konzentrieren. So schlich er mit Hilfe des Personals mit Hope über einen Nebeneingang an der Presse vorbei, zu seinem Auto. Eizan sah die ganzen Paparazzi vor dem Eingang. Würde es auch nur einer von denen schaffen zu Nené zu gelangen und sie zu belästigen und unangenehme Fragen zu stellen, wäre der wohl nie wieder froh. Eizan würde ihn zerquetschen. Und wenn ein Foto von ihr irgendwo auftaucht, würde Eizan diese Redaktion abfackeln. Er nahm außerdem seine Rolle als Ersatz Papa jetzt sehr ernst, wollte unbedingt pünktlich zu dem Kita Termin kommen. Eizan konnte nur hoffen das Hope jetzt mitspielen würde. Vorsichtig weckte er sie auf. Sie streckte sich. Sah dabei auch so niedlich aus wie Nené. „Wo ist Mama?" Fragte sie gleich. „Deine Mutter muss leider noch im Krankenhaus bleiben. Aber morgen werden wir wieder zu ihr fahren in Ordnung?" Hope nickte und sah neugierig zu der Kita. „Wo sind wir hier Mama Kumpel?" Fragte Hope. Wirkte wenig begeistert. „Wir sind hier in einer Kita. Dort sollst du lernen und mit anderen Kindern spielen wenn die Mama arbeiten ist." Hope sah ihn verzweifelt an. Eizan ahnte bereits schlimmes. Und es ging los. Hope begann zu weinen. „Nein ich will hier nicht hin. Ihr wollt mich doch bloß abschieben. Mama hat mich nicht mehr lieb und deshalb soll ich jetzt hier wohnen." „Nein. Die Mama liebt dich über alles süße. Niemals würde sie zulassen das du hier bleiben musst. Es fällt ihr auch nicht leicht dich herzubringen. Aber wenn Mamas und Papas arbeiten müssen können Kinder nicht dabei sein. Hier sind ganz viele andere Kinder. Die werden auch alle wieder abgeholt. Du kannst sie fragen. Kein Kind muss hier übernachten. Sollen wir es uns wenigstens mal anschauen?" Versuchte Eizan ihr gut zuzureden. „Können wir danach nochmal zu Mama? Ich möchte es ihr erzählen was ich gesehen habe." Eizan nickte. Er fand es wirklich unglaublich schön was für eine liebevolle Mutter Nené geworden ist. So gingen die beiden schließlich doch hinein. Als die Erzieherinnen Eizan sahen ging das Getuschel bereits los. „Hallo Mister Eizan. Was machen Sie denn hier mit der kleinen Kinokuni?" Fragte die Leiterin und kam ihm schon verdächtig nah. „Miss Kinokuni ist gerade verhindert. Wir sind gut befreundet und daher bat sie mich diesen Termin wahrzunehmen. Es wäre ja schade wenn er deswegen abgesagt werden müsste." „Ja allerdings. Ich freue mich doch sehr das Sie diesen Termin ernst nehmen. Hallo kleine Hope. Das ist die Tanja. Sie wird dir mal alles zeigen und dich denn anderen Kindern vorstellen. Und wir haben im Büro bestimmt einiges zu besprechen oder?" Eizan nickte und Hope ging mit der Erzieherin mit. Im Büro angekommen fummelte die Chefin bereits an Eizan rum. Er schaltete mal wieder seinen Kopf aus und so trieben sie es im Büro. Dann eilte er schnell zu Hope. Sie war auch gerade dabei das Spielzeug durch die Gegend zu werfen. „Das ist schlechte Qualität und gefährlich. Spielt besser nicht damit." Rief sie zu denn anderen. Eizan musste lachen. Er liebte dieses Kind. „Bitte nehmen Sie Hope schnell wieder mit." Flehte die Erzieherin. Zu gerne nahm er die kleine und ging zu seinem Auto. „Hier möchte ich nicht spielen. Das ist alles altes Zeug und dreckig." „Das musst du auch nicht. Ich hätte auch so reagiert und eine Revolution gegen das Spielzeug angezettelt. Wir können uns noch eine andere ansehen." Grinste Eizan immer noch bei Hopes schockierten Gesichtsausdruck. Sie war beeindruckend. Und ja er hätte wohl in ihrem Alter das selbe getan. Dann endlich waren sie in der anderen Kita angekommen. Hope regte sich noch immer über die erste auf. „Bitte gib der Einrichtung wenigstens eine Chance in Ordnung?" Fragte Eizan. Er hatte Angst das Hope am Ende gar keine Kita hatte. „Wir werden sehen." Gab sie wenig begeistert als Antwort. Sie war noch immer geschockt von der ersten Einrichtung. Aber als sie eintraten leuchteten ihre hübschen Augen. Es war bunt, hell, überall gab es Ritter und Prinzessinen an denn Wänden. Die Gruppen waren nach Märchen Charakteren eingeteilt. „Guten Tag. Sie sind Mister Eizan oder? Wo ist denn Miss Kinokuni? Ich dachte sie würde mit der kleinen Hope herkommen." „Miss Kinokuni ist leider verhindert. Wir sind befreundet. Sie wird aber natürlich nochmal persönlich mit Ihnen sprechen." „In Ordnung. Du bist dann wohl Hope." Lächelte die Leiterin. „Ja und ich bin auch eine Prinzessin." Lächelte die kleine. „Ja das bist du wohl wirklich. Komm, sehen wir uns doch mal um und schauen wie es dir gefällt." Sie erklärte Hope alles und das Mädchen durfte überall schauen. Eizan beachtete die Kita Leiterin überhaupt nicht. War ihm auch recht. Denn hier ging es um Hope. Und diese Frau machte ihren Jobs sehr gut. Denn sie konzentrierte sich ausschließlich auf Hope und wollte unbedingt ein Gespräch mit Nené. Sie war schließlich die Mutter. Der kleinen jedenfalls gefiel es hier ziemlich gut. Sie inspizierte das Spielzeug genaustens und fand es gut. So blieben die beiden noch ein bisschen hier. Aber irgendwann musste auch Hope Abschied nehmen. Eizan versprach der Frau sofort mit Nené zu sprechen, damit sie denn Platz entgültig klar machen konnte. Denn sie wollte auch das nicht mit Eizan machen. Hope freute sich schon als die beiden wieder zu Nené ins Krankenhaus fuhren. Sie hatte ihrer Mutter soviel zu erzählen. Nené war ebenfalls überglücklich ihre Tochter wieder zu sehen. „Wie ist es denn gelaufen? Habt ihr eine Kita gefunden?" Fragte sie daher neugierig. Eizan allerdings kam überhaupt nicht zu Wort. Hope erzählte Nené einen regelrechten Roman. So war klar das ihre Tochter in diese Kita gehen sollte und Nené rief dort auch sofort an um auch einen persönlichen Termin zu vereinbaren. Hope durfte aber trotzdem am nächsten Tag schon kommen. Was besonders Eizan freute. Denn er hatte noch soviel zu erledigen. Die Zeit mit Nené und Hope genoss er aber trotzdem sehr. Bis eine der Schwestern die beiden leider bitten musste zu gehen. Aber der Tag hatte Hope so müde gemacht das es gar kein problem war sie ins Bett zu bekommen. Sie durfte auch in Nenés Bett schlafen. Eizan legte sich wieder in das Gästezimmer. Er fand es nicht angebracht ohne sie in dem Zimmer zu schlafen. Und außerdem schmerzte es ihn zu sehr. Sie fehlte ihm. Obwohl sie sich gerade erst gesehen haben. Daher konnte Eizan auch kaum einschlafen. Plötzlich hörte er Geräusche im Flur. Schnell sprang er auf um nachzuschauen. Da sah er Hope ziemlich verloren auf denn Flur stehen. „Hey Mäuschen. Was ist denn los?" Fragte er das Mädchen. „Ich habe Angst und Durst. Außerdem bin ich aufgeregt wegen morgen." „Komm mal mit Spatz. Wir holen dir erstmal etwas zu trinken." So gingen beide in die Küche und Eizan kümmerte sich um Hope, bis sie schließlich schlafend in seine Arme sank und er sie ins Bett legte. Am nächsten morgen war die kleine auch völlig überdreht. Aber Eizan hatte gar keine Probleme sie in die Kita zu fahren. Als er Hope abgesetzt hatte und in seinem Auto war, vermisste er auch sie. Nené und Hope hatten ihm gezeigt wie schön das leben auch sein konnte. Er musste sich nicht jeden Tag quälen aufzustehen. Eizan freute sich auf denn nächsten Tag. Was war aber sobald Nené zurück ist? Dann musste er wieder in seine Villa gehen. Sofort überkam ihm die Traurigkeit. In seiner Firma angekommen beschloss er entgültig etwas dagegen zu unternehmen. So war es auch Nené gegenüber unfair. Sie sollte nicht leiden nur weil sie Eizan liebt. So rief er Depra an und bestellte sie zu sich. „Ach Etsuya. Schön das ich meinen Ehemann auch endlich mal wieder sehen kann. Wer ist die schlampe?" Motzte sie gleich los. „Setz dich erstmal und beruhige dich. Wir müssen reden. Wir sind in dieser Ehe beide nicht mehr glücklich. Ich möchte mich scheiden lassen." Legte Eizan endlich die Fakten auf denn Tisch. „Daran ist doch bloß deine Mutter schuld." Rief sie entrüstet.
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