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App ins Glück

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
19.10.2021
29.11.2021
42
63.771
1
Alle Kapitel
42 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
18.11.2021 1.463
 
Nené war die Fahrt über zu ihrem Restaurant sehr still. Hope beschäftigte sich gerade mit einem Spielzeug und war daher abgelenkt. So konnte Nené in Ruhe nachdenken. Über ihr Restaurant, aber auch darüber das sie wieder mit Eizan geschlafen hat. Plötzlich war alles wieder da. Die ganzen Gefühle, die Sehnsucht nach ihm. Dann war es so wunderschön gewesen ihn mit seiner Tochter so zu sehen. Die beiden waren sich wirklich sehr ähnlich. Nené hatte bei diesem Frühstück erst so richtig gemerkt das Hope eigentlich mehr von ihm hatte, als von ihr. Sie waren wie eine richtige Familie gewesen. Dann kam sie am Restaurant an. Es war geschlossen. Sie hatte alle nach Hause geschickt. Jetzt war ein Termin mit dem zuständigen Ermittler. Sie kannte ihn noch nicht und war daher etwas aufgeregt. Sie hoffte das er ihr helfen konnte und Nené ihr Restaurant endlich wieder öffnen konnte. Vielleicht war ja wirklich nur etwas kaputt gegangen und niemand hat etwas manipuliert. Dann sah sie wer der Ermittler ist. Declan Eizan. Nené hatte nicht damit gerechnet ihn überhaupt nochmal wieder zu sehen. „Nené liebes. Ach ist das schön dich zu sehen." Sagte er und umarmte sie gleich. „Hallo junge Dame. Du musst Hope sein. Ich bin Declan." Sagte er und reichte ihr seine Hand. Hope sah ihn sehr merkwürdig an. Vergrub ihr Gesicht in Nenés Schulter. Hatte wohl Angst vor ihm. Nené wunderte sich kurz. Denn eigentlich war ihre Tochter sehr aufgeschlossen anderen gegenüber. Aber noch dachte Nené sich nichts dabei. „Es sieht gar nicht gut aus süße. Das war defenetiv eine Manipulation. Ich habe gehört du hast Etsuya verdächtigt? Ein später rachezug?" „Nein. Auf gar keinen Fall. Es hatte seine gründe. Außerdem ist er bereits wieder raus und nicht mehr verdächtig." „Nun Gut. Verstehe schon warum du ihn verdächtigt hast. Er war schon immer ein böser Mensch. Was ist mit deinen Angestellten? Der Täter muss ja irgendwie in das Restaurant gelangt sein." Fragte er. „Nein. Das ist ausgeschlossen. Von ihnen war es garantiert niemand. Die Person hätte sich selbst zu sehr in Gefahr gebracht." „In Ordnung. Du kannst jetzt wieder gehen. Ich werde hier noch Ermittlungen machen. Aber wenn du möchtest können wir uns gerne zu einem gemütlichen Essen treffen und alles weitere besprechen." Sagte Declan und kam ihr ziemlich nah. Sah ihr direkt in die Augen. „Ja warum nicht. Melde dich einfach wenn du etwas rausbekommen hast ok?" „Ja sehr gerne. Bis bald Nené." Sagte er und gab ihr noch einen Handkuss. Nené musste schlucken. Dann fuhr sie mit Hope noch zu einem Spielplatz wo die kleine sich austoben konnte und Nené ihren Gedanken nachgehen konnte. Hope rannte auch gleich überglücklich los. Nené hatte beschlossen sich jetzt doch nach einer Kita für sie umzusehen. Nené fand das Hope langsam doch Kontakt zu gleichaltrigen Kindern braucht. Sie war ein so kontaktfreudiges und wissbegieriges Mädchen. Das wollte Nené fördern. Allerdings hatte sie wirklich denn Schönheitswahn von ihrem Vater abbekommen. Sie zog nur das an was sie für angemessen hielt und auch die kleine war schon ewig in der Badewanne. Was das wohl werden würde wenn ihre Tochter älter wird. Da bräuchte Nené ja dann 3 Badezimmer. Für Hope, Etsuya und für sich. Nené war sich sehr sicher das sie von allen am schnellsten sein wird. Musste lächeln. Aber Eizan wohnte ja gar nicht bei ihnen. Wurde Nené wieder schmerzhaft bewusst. Er lebte noch immer mit dieser blöden Depra zusammen. Würde wahrscheinlich nie zu Nené stehen. Egal wie sehr Nené ihn liebte, ein glückliches gemeinsames Familien leben würden sie nie führen können. Denn Eizan konnte Depra nicht verlassen. Sie wollte ihre große liebe aber auch nicht mehr gehen lassen. Und so mussten sie sich also weiterhin heimlich treffen. Aber Nené wusste nicht wo das noch enden sollte. Es konnte doch nicht ewig so weiter gehen. Dann rief Declan bei ihr an. Er wollte sie gleich heute Abend treffen. Lud sie in ein sehr exclusives Restaurant ein. Nené sagte zu. Dann rief sie bei Eizan an. „Hallo Etsuya. Wie geht es dir? Ich hoffe du hast denn morgen gut überstanden." Lächelte Nené. „Danke. Es war unglaublich schön mit dir. Und Hope ist wirklich ein wundervolles Mädchen. Ich mag sie sehr. Wann können wir uns wieder sehen? Du fehlst mir." „Merkt denn Depra nicht das du ständig über Nacht weg bist?" „Nein. Die glaubt ich wäre bei meinen Eltern oder Kumpel. Es ist ihr auch egal, denke ich." Sie hatte Eizan überhaupt nicht verdient. Nené war schockiert. „Könntest du eventuell heute Abend vorbeikommen? Ich habe einen Termin und danach könnten wir uns einen schönen Abend machen wenn du möchtest." „Und du willst mich bestimmt jetzt fragen ob ich so lange auf Hope aufpassen kann, während du deinen Termin hast oder?" Grinste Eizan. Nené wurde rot. „Es tut mir sehr leid. Wenn du keine Zeit hast oder es dir nicht zu traust, musst du es natürlich nicht machen." Sagte Nené und schämte sich. „Es ist aber wichtig für dich. Ich nehme an es geht um dein Restaurant. Natürlich passe ich dann auf Hope auf. Ich werde dir helfen wo ich kann. Wann soll ich da sein?" Nené war gerührt. Er war wirklich so ein Schatz. So könnten sich Hope und Eizan auch immer mehr annähern. Vielleicht würde sie ihm irgendwann dann doch die Wahrheit sagen. In dieser Hinsicht war Nené sehr Zwiegestalten. Er hatte ja schon irgendwie ein Recht es zu erfahren. Aber es würde ihm auch schaden. Denn Eizan konnte niemals seine Tochter verleugnen. Es würde also rauskommen und Nené hatte auch Angst das Hope etwas verraten könnte wenn sie es wusste. Hope war schließlich noch ein Kind und da konnte so etwas schnell passieren. Das wäre eine ziemliche Katastrophe für alle. Nené wäre dann wahrscheinlich für alle die schlampe die Depra ihren Mann weggenommen hat. Die würde dann eine herzzerreißende Show abziehen und Eizan fertig machen. Das würde ihn dann entgültig ruinieren. Nené durfte das auf gar keinen Fall zulassen. Es würde Eizan so unglücklich machen das er sich nie wieder davon erholen konnte. Nené sagte Eizan eine Uhrzeit und legte auf. Erstmal musste sie auf jeden Fall wegen Hope schweigen und sich jetzt auf ihr Restaurant konzentrieren. So machte sich Nené fertig für das Essen mit Declan. Vielleicht konnte sie das ja sogar dafür nutzen um auch etwas mehr über Eizan zu erfahren. Wenn ihn jemand gut kannte, dann wohl sein Bruder. Von alleine erzählte Eizan ja nicht viel. Es klingelte und Etsuya war da. Mit klopfenden Herzen öffnete Nené die Tür. Schnell machte Eizan sie wieder zu und küsste Nené. „Du hast mir so gefehlt Schatz." Sagte er und schloss sie in seine Arme. Überreichte ihr wieder einen riesigen Strauß Rosen. „Etsuya langsam. Hope soll noch nichts davon wissen. Ich möchte nicht das sie sich zu große Hoffnung wegen uns macht." Erwiederte Nené traurig. Da kam sie auch schon angelaufen. „Hallo Mama Kumpel Etsuya. Wow sind die schön." Staunte Hope als sie die prächtigen Blumen sah. „Für dich habe ich auch etwas Prinzessin." Sagte er und gab Hope ein Geschenk. Die riss neugierig gleich das Papier runter. „Wie toll. Schau mal Mami. Eine Prinzessin Puppe." Nené musste grinsen. „Ich habe sofort an dich gedacht Little doll." Sagte Eizan leise zu Nené. „Du bist so süß Etsuya." Freute sich Nené. Hope war mit der Puppe sofort in ihr Zimmer gelaufen um damit zu spielen. Nené küsste Eizan jetzt doch liebevoll und wäre am liebsten gar nicht gegangen. Aber Eizan hatte recht. Es war wichtig. So erklärte Nené ihm alles wichtige und fuhr zum Treffpunkt mit Declan. Der versuchte Nené denn ganzen Abend zu umgarnen. Aber sie dachte nur an Eizan. Wollte endlich nach Hause zu ihrer kleinen Familie. So war Nené auch abgelenkt. Merkte auch nicht das etwas in ihrem Getränk war, nachdem sie von der Toilette zurück gekommen war. Eigentlich jetzt endlich gehen wollte. Ihr wurde schwindelig und schwarz vor Augen. Declan hatte bereits bezahlt. „Nené, geht es dir nicht gut? Ich sollte dich wohl besser nach Hause fahren." Grinste er gefährlich und brachte die ziemlich benommene Nené zu seinem Auto. Declan hatte allerdings nicht vor sie nach Hause zu fahren.
Eizan saß derweil an dem Schreibtisch in Hopes Zimmer um noch etwas zu arbeiten, während die kleine noch mit der Puppe spielte. Er sah besorgt auf die Uhr. So lange wollte Nené doch überhaupt nicht wegbleiben. Eizan versuchte sie anzurufen, aber Nené ging auch nicht an ihr Handy. Das da etwas nicht stimmte, war Eizan jetzt klar. Denn Nené würde immer an ihr Handy gehen. Es hätte ja etwas mit Hope sein können und das würde sie niemals ignorieren. So begann er sich langsam Sorgen um sie zu machen.
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