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App ins Glück

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
19.10.2021
29.11.2021
42
63.771
1
Alle Kapitel
42 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
17.11.2021 1.526
 
Nené kuschelte sich jetzt in Eizans starke Arme. So glücklich überwog jetzt doch die Müdigkeit. Eizan zog Nené ganz nah an sich. Küsste sie eine gefühlte Ewigkeit und schlief schließlich ein. Nené beobachtete ihn noch ein wenig. Strich ihm über seine Haare. Bis auch sie einschlief. Am nächsten morgen hörte Eizan einen Schrei. „Mami wo bist du?" Dann ein herzzerreißendes weinen. Eizan sah zu Nené hinüber. Sie schlief tief und fest. Wahrscheinlich so wie ewig nicht mehr. Also zog sich Eizan schnell an und ging vorsichtig auf denn Flur um Hope nicht zu sehr zu erschrecken. Sie stand mit ihrem viel zu großen Stofftier vor Nenés Zimmer und schluchzte bitterlich. Hope hatte wahrscheinlich Angst das Nené sie im Stich gelassen und einfach gegangen ist. Da sie nicht in ihrem Bett lag. „Guten Morgen Hope. Weißt du noch wer ich bin? Du brauchst keine Angst haben. Deine Mami ist da. Sie ist nur noch sehr müde und schläft." Hope hörte auf zu weinen. Sah Eizan neugierig an. Versteckte sich aber hinter ihrem Kuscheltier. Daher kam Eizan ihr nicht zu nah. Denn Hope hatte wohl trotzdem Angst vor ihm. „Hast du Hunger? Möchtest du frühstücken?" Hope nickte. „Hast du meiner Mama etwas angetan und sie versteckt?" Fragte die kleine jetzt doch noch immer etwas ängstlich. Eizan lächelte sie an. „Nein. Keine Sorge. Deiner Mutter habe ich auf gar keinen Fall etwas Böses angetan. Sie wird gleich da sein und dann siehst du das es ihr gut geht. Ich werde dir jetzt etwas leckeres zum Frühstück machen und hole dann deine Mami ok?" Hope lief in die Küche. Sie war wirklich ein liebes Mädchen. Wie bei Nené nicht anders zu erwarten. „Was isst du denn immer so?" Fragte er und hatte gar keine Ahnung ob er damit das richtige tat. Eizan wollte Nené ja nicht verärgern weil er Hope etwas zum Frühstück gegeben hatte was sie nicht durfte. Das Mädchen ging zum Kühlschrank und zeigte ihm was sie immer essen durfte. Eizan stellte ihr Butter, Marmelade und Käse auf denn Tisch. Wärmte ihr ein frisches Brötchen auf. Das konnte ja nicht falsch sein. Dann machte er mit ihr gemeinsam das Brötchen fertig. Als Hope dann ihr fertiges Brötchen mümmelte, ging Eizan nach Nené sehen. Sie lag noch immer tief schlafend auf dem Bauch. Nené hatte wohl schon sehr lange nicht mehr gut geschlafen. Es tat Eizan sogar irgendwie leid sie jetzt zu wecken. Er wusste überhaupt nicht wie er jetzt reagieren muss. Normalerweise wäre er neben ihr liegen geblieben und ebenfalls wieder eingeschlafen. Aber Nené hatte jetzt eine Tochter. Er wusste nicht wie Mann das dann so macht. Schließlich dachte Hope er hätte Nené weh getan. Sie musste also leider aufstehen. Er küsste ihren nackten Nacken. „Nené süße. Hope ist wach und glaubt ich habe dir etwas angetan. Bitte zeig ihr das es dir gut geht." Nene grinste, streckte sich noch sehr müde und sah so wunderschön aus. Dann zog sie Eizan zu sich und küsste ihn. „Du bist ja noch da. Ich dachte du wärst schon wieder einfach weggefahren." „Nein. Ich bleibe natürlich. Hope ist übrigens in der Küche beim Frühstück. Hast du auch Hunger?" „Ja und wie. Ich bin gleich bei euch." Eizan ging zurück in die Küche um Kaffee zu machen. Nené eilte schnell ins Badezimmer. Eizan bemerkte gar nicht wie Hope von ihrem Stuhl aufgestanden ist und plötzlich neben ihm stand. Ihn neugierig mit großen Augen zusah wie er die teure Maschine bediente. Eizan erschrak kurz. Musste aber dann grinsen. Kleine Kinder waren so unberechenbar und nie wusste Mann was sie als nächstes machen. „Mami lässt mich nie an die Kaffeemaschine. Sie hat immer Angst das ich das teure Teil kaputt machen würde. Warum darfst du das? Weil du ein freund von Mama bist? Oder hast du auch so eine Kaffeemaschine? Hast du Kinder? Was arbeitest du?" Eizan war gerade völlig überfordert. Er war überhaupt nicht gewöhnt gleich am frühen Morgen mit so vielen Fragen konfrontiert zu werden. Die kleine war ganz schön neugierig. Er hatte allerdings eine gute Idee Hope erstmal zum schweigen zu bringen. „Wir machen das einfach zusammen in Ordnung? Wenn ich dir helfe der Mama einen Kaffee zu machen, warst du ja nicht alleine an der Maschine und Mami wird nicht mit dir schimpfen. Was sagst du dazu?" Ihre Augen begannen zu leuchten. Damit hatte Eizan ziemliche Pluspunkte bei Hope gesammelt. Also nahm Eizan die kleine auf denn arm. Sie blickte ihn jetzt direkt in die Augen. Traute ihm noch immer nicht ganz. Die Kaffeemaschine war plötzlich vergessen. Er wollte schon immer ein Kind. Als er in ihre Augen sah, fühlte es sich an als hätte er seine eigene Tochter auf dem Arm. Er drückte Hope leicht an sich. „Wo warst du eigentlich? Hast du dein Auto abgeholt?" „Ja ich habe mein Auto wieder bekommen. Jetzt machen wir aber besser schnell denn Kaffee bevor deine Mama da ist und er noch nicht fertig ist." Sagte Eizan und wunderte sich darüber das Hope so neugierig ist. Gerade als Nené die Küche betrat war ihre Tochter dabei die Tasse ganz vorsichtig zum Tisch zu bringen. Sie wollte es unbedingt alleine machen. Sie grinste als sie sah das Nené es sogar sehen konnte wie die kleine 2 jährige es ganz alleine schaffte die Tasse sicher zu ihrem Platz zu bringen. „Schau mal Mami, jetzt kann ich im Restaurant Kellnern." Sagte Hope stolz. Nené musste lachen. „Du musst noch nicht arbeiten gehen Schatz. Erstmal musst du in die Schule und noch viele Dinge lernen. Denn auch als Kellner muss Mann rechnen und schreiben können." „Und wenn ich koche wie Rentaro? Er war nicht in der Schule oder? Denn ich habe nie gesehen das er schreiben oder lesen muss." Jetzt musste auch Eizan lachen. Er hätte so gerne das Gesicht von Rentaro gesehen bei der Aussage. „Doch Hope. Das muss er. Denn Rentaro muss ja Rezepte schreiben und lesen. Außerdem benutzt er ganz moderne Geräte." Antwortete Eizan da Nené gerade ziemlich geschockt aussah. „Aber ich habe doch auch geschafft die Kaffeemaschine zu benutzen und war nicht in der Schule." Erwiederte sie und gab nicht auf. Sie musste einfach immer besser sein als die anderen. Wie ihr Vater. „Ich habe dir ja dabei geholfen." Sagte Eizan schnell als er Nenés Gesicht sah. „Ja das stimmt. Warst du denn auch in der Schule? Was arbeitest du?" Eizan seufzte. Das schon am frühen Morgen. Aber irgendwie fand er es auch schön soviel Aufmerksamkeit zu bekommen. „Ja ich war auch in der Schule. Sehr lange sogar. Und ich habe auch eine eigene Firma die anderen Menschen hilft noch mehr Geld zu verdienen." Hopes Augen leuchteten. „Wow. Das ist ja so cool. Du hilfst wohl gerne anderen Menschen. Kannst du auch Mama helfen noch mehr Geld zu verdienen? Ich möchte ein Pferd. Aber Mama kauft mir keins." Jetzt war ihr Interesse geweckt. Wie ihr Vater. Dachte sich Nené still und beobachtete die beiden eine Weile als Eizan ihr seine Arbeit erklärte und Hope ihn regelrecht anhimmelte. Sie kam überhaupt nicht dazu ihr Brötchen zu essen. Nené fand das wunderschön die beiden so glücklich zu sehen. Allerdings musste Nené doch irgendwann einschreiten. „Hope jetzt wird aber erstmal gefrühstückt. Sonst wird der Kaffee kalt denn du mir so lecker zubereitet hast. Ihr beide könnt bestimmt ein anderes Mal nochmal miteinander sprechen. Außerdem muss Etsuya gleich auch wieder anderen Menschen helfen. Lass ihn bitte vorher noch etwas essen." Hope begann jetzt still ihr Brötchen zu essen und trank denn Saft. Sie beobachtete allerdings Eizan mit Adleraugen. Das fiel Nené sofort auf. Scheinbar fand sie ihn sehr interessant. Hope ließ ihn nicht aus denn Augen und sah aus als hätte sie noch 100 fragen an ihn. Aber Nené sah ihre kleine streng an. Denn Eizan schien tatsächlich ziemlich überfordert zu sein. „Dein Kaffee war wundervoll Hope. Dankeschön." Lobte sie ihre Tochter. Dann räumte Nené denn Tisch ab, während Hope sich bereits fertig machen ging. Eizan half Nené beim aufräumen. „Vielen Dank das du geblieben bist Etsuya. Es war wirklich wunderschön mit dir. Ich hoffe meine Tochter hat dir keine Angst eingejagt und du wirst trotzdem wieder kommen." Lächelte Nené. „Heißt das etwa du gibst uns wirklich noch eine Chance?" Freute er sich. „Nicht so schnell Etsuya. Das Problem von damals hat sich ja schließlich nicht erledigt. Lassen wir es doch lieber erstmal langsam angehen." Bremste Nené ihn. „Das ist für mich völlig in Ordnung Nené. Es ist besser als dich nie wieder sehen zu können. Ich mache alles was du möchtest. Und deine Tochter hat sicher noch sehr viel mehr fragen an mich. Sie ist toll." „Hätte Hope dich abgelehnt, wärst du gar nicht mehr hier. Sie scheint dich tatsächlich zu mögen." Lächelte Nené und so gingen sie raus. Nené fuhr mit Hope zum Restaurant und Eizan zur Arbeit. Er sah denn beiden noch lange nach. Fühlte sich plötzlich so merkwürdig. Als wenn ihm etwas fehlt. Mit Nené und Hope hatte es sich so gut angefühlt. Er musste Nené auf jeden Fall zurück erobern.
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