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App ins Glück

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
19.10.2021
29.11.2021
42
63.771
1
Alle Kapitel
42 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
14.11.2021 1.614
 
Nené fiel das leben mit Hope immer schwerer. Sie brauchte immer mehr Aufmerksamkeit. Und langsam wurde saisonbedingt auch das Restaurant wieder voll. Nené musste sich eingestehen das sie es nicht mehr alleine hinbekommen konnte. Ihre Eltern würde sie auf gar keinen Fall fragen. Denn Benjiro sollte nicht glauben er hätte recht gehabt das Nené unfähig ist. Aber so langsam musste sie sich Gedanken darüber machen eventuell einen weiteren Koch einzustellen. Denn Nené sah auch das David langsam an seine grenzen kam. Sie konnte nicht verantworten das er sich in ihrem Restaurant noch kaputt macht. Also rief sie ihn nach Feierabend und alle sauber gemacht hatten zu sich. Selbst Nené hatte mithelfen können, da Hope heute einen besonders festen Schlaf hatte. Allerdings wachte sie pünktlich auf als die beiden das Büro betraten und schrie aus voller Kehle. Nené nahm sie schnell auf denn arm und schon grinste sie ihre Mutter breit an und freute sich wieder alles sehen zu können. „David wir müssen uns mal dringend unterhalten." Begann Nené. „Möchtest du mich feuern? Ich brauche doch denn Job so dringend und ich dachte wir sind Freunde." Sagte David erschrocken. Nené lächelte. „Nein. Auf gar keinen Fall. Du bist zur Zeit wirklich ein Engel für mich. Du wirst sogar eine Gehaltserhöhung bekommen. Denn was du die letzte Zeit geleistet hast und mich unterstützt hast, ist durch nichts wieder gut zu machen. Außerdem möchte ich mit dir darüber sprechen eventuell einen weiteren Koch einzustellen. Denn wie du ja gemerkt hast, schaffe ich es wohl doch alles nicht so gut wie ich es mir wünsche. Hope braucht mich. Wüsstest du denn vielleicht jemanden denn ich mir mal ansehen kann und der Lust hat hier zu arbeiten. Damit meine ich wirklich Bock drauf. Du weißt ja das ich jetzt gerade niemanden gebrauchen kann der mir eher ein Klotz am Bein ist. Ich muss mich völlig auf euch verlassen können." David verstand das nur zu gut. Und auch er wollte nicht mit jemandem arbeiten denn er nicht kannte und erst ewig einarbeiten musste. Daher war er froh das Nené ihn dies bezüglich gefragt hatte und David mitbestimmen durfte. Da fiel ihm auch tatsächlich jemand ein. Rentaro Kusunoki. Sein bis heute guter Freund. Aber ob Nené damit so glücklich wäre, wusste er nicht und schlug ihn ihr daher einfach vor. Sie musste im ersten Moment tatsächlich erstmal schlucken. Denn Nené kannte Rentaro nur zu gut. Er war laut und ein Hitzkopf. Sie musste sich aber eingestehen das er doch so einiges auf denn Kasten hatte. Er war trotz seinem schwierigen Charakter ziemlich gut und auch sehr von sich überzeugt. „Du weißt ja das ich mit ihm nicht gerade best friend bin. Aber in Ordnung. Geben wir ihm eine Chance. Ruf ihn an. Wenn er wirklich Lust hat, kann er ja einen Tag zum Probe arbeiten kommen und wir schauen wie es funktioniert." Gab Nené nach. David war überglücklich. Er sprang total happy auf und umarmte Nené. „Danke du bist die beste Chefin der Welt." Freute er sich. „Wir werden sehen. Ich muss mit Hope auch langsam nach Hause. Du kannst dann auch gehen. Bis morgen. Und danke David das du so tapfer bist." Lächelte Nené und er verließ stolz das Restaurant. Dann schloss Nené ab und ging mit Hope nach Hause. Dort spielte sie noch eine Weile mit ihrer Tochter. Sie liebte Hope so sehr.
Bei Eizan lief es nicht so gut. Er saß gerade mit Depra am Tisch zum Abendessen. Schon wieder ordentlich voll und mit dem nächsten Glas bereits in der Hand. Was Depra von sich gab, hörte er überhaupt nicht. Er dachte erneut an Nené. Wie verzweifelt sie am Telefon geklungen hatte. War er etwa doch zu weit gegangen? Ihre Lebensgrundlage zu zerstören war wohl doch nicht so richtig. So sehr wollte er ihr dann eigentlich nicht schaden. So beschloss er einfach es gut sein zu lassen. Nené hatte bisher genug gelitten. Eizan würde Nené jetzt in Ruhe lassen. Vielleicht sollte er sich besser bei ihr entschuldigen. Aber konnte Eizan es schon ertragen Nene wieder zu sehen? Er würde es einfach drauf ankommen lassen. So sagte er zu Depra das er nur nochmal kurz nach dem üppigen Essen zum spazieren raus gehen würde und verließ die Villa. Sein Plan war eigentlich sich jetzt bei Nené zu entschuldigen. Allerdings war alles dunkel und geschlossen in ihrem Restaurant. Das machte Eizan wütend. Er wollte jetzt unbedingt mit Nené sprechen. So lief er los um sich abzureagieren. Beschloss sich Drogen zu kaufen. Mit denn Pillen im Körper ging er zurück zu Nenés Restaurant. Er war jetzt nicht nur wütend, sondern auch sehr mutig. Eizan wollte tatsächlich die Fenster des hübschen Gasthauses kaputt schlagen. Sie hatte ihm soviel leid zugefügt. Nur wegen ihr ging es ihm jetzt so schlecht. Unter tränen und völlig verzweifelt war er jetzt kurz davor die Scheibe zu zerstören. Zum Glück hatte aber ein Passant sein merkwürdiges Verhalten bemerkt und sofort die Polizei gerufen. Die waren auch sehr schnell da. „Mister Eizan, was machen Sie denn da eigentlich?" Fragte einer der beiden und Eizan stand wie versteinert da. Hatte es zum Glück nicht geschafft irgendwas kaputt zu machen. „Ich gehe hier nur spazieren. Das ist doch wohl nicht verboten oder?" Fragte er schließlich. „Nein natürlich nicht. Trotzdem müssen Sie mit uns mitkommen. Haben Sie irgendwelche Drogen oder Alkohol konsumiert?" „Nein, habe ich nicht." „Das werden wir feststellen und einen Test durchführen. Kommen Sie bitte ohne Widerstand zu leisten mit uns mit ok?" Befahl einer der Männer und packte Eizan ziemlich grob in das Auto. Dann musste er mit zur Wache. Dort wurde natürlich festgestellt das Eizan Drogen genommen hat. So musste er die ganze Nacht auf der Wache verbringen. Eigentlich sollte es eine Anzeige geben und ordentliche Konsequenzen. Aber da er es nicht geschafft hatte das Restaurant zu zerstören und er einen gewissen Status hatte, ließen die Beamten ihn bloß die Nacht über in einer Ausnüchterungszelle. Auch mehr aus Angst er könnte sich etwas antun, als aus Boshaftigkeit. Denn Eizan schien ziemlich traurig zu sein. Am nächsten Tag schämte sich Eizan einfach nur noch. Es war ihm alles so unglaublich peinlich. Er war jetzt wieder zuhause und musste zum Glück heute nicht arbeiten. Er ging ins Badezimmer und sah sich im Spiegel an. So wollte er Nené nicht gegenüber treten oder sein Leben weiter machen. Er war völlig blass, aufgedunsen und hatte etwas durch denn Alkohol zugenommen. Eizan fand sich selbst einfach nur abartig. So beschloss er sein leben zu ändern. Eizan nahm seine Schlüssel und fuhr zu seinen Eltern. Er musste dringend ein ernstes Gespräch führen. Als Hayley die Tür öffnete und ihren Sohn nach einer Weile endlich wieder sah, stand ihr der Schock regelrecht ins Gesicht geschrieben. Hayley war entsetzt über seinen Zustand. „Etsuya, du liebe Güte. Bitte komm rein. Was ist denn bloß passiert?" Fragte sie ihn und zog ihn regelrecht in die Villa. „Mum ich habe viel Mist gebaut." Jammerte Eizan. „Komm erstmal ins Wohnzimmer Schatz. Setz dich. Was ist denn los? Ich erkenne dich ja kaum noch wieder." „Ich muss dir etwas beichten." Sagte Eizan mit gesenktem Kopf. „Was ist los? Du weißt das du mir immer alles erzählen kannst." „Es ist so das ich ein ernsthaftes Alkohol und Drogen Problem habe." „Hat es deshalb damals deswegen nicht mit Nené funktioniert? Ich hätte eigentlich gedacht sie wäre jemand die dir hilft." „Das hätte Nené auch garantiert gemacht. Sie ist wirklich eine wundervolle Frau. Aber ich war nie mit Nené zusammen. Es tut mir alles so wahnsinnig leid. Ich hätte euch niemals belügen dürfen. Ich schäme mich so sehr dafür. Bitte verzeih mir Mutter." Flehte Eizan und sah Hayley so verzweifelt an. „Aber warum hast du es getan?" Fragte seine Mutter. „Ich wusste das Nené euch gefallen wird und wollte euch glücklich machen. Euch zeigen das ich auch in der Lage bin eine vernünftige Freundin zu bekommen. Aber ich bin ein totaler versager und musste Depra heiraten. Nené fehlt mir doch so sehr." „Ach Etsuya. Und jetzt hast du dich wirklich in Nené verliebt?" „Ja ich glaube schon. Aber sie stößt mich immer weg." Sagte Eizan traurig. Hayley nahm ihn in denn arm. Er war jetzt wieder wie ein kleiner 3 jähriger Junge der getröstet wird. Eizan tat Hayley jetzt so leid. Nach einer Weile war Eizan dann eingeschlafen. Sie beschloss ihren geliebten Sohn erstmal nicht mehr gehen zu lassen. Er sah so schlecht aus und brauchte dringend Hilfe. So verbrachte Eizan die nächsten Tage bei seinen Eltern, trieb sport und ging dann in eine Klinik. Im Herzen immer bei Nené. Er würde es für sie machen. Wollte ihr zeigen das er gar kein schlechter Mann ist.
2 Jahre später
Eizan hatte sich jetzt wieder gut erholt. War auch entgültig clean. Hayley hatte jetzt ein Auge auf ihren Sohn. Eines Abends beschloss er sich bei Nené für alles zu entschuldigen und fuhr nach der Arbeit in ihr Restaurant. Eizan war total aufgeregt. Die Kellnerin erkannte ihn natürlich und als Eizan einen Tisch hatte, ging in der Küche das Getuschel los. Rentaro war jetzt tatsächlich fest eingestellt und entwickelte sich sehr gut. Aber auch er war jetzt sehr neugierig. Als er denn Namen Etsuya Eizan hörte wurde er hellhörig. Denn die beiden kannten sich ja auch noch von der Akademie. „Was ist denn hier los?" Fragte Nené als sie ihre Mitarbeiter sah die sich an die Scheibe zum gastraum drängten. „Nené dort sitzt Etsuya Eizan. Der hat echt Mut hier nochmal aufzukreuzen nach der Sache damals." Wütend stürmte Nené aus der Küche. Sie hatte jetzt die Nase gestrichen voll.
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