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App ins Glück

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
19.10.2021
29.11.2021
42
63.771
1
Alle Kapitel
42 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
12.11.2021 1.515
 
Auch Nené weinte jetzt herzzerreißend. Ihn jetzt nochmal wieder zu sehen war ziemlich heftig für sie gewesen. Dieser entgültige abschied. Es nahm Nené noch mehr mit als sie gedacht hatte. Er war schließlich irgendwie ihre große Liebe. War sich sehr sicher das sie niemals einen anderen Mann haben wollte. Sie würde ihr Kind auch alleine großziehen. Andere schafften das schließlich auch. Wenige Minuten später kam dann auch Rindou zu ihr. „Oh nein Nené. Was ist denn los? Ist dem Kind etwas passiert?" Fragte sie ängstlich und nahm ihre beste Freundin erstmal in denn arm. Nené brauchte sehr lange um sich wieder zu beruhigen. Dann sah sie Rindou an. „Nein. Zum Glück geht es dem Baby gut. Aber Etsuya war hier." „Oh. Hast du es ihm gesagt? Wie findet er es? Seid ihr endlich wieder zusammen?" „Nein. Ich habe ihm nichts erzählt. Keiner darf wissen das er ein Kind mit mir hat. Bitte sag du ihm auch nichts. Kann ich mich auf dich verlassen?" „Ja na klar. Es scheint dir ja ziemlich wichtig zu sein. Auf mich kannst du dich natürlich verlassen. Auch wenn ich ehrlich zu dir sein muss und es nicht gut finde. Ich habe allerdings immer noch die Hoffnung das du es dir in ein paar Wochen wenn wieder Ruhe eingekehrt ist, nochmal überlegst. Bitte denk darüber nach." War aber alles was Rindou noch zu diesem Thema sagte. Denn offensichtlich war für Nené die Sache durch und Rindou war froh ihre Freundin überhaupt noch zu haben. So redeten sie nur noch über andere Dinge. Eizan war fürs erste tabu. Dann endlich durfte Nené auch nach Hause. Sie hoffte auch bald wieder arbeiten zu können, aber das Baby war natürlich wichtiger. Zum Glück erholten sich aber beide wieder sehr gut und Nené arbeitete tatsächlich etwas. Wenn auch nie lange und sehr vorsichtig. Stolz bewunderte sie ihren immer größer werdenden Baby Bauch. Freute sich auf ihren Engel und sprach jeden Abend mit ihr. Denn es sollte ein Mädchen werden. Eine echte Kriegerin. Nené war noch immer stolz auf ihr Baby. Gemeinsam mit Rindou richtete sie ihr Zimmer her. Es war rosa und voll mit Prinzessinnen. Denn Schluss der Schwangerschaft genoss Nené sehr. Sie dachte noch immer sehr viel an Eizan, aber es schmerzte nicht mehr so doll wie zu Anfang. Nené ging die letzten 2 Monate regelmäßig zur Kontrolle, Geburtsvorbereitungskurs und freute sich auf die kleine die es trotz allem tatsächlich geschafft hatte zu überleben. Dank Nenés mut nicht aufzugeben. Jetzt wuchs und entwickelte sich das Baby genau wie es sollte. Eizan hingegen war jetzt total abgerutscht. Er war nur noch bei der Arbeit er selbst. Sobald er Feierabend hatte, trank oder konsumierte er Drogen. Er wollte sich nur noch betäuben. Musste nur jeden Tag irgendwie überstehen. Seine Eltern bekamen davon überhaupt nichts mit, da er es phantastisch verstecken konnte. Sie ahnten nichts davon wie schlecht es ihrem Sohn wirklich ging. Denn ihnen spielte er eine heile Welt vor. War in denn Momenten die er mit ihnen verbrachte ausnahmsweise mal clean. Depra war alles egal. Hauptsache er brachte das Geld pünktlich nach Hause. Damit sie es ausgeben konnte und seinen Zustand einfach nicht sehen wollte. So vergingen weitere Monate. Es war kurz vor der Geburt. Nené war in ihrem Restaurant um sich jetzt nur noch um Bestellungen und organisatorische Dinge zu kümmern. Als plötzlich David in ihr Büro kam. Ziemlich erschrocken. „Hey was ist denn los? War etwas mit einem der Gäste? Geht es dir gut?" Fragte Nené besorgt. „Nein, alles bestens. Aber dort ist ein Herr der unbedingt mit dir sprechen möchte. Er ist vom Gesundheitsamt. Es gab eine Beschwerde. Angeblich haben wir hier Schädlinge." „Wie bitte? Aber wer kann das nur gewesen sein? Mach dir keine Sorgen David. Hier ist alles in bester Ordnung. Der Mann wird hier nichts finden. Arbeite bitte ganz normal weiter, wir möchten ja unsere Gäste nicht beunruhigen." Gab Nené ihm die Anweisung und folgte David mittlerweile sehr schwerfällig. Nené war froh wenn das Kind endlich auf die Welt kommen wird. Auch das laufen fiel ihr schwer. „Guten Tag Miss Kinokuni. Ich bin vom Gesundheitsamt. Sie sind die Inhaberin dieses Restaurants?" „Ja allerdings. Folgen Sie mir bitte in mein Büro. Hier möchte ich solche Dinge nur ungern besprechen. Und Sie können sich direkt unsere Küche ansehen. Wäre das in Ordnung für Sie?" Der Mann sah Nenés Zustand und Willigte schließlich ein. Gemeinsam gingen sie in die Küche. Der Beamte sah sich ausgiebig um. Inspizierte jede Ecke. Aber er konnte natürlich nichts finden. „Ich konnte jetzt keine Verstöße feststellen. Aber Sie verstehen sicherlich das ich solchen Dingen nachgehen muss. Dann entschuldigen Sie bitte meine Störung. Und alles Gute für Sie natürlich noch." „Vielen Dank. Gar kein Problem. Sie machen schließlich auch bloß ihren Job." Erwiederte Nené und fragte denn Mann von wem diese Anzeige kam, der wollte natürlich erst nicht mit der Sprache rausrücken. Nené lächelte ihn jetzt zuckersüß an. „David, gib doch bitte unseren Gast unser bestes Gericht. Dann kann er sich ja auch selbst von unserer ausgezeichneten Qualität überzeugen. Und Kim, begleite ihn doch bitte noch zu unseren wunderschönen Tisch mit der ausgezeichneten Aussicht. Selbstverständlich geht alles auf mich." „Oh das ist sehr freundlich von Ihnen Miss Kinokuni. Ich werde dieses Angebot natürlich sehr gerne annehmen." Antwortete der Beamte und bekam das beste was Nené in ihrem Restaurant zu bieten hatte. Er bekam erst Möhren süsskartoffel Suppe. Dann kalbsroulade mit Pilzen und Salat. Als Dessert bekam er Nussparfait mit Zwetschenkompott. Es schmeckte ihm alles ausgezeichnet. David hatte wirklich alles gegeben. Als er fast fertig war, kam Nené nochmal zu ihm an denn Tisch. Sah ihn eindringlich an. „Bitte sagen Sie mir bitte wer mir das antun wollte. Wer möchte denn bitte einer fleißigen hochschwangeren Frau so schaden? Es geht hier schließlich um die Zukunft von mir und meinem Kind. Sie haben ja selbst gesehen das niemand hier etwas zu befürchten hat." „Na gut Miss Kinokuni. Ausnahmsweise. Ich habe wirklich vollstes Verständnis dafür das Sie natürlich Ihre Existenz retten möchten und ja auch nichts vorliegt. Aber bitte versprechen Sie mir das niemand davon erfährt das ich geredet habe. Sie tun mir nur so unglaublich leid." „Aber natürlich doch. Ich werde kein Wort sagen. Wenn ich es endlich erfahre und so etwas nicht nochmal vorkommen kann." „In Ordnung. Es war Mister Etsuya Eizan. Er sei wohl hier vor kurzem mit seiner wehrten Gattin essen gewesen. Da hat Mister Eizan wohl die Ratten gesehen die ihm sogar über seine Schuhe gelaufen sein sollen. Seine Frau wurde völlig panisch." Nené lief vor Wut rot an. Sie war sich sehr sicher das Eizan aus Rache ihr Restaurant zerstören wollte. Das war nun wirklich ungeheuerlich. Wie konnte er es wagen? Niemals ist eine Ratte über seine Schuhe gelaufen. Eizan war ewig nicht hier. Aber es hätte Nené ja eigentlich klar sein müssen das ein Etsuya Eizan sich die Demütigung abserviert worden zu sein nicht gefallen lassen würde. Aber das er so weit ging war selbst für Nené unvorstellbar. Sie wollte gerade in ihrem Büro bei ihm anrufen als sie plötzlich einen mächtigen Schmerz spürte. Sie schrie auf. Sofort kam eine ihrer Kellnerin angelaufen. „Nené was ist los? Geht es jetzt etwa los?" „Ja ruf bitte sofort Rindou an. Das Baby wird bald da sein." Schrie sie voller Schmerz. Einige Minuten später war ihre beste Freundin auch zum Glück bei ihr. Sie packte Nené und fuhr schnell ins Krankenhaus. „Halte durch süsse. Gleich sind wir da." Nené nickte und schrie schon wieder vor schmerzen. Dort angekommen kümmerten sich gleich zwei Hebammen um Nené. Brachten sie in denn Kreißsaal. Rindou wartete draußen ganz gespannt auf die kleine Kämpferin. Alle hatten sie schon aufgegeben. Außer Nené. Sie war so beeindruckt von ihrer Freundin. Die Geburt dauerte auch nicht lange. Denn die Ärzte mussten schnell handeln. Das Baby drohte zu ersticken, da sich die Nabelschnur um denn Hals gelegt hatte. Für Nené schien daher allerdings gefühlt eine Ewigkeit vergangen zu sein. Dann endlich hörte sie denn erlösenden Schrei ihrer Tochter. Sie lebt und war endlich bei ihr. Die Ärztin legte sie Nené in denn arm. Sofort war das winzige Mädchen still. Sah Nené lange an. Schien jetzt plötzlich sogar zu lächeln. Glücklich hielt Nené ihre winzige Hand. Weinte dieses Mal vor Freude. Nachdem die kleine untersucht und gewaschen war, Nené ebenfalls nochmal durchgecheckt, durften sie auf ein Zimmer. Sie konnte ihre Tochter nur noch ansehen. War so glücklich. Dann kam auch ganz leise Rindou in das Zimmer. Ihre Augen strahlten. „Wow sie ist unglaublich niedlich und so hübsch. Hast du denn überhaupt schon einen Namen für dieses kleine Wunder Kind?" Fragte Rindou jetzt sehr neugierig und musste ebenfalls das Mädchen die ganze Zeit ansehen. „Ja. Ich habe denn perfekten Namen für sie gefunden. Ich werde meine Tochter Hope nennen. Sie ist meine Hoffnung." „Das ist wirklich ein Wunderschöner Name." Lächelte Rindou und setzte sich zu Nené. Gemeinsam sahen sie zu wie Hope langsam einschlief. „Willkommen auf der Welt." Sagte Nené voller stolz.
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