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App ins Glück

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
19.10.2021
29.11.2021
42
63.771
1
Alle Kapitel
42 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
11.11.2021 1.459
 
Nené stand noch einige Minuten wie erstarrt und sah Eizan nach. Was hatte sie nur getan? War es wirklich richtig ihn entgültig gehen zu lassen? Denn nach dieser Aktion würde er sie garantiert nie wieder sehen wollen. Nené hatte eindeutig denn bogen überspannt. Aber sie machte es auch für ihn. Redete sie sich zumindest ein. Fühlte aber ganz anders. Eizan fehlte ihr jetzt schon so sehr. Aber Nené musste auch an sich und das Baby denken. Dieses ganze hin und her war nicht gut für das Kind. Auch Nené hatte diese heimliche Beziehung in letzter Zeit sehr viel Kraft gekostet. Es war nicht das was Nené wollte. Sie wollte eine solide schöne Beziehung ohne Heimlichtuerei. Besonders für ihr ungeborenes. Dann lieber gar keinen Vater als einen denn es niemals Papa nennen durfte. So setzte sich Nené ins Auto und fuhr nach Hause. Sie nahm sich die nächsten 2 Tage frei. So konnte Nené unmöglich arbeiten und Ausserdem hatte sie sowieso ihren Arzt Termin. So lag sie die Tage nur im Bett, schlief und so ließ sich ihre heftige Übelkeit auch ein wenig besser aushalten. Aber sie schaffte es kaum ihr Essen drin zu behalten. Immer wenn sie Hunger hatte, kam auch eine regelrechte Panik davor etwas zu essen. So ließ sie es ganz sein. Versuchte eher zu schlafen, als etwas zu sich zu nehmen. Und es lenkte Nené davon ab an Eizan denken zu müssen und denn Schmerz zu spüren. Wenn es ihr doch mal für eine Weile besser ging, dachte Nené aber wieder an ihn. Ihm so nah zu sein tat ihr so gut. Sie hatte das Gefühl endlich im leben angekommen zu sein. Warum nur hatte sie ihn wieder so von sich gestoßen? Irgendwann kam dann auch Rindou vorbei um nach ihr zu sehen. Sie erschrak regelrecht. Zum Glück hatte Nené ihr denn Schlüssel zur Wohnung gegeben. Denn Nené lag blass und total abgemagert in ihrem Bett. Dehydriert und völlig kraftlos. Sie rief sofort denn Notarzt. Nené bekam kaum noch etwas davon mit. Lächelte Rindou bloß kurzzeitig an die mit ihr ins Krankenhaus fuhr. Nené bekam noch im rettungswagen eine Infusion verabreicht. Sie dämmerte immer wieder weg. Die Ärztin musste sie sogar einmal kurz wieder beleben. Rindou weinte und hatte fürchterliche Angst um sie. Dann endlich waren sie im Krankenhaus angekommen. Die Ärzte rannten sofort mit Nené los. Rindou wusste nicht mal wohin. Rindou musste im wartebereich bleiben. Brach weinend zusammen. Sie konnte das alles nicht ertragen. Nené war sogar kurzzeitig gestorben. Wenn die Ärztin nicht so kompetent gewesen wäre. Dann würde sie Nené jetzt nie wieder sehen. Jetzt hoffte sie das sich das nicht nochmal passiert. Tatsächlich kämpften die Ärzte die ganze Nacht um Nenés leben. Gaben ihr wenig Chancen. Rindou blieb aber dort. Sie konnte nicht gehen wenn es ihr nicht wieder gut ging. Rindou musste sie einfach sehen. Durfte aber nicht zu ihr. Zumindest bekam sie aber ein Zimmer. Schlafen konnte Rindou aber nicht. Am nächsten morgen kam eine Schwester zu ihr. Rindou bekam Angst. „Guten Morgen Miss Kobayashi. Schön das sie ihrer Freundin so beistehen." „Wo ist sie? Ich muss endlich zu ihr. Bitte. Egal was ist. Ich muss zu meiner Freundin. Sie können mich doch nicht ewig von ihr fernhalten." Schrie Rindou aus voller Verzweiflung und Schlafmangel. Das verstand die Schwester natürlich. „Bitte folgen Sie mir. Ich bringe Sie zu ihr." Dann endlich durfte Rindou zu Nené. Sie lief schnell zu ihr. Hielt ihre Hand. „Bitte Nené, sag mir das ich nur träume. Es muss dir einfach gut gehen. Bitte sprich wieder mit mir." Rindou weinte herzzerreißend. Nené lächelte sie schwach an. Da beruhigte sich auch Rindou wieder. „Nené ein Glück. Ich hatte so eine furchtbare Angst um dich. Was sagen die Ärzte?" „Die möchten mein Baby umbringen. Angeblich vergiftet es meinen Körper. Dabei ist es doch alles was ich von Etsuya habe. Ich werde niemanden mehr so lieben können wie ihn. Ich muss es retten." Schluchzte Nené jetzt. Sie würde ihr leben für das ihres Kindes geben. Das ist wahre Mutterliebe. Dachte Rindou und es ging ihr so nah. Sie hatte dieses kleine Wunder nicht einmal sehen können. „Bitte helft meiner Freundin das es beiden gut geht. Sie können doch nicht ernsthaft in Betracht ziehen das Baby zu töten." „Das Kind ist nicht mal voll entwickelt Miss Kinokuni. Mann kann es noch nicht einmal einen Menschen nennen. Es ist jetzt gerade, wie drückt Mann das am besten aus? Ihr Kind ist bisher nur ein zellklumpen. Das ist wirklich überhaupt nicht abwertend gemeint Miss Kinokuni. Aber wenn es darum geht ihr leben zu retten oder das exestieren dieser Zellen, werden wir ihr leben natürlich vorziehen. Bitte verstehen sie auch uns in dieser Sache. Sie haben Familie, Freunde, eine Existenz. Das alles können wir nicht riskieren um diese Eizelle zu retten. Seien Sie doch vernünftig." „Wie können Sie nur so über mein Baby urteilen? Es ist doch wohl mehr als bloß ein zellklumpen. Es ist mein eigen Fleisch und Blut. Ich werde das leben meines Kindes nicht riskieren." „Aber Miss Kinokuni. Sie sind überhaupt nicht mehr zurechnungsfähig. Wer ist der Vater? Vielleicht kann er Ihnen ja ins Gewissen reden. Er möchte Sie doch bestimmt auch nicht verlieren." „Der ist unbekannt. Ein one night stand. So etwas kommt vor. Auch bei mir." Die Ärztin seufzte. Heute würden sie bei Nené nicht weiter kommen. So verabschiedeten sie sich vorerst von Nené. Rindou nahm ihre Hand. „Ich werde dir niemals in deine Entscheidung reinreden oder dir etwas vorschreiben. Aber Nené bitte. Überleg dir diese Entscheidung nochmal sehr gut. Ich möchte dich nicht verlieren." Sagte Rindou und weinte schon wieder. Auch Nené begann zu weinen als sie Rindou so völlig am Boden zerstört sah. Aber für Nené war klar, sie würde ihr Kind retten. So versuchten viele Ärzte alles mögliche um beiden helfen zu können. Und tatsächlich nach 2 Wochen ging es dann endlich bergauf. Niemand hatte mehr damit gerechnet. Aber Nené hatte um ihr Kind gekämpft bis zum Schluss. Sie war so stolz auf ihr Baby. Streichelte ihren Bauch. Auch wenn Mann noch nicht viel sehen kann. Sie war jetzt schon total verliebt in ihr Mäuschen. Nené bekam auch jeden Tag Besuch von Rindou die ihr immer etwas leckeres mitbrachte. Auch Süßigkeiten. Nené bekam auch langsam wieder etwas runter und so wurde sie auch endlich immer kräftiger. Was beiden sehr gut tat. Auch David war oft zu Besuch um Nené bezüglich des Restaurant auf denn laufenden zu halten. Eines Tages als Nené wegdöste, klopfte es zaghaft. Sie dachte erst das Rindou vorbei kommen würde. Aber es war Eizan der leise durch die Tür schlich. Er sah grauenvoll aus. Was hatte sie ihm nur mit der Trennung angetan? „Hallo Nené. Es tut mir leid wenn es dir unangenehm ist mich zu sehen, aber ich war krank vor sorge um dich. Was ist denn passiert? Hayley hat mir übrigens etwas mitgegeben. Sie macht sich ebenfalls Sorgen um dich. Würdest du sie vielleicht mal anrufen?" Fragte Eizan und gab ihr denn Kuchen denn seine Mutter ihr gebacken hat. Nené freute sich total darüber. Sie war wirklich süß. „Ja natürlich. Das werde ich gerne machen. Ich muss mich unbedingt bei ihr bedanken. Er sieht phantastisch aus. Vielen lieben Dank Etsuya. Es ist schon in Ordnung das du hier bist. Aber keine Sorge. Ich bin bald wieder auf denn Beinen. Nur ein ziemlich hartnäckiger Infekt. Nichts schlimmes." Log Nené ihn an. „Aber wie geht es dir? Du siehst ziemlich fertig aus." „Ich habe gerade sehr viel Stress und du fehlst mir so sehr. Du kannst mich doch nicht wirklich wieder von dir stoßen. Ich liebe dich Nené. Bitte mach das nicht nochmal." Flehte er sie an und hielt ihre Hand. „Etsuya. Es fällt mir auch so unglaublich schwer. Aber es geht einfach nicht. Wir beide gehören nicht zusammen. Du hast jetzt ein eigenes Leben, so wie ich auch. Belassen wir es einfach dabei. Mit uns beiden würde es nie gut gehen. Das war schon damals so. Und du hast recht. Du kannst dich nicht scheiden lassen. Es würde deine ganze Karriere beeinflussen. Aber wir können trotzdem telefonieren, vorausgesetzt du möchtest es überhaupt." Eizan sah Nené jetzt total verzweifelt an. Er konnte einfach nicht glauben das sie das ernst meint. Eizan liebte sie doch. Und immer wieder stieß sie ihn von sich. Er konnte das ja auch irgendwie verstehen. Er hatte sich auch nicht gerade fair verhalten. Andererseits ertrug Eizan das nicht mehr ständig von ihr so verletzt zu werden. „In Ordnung Nené. Telefonieren wir einfach gelegentlich miteinander. Dann bis bald. Gute Besserung wünsche ich dir dann noch." Meinte Eizan und umarmte sie nochmal. Dann ging er. Musste seine tränen ziemlich zurück halten.
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