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App ins Glück

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
19.10.2021
29.11.2021
42
63.771
1
Alle Kapitel
42 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
09.11.2021 1.624
 
Nené wachte am nächsten morgen wieder sehr früh auf aufgrund der Arbeit. Sie wollte heute am liebsten überhaupt nicht aufstehen. Denn sie dachte wieder an Eizan und die letzte Nacht. Hätte das am liebsten wiederholt. Noch verschlafen sah sie auf die Seite wo er gestern noch ruhig und zufrieden geschlafen hatte. Aber Eizan war nicht mehr da. Ist er schon wieder im Badezimmer verschwunden? Fragte sich Nené und stand langsam auf. Streckte sich ausgiebig und fühlte sich plötzlich begehrenswert wie nie zuvor. Eizan hatte mit ihr geschlafen. Nené erzählt was für starke Gefühle er für sie hat. Sie war wie im glücksrausch. Das warten auf ihn, hatte sich also gelohnt. Es war wunderschön gewesen. Ein erstes Mal wie sie sich es immer gewünscht hatte. Auch wenn sie mittlerweile älter war als andere die zum ersten mal mit jemandem schliefen. Aber sie hatte wirklich auf Eizan gewartet. Im Badezimmer angekommen war es allerdings kalt und dunkel. Eizan war nicht hier. Er war weg. Wie Nené traurig erkennen musste. War vielleicht doch alles nur ein Spiel von ihm gewesen? Nené war jetzt wieder sehr verunsichert. War sie vielleicht doch nicht hübsch genug gewesen für Eizan und bloß eine nette Abwechslung für ihn weil er mit Depra nicht glücklich ist? Nené versuchte nicht mehr daran zu denken. Tränen vermischten sich mit dem Wasser der Dusche. Sie war ihm schon wieder auf denn leim gegangen. Dabei wirkte er doch so ehrlich und sehr glücklich mit ihr. Nené konnte sich das nicht erklären was jetzt schon wieder los war. So machte sie sich sehr schnell fertig um ins Restaurant zu kommen. Nené beschloss einfach ihn später mal anzurufen. So verging die Zeit wie im Flug. Aber Nené hatte Etsuya nicht vergessen. So ging sie nach dem gröbsten Stress in ihr Büro um ihn anzurufen. Nené hielt ihr Handy zitternd in ihrer Hand. Wie würde er reagieren? Ist er wieder so abweisend wie bei dem letzten Mal als sie sich näher gekommen sind? Nené würde diesen Moment nie vergessen. Kurz sah sie sich das Handy an. Das Foto was die beiden voneinander gemacht hatten und zu Hayley geschickt haben, war jetzt Nenés Hintergrund Bild. Eizan sah so glücklich aus. Das war auch Hayley aufgefallen und sie hatte direkt angerufen um mit Nené zu sprechen. Eizan freute sich zu sehen wie zufrieden Nené aussah als sie mit seiner Mutter telefonierte. Die beiden mochten sich seid der ersten Sekunde. Depra hingegen traute sich überhaupt nicht mehr in die Villa der Eizans. Sie hatte ein unausgesprochenes Hausverbot und war eigentlich nur dazu da um nach außen denn Schein zu wahren. Dann wählte Nené schließlich doch endlich Eizans Nummer und sie wurde immer nervöser. „Hey Nené. Wie schön das du anrufst. Ich hätte dich sowieso noch angerufen, wusste nur nicht wann es dir am besten passt. Wie geht es dir?" Fragte Eizan und hörte sich sehr danach an das er sich tatsächlich über ihren Anruf freute. „Es geht mir so gut wie lange nicht mehr. Es war wunderschön mit dir Etsuya. Aber warum warst du denn wieder so schnell weg?" Fragte Nené etwas traurig. Eizan brauchte einen Moment um zu antworten. „Süße es tut mir wirklich so wahnsinnig leid das ich einfach gegangen bin. Ich mache es wieder gut. Versprochen. Aber du weißt ja das niemand etwas davon erfahren darf. Ich musste sehr früh deine Wohnung verlassen damit mich niemand sieht." „Schon in Ordnung, ich verstehe das. Sehen wir uns bald wieder?" „Ja sehr gerne. Du fehlst mir sehr. Wie wäre es denn morgen Abend? Ich lasse mir etwas schönes einfallen." Nenes Herz machte vor Freude einen Sprung. „Ja natürlich. Sehr gerne. Ich freue mich schon darauf." Erwiederte Nené und sie unterhielten sich noch eine Weile. Dann ging Nené wieder an die Arbeit. „Du siehst sehr glücklich aus. Strahlst Ja richtig. Das Date war wohl erfolgreich." Lächelte David sie an. „Ja es war wunderschön." Erwiederte Nené. Kurze Zeit später kam ein sehr großer Strauß Edel Rosen an. Es waren mindestens 30 der teuersten in der Stadt. „Wow, du musst ja mächtig Eindruck gemacht haben Nené." Sagte David als Nené denn riesigen Strauß entgegen nahm und ihn schnell in ihr Büro stellte. Glücklich nahm Nené das ebenfalls ziemlich teure kleine Kärtchen und lächelte. „Kleine Puppe, hier der erste Teil meiner Entschuldigung. Bitte sei morgen 20 Uhr im Park." Stand dort drauf. Ihr Herz machte einen Sprung. So hätte sie ihn ja niemals eingeschätzt. Nené würde Eizan endlich wieder sehen. Am nächsten Tag war Nené dann auch pünktlich im Park. Aufgeregt wartete sie schon auf Eizan. Er sah heute schon wieder sehr viel besser aus. „Hallo Nené. Wie schön das du tatsächlich da bist." Begrüßte er sie und umarmte Nené. Es tat ihr gerade so gut. Sie wollte wirklich nur Eizan und sonst niemanden. „Du siehst heute schon viel besser aus Etsuya." „Vielen dank Püppchen. Bist du bereit für deine Überraschung?" „Ja ich bin schon total aufgeregt." Antwortete Nené und sah aus wie ein kleines Mädchen was sich auf Weihnachten freute. Eizan fand das total niedlich. Dann stiegen sie in die Limousine. Dieses Mal konnte sich Nené offen über Jared freuen. Beide waren sich auch sicher das er niemanden etwas verraten würde. Sie fuhren zu einem See. Eizan saß neben Nené und hielt die ganze Zeit ihre Hand. Lächelte sie an und konnte seinen Blick einfach nicht mehr von ihr nehmen. Dann stiegen sie aus und Nené sah eine traumhafte riesige Jacht. „Wow Etsuya, die ist ja wunderschön." „So wie du." Erwiederte er und Nené fühlte sich gleich wieder ziemlich gut. Beide gingen an Bord. „Ich denke hier wird uns niemand beobachten und wir können uns ganz in Ruhe unterhalten. Jared hat nämlich auch einen bootsführerschein." Nené musste lachen. Er war wirklich ein Allrounder. Und sie fühlte sich in seiner Nähe sicher. Er hatte etwas von ihrem Vater. „Das wetter lässt zwar leider nicht zu schwimmen zu gehen, aber das können wir sehr gerne nachholen." Meinte Eizan. „Ich denke das dieser kleine Ausflug trotzdem sehr viel Spaß machen wird." Antwortete Nené. Und tatsächlich. Sobald sie auf dem See rausgefahren waren, rannte Nené förmlich nach vorne. Es war zwar bloß ein See, aber ihr kam es trotzdem vor als befände sie sich auf denn Weiten des Meeres. Das Gefühl war einfach unbeschreiblich. Sie schloss die Augen und genoss denn Wind. Eizan beobachtete sie. „Na es scheint dir ja sehr zu gefallen." „Ja Etsuya es ist wunderschön. Das war so eine tolle Idee von dir. Dankeschön. Ich komme durch mein Restaurant ja nicht mehr so oft raus." „Dann sollten wir das ändern." Lächelte  Eizan sie an. „Das wäre schön." Er stand jetzt neben ihr. Hielt sie im Arm da ihr wohl kalt wurde. „Nené, ich wollte dir nochmal sagen wie glücklich ich bin das wir uns wieder gefunden haben. Ich hätte damals nicht so reagieren dürfen. Diesen Fehler habe ich noch sehr lange bereut." „Das ist schon in Ordnung Etsuya. Dich so zu beschuldigen und hinterher zu schnüffeln war auch nicht in Ordnung. Ich hätte das nicht machen dürfen. Aber ich habe mir Sorgen um dich gemacht. Jetzt übrigens immer noch. Etsuya du siehst wirklich sehr schlecht aus. Bist völlig am Ende. Du musst endlich dieses Leben hinter dir lassen. Lass dich scheiden. Diese Natter ist nicht gut für dich." „Das verstehst du nicht Nené. Ich kann mich nicht einfach scheiden lassen. Sie weiß alles. Mein Ruf wäre auf ewig zerstört süße. Aber glaub mir ich möchte nur dich." Sagte er. Dann streichelte er ihre Wange und küsste Nené zaghaft. Er hatte immer noch Angst sie könnte kaputt gehen. Seine kleine Puppe. Dann wollte Nené unbedingt noch mehr Fotos mit ihm machen. Eizan stimmte sehr gerne zu. So hatten beide einen Riesen Spaß dabei Fotos von sich zu machen und sich gegenseitig über das Schiff zu jagen. Sie lachten und fühlten sich einfach nur gut. Dann wurde Nené wirklich sehr kalt. „Komm ich bring dich unter Deck." Meinte er schließlich da Eizan Angst hatte sie könnte sich erkälten. Dann nahm er Nené in seine Arme und sah ihr tief in die Augen. Küsste sie wieder. Langsam zog Nené ihn aus. Sie konnte einfach nicht genug von ihm bekommen. Wollte ihn spüren. Eizan gab sehr gerne nach und so gaben sich beide ihrer Leidenschaft füreinander erneut hin. Er hielt danach Nené wieder fest im Arm. Streichelte ihren Rücken, sie lag halb auf ihn und küsste ihn immer wieder. Nené wollte die wenigen Sekunden die sie Eizan hatte genießen. „Fühlt sich liebe etwa so an?" Fragte Eizan sie. „Ja ich denke schon. Wenn du auch dieses kribbeln spürst und einfach nur jede Sekunde an mich denkst." Grinste Nené. „Ja das mache ich tatsächlich." Lächelte er jetzt sogar. Aber irgendwann war auch leider die Zeit vorbei. Sie mussten sich schweren Herzens wieder voneinander verabschieden. Eine kleine träne rann Nenés Gesicht herab. Er fehlte ihr jetzt schon. „Bitte verspreche mir das wir uns sehr schnell wieder sehen ok?" „Ja ich brauche dich Nené." Sagte Eizan, bevor sie getrennt denn See verließen. Die nächsten Tage telefonierten sie oft miteinander und sahen sich zumindest für ein paar Stunden. Depra bemerkte nichts. Dann allerdings ging Nené zur Routine Untersuchung zu ihrer Ärztin. Klagte über ein bauchdrücken. Die Ärztin sah genau hin. Konnte aber erstmal nichts feststellen. Machte aber ein Blutbild. 2 Tage später sollte Nené zur Auswertung nochmal in die Praxis kommen. „Miss Kinokuni. Es ist nichts schlimmes. Zum Glück. Aber Sie sind schwanger. Meinen herzlichen Glückwunsch." Sagte die Ärztin. Nené wusste gar nicht was sie jetzt sagen sollte. Es durfte doch nie rauskommen das Eizan und Nené sich trafen.
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