Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

App ins Glück

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
19.10.2021
29.11.2021
42
63.771
2
Alle Kapitel
42 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
04.11.2021 1.440
 
Nené schlief diese Nacht sehr unruhig. Sie hatte die ganze Zeit überlegt ob es wirklich eine gute Idee ist gegen Eizan anzutreten. Denn Nené wusste das er auch sehr viel drauf hatte wenn Eizan nicht betrügt. Oft genug hatte sie es im Unterricht erlebt. Etsuya war ziemlich schnell, geschickt und auch clever. Eigentlich hatte er es überhaupt nicht nötig zu betrügen. Eizan hätte seine Gegner locker so besiegt. Auch Nené hatte ziemlichen Respekt vor diesem Shokugeki. Sie hatte eine ziemlich große Klappe gehabt ihm gegenüber. Aber nur weil er so unverschämt zu ihr war. Würde sie das eventuell noch bereuen und die klatsche ihres Lebens kassieren das alle wieder über Nené lachen konnten? Dann dachte Nené wieder an die Tage mit Eizan. Wie er Nené angelächelt hat, sie beschützend in denn arm genommen oder die ganze Zeit an ihrer Seite war. Aufgepasst hatte das sie bloß niemand anmacht oder ihr blöd kam. Obwohl das von ihrer Familie garantiert niemand getan hätte. Besonders nicht in der Nähe ihres Vaters. Schließlich auch wie nah sich beide gekommen sind in der Nacht. So etwas hatte Nené noch nie erlebt. Und plötzlich wurde ihr klar, das wollte sie auch überhaupt nicht mit einem anderen erleben. Wollte ihr erstes Mal mit Etsuya haben. Aber wieso? Er hatte sie so sehr verletzt. Eine kleine träne tropfte plötzlich ihre Wange runter. Nein sie war viel zu gut für ihn. Denn Nené war nicht irgendein Mädchen. Sie war Nené Kinokuni. Und eine Kinokuni lässt sich auf gar keinen Fall von einem Mann unterkriegen. So versuchte Nené endlich einzuschlafen. Aber immer wenn sie die Augen schloss, sah sie Etsuya. Wie er neben ihr lag, sie anlächelte und ihr durchs Haar strich. Er war immer so nah das sich beide fast geküsst hätten. Wollte sie es? Würde Nené es zulassen ihren ersten Kuss ebenfalls von Eizan zu bekommen? Sie wusste es nicht. Was Nené allerdings wusste war das sie ihn vermisste. Sie zog ihr Stofftier nah zu sich. Weinte jetzt leise. Er hatte ihr Herz gebrochen. Nené hatte endlich gespürt was liebe ist und er trampelte auf ihren Gefühlen rum. Sie nahm das Handy wieder in die Hand und lass sich die Nachrichten nochmal alle durch. Nené hatte es einfach nicht geschafft sie zu löschen. Sie versuchte einen Hinweis darauf zu finden das er sie belogen haben könnte. Aber er war einfach zu clever gewesen. Sie hatte nichts gemerkt. So legte sie das Handy weg und drückte das Stofftier wieder an sich. Versuchte endlich einzuschlafen. Schließlich war ja morgen das Shokugeki gegen Eizan. Da wollte Nené auf gar keinen Fall Schwäche zeigen.
Auch Eizan war mittlerweile im Bett. Starrte an die Decke und dachte an Nené. Auch für ihn hatten die Tage mit ihr einiges in ihn verändert. Es war so wunderschön gewesen mit Nené. Er konnte sie nur noch ansehen. Nené war so wunderschön gewesen. Wenn sie ihn angelächelt hatte oder ihn morgens noch ziemlich verschlafen unter der Decke versucht hatte auszuweichen. Dann hatte er die Decke weggezogen und sie aus dem Bett getragen. Sie schrie zwar erst vor Schreck, musste dann aber lachen. Als er sie mit Declan auf dem Balkon gesehen hatte waren bei ihm fast die Sicherungen rausgeflogen. Eizan hatte sie panisch im Zimmer gesucht. Hatte totale Angst um Nené. Dann war sie ausgerechnet bei seinen Bruder. Er stand so nah bei ihr. Eizan konnte in seinen Augen sehen wie begehrenswert er Nené findet. Declan hätte sie wahrscheinlich am liebsten mit in sein Zimmer genommen. Wenn Eizan nicht dazu gekommen wäre. Er war wie eine Spinne die seine Opfer umgarnt bis sie ihm ins Netz gegangen sind. Niemals sollte er Nené bekommen. Zum Glück würde sie ihn nie wieder sehen. Nené fehlte Eizan gerade sehr. Die ganzen Tage hatte er sich ihr gegenüber wie der letzte Neandertaler benommen das sie ihm schließlich aus dem Weg ging. Aber jetzt wo er einsam in seinen Bett lag schloss er die Augen. Dachte an die vielen schönen Nachrichten. Er sah das Anime Mädchen neben sich liegen. Zog sie jetzt an sich. Sie lächelte ihn sehr verliebt an. „Etsuya, bitte beschütz mich für denn Rest unseres Lebens vor allen gefahren der Welt." Sprach sie. „Ja sehr gerne. Denn ich liebe dich." Erwiederte Eizan. Dann küsste er sie. Es war wie ein Rausch. Plötzlich verwandelte sich seine traumfrau in Nené. Aber er erschreckte sich nicht. Nein, er freute sich sogar sehr darüber. „Endlich habe ich mein ewiges Glück gefunden." Sagte er und auch Nené war glücklich. Dann sah Eizan sich, wie er Nené heiratete. Ihr sagte das er immer an ihrer Seite sein wird um sie zu beschützen und zu unterstützen. Er öffnete wieder seine Augen. Völlige Dunkelheit umhüllte ihn. Eizan fühlte sich plötzlich total beklemmend. Als wenn sich eine Hand um sein Herz legte. Etsuya vermisste Nené trotz allem was sie bisher getan hatte. Nur wieso? Warum träumte er davon sie auch noch zu heiraten? Das würde er niemals machen. Auch wenn es sich unglaublich gut angefühlt hat. Schließlich schlief auch Eizan vor Erschöpfung irgendwann ein.
Wachte am nächsten Tag mit einem sehr unguten Gefühl auf. Er wollte kein Shokugeki gegen Nené. Denn auch er wusste was Nené konnte. Eizan hatte sie haargenau beobachtet. Jeden Schritt ihrer Arbeitsweise. Und das war ziemlich gut. Nené war ja schon länger auf der Totzuki. Sie hatte dementsprechend auch noch sehr viel mehr gelernt. So schlich er in alter Manier wieder in die Küche. Was eigentlich streng verboten war. Er nahm Lebensmittel von Nené die schon bereit standen, damit es gleich auch losgehen konnte und wollte sie in denn riesigen Abfall Container vor der Halle werfen. Eizan steckte gerade alles in einen Beutel als er plötzlich hinter sich etwas hörte. „Ich habe es doch gewusst. Du Schwein. Glaub bloß nicht das du damit durch kommst. Damit wirst du gleich disqualifiziert. Und einmal brav lächeln." Grinste Nené finster und machte Handy Fotos. „Damit kommst du dieses Mal nicht durch und du warst der leichteste Sieg in meiner Geschichte auf der Akademie. Denn ich hasse es mit unfairen Mitteln an ein Shokugeki ran zu gehen. Nur weil du Panik hast." Sagte Nené ziemlich sicher. „Ok pass auf. Ich weiß was ich gerade getan habe ist falsch. Es tut mir leid. Aber ich möchte dieses Shokugeki gegen dich. Auch mit fairen Mitteln. Bitte gib mir diese Chance. Ich werde dir die Sachen wieder geben, du kannst alles kontrollieren. Meinetwegen behalt auch das Foto als Beweis. Aber lass mir dieses Shokugeki Nené." Flehte Eizan und gab ihr die Tasche zurück. Nené dachte nach. Sollte er wieder mit solchen Sachen kommen, hätte sie das Foto. Eizan schien es tatsächlich ernst zu meinen. „In Ordnung. Raus hier. Aber sollte irgendetwas falsch laufen bist du dran." Eizan nickte und verließ die Halle. Nené legte die Lebensmittel zurück und kontrollierte alles nochmal. Es war in Ordnung. So ging auch Nené raus. Holte Rindou ab und wartete bis es los ging. Dann endlich war es soweit. Nené ging in die Halle. Die Schüler waren bereits da. Jetzt würde sie es allen zeigen. Niemand sollte nochmal über sie lachen wenn sie denn so tollen Etsuya besiegte. Auch er kam in die Halle. Dann ging es los. Eizan sah immer wieder zu ihr rüber. Aber Nené beachtete ihn nicht. Sie konzentrierte sich einzig allein auf ihr Gericht. War mit herzblut bei der Sache. Dann waren beide zur vorgegebenen Zeit fertig und präsentierten der Jury ihre Teller. Es dauerte ziemlich lange bis sie zu einem Urteil kamen. Sie lächelten Nené an. „Miss Kinokuni. Sie machen ihrer Familie wirklich alle Ehre. Ihr Gericht war wundervoll. Einfach ein Gedicht. Mister Eizan. Auch ihr Teller war wieder einmal hervorragend. Wie wir es von Ihnen gewöhnt sind. Sie haben tatsächlich viel gelernt seid Sie hier angefangen haben. Meinen Respekt an Sie. Allerdings sind wir zu dem Schluss gekommen das natürlich beide Teller hervorragend sind, aber wir müssen uns ja für einen entscheiden. Das war heute der von Miss Kinokuni. Das war einfach nur himmlisch und stimmig. Aber es war sehr knapp. Geben Sie nicht auf Mister Eizan. Sie haben noch eine sehr große Zukunft vor sich." Eizan war trotz der lieben Worte der Jury am Boden zerstört. Er hatte wirklich verloren. Gegen Nené. Auch wenn es gegen sie absolut nicht peinlich ist. Aber trotzdem traf es ihn doch sehr hart. Während Nené von denn zehnerrat Mitgliedern gefeiert wurde, ging er gebeutelt und mit gesenktem Kopf aus der Halle. Niemand beachtete ihn in diesem Moment. So beschloss er sich erstmal einsam in seinem Büro einzuschließen. Abgeschirmt von allen. Besonders von Nené. Denn nicht nur der Sieg von ihr nagte sehr an ihm.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast