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App ins Glück

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
19.10.2021
29.11.2021
42
63.771
1
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Dieses Kapitel
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19.10.2021 1.621
 
Es war noch sehr früh am Morgen als Nené erwachte. Aber sie war schon so wahnsinnig aufgeregt. Heute würde sie wieder ein Shokugeki haben. Gegen Depra. Ihre Erzrivalin. Die beiden hassten sich von Grund auf und sie versuchte Nené ständig das Leben schwer zu machen. Also stand Nené kerzengerade pünktlich im Badezimmer. Ziemlich nervös machte sie sich danach auf dem Weg zum Unterricht. Dort lief fast jemand in sie hinein. „Hey blödmann. Kannst du nicht aufpassen? Wie wäre es denn wenn du deine Augen mal nicht auf dem Handy hättest, sondern nach vorne? Dann würdest du auch sehen wo du hinläufst." Schrie sie denn blonden Jungen an. „Was machst du überhaupt hier? Du bist aber kein Schüler der Totzuki oder?" Fragte Nené jetzt doch etwas ruhiger und neugierig. „Das geht dich überhaupt nichts an kleine Puppe."  Sagte der Junge und sah Nené jetzt sehr böse an. „Was? Habe ich dich etwa in einem Spiel gestört? Hast du denn Highscore nicht geknackt? Sei lieber mal froh das ich es war und kein Auto. Und wer ist hier eine Puppe?" Fragte Nené bockig und plusterte sich vor ihm auf. Der Junge musste jetzt herzlich lachen. Da trat Nené ihn gegen das Bein. „Dir wird das lachen schon noch Vergehen. Was erlaubst du dir eigentlich?" Motzte sie ihn an. Er war zwar mindestens 2 Köpfe größer als Nené, aber trotzdem war sie doch immer noch kein Spielzeug. „Ich nenne dich Puppe weil du klein bist und mit deinen niedlichen zöpfchen auch so aussiehst. Das tragen 5 jährige Kinder." Lachte er sie jetzt aus. Nené wurde plötzlich traurig. Sie lief schnell zum Unterricht. Er sollte es nicht mitbekommen das dieser Kerl Nenés Gefühle verletzt hatte. Niemand sollte sehen wie sich Nené wirklich fühlte. Sie ging durch die Hölle in dieser Akademie. Denn jeder hackte auf ihr rum. Erst seid sie im zehnerrat war und denn 6 Sitz hatte, trauten sich die anderen nicht mehr sie zu ärgern. Aber sie bekam mit das es hinter ihrem Rücken trotzdem geschah. Die anderen tuschelten immer in ihrer Nähe. Dann kam es auch mal vor das ihre Zutaten einfach verschwunden waren oder vertauscht wurden. Denn seid sie im zehnerrat war, kamen auch viele Neider dazu. Die Mitglieder des zehnerrat waren die einzigsten mit denen Nené halbwegs zurecht kam. Bis heute. Denn sie hatte erfahren das ein neuer Mitschüler das potenzial hatte ebenfalls in denn zehnerrat zu kommen. Die Totzuki Leitung hatte dem zugestimmt. Jetzt musste er nur noch auf die Einwilligung des zehnerrat warten. Das sollte heute geschehen. Vor ihrem Shokugeki. Warum der Termin jetzt so kurzfristig noch reingeschoben wurde, wusste Nené nicht. So ging Nené erstmal zum Unterricht. Sie hatte ein beklemmendes Gefühl als sie wieder die Blicke der anderen sah. Die Mitschüler kicherten schon wieder hinter ihrem Rücken. Also war wieder irgendwas gemeines gegen sie geplant. Der Unterricht begann. Zum Ende hin schob Nené ihr Fleisch nochmal in denn Ofen. Als es plötzlich merkwürdig roch. Bis Nene bemerkte das es ihr Gericht war. Das Fleisch war in kürzester Zeit verbrannt. Aber das konnte doch nicht sein. Das Gerät musste einfach kaputt oder manipuliert worden sein. Eilig lief sie zum Ofen um es rauszuholen. Aber da war absolut nichts mehr zu retten. Es war Pech schwarz. Nené war kurz davor in tränen auszubrechen. Aber sie wollte denn anderen diese Genugtuung nicht geben. Denn wollte sie es zeigen. Alle lachten bereits wieder über sie. „Und so eine ist im zehnerrat. Wie peinlich." Sagte Depra. „Warte es nur ab du Schlange. Dir werde ich nachher noch zeigen warum ich es verdient habe im zehnerrat zu sein." Erwiederte Nené jetzt fest entschlossen. Dann holte sich Nené ein neues Stück Fleisch und erhitzte es in einem Ofen der Küche die noch frei war. So wurde ihr Gericht zum Glück doch noch fertig. Das hatte Nené gerade noch vor einer schlechten Note gerettet. Sie fühlte sich jetzt sehr überlegen als sie die enttäuschten Blicke der anderen sah. Musste sogar grinsen. Jetzt war ihnen das lachen vergangen. Keiner würdigte Nené jetzt noch eines Blickes. Zum Glück gab es auch keine weiteren Vorfälle mehr. Dann ging sie zum treffen des zehnerrat. War schon sehr neugierig auf denn Anwärter. Als er denn Raum betrat musste Nené schlucken. Das war doch dieser rüpel der sie als kleine Puppe beschimpft hatte. Dann wurde sie knallrot. „Hey Guys. Ich bin übrigens Etsuya Eizan. Ich möchte hier mitmischen und bin sehr nützlich. Denn ich werde nur kochen wenn ich es wirklich muss und mich eher auf mein Consulting konzentrieren. Ich hoffe ihr erkennt diese Chance für euch und trefft die richtige Entscheidung mich aufzunehmen. Ach hallo kleine Puppe. Du bist ja auch hier. Ist sie nicht putzig?" Sagte Eizan und setzte sich dreist einfach hin. Denn anderen blieb die Luft weg. So einen dreisten Anwärter der so reingestolpert kam hatten sie noch nie. „Ok wir werden jetzt darüber beraten ob du überhaupt zu uns passt." Fand Eishi als erster die Worte wieder. Tatsächlich waren alle dafür. Außer Nené. „Wollt ihr euch jetzt ernsthaft jedes Mal mit so einem überheblichen Menschen abgeben der seine Liebe zum kochen verloren hat und nur aus Profit gier auf diese schöne Akademie geht?" Fragte sie geschockt. Aber die anderen sahen in Eizan auch denn nutzen für die Totzuki denn er mitbrachte. So blieb Nené überstimmt. Beleidigt ging sie zu ihrem Shokugeki gegen Depra. Nené hatte jetzt sowieso schlechte Laune und da war das Shokugeki genau das richtige für sie. „Na Kinokuni, bist du bereit für deinen Absturz?" Grinste Depra sie fiess an. „Die frage ist eher warum du so siegessicher bist. Ich habe es nämlich nicht nötig mit fiesen Tricks meinen Wettkampf zu gewinnen. Zweifelst du etwa an deinen Fähigkeiten das du es ohne gegen mich nicht schaffst?" Grinste Nené jetzt. Depra ging beleidigt in ihre Küche. Auch Eizan stand in der Arena. Gut versteckt zwischen den Tribünen. Er beobachtete Nené ganz genau. Spielte allerdings zwischen durch immer an seinem Handy. Nené kochte derweil als würde es um ihr leben gehen. Das Thema war Halloween. Daher hatte sie beschlossen Kürbisschaumsuppe Halloween, Kürbis Galette und Pumpkin Spice Cupcakes zuzubereiten. Eizan war von ihrer Schnelligkeit und sehr genauen Arbeitsweise ziemlich beeindruckt. Die Gerichte waren auch sehr detailliert. Er konnte kaum die Beurteilung abwarten. Dann war die Zeit abgelaufen und es war endlich soweit. Nené hatte es tatsächlich geschafft und sah die wütende Depra jetzt mit einer Schadenfreude an. „Na was sagst du nun du zicke?" Fragte sie. „Halt doch deine Klappe Kinokuni. Du hast doch sowieso alle bestochen." Schimpfte sie und rannte die Tür raus. Nené lächelte ihr hinterher. Das war nämlich gar nicht nötig. Auch Eizan hatte ein breites Grinsen im Gesicht. Er fand dieses kleine Mädchen echt lustig. Schnell lief er aus der Arena damit Nené ihn nicht sehen konnte. Ziemlich müde ging sie dann endlich in ihr Zimmer. Es war ein sehr langer Tag für sie gewesen. So ging sie duschen und legte sich ins Bett. Als ihr Handy klingelte. Ihre Eltern waren dran um sich nach ihrer Tochter zu erkundigen. „Kommst du in 3 Wochen zu Papas Geburtstag nach Hause mein Kind?" Fragte ihre Mutter. „Ja ich werde es auf jeden Fall versuchen. Du weißt doch das ihr mir sehr fehlt." Antwortete Nené. Sie hatte schon immer ein sehr gutes Verhältnis zu ihren Eltern. „Bringst du denn dann endlich mal einen Jungen mit? Schließlich bist du ja schon 17. in deinem Alter waren wir bereits verheiratet und du hast fast das Licht der Welt erblickt. Was haben wir uns über dich gefreut." Schwärmte ihre Mutter. Das glaubte Nené ihr sogar. Denn Nené wurde immer sehr verwöhnt. Ihre Eltern waren ziemlich reich und versuchten Nené alles zu ermöglichen was sie wollte. „Es sind doch andere Zeiten Mama. Ich habe noch gar kein Interesse an Jungs. Warum drängt ihr mich denn so? Ich möchte doch erstmal meinen Abschluss machen." „Bitte mein Kind. Such dir endlich einen Mann. Kochen kannst du doch dann in deiner Ehe noch genug. Wir würden uns so freuen wenn du einen netten Jungen mitbringen könntest. Deine Eltern sind doch auch nicht mehr die jüngsten und möchten unsere enkelchen noch erleben." Meinte ihre Mutter. Nené verschluckte sich an ihrem Smoothie und musste ziemlich husten. Sie hatte nicht mal einen Freund und ihre Eltern dachten bereits an Kinder. „Ich werde sehen was ich tun kann. Jetzt bin ich sehr müde und möchte gern schlafen gehen." Erwiederte Nené um diesem Thema zu entgehen. Denn sie konnte es einfach nicht mehr hören. Ständig sollte sie sich einen Freund suchen. Als wäre Nené eine 40 jährige alte Jungfer die ihr weiteres leben mit mindestens 20 Katzen alleine verbringen muss. Sie war doch noch viel zu jung für einen Mann. Dann klopfte Rindou an ihre Tür. „Hey Nené. Mir ist langweilig, lass uns deinen Sieg feiern. Hast du Bock zu zocken? Dieser blöden zicke hast du es ja gegeben. Aber warum schaust du denn so merkwürdig?" „Ich habe gerade mit meinen Eltern telefoniert. Mein Vater hat bald Geburtstag und sie möchten das ich einen Jungen mitbringe. Ich habe doch gar keine Lust darauf." Sagte Nené verzweifelt. Rindou lächelte. „Ich habe sowas ja nicht nötig. Aber es gibt doch diese Dating Apps. So schaffst du es vielleicht einen netten Jungen kennen zu lernen. Komm lass uns eine seriöse raussuchen." Meinte Rindou. Nené brummte erst ein wenig vor sich hin. Wollte absolut nicht. Aber dann dachte sie wieder an ihre lieben Eltern. Nené wollte sie ja nicht enttäuschen. So suchten sie ewig nach dem richtigen Dating Portal. Nené gefiel keines wirklich. Dann suchte Rindou einfach eines aus und sie erstellten gemeinsam Nenés Profil.
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