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Wunden

von Annemieke
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama / P12 / Het
Dr. Kai Hoffmann Dr. Martin Stein OC (Own Character) Prof. Dr. Maria Weber
19.10.2021
16.08.2022
16
58.463
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06.11.2021 2.428
 
Kapitel 3 – Kindertage

Dienstag, 05.12.2006
Ich blickte auf die roten Ziffern der Anzeige über mir und atmete tief durch. Heute würde ich ihm sicher nicht den Gefallen tun und unpünktlich aufmarschieren. Ich sah ihn wieder vor mir, am U-Bahn-Gleis, er zwinkerte mir zu. „Pünktlich.“ … Kurz schüttelte ich mich und damit die Gedanken ab. Es war 10 Minuten vor 6 an diesem Morgen und die Temperaturen draußen waren mindestens genauso eisig wie am Vortag. Ich lief den Gang entlang und gesellte mich etwas unsicher zur Nachtschwester an den Stationsstützpunkt. „Darf ich?“
„Klar“, sie schob mir einen der Stühle hin. „In der Kanne hier ist noch Kaffee – magst du?“
„Du bist meine Rettung!“ Ich lächelte sie an und sie grinste zurück.
„Ich bin übrigens Steffi.“ Sie schob mir die Kanne mitsamt einer Tasse entgegen.
„Ina. Danke!“
Während sie auf Ihre Kolleginnen zur Übergabe wartete und ich an meinem Kaffee nippte, ließ ich meinen Blick durch die Gänge schweifen. Von Dr. Hoffmann war nichts zu sehen.
„Gewöhnt man sich eigentlich irgendwann an dieses Klima hier?“ Vorsichtig schaute ich Steffi an und sie begann zu lachen.
„Mein Vater ist bei der Bundeswehr gewesen, ich bin das also schon von daheim gewohnt.“
„Oh Gott“, ich vergrub mein Gesicht in den Händen. „Und ich dachte meiner sei anstrengend.“
„Dein Vater?“
Ich nickte. Der große Professor Ewald Schulte … Ich verdrehte die Augen. „Mark Aurel hieß seine favorisierte Foltermethode. Zumindest war es das für mich früher.“
„Lateinlehrer?“ Schwester Steffi sah mich mitleidig an.
„Ne, Arzt“, jetzt musste ich lachen. „Aber das war nicht weniger anstrengend.“
„Man sucht sie sich nicht aus. Und trotzdem war es für irgendwas gut, meinst du nicht?“
Ich dachte an meine Kindheit zurück, speziell an die Jahre, nachdem meine Mutter gestorben war. „Ehrlich gesagt bin ich mir da noch nicht so ganz sicher, aber vielleicht seh ich das in ein paar Jahren auch anders.“
Ich nippte weiter an meinem Kaffee, während die brünette Nachtschwester einige Unterlagen sortierte.
„Aber um deine Frage zu beantworten. Man kann sich daran gewöhnen und ganz so schlimm ist es hier dann auch nicht. Die meisten sind eigentlich doch ganz nett“, sie lächelte und das zerstreute meine Bedenken etwas. Ich beschloss die Hospitanz hier als Chance, als Horizonterweiterung zu betrachten.
Um Punkt sechs piepte die Uhr auf dem Schrank hinter uns.
„Also dann Ina, ruhigen Dienst dir und lass dich nicht auffressen von den Göttern in Weiß.“ Ich erwiderte ihr Grinsen und fühlte mich für einen kurzen Augenblick recht wohl hier. „Wem bist du zugeteilt?“
„Dr. Hoffmann.“ Steffi quittierte meine Antwort mit einem kleinen Räuspern. „Was?“
„Jetzt versteh ich deine Frage. Da hast du wirklich den trockensten von allen erwischt. Oder soll ich sagen, den kühlsten? Harter Hund auf jeden Fall, ich glaub den hat hier noch keiner lachen sehen.“
„So hätte ich ihn jetzt auch eingeschätzt.“ Ich nickte zustimmend, musste dann aber an unsere Begegnung am Gleis denken. Er hatte gelächelt. Oder hatte ich mir das in meinem Gefühlschaos nur eingebildet? Ich schüttelte die Gedanken erneut ab.
„Schönen Feierabend dir!“, rief ich Steffi noch kurz nach, als sie sich schon auf den Weg zum Aufenthaltsraum der Pflegekräfte machte. Ich blieb allein am Sternpunkt sitzen, von dem aus die drei Gänge der Station abzweigten. Es war niemand zu sehen. Vorsichtig zog ich eine Akte aus der Ablage und schaute mir die Werte an. Es war einer der Patienten, die Dr. Hoffmann und ich gestern hier aufgenommen hatten. Ein Soldat, Anfang 40, Beschwerden nach einer Schussverletzung vor einigen Jahren. Soweit ich das erkennen konnte, sahen die Laborwerte aber erst einmal unauffällig aus, nur die Leukozyten waren im oberen Grenzbereich. Ich überflog seine Krankengeschichte nochmals und schaute dann auf die Uhr: 06:05. Hatte ich etwas falsch verstanden und ich war heute gar nicht hier, sondern anderswo eingeteilt? Ich schickte ein kleines Stoßgebet in Richtung Himmel, gleich eine zweite Rüge am zweiten Tag musste dann doch nicht sein.
„Guten Morgen.“
Ich schrak auf und schaute direkt in Dr. Hoffmanns Gesicht.
„Jetzt schauen Sie mich ja schon wieder an wie ein verschrecktes Reh“, er lachte und ich spürte, wie mich dieser Kommentar sauer werden ließ. Ich atmete tief ein und setzte an, etwas zu sagen, besann mich dann aber auf die neuen Strukturen hier und schloss meinen Mund wieder.
„Na los, sagen Sie schon. Was wollten Sie mir gerade an den Kopf werfen?“ Er lachte und ich schluckte verwirrt. Dann schüttelte ich nur den Kopf und schob ihm die Thermoskanne mit den Resten der Nachtschicht hin. „Kaffee?“
„Sagen sie es ruhig, heute bin ich unpünktlich.“
„War sicher die unzuverlässige HVV“, ich grinste und hätte mich im selben Moment dafür schlagen können. So viel zu meinem heimlichen Plan, die professionelle und kühle Distanz zu wahren. Was ging hier vor sich?
Er blickte auf die Akte, die vor mir auf dem Schreibtisch lag. „Sehr vorbildlich, Sie sind schon dabei, sich einzulesen und die Werte zu kontrollieren.“


Ich sah auf das kleine Bündel Leben in meinen Armen hinab und stieg durch die seitliche Schiebetür aus dem Rettungswagen. Auch nach all den Jahren war es für mich jedes Mal aufs Neue ein kleines Wunder. Als ich festen Boden unter den Füßen hatte, hob ich den Blick und schaute kurz umher. Allzu gut kannte ich mich hier dann doch noch nicht aus, meinte aber die Tür zu meiner Rechten wieder zu erkennen. Nachdem ich mich kurz vergewissert hatte, dass auch die Mutter in die Notaufnahme kam, lief ich hinein. Wie ein Wachhund kam Kai auf mich zu und sah mich grimmig an, „was hast du hier zu suchen?“
Ich blieb stehen und sah ihn an. Seine Augen spiegelten seine Abwehrhaltung wider.
„Ich hab‘ eine Patientin. Darf ich?“, stellte ich mehr fest, als ich ihn um Erlaubnis fragte. Jetzt und hier war sicher nicht der richtige Moment für persönliche Befindlichkeiten. Nachdem meine Patientin von heute Morgen die Klinik verlassen hatte und ich sie nicht erreichen konnte, hatte sich ein ziemlich schlechtes Gefühl in mir breit gemacht. Zu viel Fruchtwasser und eine Hausgeburt – ohne die geplante, genauere Abklärung war das ziemlich heikel. Mir war klar, dass das weit über meine Verantwortung ihr gegenüber hinaus ging, aber ich war mehr als froh, doch zu der Adresse, die sie angegeben hatte, gefahren zu sein – das hätte sonst alles ganz anders ausgehen können. Ich wandte meinen Blick zurück zum Rolltor, durch das ich gerade in die Notaufnahme gelaufen war. Dr. Brentano gesellte sich zu den Rettungskräften und meiner Patientin, die regungslos auf der Trage lag. Ich musste mich dringend um sie kümmern. Der Blutverlust bei der Geburt war ungewöhnlich groß gewesen, kein Wunder also, dass sie nicht bei Bewusstsein war. Während ich mich um das Baby gekümmert hatte, hatten Notarzt und Sanitäter auf der Fahrt versucht, ihren Blutdruck in den Griff zu bekommen, aber trotz Infusion war sie uns in einen Volumenmangelschock gerutscht. Sie musste dringend in den OP.
Ich schaute auf das kleine Bündel Leben in meinen Armen und legte ihn dann mitsamt dem blauen Laken und der Rettungsdecke in Kais Arme. „Bei ihm steht die Erstuntersuchung noch aus. Er ist gerade erst auf die Welt gekommen.“
Mein Ex-Mann wich einen Schritt zurück, als die Mutter hereingefahren wurde.
„Kommen Sie?“ Dr. Brentano lief auf der anderen Seite und ich schloss mich ihnen an. „OP 3 ist geblockt.“
Wir eilten den Gang entlang und bogen dann nach links. Ich folgte ihm einfach.
„Leonie Fuhrmann. Zustand nach Geburt“, begann ich meinen zukünftigen Kollegen auf Stand zu bringen. Ein Blick auf den Monitor verriet mir, dass ihre Werte immer noch eine Katastrophe waren, aber zumindest nicht mehr schlechter wurden. „Die Plazenta wurde nicht mitgeboren, auch nach Oxytocin-Gabe keine Besserung. Anhaltenden Blutungen.“ Wir sparten uns den Weg über einen der Behandlungsräume und steuerten direkt die OP-Vorbereitung an. Dort angekommen, wusste ich nicht mehr, durch wie viele Gänge wir geeilt und wie viele Stockwerke wir hinter uns gebracht hatten. Gemeinsam lagerten wir die Patientin um, dann übergab ich sie an die Anästhesie und die OP-Schwestern.
„Dr. Schulte?“ Der schwarzhaarige Oberarzt streckte seinen Arm aus und wies auf eine Kammer voller OP-Kleidung auf der anderen Seite des Raumes. „Sie kommen doch mit in den OP, oder?“
„Gern.“
„Gut, dann sehen wir uns gleich. Ziehen Sie sich um. Zum Einwaschen geht es direkt dahinter.“
„Danke!“ Schnell folgte ich seiner Geste und nach einer kurzen Orientierung wurde ich bei all den blauen und grünen Kasaks in allen möglichen Größen fündig. Die Zeit drängte, denn für meine Patientin zählte jetzt jede Minute.

Erleichtert zog ich mir den Mundschutz herunter und begann mir die Hände zu waschen. Es war mehr als knapp gewesen. Ich seifte mir die Hände ein, erst die Handflächen, dann die Handrücken und die einzelnen Finger. Ich dachte an das kleine Baby, an Kai und wie ich ihm das Neugeborene in die Hände gedrückt hatte. Er war medizinischen Umgang mit Kindern nicht so gewöhnt wie ich und sein Blick hatte etwas Überfordertes, fast schon Ängstliches an sich gehabt … Ich konnte es sogar verstehen, immerhin war er es gewesen, der Adrian …
„Beeindruckender Einstand, auf jeden Fall.“ Brentano lief hinter mir vorbei und begann ebenfalls, sich die Hände zu waschen. Ich hörte ihm nur mit halbem Ohr zu. „Aber ich kann Sie beruhigen: Es wird nicht jeden Tag so … aufregend hier sein.“
Trotz allem, Kais Ablehnung hatte ich dort unten in der Notaufnahme klar zu spüren bekommen. Hätte ich nicht eine kritische Patientin im Schlepptau gehabt, vermutlich hätte er mir Hausverbot erteilt. „Mal sehen, ob ich bleibe.“
„Wieso das?“
Mir entging das Interesse nicht, das in Brentanos Stimme mitschwang und ich versuchte daher zurückzurudern. Ohne mit jemandem hier mehr gesprochen zu haben, war ich mir ziemlich sicher, dass niemand hier von Kais – und meiner – Vergangenheit wusste. Aus meiner Sicht gab es auch keinen Grund, es tot zu schweigen, aber genauso wenig mussten ich es allen hier auf die Nase binden. Die Spannungen zwischen Kai und mir waren fürs Erste mehr als ausreichend, auf den Klatsch konnte ich also definitiv verzichten. „Ah, egal“, versuchte ich also nur das Thema wieder abzuwürgen. Ich schüttelte meine nassen Hände und sah mich suchend nach Handtüchern um.
„Hat das was mit unserem Chefarzt zu tun? Handtücher sind hier“, Brentano deutete auf den Handtuchspender zwischen den Waschbecken.
„Ah, danke!“ Ich zog mir zwei dieser hässlich grünen Tücher heraus und war erstaunt, dass sie weder zerrissen und zur Hälfte hängen blieben noch zu hunderten herausfielen. Den Rest seiner Frage ignorierte ich einfach und widmete mich akribisch dem Trocknen meiner Hände. Bevor er weiter nachfragen konnte, kam eine Kollegin mit dem Telefon herein und übergab es an meinen Mitoperateur und ich starrte weiter vor mich hin. Vielleicht war es doch besser, hier wieder zu verschwinden. Waren wir doch einmal ehrlich. Das brachte doch nichts. Unsere Vergangenheit würde immer zwischen uns stehen und eine Zusammenarbeit unmöglich machen – zumindest, solange wir uns nicht ausgesprochen hatten.
Ich holte Luft, um mich von Brentano zu verabschieden, als er vor mir zu sprechen begann.
„Dr. Hoffmann braucht Sie im Behandlungsraum zwei.“
Skeptisch und unsicher blickte ich ihn an.
„Es geht um das Kind.“

Sonntag, 24.12.2006
„Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!“
„Danke, Ihnen auch“, ich lächelte und packte meine Einkäufe in meinen Einkaufsbeutel. Ganz ohne Spekulatius oder Lebkuchen wollte ich Weihnachten dann doch nicht verbringen. Meine Tante war immer noch enttäuscht, dass ich nicht nach Weimar kam.
„Wer soll dann den ganzen Kartoffelsalat essen?“, hatte sie etwas vorwurfsvoll gefragt. Meine nüchterne Antwort, dass sie einfach weniger machen sollte, hatte sie allerdings nicht überzeugt. Mir tat es ja auch leid, aber ich hatte den Dienstplan nun einmal nicht gemacht und war für die nächsten Tage auf Station und zur OP-Bereitschaft eingeteilt. So sehr ich meine Tante mochte, auf Streitereien mit meinem Vater konnte ich dann doch verzichten, da blieb ich lieber hier in Hamburg. Motiviert machte ich mich also gegen kurz nach eins auf den Weg zum Spätdienst. Die weihnachtliche Beleuchtung war noch nicht an und abgesehen vom hektischen Trubel all derer, die noch wichtige Einkäufe zu erledigen hatten, hätte es ein Tag wie jeder andere sein können.
„Hallo“, rief ich fröhlich in den Raum. Nachdem ich am Krankenhaus angekommen und mich umgezogen hatte, wollte ich meine Einkaufsbeute noch ins Ärztezimmer bringen und vielleicht dem ein oder anderen damit doch noch eine Freude machen.
„Da sind Sie ja.“
Wow, das nannte ich gute Laune. Ich sah auf meine Uhr – 13:50 Uhr.
„Keine Sorge, Sie sind pünktlich“, Dr. Hoffmann war meinem Blick gefolgt.
„Scheint nicht Ihr Tag zu sein, hm?“ Ich setze mich ihm gegenüber und begann den Süßkram auszupacken. „Dabei ist Weihnachten.“
„Weihnachten“; er schnaubte, „eben.“
„Verstehe“, murmelte ich und öffnete die Spekulatius-Packung. Sein grimmiges Grinsen bemerkte ich erst mit einiger Verspätung.
„Ich glaube nicht.“
Ich sah ihn an. Seine dunkelblonden Haare waren leicht nach hinten gegelt, und auf seiner hohen Stirn hatte sich eine Falte gebildet, als er nun die Augenbrauen zusammenzog.
„Sie stecken hier mit ihrer Assistenzärztin fest, während ihre Familie daheim unterm Baum sitzt“, versuchte ich zu raten, ruderte aber direkt wieder zurück. „Entschuldigung, es geht mich auch gar nichts an.“
Sein Blick intensivierte sich. „Das stimmt. Aber nein, zuhause wartet niemand. Deshalb bin ich auch hier, damit die, die wollen, möglichst frei haben können.“
„Sehr altruistisch von Ihnen.“ Ich schob ihm die Packung mit den Gewürzkeksen hin, „wollen Sie? Sorgt zumindest gegen eine Hypoglykämie.“
„Aber auch für Gewichtszunahme.“
„Und etwas bessere Laune“, ich lächelte ihn an und der grimmige Gesichtsausdruck verschwand langsam.
„Bei Ihnen scheint es ja funktioniert zu haben“, er griff nach einem Keks.
„Was? Das mit der guten Laune, oder der Gewichtszunahme?“ Ich lachte kurz, bis ich seinen Blick sah, „‘tschuldigung.“
„Und Sie werden heute nicht vermisst?“
„Nur von meiner Tante und ihrem Kartoffelsalat.“ Ich schüttelte meinen Kopf und fasste mir die Haare im Nacken zusammen. Mit dem Haargummi um mein Handgelenk fixierte ich den Zopf im Nacken. „Mein Vater wird vermutlich auch arbeiten.“
„Und ihre Mutter?“
In seinen Augen lag Neugierde, aber sie verschwamm als mein Blick glasiger wurde. Meine Gedanken begannen abzudriften. An das letzte Weihnachten mit ihr. Das war vor siebzehn Jahren. Nur dass ich nicht wusste, dass es das letzte sein würde ...
Dann wurde ich unsanft aus dem Strudel der Erinnerungen gerissen. Ich schloss meine Augen ganz kurz und als ich sie wieder öffnete sah ich auf meinen Pieper, den ich neben den Süßkram auf den Tisch gelegt hatte.
„Der OP“, ich schnappte mir meinen Kittel und stand auf. „Sie auch?“ Dr. Hoffmann war ebenfalls aufgestanden und folgte mir zur Tür. Meine Frage beantwortete er nur mit einem stummen Nicken.
Das wurde dann wohl keine stille Nacht.
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