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Bleib bei mir

von bettyxws
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Inka Kubicki Lorenzo Battiato
18.10.2021
05.01.2022
14
12.852
3
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18.10.2021 872
 
"Buon giorno flüsterte Lorenzo Inka sanft ins Ohr. Sie lag neben ihm und hatte bis gerade noch friedlich geschlafen. Sanft hauchte der braunhaarige ihr einen Kuss auf die Wange und Inka öffnete langsam ihre Augen. "Boun giorno" sagte auch sie und legte ihren Kopf auf die Schulter des Mannes, in den sie sich verliebt hatte. Sie genoss die Nähe zu ihm sehr und umso schwerer fiel es ihr, die Affäre oder was auch immer das zwischen den beiden war, geheim zu halten. Doch sie durften einfach nichts riskieren. Wenn rauskommen sollte, dass die beiden ein Verhältnis hatten, dann würde Lorenzo seinen Job und Inka ihren Platz in der Polizeischule verlieren. Inkas Gedanken schossen ihr schon früh am Morgen wie wild durch den Kopf, denn sie hatte eingesehen, dass es für sie zwischen ihr und Lorenzo schon mehr geworden war, als nur eine Affäre. Doch empfand er genauso? War es für ihn auch mehr oder reichte ihm das was sie gerade hatten? Inka wusste dass sie nur dann Antworten bekam, wenn sie ihn fragte, doch dafür war sie jetzt noch zu unsicher. "Sehen wir uns heute Abend nach dem Feierabend?" fragte sie also erstmal nur und Lorenzo, der immer noch neben ihr lag nickte. "Klar. Wir könnten warten, bis die anderen alle in ihren Feierabend gehen. Ich würde dann auf dem Parkplatz auf dich warten und dann können wir gemeinsam nach Hause fahren und schauen was der Abend dann noch so bringt. Was hälst du davon?" "Klingt gut. Wir treffen uns dann also auf dem Parkplatz. Aber ich muss heute Abend dann mal dringend mit dir sprechen. Ich muss dir etwas sagen. Wieder nickte der braunhaarige und dann standen sie auf, um sich fertigzumachen und zur MoKo zu fahren.

Dort angekommen, ließ Lorenzo Inka hinter dem Gebäude aussteigen. Nach einem vorsichtigen, flüchtigen Abschiedskuss verschwand sie dann auch schon in die Polizeischule wo AC, Mark und Killian bereits auf sie warteten.

Lorenzo parkte das Auto in der Zwischenzeit auf dem für ihn vorgesehenen Parkplatz und machte sich dann auf den Weg in das Gebäude, um dort gemeinsam mit seinen Kollegen an einem etwas größeren Fall weiterzuarbeiten. Konzentrieren konnte er sich heute jedoch nicht. Seine Gedanken schweiften immer wieder ab, denn sie galten so wie in letzter Zeit öfter wieder einmal Inka, der es in der Vorlesung, die sie gerade besuchte nicht anders ging.

Als es dann endlich Abend war und alle anderen ihren Feierabend genossen, machten sich beide auf dem Weg zum Parkplatz wo sie sich an Lorenzos Auto trafen. Lächelnd schlang der braunhaarige seine Arme um die Bonde und zog diese in eine feste, lange Umarmung. "Ich habe dich vermisst. Ich musste den ganzen Tag an dich denken." flüsterte er ihr dann leise ins Ohr und er wusste, dass es Inka nicht anders ergangen war. "Ich schlage vor wir holen uns eine Pizza im Restaurant deiner Schwester und lassen den Abend dann ganz gemütlich mit einem Film, der Pizza und etwas Wein auf dem Sofa ausklingen. Natürlich kommt de Film aber erst wenn wir geredet haben. Das was ich dir zu sagen habe, ist nämlich wirklich wichtig, muss aber warten bis wir zu Hause sind." gab Inka dann von sich. Die Idee fand Lorenzo gut und gerade als sie ins Auto steigen wollten, klingelte sein Handy. "Da muss ich kurz rangehen aber danach fahren wir und machen uns einen wunderschönen Abend. Versprochen!" sagte Lorenzo, um dann an sein Handy zu gehen, zu zuhören und dann geschockt aufzulegen. Auch Inka entging nicht, wie geschockt der Blick des Mannes war, den sie so sehr liebte. "Was ist los? Ist etwas passiert?" fragte sie deswegen sofort besorgt. "Meine Schwester...Sophia. Sie hatte einen Unfall in der Küche des Restaurants und ist ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Ich muss jetzt erstmal zu ihr und nachsehen, ob alles in Ordnung ist. Danach komme ich aber mit Pizza und Wein noch bei dir vorbei und wir machen uns dann trotzdem noch unseren schönen Abend, okay?" "Natürlich. Die Gesundheit deiner Schwester geht jetzt erstmal vor. Soll ich vielleicht mitkommen? Ich könnte mich um Alessio kümmern und du dich dann voll und ganz um deine Schwester." "Das ist wirklich lieb von dir Inka und ich schätze dein Angebot sehr, aber ich komme alleine klar. Danke." "Sicher?" hakte die Blonde nochmal nach und Lorenzo nickte. "Ti amo" sagte sie dann. "Anch´io. Ich melde mich, sobald ich näheres weiß und sage dir dann auch noch Bescheid, wann ich bei dir vorbeikomme.

Gerade als die beiden sich zur Verabschiedung noch einmal küssen wollten, kam ein Mann auf sie zu. "Entschuldigung? Ich suche die Studentenwohnungen von den Polizeischülern. Können sie mir da vielleicht helfen? fragte der Mann und Inka antwortete: "Natürlich. Der blaue Block rechts. Aber denken sie dran, die Partys sind eigentlich verboten auch, wenn sie noch so gut sind. Lassen sie sich also nicht erwischen." Der Mann lachte nochmal kurz auf und war dann auch schon wieder verschwunden. Inka wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass sie sich selber und noch ein paar andere mit ihrer Hilfe in große Gefahr gebracht hatte.
 
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