Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Love isnt easy

GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Daphne Greengrass Draco Malfoy OC (Own Character)
17.10.2021
25.11.2021
4
3.111
 
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
25.11.2021 1.192
 
Ich schreckte auf und blickte mich um. Jetzt fing ich auch schon an von ihm zu träumen.

Als ich einen Blick auf die Uhr warf zeigte diese 8.25 Uhr.
Schnell stand ich auf und machte mich fertig.
Punkt 9:00 Uhr kam ich in der großen Halle an.

Die sonst so gefüllte Halle war ,bis auf einzelne Schüler, wie leer gefegt.
Ich begab mich zum Slytherin-Tisch und setzte mich. Außer mir und ein paar Viertklässler war niemand da.

Während ich mein Müsli aß kam eine Eule mit einem Paket. Es musst wohl das Weihnachtsgeschenk meiner Eltern sein.
Meine Vermutung bestätigte sich, als ich das Paket öffnete.
In dem Paket befanden sich Bücher, eine neue, teure Schreibfeder und 5 Tintenfässer in verschiedenen Farben.
Kurz nachdem ich das Paket geöffnet hatte kam ein weiteres.
Es musste Daphnes sein. Als ich es öffnete kam ein Buch mit einer Karte zum Vorschein.
Ich las zuerst die Karte:

Liebe Cassiopeia,

ich wünsche dir Frohe Weihnachten und hoffe, dass du dich ohne mich nicht allzu sehr langweilst.
Für dein Weihnachtsgeschenk habe ich mir etwas besonderes überlegt:
Deine Eltern haben eine Befreiung für den letzten Schultag bei Professor Dumbledore angerfragt, bei der er natürlich zugestimmt hatte.
Und an dem Tag werden wir uns gemeinsam in der Winkelgasse treffen und dir eine Katze kaufen. Na? Was hälts du davon?

Viele Grüße deine Daphne
(PS: ich freu mich)

Nachdem ich mir den Brief ein zweites Mal durchgelesen hatte, weil ich es immer noch nicht glauben konnte, hoffte ich nur noch, dass die Weihnachtsferien so schnell wie möglich vorübergehen.

Nach dem Essen ging ich in mein Zimmer um die Geschenke, die ich noch nicht verteilt hatte, zu verteilen. Um meine Geschenke würde ich mich später noch kümmern.

Ich schlich mich also in die Jungenschlafsäle um meine Geschenke für Draco, Blaise und Theo abzugeben.

„Lestrange, was machst du denn hier?“

Ich drehte mich um und blickte direkt in das Gesicht eines gewissen Blaise Zabini.

„Geschenke verteilen. Was denn sonst? Hier ist übrigens dein Geschenk, Zabini“

Ich drückte ihn das Geschenk in die Hand und zurück blieb ein verwunderter Blaise.

Mein nächster halt war die Bibliothek.
Für Mrs. Pince hatte ich natürlich auch ein Geschenk, denn sie war immer so freundlich zu mir gewesen.

Als ich am Tresen ankam, hinter dem Mrs. Pince saß, überreichte ich ihr mein Geschenk. „Das war doch nicht nötig gewesen Miss Lestrange“ sagte sie doch ich wusste, dass sie sich darüber freute.


Erschreckenderweise spielte sich die Situation genau so ab, wie in meinem Traum. Fast wie eine Vision. Doch darüber machte ich mir jetzt erstmal keine Gedanken mehr, denn bis zum Mittagessen wollte ich mich noch mein Buch zu Ende lesen.  

Als es dann Mittag war und ich auch mit meinen Buch fertig war, hatte ich die ganze Sache schon wieder vergessen.
Den einzigen Gedanken den ich gerade hatte, war der letzte Schultag. Es würde nur noch zehn Tage dauern dann würden Daphne und ich uns endlich wieder sehen und mir eine Katze aussuchen.


Meine Vorfreude konnte ich auch den Rest der Ferien nicht verstecken, denn ich lief jeden Tag mit einem doofen Grinsen im Gesicht herum.


Heute war es soweit, heute würde Daphne, wie sie mir in einem Brief geschrieben hat, mit ihrem Vater herkommen um mich abzuholen. Ich stand also grinsend am Bahnhof und wartete auf die beiden.

Daphne hatte gesagt, dass sie circa um 10:30 Uhr da sein würden, aber ich sollte mir nicht zu viel versprechen denn ihr Dad bräuchte des öfteren etwas länger.

Es war Punkt 10:30 Uhr und weit und breit keine Spur von Daphne.
Nach weiteren 15 Minuten begann ich langsam mir Sorgen zu machen. Vielleicht stand im Brief auch 11:30 Uhr und ich bin einfach nur zu früh, versuchte ich mich in Gedanken zu trösten.
Zur Sicherheit wollte ich nochmal einen Blick auf den Brief werfen.
„Accio Brief“ schon flog der Zettel in meine Hand.

Nachdem ich mir zwanzig Mal den Brief durchgelesen habe, in der Hoffnung es würde sich von 10:30 Uhr auf 11:30 Uhr ändern steckte ich den Brief wieder zurück in meine Tasche.

„Sie werden nicht mehr kommen.“

Ich erschrak leicht als ich die Stimme hörte und drehte mich um und sah in die zwei blauen Augen von Professor Dumbledore.

„Mrs. Greengrass hatte mich vorhin per Kamin angerufen, nachdem sie dich nicht mehr erreicht hatte. Kommen Sie mit rein, es ist ziemlich kalt hier draußen.“
 
„Wieso können sie nicht kommen?“ , fragte ich völlig verzweifelt.

„Mrs. Greengrass sprach nur von einem Vorfall in der Familie.“
Langsam folgte ich Professor Dumbledore nach drinnen.


Heute war der erste Schultag nach den Ferien und von Daphne war weit und breit keine Spur.
Nachdem ich Verwandlung hinter mich gebracht hatte, lief ich zu den Kerkern.
Als ich um die Ecke bog stieß ich mit jemanden zusammen.

„Man kannst du nicht-“ Ich erstarrte es war Daphne. Sie hatte verweinte, rote Augen, darunter tiefe, dunkle Schatten.

Als wir beide kein Wort rausbrachten lief ich weiter um nicht zu spät zu Zaubertränke zu kommen.

Daphne tauchte nicht in Zaubertränke auf und auch nicht zum Mittagessen.
Langsam machte ich mir Sorgen um sie.

Während ich mein Mittagessen fertig aß machte ich mir Gedanken um Daphne:
Was war wohl passiert? Warum kam sie nicht? Ein Vorfall in der Familie?

„Na, Lestrange über was denkst du nach?“ ich schreckte leicht auf und sah, dass Blaise sich mir gegenüber gesetzt hatte und das anscheinend schon länger, denn sein Teller war schon halb leer.

„Nichts, was dich etwas anzugehen hat, Zabini.“ , entgegnete ich ihm selbstbewusst, doch anscheinend nicht selbstbewusst genug, denn er schien genau zu wissen über was ich nachdenke.

„Hat es was mit Daphne zu tun?“

„Du weißt, was mit ihr ist?“ ich bereute sofort was ich gesagt hatte und lief rot an, als Blaise mich mit einem verwunderten Blick besah:
„Du weißt es nicht? Vielleicht solltest du mal mit ihr reden.“

Ich nickte nur und stand auf.
Während ich die Halle verließ kam eine Eule zu mir geflogen.
Als ich sie erblickte erkannte ich sofort, dass es die meiner Eltern war. Eine weiße Schneeeule.
Den Brief angenommen, flog die Eule auch schon wieder weg.
Ich öffnete also den Brief:

Cassiopeia, am Wochenende kommst du nach Hause, du bist befreit. Am Sonntag ist die Beerdigung von Mr. Greengrass. Wir holen dich am Gleis 9 ¾ ab. Bis dann

Plötzlich machte alles Sinn. Das war also der Vorfall in der Familie.
Deswegen kam Daphne nicht in den Unterricht.
Ich lief umso schneller in den Kerker, um Daphne zu treffen.

Zu meinen Glück war sie in unserem Schlafsaal, saß auf ihrem Bett und starrte ins Leere.

„Daphne!“

Sie schaute auf.
Ich fiel ihr um den Hals und sie fing an zu schluchzen:

„Es tut mir so *schluchz* leid. Ich hät- *schluchz*-te dir Bescheid geben *schluchz* sollen.“

„ Nein, das hättest du nicht. Es ist selbstverständlich, dass  du es nicht konntest. Ich meine wer hätte denn anders reagiert“

„Danke, danke, dass du so eine gute Freundin bist, Cassy.“

Ich hielt sie noch so lange fest bis sie aufhörte zu weinen und wir den restlichen Nachmittag damit verbrachten uns über die Ferien auszutauschen.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast