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An Wunder - Wincent Weiss

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Benjamin "Benni" Freibott Florian Kettler Manfred "Manni" Sauer Manuel "Manu" Weber Wincent Weiss
16.10.2021
15.11.2021
8
5.383
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31.10.2021 996
 
-Louisa-

Irgendwann war ich endlich zu 100% mit dem Kinderzimmer fertig. Hoffentlich dauert es nicht mehr so lange bis mein Sohn zu mir kann. Derzeit lebt er in  einer Pflegefamilie und ich bin froh, dass ich mit ihnen guten Kontakt habe und auch oft zu ihnen kann. Ich ging aus dem Zimmer. Eigentlich könnte ich heute mal wieder zu ihnen gehen. Schnell zog ich Schuhe und Jacke an und nahm meine wichtigsten Sachen und machte mich auf den Weg zu ihnen. Nach circa 15 Minuten kam ich bei ihnen an und klopfte. Der Pflege Papa machte die Tür auf.
''Hey Louisa.'', sagte er.
''Hey.''
''Komm rein. Elijah schläft noch.'', sagte er und lies mich rein.
''Okay.'', sagte ich und ging rein.
Nicht lange war ich drin und schon hörte ich Elijah weinen. Er ist wohl gerade wach geworden, gutes Timing. Ich ging zu seinem Zimmer. Elijah sah zu mir und hörte auf zu weinen. Ich nahm ihn auf den Arm und er kuschelte sich an mich.
''Da hat wohl jemand mitbekommen das ich hier bin.'', sagte ich lächelnd.
Der Pflege Papa sah mich an.
''Wie geht es dir?'', fragte er.
''Ganz gut und euch?''
''Und auch...Wie läuft der Umzug?'', fragte er.
''Läuft alles super.''
''Hast du alles oder brauchst du noch Hilfe?''
''So weit habe ich alles, denke ich.''
''Wenn du Hilfe brauchst, sag einfach Bescheid.'', meinte er.
''Mache ich, danke.''
''Gerne. Möchtest du Elijah wickeln?'', fragte er.
''Ja.'', sagte ich und legte Elijah auf den Wickeltisch.
Ich zog ihn aus und fing an ihn zu wickeln. Hoffentlich dauert es nicht mehr allzu lange bis er endlich zu mir kann und er bei mir wohnt. Elijah brabbelte mich die ganze Zeit zu und ich hörte ihn zu. Nachdem ich fertig war, zog ich ihn wieder an. Als ich fertig war setzte er sich hin. Ich gab ihn ein Kuss.
''Bald kommst du mit zu mir.'', sagte ich.
Er streckte die Arme zu mir und ich nahm ihn wieder auf den Arm. Er kuschelte sich sofort an mich. Wie ich das liebe.
''Wenn bei dir alles fertig ist, dann kommen wir mit Elijah mal vorbei okay?'', sagte der Pflege Papa.
''Okay.'', sagte ich.
''Dann muss ja auch das Jugendamt kommen und es sich angucken.'', meinte er.
''Ich weiß.'', sagte ich.
'''Hast du schon Nachbarn kennengelernt?'', fragte er.
''Ja einen.''
''Okay und wie ist er so?''
''Ganz nett.'', meinte ich.
''Sehr gut. Wenn der kleine irgendwann bei dir sein darf...Wir werden trotzdem immer für euch beide da sein...'', meinte er.
''Danke. Ich muss ehrlich sein ich bin froh, dass er zu euch gekommen ist und nicht in keine Ahnung was für eine Familie.''
''Wir haben uns ja auch dafür eingesetzt das er nicht zu weit von dir weg ist.''
''Ich weiß.''
Er nahm mich in den Arm und ich genoss das sehr. Ich bin echt froh das Elijah so eine tolle Pflegefamilie bekommen hat und sie mich auch herzlich willkommen hießen.
''Du bist und wirst eine gute Mutter für Elijah sein.'', sagte er.
''Hoffentlich.''
''Wir hatten nicht ein Pflegekind wo die Eltern den Kontakt gesucht haben.''
''Okay.''
''Du bist die erste die sich für ihr Kind interessiert.''
''Echt schade.'', sagte ich.
''Ja. Wir wissen über die anderen Pflegekinder nichts mehr...'', meinte er etwas traurig.
''Hoffentlich haben die ein schönes Leben.''
''Hoffe ich auch.'', sagte er.
Ich sah zu Elijah und er gähnte. Ich legte ihn ins Bett und sofort fing er an zu quengeln.
''Doch nicht?'', sagte ich und nahm ihn wieder auf den Arm.
Gemeinsam kuschelten wir und er schlief auf meinem Arm ein.
''War so klar.'', murmelte ich und legte ihn ins Bett.
''Er schläft gerne auf dem Arm ein.'', sagte der Pflege Papa.
''Merke ich. Hat er die letzten male auch so gemacht.''
''Das stimmt.''
Wir gingen aus dem Zimmer.
''Magst du am Wochenende zum Essen bleiben?'', fragte er.
''Gerne.''
''13 Uhr? Am Samstag? Wenn du magst kannst du hier schlafen, dann unternehmen wir Sonntag was.''
''Ja passt alles.''
''Perfekt. Hast du eigentlich schon wegen einem Job gesucht?'', fragte er.
''Ja aber noch nichts passendes gefunden.''
''Was möchtest du denn machen?''
''Hätte ja schon Lust als Bäckerin zu arbeiten der so aber her was zu finden ist schwierig.'', meinte ich.
''Das stimmt. Aber wir finden was. Wir helfen dir gerne dabei.''
''Danke.'', sagte ich und umarmte ihn.
''Das ist für uns selbstverständlich.'', sagte er und erwiderte die Umarmung.
''Ich sollte langsam nach Hause.'', sagte ich.
''Okay. Melde dich bitte kurz, wenn du da ist oder soll ich dich bringen?''
''Mache ich. Ich schaffe das schon allein, danke.''
Ich verabschiedete mich und ging langsam nach Hause.
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