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A Sky full of Stars - Der beste Sommer meines Lebens

GeschichteHumor, Freundschaft / P12 / Gen
Bartholemew Jo-Jo "Bart" Simpson Homer J. Simpson Lisa Marie Simpson Margaret "Maggie" Simpson Marjorie "Marge" Simpson Moe
15.10.2021
05.12.2021
19
27.363
 
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25.11.2021 1.495
 
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Auch wenn drei Wochen auf den ersten Blick recht lang erschienen, so vergingen sie für Maggie und ihre Freundinnen ziemlich schnell. Diese Zeit nutzten sie um ihr Vorhaben zu planen. Als sicherer Treffpunkt, wo sie sich keine Gedanken um unerwünschte Mithörer machen mussten, diente hierbei Moe's Taverne. Anfangs skeptisch hatte Maggie die anderen jedoch davon überzeugen können, das der alte Barkeeper kein Risiko für sie darstellen würde. Dass es sogar gut war, dass sie einen Erwachsenen auf ihrer Seite hatten. Denn es war ausgeschlossen, dass ihre Familien nicht irgendwann ihr Verschwinden bemerken würden. Auch wenn Sashi weiterhin felsenfest davon überzeugt war, dass dies bei ihrer Familie nicht der Fall sein würde.

Gerade stand Maggie in der Tür und verabschiedete ihre Freundinnen: "Alles klar. Wir treffen uns dann morgen wieder hier zur selben Zeit für die abschließende Besprechung. Jeder weiß was er zu tun hat?" "Ja.", kam es einstimmig zurück. Zufrieden winkte Maggie ihren Freundinnen zu, bevor sie die Tür hinter sich wieder zufallen ließ. Moe hatte alles von der Theke aus beobachtet: "Eins muss man dir lassen: Wenn du etwas anpackst, dann machst du keine halben Sachen. Auch wenn ich weiterhin meine Zweifel habe, ob das wirklich eine so gute Idee ist. Und das kommt von mir." "Ist dass deine Art mir zu sagen, dass ich die ganze Sache lieber wieder abblasen sollte?", Maggie war auf einen der Barhocker geklettert, um mit ihrem Patenonkel auf einer Augenhöhe zu sein. Moe hob abwehrend eine Hand: "Oh nein. Selbst wenn ich es versuchen würde, würden meine Worte eh nur auf taube Ohren stoßen. Ich kenne dich lange genug um zu wissen dass, wenn du dir etwas in den Kopf gesetzt hast, du es auch auf jedenfall durchziehen wirst." Maggie lehnte sich mit einem grinsen etwas zurück: "Ich nehme das Kompliment gerne entgegen. Danke." Moe lachte, bevor er sich umdrehte und begann den Wandspiegel zu putzen.

Durch die Reflektion konnte er sehen, wie Maggies Miene wieder ernst wurde: "Du weißt auch, was du zu tun hast. Oder?" "Natürlich. Euren Eltern Bescheid geben, wo ihr seid und ihnen versichern, dass ihr bald wieder nach Hause kommen werdet.", antwortete Moe ohne sich zu ihr umzudrehen. "Aber du wirst nicht von selbst auf sie zugehen. Erst wenn sie dich aufsuchen und Fragen stellen. Wir brauchen einen so großen Vorsprung wie möglich.", erinnerte Maggie. "Ja. Dass weiß ich alles. Und ich weiß auch dass deine Eltern mich umbringen werden, sobald sie davon erfahren.", bei dem Gedanken zog Moe eine Grimasse. Maggie knibbelte nervös mit ihren Fingern: "Also wenn das so ist, solltest du vielleicht die Gelegenheit nutzen, noch einmal deine Familie zu sehen. Du hast deinen Vater noch immer nicht besucht. Oder?" Moe hielt in seiner Bewegung schlagartig inne und drehte sich langsam zu Maggie um, die ihn unschuldig anschaute: "Meiner Meinung nach bist du nicht gerade in der Situation um mir familäre Ratschläge zu geben." "Mag schon sein. Aber es ist doch nicht Sinn der Sache sich vor seiner eigenen Familie zu verstecken.", gab Maggie zurück. Moe warf seine Stirn in Falten: "Sagt das Mädchen, welches plant von ihrer eignen Familie wegzulaufen." Empört richtete sich Maggie auf ihrem Barhocker auf: "Hey! Weglaufen würde bedeuten, dass ich nicht plane zurückzukommen. Wir sind lediglich für ein paar Tage weg. Danach kommen wir ja auch wieder."

"Ja. Sofern deine Familie dich dann noch will.", Maggie wäre beinahe von dem Barhocker gefallen, als sie diese Stimme hörte. Im ersten Moment hoffte sie, dass ihr ihre Augen lediglich einen Streich spielten, als sie den schwarzhaarigen Jungen in der Tür stehen sah: "Gerald?! Was machst du hier?" Wie viel hatte er von ihrem Gespräch mitbekommen? "Ich wollte nur mal vorbeischauen um zu sehen, wo die werte Maggie Simpson so ihre Freizeit verbringt. Ich hätte ahnen müssen, dass dieser Schuppen genauso wenig zu bieten hat wie seine Stammgäste selbst.", Gerald warf ihr ein dreckiges Grinsen zu. Maggie knirschte mit den Zähnen. Bedauerlicherweise hatte sie auf die schnelle keinen guten Konter parat. "Sei besser vorsichtig was du sagst, du kleiner Giftzwerg. Wenn ich noch einmal höre, wie du schlecht über meine Magpie oder meine Bar redest, wird es hier für dich sehr ungemütlich werden.", Moe griff nach etwas unter der Bartheke und hielt im nächsten Moment seine Flinte in den Händen. Bei dem Anblick wurde Gerald schlagartig blass und er machte zögernd einen Schritt Richtung Tür. "Pack das Ding weg, Moe. Mit dem Dödel werde ich schon alleine fertig.", widerwillig verstaute Moe seine Gewehr wieder an seinem Platz, während Maggie vom Barhocker sprang.

Mit den Händen in ihre Hüfte gestemmt, baute sich Maggie vor Gerald auf: "Also was ist? Was willst du?" "Nichts. Ich wollte mich nur erkundigen wie es mit der Planung zu eurem kleinen unerlaubten Roadtrip läuft. Nachdem was ich mitbekommen habe, ziemlich gut.", Gerald begutachtete zufrieden seine Fingernägel. Es dauerte einen Moment bis Maggie begriff, worauf Gerald mit seinen Worten hinauswollte. Als sie es aber tat, zog sie scharf die Luft ein: "Du weißt es? Wie?!" Gerald lachte: "Tu nicht so überrascht. So wie du und deine Freundinnen in den vergangnen Wochen ständig getuschelt und noch dazu Stunden hier verbracht haben, war es nicht schwer zu erkennen, dass ihr irgendetwas plant. Ich wusste zwar nicht was, aber als ich dich vor ein paar Tagen am Busbahnhof gesehen habe, hatte ich eine gewisse Ahnung. Und schließlich hat mir dein Gespräch mit dem Barfutzie alles gegeben, was ich wissen wollte." Maggie war wie vom Donner gerührt. Wie hatte sie nur so unvorsichtig sein können? Wie hatte sie nicht bemerkt, das Jemand sie seit Tagen schon verfolgt hatte? Und das dieser Jemand noch dazu Gerald war. Ausgerechnet Gerald!

Maggie ballte ihre Hände zu Fäusten. Nur mit Mühe konnte sie sich davon abhalten dem Jungen ihr gegenüber nicht hier und jetzt an die Gurgel zu gehen: "Ich nehmen an, du erzählst mir dass nicht nur um es mir unter die Nase zu reiben. Du willst irgendetwas. Stimmts?" "Schlau wie immer. Da liegst du goldrichtig.", grinsend verschränkte Gerald die Arme vor seiner Brust. "Und was? Spuck es schon aus.", bohrte Maggie weiter nach. Gerald schwieg für einen langen Moment und starrte Maggie durchdringend an, wodurch sie sich langsam unwohl fühlte. Er holte tief Luft: "Ich will mitkommen." Im ersten Moment brachte Maggie kein Wort raus. Mit riesigen Augen starrte sie Gerald an: "Du, du willst was?" "Du hast mich gehört. Ich will mitkommen, zu wo auch immer ihr hinwollt.", wiederholte Gerald. Dabei hatte er so einen toternsten Gesichtsausdruck, dass es unmöglich ein Scherz sein konnte.

"Ein Roadtrip mit vier Mädchen? Dass ist mehr als ich in dem Alter bekommen hätte.", hinter der Theke zuckte Moe mit seinen Schultern. Endlich schien Maggie wieder zu sich gekommen und ein feuriger Ausdruck trat in ihre Augen: "Vergiss es! Ich weiß nicht, was du hier spielst. Aber ich werde nicht zulassen, dass du-" "Du scheinst wohl etwas zu vergessen: Ich weiß über alles Bescheid. Die Frage ist, wie wird es wohl um eurer Vorhaben stehen, wenn ich erst einmal euren Familien erzählt habe, was ihr geplant habt.", Gerald hatte sich herausfordernd zu Maggie vorgebeugt. So nahe, dass sie seinen Atem auf ihrem Gesicht spüren konnte: "Das würdest du nicht wagen!" Zufrieden stellte sich Gerald wieder aufrecht hin: "Wer weiß. Die Frage ist eher, bist du bereit das Risiko einzugehen?"

Für mehrere sehr lange Sekunden war es totenstill in der Bar und selbst Moe, der bereits mit fast allen Wassern gewaschen war, wagte nicht einmal sich zu bewegen. Schließlich sah er, wie Maggie geschlagen ihre Schultern hängen ließ: "Also schön. Du kannst mit uns mitkommen. Aber sei gewarnt, dass wird kein Spaziergang werden." "Etwas anderes habe ich euch nicht erwartet.", Gerald genoss sichtlich den Anblick der niedergeschlagenen Maggie, was ihren Ärger nur noch schürte. Sie verzog aber keine Miene. Auch dann nicht als der Junge ihr ihre Hand entgegenstreckte und sie sie widerwillig schüttelte. Gerald machte auf dem Absatz kehrt und maschierte Richtung Tür: "Schick mir alles was ich wissen muss auf mein Handy. Wir sehen uns, Magpie." "Hey! Nur ich darf sie so nennen!", Moe war zur Tür gestürmt und hatte wütend den Kopf rausgestreckt. Doch der Junge mit der einen Augenbraue war schon verschwunden. "Giftzwerg.", als Moe sich umdrehte, sah er Maggie, die mit einem Schlag völlig fertig aussah.

"Alles okay bei dir?", Moe trat an ihre Seite und legte ihr einen Arm um die Schultern. "Nein.", war alles was Maggie hervorbrachte, bevor sie ihr Gesicht in ihren Händen vergrub. Worauf hatte sie sich nur eingelassen?

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