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Falsche Endscheidung

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / Mix
Alexandra Rietz Christian Alsleben Gerrit Grass Michael Naseband Robert Ritter
14.10.2021
17.10.2021
10
7.890
3
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14.10.2021 819
 
Alex kam aus dem Krankenhaus sie hatte keine guten Nachrichten . Seine Operation war gut verlaufen , aber er war ins Koma gefallen. Keiner konnte sagen wie es weitergeht , Gerrit mußte raus er flüchtete aus dem Büro . Er versuchte sich zu beruhigen er mußte wieder rein und weiter arbeiten . Er wollte wissen wer auf Robert geschossen hatte und ihn kriegen . Als er wieder ins Büro kam sahen ihn Alex und Michael an . Er entschuldigte sich „ Ich mußte einfach mal raus ,“ sagte er . Alex sah ihn mitfühlend an sie wußte das Gerrit nichts falsch gemacht hatte. Auch wenn Michael anderer Meinung war , sie hatte als Gerrit draußen war mit ihm gestritten . Sie verstand nicht warum Michael ihm nicht glaubte , Gerrit war ein ehrlicher Mann und Robert sein bester Freund. Michael ging bis zu seinem Schreibtisch „ Du bist vorerst von dem Fall abgezogen ,“ sagte er und nahm ihn die Unterlagen weg . Gerrit sah ihn fassungslos an „ ich hatte keine Schuld ,“ sagte er und wollte unbedingt weiter arbeiten . Michael schüttelte den Kopf „ Du machst Innendienst und hast genug Arbeit auf deinen Schreibtisch .“
Gerrit fügte sich zähneknirschend er fand Michaels Verhalten ihm gegenüber nicht fair . Abends fuhr er ins Krankenhaus er saß lange an Roberts Bett und redete mit ihm , er erzählte ihm wie ungerecht Michael war . Wieder immer wieder versuchte die Situation zu verstehen .“ Wieso warst du nicht hinter mir wie abgesprochen, wir waren doch immer ein gutes Team .“ Er streichelte sein Gesicht „ bitte wach wieder auf , was soll ich den machen wenn du stirbst . Irgendwann sagte die Schwester das er gehen mußte ,er hatte gar nicht gemerkt  wie lange er bei ihm gesessen hatte. Zuhause trank er noch ein Bier und versuchte zu schlafen , Schweißgebadet wachte er auf er sah Robert wie er getroffen am Boden lag und starb. Müde setzte er sich in die Küche und trank Kaffee bis er zur Arbeit mußte , er war wie gerädert und fürchtete sich vor dem Tag . Schnell fuhr er noch im Krankenhaus vorbei , Roberts Zustand war unverändert . Im Büro herrschte eine angespannte Stimmung Michael redete nur das nötigste mit ihm und redete nicht über den Fall. Alex saß zwischen den Stühlen sie konnte beide Seiten verstehen . Sie brachte Gerrit einen Kaffee und lächelte ihm aufmunternd zu.
So ging es die nächsten Tage Roberts Zustand blieb unverändert , und Michael kam nicht weiter . Die Gerüchteküche brodelte und plötzlich hatten viele was zu sagen . Vielleicht war Gerrit ja in Robert verliebt und der wollte ihn nicht . Hatte Gerrit ihn allein gelassen es ging das Gerücht um er traf sich auch tagsüber schon mal mit einem Mann . Hatte er Robert allein zum Tatort fahren lassen. Viele mochten Gerrit und ihnen war egal ob Gerrit schwul war , und für sie gab es keine Zweifel an Gerrits Geschichte . Aber es brauchte nicht viele um einem Menschen zu schaden , und Gerrit merkte das einige ihn mieden. Immer noch hatte er Alpträume , und er verbrachte jede freie Minute bei Robert . Michael war frustrier er kam nicht weiter und unterhielt sich mit einem Kollegen vom K9 . Sie bemerkten Gerrit nicht der ihr Gespräche mitbekam . Michael sagte „ Du hast recht da hätte man viel früher einschreiten sollte , man wußte ja wie er tickte.“ Der Mann vom K9 gab ihm recht dann hätte  man das Unglück vielleicht vermeiden können , er war nicht gut für das Image der Polizei . Gerrit wollte nichts mehr hören er fuhr nach Hause  und meldete sich krank. .
Er hatte Michael immer respektiert und geliebt aber das wußte niemand . Jetzt wendete er sich gegen ihn und redete schlecht über ihn . Das er ihn für schuldig hielt war schon schlimm genug , aber das er so über ihn redete brach ihm das Herz . Er fuhr ins Krankenhaus und ging zu Robert seine Verletzungen heilten aber er erwachte nicht aus dem Koma. Er küsste seine Stirn „ ich muß jetzt gehen mein Freund ,“ sagte er mit Tränen in den Augen . Er war mit einem der Pfleger gut befreundet , er würde ihn wann immer es möglich war anrufen um zu hören wie es ihm geht. Traurig verließ er das Zimner und packte seine Sachen , seine Zeit hier war abgelaufen . Er kündigte die Wohnung und meldete sich Präsidium das er sich versetzten lassen wollte , er hatte eine gute Verbindung zu einem früheren Vorgesetzten der ihn schon öfters kontaktiert hatte. „ Wenn du mal wieder Aktion willst melde dich ,ich nimm dich ohne Fragen zu stellen . Das war was er jetzt brauchte jemand der nichts fragte und ihm eine Chance war . Zurück blieben Menschen die ihm wichtig waren und ein Freund dessen Zukunft ungewiss war , aber er war nicht mehr willkommen . Am Stadtrand fuhr er auf einen Parkplatz von dem man die Stadt sehen konnte ,hier war sein Zuhause gewesen . Seine Arbeit die er liebte und Menschen für die er alles getan hätte . Für einen Mann de nie erfahren würde wie sehr er ihn liebte  , er wischte sich die Tränen ab und verließ den vertrauten Ort.
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