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Heda

GeschichteAllgemein / P16 / FemSlash
Bellamy "Bell" Blake Clarke Griffin Lexa
14.10.2021
21.10.2021
3
7.027
4
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
14.10.2021 754
 
Hallo zusammen, nach einer kurzen Pause melde ich mich zurück und ich freue mich riesig, euch eine neue Geschichte zeigen zu können. Bevor ihr anfangt zu lesen, möchte ich euch einfach auf einige Sachen hinweisen, nicht dass ihr irgendwann frustriert seid beim lesen.
1.) Wer eine Geschichte wie, zu einer anderen Zeit,  erwartet, wird wohl grösstenteils enttäuscht sein. Natürlich wird es Szenen der Zweisammkeit geben, orientiert sich aber eher an the 100 was die Handlungsstränge angelangt, es wird also brutaler werden.
2.) Die einzelnen Kapitel werden wesentlich länger werden, das bedeutet aber auch, dass das schreiben und das korrigieren mehr Zeit in Anspruch nimmt. Es kann also gut auch einmal in einem Monat nur ein Kapitel geben, weil diese Geschichte wesentlich mehr Handlungsstränge zusammenführt und beinhaltet und ich möglichst wenig Logikfehler machen möchte, habt also Nachsicht
3.) Bezieht sich ein wenig auf Punkt 2, ich stecke zurzeit in einer Weiterbildung und bin da ziemlich eingespannt, ich wollte aber unbedingt weiterschreiben und weiter veröffentlichen. Ich werde die Geschichte aber nicht abbrechen!
4.) Habt Spass beim lesen und ich freue mich riesig über jedes Review, jede Empfehlung, jeden Favoriteneintrag und hoffe, ihr werdet mein neustes Werk mögen.

lg Romy



Prolog


Die Strassen sind dunkel, verlassen und verschmutzt. Ratten huschen durch verdreckte Gassen wo Obdachlose ihr Zuhause haben. Hin und wieder standen einige von ihnen vor einem Lagerfeuer, dass man in einer Tonne entzündet hatte, doch überwiegend lagen sie am Boden. Man konnte nicht entscheiden, wer tot und wer lebendig war. Polizisten übersahen sie auf ihren Streifen durch Polis, sie hatten es gelernt wegzuschauen. Viele von ihnen waren geschmiert, deckten andere Polizisten oder andere Verbrechen zu einem Prozentsatz des Gewinns. Obdachlose waren in ihren Augen Penner und ihr tot nicht weiter wichtig. Sie waren der Abfall der Gesellschaft, zu faul um arbeiten zu gehen und je weniger es gab umso weniger mussten sie sich um sie kümmern. Sie hatten ihr Recht auf dem Leben in dem Moment verwirkt, als sie sich für die Strasse "entschieden" hatten, selbst wenn es nicht freiwillig geschah und sie keine Wahl hatten. Sie dienten der Gesellschaft nicht mehr und kosteten lediglich Gelder. Wie viel spielte dabei keine Rolle. In all dem Chaos, der Hass und der Gier hatten sich mehrere Gangs gebildet. Die grösste Bande bekriegte die anderen bis aufs Blut. Sie nannten sich die Azgeda, angeführt von der gnadenlosen Nia, die jedoch nur die Eiskönigin genannt wurde. Sie regierte mit eiserner Hand und metzelte jeden nieder, der sie auch nur schief ansah. Entweder man war für sie oder tot. Ihren Kontrahenten nannte man Heda, niemand hatte je sein Gesicht gesehen, zumindest niemand der überlebt hatte oder nicht zu seiner Gang gehörte. Er war schnell, unnachgiebig und tödlich. Er galt in den Augen von Nia als ihre grösste Bedrohung und sie wollte ihn mit allen Mitteln ausschalten.
Er trug stets schwarze, gepanzerte Kleidung, dunkel wie die Nacht. Nur das rote Tuch das am linken Schulterpanzer befestigt war, zeichnete ihn als Anführer aus. Der Umhang komplettierte das Gesamtbild.

Heda oder auch Commander, war gerade mit einigen seiner Leute von einem Geschäft zurückgekommen, Blutverspritzt und mit einem selbstbewussten und zufriedenen Lächeln. Der Anführer einer wesentlich kleineren Gang hatte sich geweigert sich dem Commander anzuschliessen, also hatte er kurzen Prozess mit ihm gemacht und ihn so schnell erstochen, dass keiner gesehen hatte was geschah, bis es geschehen war. Der Stellvertreter war danach zuvorkommender gewesen und war auf dessen Bitte eingegangen.
Plötzlich blieb er stehen, die Tür seines Anwesens war angelehnt und das war seltsam. Er machte seinen Leuten ein Zeichen und sofort verteilten sich diese auf die verschiedenen Eingänge, auf ein weiteres Zeichen von ihm traten sie gleichzeitig ein. Sie gingen von Zimmer zu Zimmer, bis sie schliesslich in den privaten Räumen des Anführers waren. Vor dessen Bett lag etwas. Beim näher treten erkannte er, was es war. Es war ein Kopf. Er beugte sich über diesen. Vertraute Augen blickten ihn an. Er atmete tief ein und aus und ein Gefühl von Trauer, Wut, Verachtung und Hass durchströmten ihn. Er wusste, wer ihm eine Drohung geschickt hatte. Auf der Stirn des abgetrennten Kopfes prangte eine Hand, welche nachdem Daumen einen Kreis bildete, diese war mit einem Messer eingeritzt worden. Da alles voller Blut war, musste die Wunde bei lebendigem Leib zugefügt worden sein. Die Folter, die schrecklichen Qualen, wollte er sich nicht vorstellen, dennoch würden sie ihn in seinen Träumen verfolgen.
"Das war Nia", spuckte er aus, "Das bedeutet Krieg. Die Ice Queen ist zu weit gegangen."
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