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Eine ganz "normale" Geburtstagsfeier à la Sherlock und Co.

von Boring
GeschichteHumor, Freundschaft / P12 / Gen
DI Gregory Lestrade Dr. John Watson Harry Watson Mrs. Hudson Mycroft Holmes Sherlock Holmes
13.10.2021
19.10.2021
3
6.740
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Dieses Kapitel
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13.10.2021 1.736
 
Disclaimer: Die Charaktere gehören nicht mir, sondern Sir Arthur Conan Doyle und die moderne BBC-Version gehört Steven Moffat und Mark Gatiss. Ich verdiene mit dieser Geschichte natürlich kein Geld.

Kennt ihr das, wenn man eine eigentlich komplett dumme Idee hat, sie aber nicht mehr aus dem Kopf bekommt und sie deswegen aufschreiben muss? Tja, das hier ist so eine Idee…

Diese FF bestehe nahezu komplett aus wörtlicher Rede. Damit es nicht zur Verwirrung führt, wer wann was sagt, habe ich vor jeder wörtlichen Rede den Namen, der jeweiligen Person hingeschrieben (und unterstrichen). Vielen Dank an MollyGrue für den Hinweis, dass es schlauer ist den Namen davor, anstatt dahinter zu schreiben! Ich glaube, du hast meine Story gerettet. ;-)

Ich hoffe wirklich, es ist verständlich zu lesen und nicht allzu verwirrend. Doch ich denke, wenn man sich einmal „reingelesen“ hat geht es (hoffe ich zumindest!).

Lange Rede, kurzer Sinn: Viel Spaß beim Lesen! :)



1. Von Werwölfen, Gin, Gedächtnislücken und LANGEWEILE:


John: „Lass uns ein Spiel spielen!“

Sherlock: „Langweilig!!“

John: „Du weißt doch noch nicht mal, was ich vorschlagen will, Sherlock…!“

Mycroft: „Natürlich weiß er das! Es wird höchstwahrscheinlich das Gesellschaftsspiel namens Werwolf sein, das Ms. Hooper Ihnen freundlicherweise zum Geburtstag geschenkt hat.“

John: „Jaaa, ähm, korrekt. Also, was haltet ihr davon? Wir könnten natürlich auch was anderes spielen…“

Mrs. H: „Ach, ich finde, das ist eine großartige Idee! Ich mag Horrorfilme mit Werwölfen und so. Früher haben mein Mann und ich immer…aber das ist eine andere Geschichte!“

Greg: „Also ich kenne das Spiel tatsächlich. Wir haben das letztes Jahr auf der Weihnachtsfeier von Scotland Yard gespielt. Es war ähm lustig…ja und leicht, ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, aber ich glaube verstörend trifft es ganz gut. Aber da John ja nicht Anderson zur seiner Geburtstagsfeier eingeladen hat, wird’s wohl nicht so schlimm!“

Sherlock: „Wieso!? Was hat Anderson gemacht? War er zu dumm für das Spiel. Oh, ich kann mir das so gut vorstellen!“

Greg: „Sherlock!? Dein Ernst?!“

John: „Sherlock!!“

Sherlock: „WAS?“

John: „Das war ein bisschen nicht gut, was du über Anderson gesagt hast.“

Harry: „Oh, Johnny! Das ist ja süß. Als wärst du Sherly’s Mummy!“

Sherlock: „Sherly?!“

John: „Harry! Bitte, ich glaube, das war genug Alkohol für heute. Entschuldige Sherlock. Sie liebt Spitznamen…“

Sherlock: „Hmpf…“

Mycroft: „Eine reizende Schwester haben Sie da, John.“

John: „Ja, ähm, danke.“

Greg: „Sherlock, was ich eigentlich bei dieser Anderson Sache andeuten wollte ist, dass du an diesem Abend dabei warst! Du hast miterlebt, was er gemacht hat!! Und du willst mir jetzt doch nicht ernsthaft erzählen, du hättest vergessen, was dort geschehen ist?!“

Molly: „Aber Sherlock, weißt du denn gar nichts mehr von dem Abend? Es war der, wo Greg und ich zusammen gekommen sind! Das weißt du doch hoffentlich noch, oder?“

Sherlock: „Ihr seid zusammen?! Das erklärt, warum Gregor 2. Kilo zugenommen hat und warum du mich nicht mehr anhimmelst!“

John: „Sherlock…“

Sherlock: „Ja ich weiß, ein bisschen nicht gut!“

Harry: „Hihihi, Johnny, du hast wirklich einen komischen Freund!“

John: „Er ist NICHT…ach egal…“

Greg: „Sherlock, weißt du, ich mag dich ja wirklich gerne, aber das geht langsam echt zu weit!“

Molly: „Ja, genau! Ich meine, es wird doch wohl irgendwo in deinem großartigen Gedächtnispalast Platz für den Beziehungsstatus deiner Freunde geben!“

Greg: „Ähm, Darling, das meinte ich doch gar nicht. Ich spielte eher darauf an, dass sich Sherlock, obwohl wir uns wohlgemerkt seit einer gefühlten Ewigkeit kennen, nicht meinen Namen merken kann! Ach und Sherlock, ein letztes Mal: Ich heiße Greg! Und nicht Gabriel, Gustav, Georg, Garrit, Georgios, Gael Gavin, Gaspare, Garwin oder Gregor!!“

Molly: „Dein verdammter Ernst?! DAS ist dir wichtiger?!“

Greg: „Tut mir leid Schatz, aber das wollte ich schon immer mal sagen…“

Molly: „Ist schon okay. Ich kann ja froh sein, dass er sich wenigstens meinen Namen merken kann!“

Sherlock: „Ich würde deinen Namen doch niemals vergessen, Miriam!“

Molly: „…“

John: „Sherlock!! “

Harry: „Hihihi!“

Mycroft: „Hast du gerade ernsthaft versucht einen Witz zu machen, Bruderherz?! Ein Tipp: Lass es!“

Sherlock: „Ach halt die Klappe, Mycroft! Du weißt ja gar nicht, was Humor ist!“

Mycroft: „Du anscheint auch nicht, es hat immerhin niemand über deinen Witz gelacht!“

Harry: „Doch, ich!“

Mycroft: „Sie sind betrunken, das zählt nicht!“

John: „Mycroft!“

Harry: „Schon okay, Johnny! Der alte Mann hat echt keinen Humor!“

Sherlock: „Ich mag deine Schwester, John.“

Mycroft: „Keine Chance Bruderherz, sie ist lesbisch, schon vergessen?!“

Mrs. H: „So Mycroft! Sie hören jetzt sofort auf mit Ihrem Schirm in der Luft herumzufuchteln und Sherlock fast damit zu erdolchen! Ich glaube ich gehe dann mal die Kekse von unten holen…“

John: „Danke, Mrs. Hudson! Sie sind ein Schatz!“

Mrs. H: „Kein Problem Liebes! Ach und, bitte sorge dafür, dass sich deine Gäste nicht gegenseitig ermorden.

John: „Ich glaube, Sherlock würde das gefallen…ein Mord an meiner ach so langweiligen Geburtstagsfeier!“

Mrs. H: „Wohl kaum, ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass er das Opfer sein wird!“ (Mrs. H)

John: „Oh, oh ja, richtig!“

Mrs. H: „Wie auch immer, bis gleich.“

Molly: „Warten Sie, ich komme mit und helfe Ihnen, Mrs. Hudson.“

Mrs. H: „Danke Molly! Sie sind ein Engel. Ich verstehe, was der gute Inspektor an Ihnen findet!“  

Molly: „Oh, Dankeschön! Na dann, John, du kannst ja in der Zwischenzeit den anderen schon mal die Spielregeln von Werwolf erklären!“

John: „Mach ich!“

Sherlock: „Ich will das nicht spielen! Dabei sterben bestimmt die Hälfte meiner Gehirnzellen vor Langeweile ab! Ach und Garwin, kannst du mir jetzt endlich erzählen, was Anderson gemacht hat! Mein Gehirn überläuft fast von möglichen Szenarien, was Anderson dämliches getan haben könnte!“

Greg: „Sherlock erstens: Nein, ich werde es dir nicht erzählen, du wirst dich schon dran erinnern und zweitens: Garwin, ernsthaft?!“

John: „Soooo, können wir uns jetzt bitte auf das Spiel konzentrieren?!“

Sherlock: „John! Akzeptiere es endlich: Niemand hat Lust auf dein komisches Spiel!“

John: „Und niemand, wirklich niemand, hat Lust auf die komische Story von Anderson! Echt jetzt, du verhältst dich wie ein Kleinkind!“

Sherlock: „Aber John…stell dir doch mal vor, wie wir über diese Story lachen könnten! Ach das wäre wie ein Mord an Weihnachten! Oder noch besser: Ein Doppelmord! Von einem Serienmörder!!“

Harry: „Johnny, der is echt lustig! Ach und sachemal, wo issen die Gin-Flasche?! Ich such die überall.“

Mycroft: „Unter dem Sofa, John hat sie heimlich drunter geschoben, als Sie nicht geschaut haben. Er will offensichtlich nicht, dass Sie sich noch mehr betrinken!“

Harry: „Ach so’en Quatsch. Isch kann ruhig en bissen trinken. Penne eh hier!“

Sherlock: „WAS?!“

John: „Ähm, Sherlock, das hab ich vergessen dir zu sagen. Meine Schwester übernachtet heute hier. Ich kann Sie doch nicht in ihrem Zustand nach Hause schicken…“

Sherlock: „Nein!“

John: „Sherlock bitte…sie wird dich nicht stören. Sie bekommt mein Zimmer oben und ich schlafe auf dem Sofa.“

Sherlock: „Ich sagte: NEIN!“

Greg: „Kumpel, jetzt lass Harry doch hier übernachten. Sie nicht so eine Dramaqueen. Immerhin hat John Geburtstag!“

John: „Danke, Greg!“

Greg: „Kein Problem!“

Sherlock: „Wieso sind alle gegen mich?!“

Mycroft: „Vielleicht, weil du dich wie ein Kleinkind benimmst!“

Harry: „Hihihi, das isse ja witzich! Alle streiten sisch um mich!“

John: „Harry, bitte reiß dich zusammen und lass die verdammte Gin-Flasche da wo sie ist! Sonst kannst du dir das mit dem hier bleiben abschminken! Wir hatten eine Abmachung, erinnerst du dich?! Übrigens, wer hat eigentlich die Gin-Flasche mitgebracht? Ich hab keine gekauft…“

Mycroft: „Das war mein Geschenk an Sie, John. Mit Signatur der Queen, falls es Sie interessiert. Ihre Schwester trinkt somit gerade aus einer 4.500 Pounds-teuren Flasche.“

John: „Oh…“

Greg: „Mensch, Mycroft. Wie Sie immer an solche Schätze kommen ist ja beneidenswert! Harry, lassen Sie mir bitte was übrig!“

Harry: „Logisch! Is echt en feiner Tropfen!“

Sherlock: „Musst du dich noch immer mit teuren Geschenken Freunde erkaufen, Myc? Ernsthaft, das ist kindisch!“

Mycroft: „Gut, dass du es ansprichst: Was hast du eigentlich deinem anscheint besten Freund geschenkt?! Ach ja, richtig: GAR NICHTS!“

Sherlock: „Ich habe ihm gratuliert…außerdem ist es eine komplett dumme Tradition jemanden etwas an einem stinknormalen Tag zu schenken, nur weil es eine bestimmte Anzahl an Tagen her ist, dass die Mutter einen zur Welt gebracht hat. Es würde sogar mehr Sinn ergeben, wenn man der Mutter etwas schenken würde, nicht dem Kind! Hast du deiner Mutter etwas geschenkt, John?“

Greg: „Sherlock…

Mycroft: „Dünnes Eis, Bruderherz.“

Harry: „Du Arsch! Du weißt ganz genau, dass Mummy schon lange Tod ist!“

Sherlock: „Interessant, wenn Betrunkene sich aufregen und gleichzeitig an etwas Trauriges erinnert werden, lallen sie nicht so stark.“

Greg: „Ähm…Kumpel ich glaube, das reicht jetzt…John, du weißt, er meint das nicht so!“

John: „Doch, er meint das GENAU SO! Weißt du was, Sherlock: Es ist mir ehrlich gesagt scheißegal, ob du mir was zum Geburtstag schenkst, ob du mir gratulierst oder sogar, ob du überhaupt auf dem Schirm hast, dass ich Geburtstag habe. Aber wie soziopathisch kann man bitte schön sein, dass man vergisst, dass die Mutter seines Mitbewohners seit über zwanzig Jahren tot ist?! Ich…“

Sherlock: „John…“

John: „NEIN, lass mich jetzt verdammt nochmal ausreden!! Ich ertrage deine ständigen Beschwerden über deine Langeweile, dein wirklich schreckliches Geigenspiel zu unmöglichen Zeiten, ich ertrage es sogar, dass du nicht mehr identifizierbare Körperteile von allen möglichen Tieren und Menschen neben meiner Marmelade in den Kühlschrank stellst. Ich beschwere mich nicht, wenn du übel riechende Experimente in der Küche machst, dessen giftige Gase mich wahrscheinlich zehn Jahre meiner Lebenszeit kosten werden. Ich ertrage alle deine Eigenarten und Verhaltensweisen. Ich ertrage DICH. Und was ist der Dank dafür: DU weißt nicht einmal, dass meine Mutter tot ist. Wir sprachen vor genau einer Woche darüber. Das war ihr Todestag. Du hast mich gefragt, warum ich heulend an einem Grab stehe, als du mich dort zufällig entdeckt hattest. Und ich habe dir alles über meine Mutter erzählt. Ich glaube das war wirklich das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte nicht mit einem Soziopathen zusammenzuleben…War das wirklich SO unwichtig, dass du es gelöscht hast?!“

*Niemand spricht, alle halten geschockt und betroffen den Atem an und warten nervös auf Sherlocks Antwort…*




Anmerkung: Das nächste Kapitel folgt bald. :)                                                              
Würde mich sehr über eure Meinung zu dieser ehrlich gesagt verrücktesten FF, die ich jemals geschrieben habe, freuen.
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