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The Beauty and the Monster

von JAlice96
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Caroline Forbes Niklaus "Klaus" Mikaelson
12.10.2021
18.10.2021
3
4.447
4
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18.10.2021 2.115
 
Klaus beachtete weder rote Ampeln noch irgendwelche Verkehrsschilder auf dem Weg zum Flughafen. Er musste schnell sein, denn sein alter Freund Marcel hatte seine Leute überall und er musste verhindern, dass sie Caroline in die Finger bekamen. Sie war taff, aber das würde sie nicht überleben.
Als er endlich am Flughafen ankam, parkte er seinen Wagen im Halteverbot und stieg vorsichtig aus, die Augen überall, um seine Umgebung abzuscannen.
Er marschierte schnellen Schrittes zur Ankunftshalle und war erleichtert, als er eine zierliche hübsche Blondine dort stehen sah. Sie hatte einen pinken Koffer in der Hand und ließ ihren Blick über den Parkplatz schweifen. Sie hatte sich nicht von der Stelle gerührt, so wie Klaus es von ihr verlangt hatte. >>Hallo Liebes.<< erklang eine dunkle, sanfte Stimme direkt hinter ihr und Caroline zuckte erschrocken zusammen. Als sie sich umdrehte, stand ein unverschämt gutaussehender Klaus vor ihr, der sie anlächelte. Erleichtert lächelte sie zurück, schlug ihm halbherzig gegen den Arm und sagte: >>Du kannst mich doch nicht so erschrecken!<< Er packte sie ohne Vorwarnung grob am Handgelenk und zog sie etwas näher zu sich, dann zischte er wütend: >>Sei froh, dass ich es bin und nicht einer von den über 100 anderen Vampiren, die hier leben. Was hast du dir nur dabei gedacht Caroline?<< Etwas schuldbewusst sah sie zu Boden und flüsterte nur: >>Ich wusste doch nicht wo ich sonst hinsollte…ich wollte zu dir.<< Er atmete hörbar aus, dann nahm er sie sanft in den Arm und Care schmiegte sich nur zu gern an seine Brust, aber leider war dieser wunderbare Augenblick nach wenigen Sekunden schon wieder vorbei. >>Wir müssen hier weg, bevor man uns sieht.<< Klaus hielt ihr ganz Gentleman-like seinen Arm hin und sie hakte sich ein, dann führte er sie zum Auto.
Als sie schon einige Minuten unterwegs waren, bemerkte er: >>Also du bist vor Tyler davon gelaufen?<< sie konnte sein hämisches Grinsen auch in der Dämmerung noch gut erkennen und verdrehte die Augen. >>Nicht direkt. Eigentlich vor all meinen sogenannten Freunden.<< Er erwiderte nichts, sondern überlies es ihr, weiterzureden oder es dabei zu belassen. Caroline sah traurig aus dem Fenster und war unentschlossen. Sollte sie ihm sagen, dass sie alle seinetwegen gestritten hatten? >>Tyler ist total ausgerastet wegen …..uns. Und die Anderen konnten eher ihn verstehen als mich.<< Niklaus verzog nur kurz den Mund, ihm war klar gewesen, dass diese jämmerliche Truppe von Gutmenschen kein Verständnis haben würde oder es nur schwer nachvollziehen könnte. Ihn belustigte diese Sichtweise eher, doch für die blonde Vampirin tat es ihm durchaus leid. Andererseits hatte sie das direkt zurück in seine Arme getrieben. Er sollte Steffen und Tyler eine Dankeskarte schicken. >>Du hast nicht wirklich erwartet, dass sie es verstehen würden oder? Nach allem was mit Steffen damals war. Sie haben Angst…..Angst davor, dass ich dich auf die dunkle Seite ziehe.<< Caroline musterte den Urvampir eindringlich, doch er hatte immer noch ein leichtes Lächeln auf den Lippen. >>Ich weiß.<< entgegnete sie knapp. >>Und du? Hast du auch Angst?<< wollte er wissen und blickte ihr tief in die Augen. Früher hätte sie sicherlich Angst gehabt, denn egal wie viel Spaß sie auch zusammen hatten und egal wie viel Spannung da immer zwischen ihnen war, so hatte sie ihn doch auch ziemlich einschüchternd erlebt. Immerhin hatte auch er sie schon gebissen und fast sterben lassen. Doch dieses mal war es anders! Er hatte die Frage nicht mit einem bedrohlichen Unterton gestellt, sondern eher herausfordernd. >>Nein. Aber solltest du mit meinen Gefühlen spielen, dann Gnade dir Gott…..<< warnte sie ihn. Er kicherte leise, griff nach ihrer Hand und drückte einen federleichten Kuss auf ihre Fingerknöchel. >>Liebes, du weißt ich bin nur wegen dir zurück nach Mystic Falls gekommen. Ich habe nie ein Geheimnis um meine Zuneigung zu dir gemacht.<< Da konnte sie ihm nicht wiedersprechen, immerhin hatte er sie zu Bällen und Festen eingeladen und ausgeführt, hatte ihr Geschenke gemacht und ihr mehrmals das Leben gerettet. >>Dann hast du ja nichts zu befürchten.<< gab sie kess zurück.
Niklaus bog ab in eine lange Waldeinfahrt, an dessen Ende ein stattliches Herrenhaus stand. Es sah dem Anwesen der Familie Mikaelson in Mystic Falls ziemlich ähnlich. >>Unser eigentliches zu Hause ist direkt in der Innenstadt, aber das wird gerade vom Feind belagert, deshalb leben wir hier.<< erklärte er Caroline, die froh war, dass sie nicht direkt im Zentrum des Krieges wohnen würde. Klaus parkte den Wagen, half seiner angebeteten beim Aussteigen und nahm ihren Koffer, dann öffnete er ihr die Tür. Sie trat ein und sah sich staunend um, wobei ihr gleichzeitig doch alles sehr vertraut vorkam- viel Marmor, die hohen Decken und die teure Einrichtung. >>Niklaus endlich! Deine Laufburschen waren schon 3 mal hier um irgendwelche Beobachtungen, die sie gemacht haben kundzutun. Wenn du schon Leute dafür abrichtest solltest du auch..<< erklang Elijah’s Stimme aus der Küche. Care erschrak kurz über die Tatsache, dass er hier war, sie hatte nicht damit gerechnet, dass auch der Rest der Familie Mikaelson hier wohnte. Als sie in die Küche kamen, blickte der Bruder von Klaus überrascht auf. >>Oh, Caroline Forbs….wie kommen wir zu dieser Ehre?<< Bevor einer von beiden Antworten konnte, schrie eine weibliche aufgebrachte Stimme von oben: >>Nick, bist du das? Ich versuche seit einer halben Stunde dich zu erreichen, wieso gehst du nicht an dein Handy? Was…<< Rebekha tauchte augenblicklich in der Küche auf und riss entsetzt die Augen auf, als sie Caroline sah. >>Was zum Teufel macht sie hier?<<
Ohje dachte Caroline. Elija mochte sie einigermaßen, er war immerhin ein ehrenwerter Mann, der zu seinem Wort stand aber Rebekha konnte sie kein bisschen ausstehen und das beruhte auf Gegenseitigkeit, da war Zickenkrieg ja vorprogrammiert. >>Caroline wird eine Weile hier wohnen.<< teilte Klaus seinen Geschwistern mit. >>Hier wohnen? Wie lange?<< keifte Rebekha und stemmte die Hände in die Hüften. >>Solange sie möchte und sie ist mein Gast, also wirst du nett zu ihr sein liebes Schwesterlein- verstanden?!<< knurrte er sie an, woraufhin sie ihn nur böse anfunkelte. >>Du bist natürlich herzlich willkommen Caroline.<< warf Elija freundlich ein und wollte noch wissen, ob sie auf Reisen war. >>Ähm nein… ich brauchte nur mal einen Tapetenwechsel.<< versuchte sie abzulenken, doch Niklaus ergänzte schadenfroh ihre Ausführungen: >>Es gab ein Zerwürfnis mit dem Rest der netten Truppe. Verständlich, diese Langweiler gehen früher oder später jedem auf die Nerven- da würde ich auch weglaufen.<< Elija warf Caroline einen abschätzenden und forschenden Blick zu, nickte dann aber nur und lies es gut sein.
>>Und da kommst du ausgerechnet hier her zu uns?<< fragte seine Schwester giftig.
>>Eigentlich nur zu ihm!<< gab Care gereizt zurück. >>Natürlich und du nimmst die Kleine verlorene Prinzessin natürlich sofort bei dir auf- wie heldenhaft Nick!<< spottete Rebekha. Er überhörte sie gekonnt, nahm Carolines Hand und führte sie aus der Küche heraus. >>Ich zeige ihr das Haus und ihr Zimmer.<<
Er zog sie die Treppe hoch in den 1 Stock und nach links, dann öffnete er eine Tür.
>>Dein Zimmer. Es liegt leider direkt neben dem von Rebekha und ihr müsst euch das Badezimmer teilen, also versuch ihr aus dem Weg zu gehen.<< Caroline stöhnte frustriert, aber sie wollte sich ja nicht beschweren. >>Wo ist dein Zimmer?<< wollte sie wissen und Klaus, der lässig am Türrahmen lehnte grinste breit. >>Am anderen Ende des Flurs.<< er machte eine nickende Kopfbewegung nach rechts und Caroline spähte in den langen Flur hinaus. >>Zeigst du es mir?<< fragte sie mit honigsüßer Stimme. Er sagte nichts, sondern nahm nur ihre Hand und zog sie mit sich. Als er die Tür zu seinem Zimmer öffnete, lächelte die Blondine in sich hinein. Genauso hatte sie es sich vorgestellt. Überall hingen Bilder, die bestimmt er selbst gemalt hatte, ein großes Bett stand in der Mitte und ein Schreibtisch, auf dem einige alte und antike Dinge rumstanden. Sie sah sich alles genau an und schritt langsam durch den Raum. Klaus schloss leise die Tür und beobachtete sie aufmerksam. Auf einer Kommode standen einige Bilder und sie entdecke sogar eines, auf dem sie drauf war. Vorsichtig griff sie danach und betrachtete es genauer. Es war von dem Ballabend, sie trug das blaue Kleid, welches Klaus ihr geschenkt hatte und sie tanzten miteinander. Beide Lachten auf dem Foto und schienen wirklich Spaß zu haben. >>Ich wusste gar nicht, dass es ein Foto davon gibt.<< gab sie verwundert zu. Klaus stand mittlerweile direkt hinter ihr und er konnte schon wieder diese Spannung spüren, die zwischen ihnen herrschte. >>Ich glaube Elija hat es gemacht. Ich mag es, du siehst bezaubernd darauf aus.<< Seine Stimme jagte ihr wohlige Schauer durch den Körper und sie stellte das Foto schnell wieder zurück auf die Kommode. >>Danke, dass ich hier bleiben darf.<< sagte sie leise und drehte sich um, so dass sie seine wunderschönen blauen Augen sehen konnte. >>Immer.<< erwiderte er ernst und nahm vorsichtig ihre Hand, woraufhin es in Carolines Magengegend anfing zu kribbeln. Endlich war es wieder da, dieses Gefühl der Verliebtheit. Schon seit dem Augenblick am Flughafen, wollte sie ihm nahe sein, doch dann musste er sie erst in Sicherheit bringen und anschließend waren seine Geschwister da. Doch jetzt waren sie endlich allein und sie hatte das dringende Bedürfnis, ihr Verlangen nach ihm sofort zu stillen. Ihm ging es nicht anders. Als sie angerufen hatte, und ihm erzählt hatte, dass sie hier war in seiner Stadt und dass sie zu ihm wollte, da sprang ihm fast das Herz aus der Brust. Mit jeder Minute, die sie im Auto neben ihm saß, verzehrte er sich mehr und mehr nach ihr und er musste sie endlich berühren! Doch sie war schneller, schlang die Arme um seinen Hals, drückte sich so fest an ihn, dass kein Blatt mehr zwischen sie passte und drückte sanft ihre wundervollen weichen Lippen auf seine. Gierig erwiderte Klaus den Kuss und legte seine Hände an ihre Hüfte, um sie noch enger an ihn zu ziehen, obwohl das eigentlich nicht möglich war. Er drängte seine Zunge in ihren Mund und sie seufzte genüsslich. Er war wie ein Ertrinkender, der ihre Küsse, wie die Luft zum Atmen brauchte und er dachte gar nicht daran je wieder aufzuhören.
Caroline konnte nicht fassen, wie schlecht ihr Erinnerung doch war. Sie hatte die Situation im Wald noch genau im Gedächtnis und wusste, dass seine Küsse ihr den Atem raubten, doch jetzt, wo seine Lippen gierig auf ihren lagen und seine geschickte Zunge ihren Mund in Besitz nahm, war es tausendmal besser als in ihrer Erinnerung!! Gott er sollte bloß nicht damit aufhören – sie braucht es und sie brauchte noch viel mehr, weshalb sie eine Hand in seinen Haaren vergrub und mit der anderen über seine Brust und seinen Bauch strich. Er trug nur ein dünnes T-Shirt, weshalb sie durch den Stoff deutlich seine angespannten Muskeln fühlen konnte. Klaus ließ ein wohliges Seufzten hören und sich nicht zweimal auffordern. Seine Hände wanderten auf ihre Schenkel und er hob sie hoch, dann blitze er sie beide rüber zum Bett und in die weiche Matratze. Caroline zerrte ungeduldig an seinem Shirt und riss es einfach herunter, und er tat es ihr gleich. Er musste sie sofort haben, alles von ihr, jeden Zentimeter ihrer perfekten Haut! Er erinnerte sich an diesen unfassbar erotischen Anblick von ihr, wie sie sich unter seinen Berührungen gewunden hatte und diese verzückten Laute, die sie von sich gegeben hatte. Oh er konnte es kaum erwarten das wieder zu sehen und zu hören und er wusste es würde sicherlich die halbe Nacht dauern, bis dieses unbändige Verlangen nach ihr gestillt sein würde.
Endlich lag sie wieder in seinen starken Armen, und in diesem Augenblick wusste sie, dass die Entscheidung herzukommen richtig war. Ihr Herz klopfte wie wild uns sie sehnte sich nach noch mehr Küssen, noch mehr Berührungen und dass sie sich ihm endlich wieder hingeben konnte und er all diese erregenden Dinge mit ihrem Körper anstellte.
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