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The Beauty and the Monster

von JAlice96
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Caroline Forbes Niklaus "Klaus" Mikaelson
12.10.2021
18.10.2021
3
4.447
3
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2 Reviews
Dieses Kapitel
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14.10.2021 1.191
 
Caroline packte wütend ihre Kleidung in einen Koffer und ein paar Blutkonserven.
Als sie fast fertig war, erschien Steffen im Türrahmen und beobachtet sie ohne etwas zu sagen. >>Was willst du hier Steffen? Mir ein schlechtes Gewissen machen?<< zickte die Blondine ihn an. Er schüttelte langsam den Kopf und antwortete leise. >>Nein. Ich wollte nur nach dir sehen und fragen…<< er überlegte wie er es ausdrücken sollte, doch Care kam ihm zuvor. ><Fragen warum ich das getan habe?<< Sie seufzte und zog langsam die Reisverschlüsse am Koffer zu, dann sagte sie: >>Das würdest du nicht verstehen, keiner von euch…ihr …ihr würdet mich nur noch mehr hassen.<< Steffen ging ein paar Schritte auf sie zu und beteuerte, dass keiner sie hassen würde. >>Oh doch. Tyler hasst mich und ich habe in deinen Augen gesehen, dass du mich zumindest dafür verurteilst.<< Er konnte nicht wiedersprechen, denn sie hatte Recht. Natürlich hasste er seine Freundin nicht, aber er verurteilte sie schon ein bisschen. >>Ich würde nur gerne wissen wieso. Du hast immer schlecht von ihm gedacht und plötzlich…. war es Rache an Tyler?<< fragte er.
>>Rache? Du denkst wirklich ich würde so etwas aus Rache tun?>> fuhr Caroline ihn an. Es verletzte sie, dass er ihr so etwas zutrauen würde. >>Natürlich nicht. Ja ich habe schlecht von Klaus gedacht und ich will nicht schönreden was er getan hat…..aber ich habe auch seine andere Seite gesehen. Seine gute Seite! Ich habe vor euch und auch vor mir selbst immer so schlecht wie möglich über ihn geredet, damit ich mir meine wahren Gefühle für ihn nicht eingestehen muss.<< erklärte sie ihm, woraufhin er sie überrascht anblickte. >>Gefühle?<< hakte er nach. Care konnte ihm nicht in die Augen sehen, deshalb drehte sie sich weg und atmete tief durch.
>>Ja ich…ich mag ihn…sehr.<< Steffen war sprachlos und war sich nicht sicher, ob er sich nicht doch verhört hatte. Er stemmte die Hände ihn die Hüfte und fragte aufgebracht: >>Ist das dein ernst? Du hast dich in einen Psychopathen verknallt? In einen skrupellosen Killer….Caroline…<< In Vampirgeschwindigkeit drehte sie sich zu ihm um und sah ihn böse an. >>Ich weiß Steffen, ich weiß. Aber er fühlt das gleiche für mich. Endlich ist da mal jemand, der mich mag, so wie ich bin, nur mich und nicht Elena…sondern nur mich.<< fauchte sie. Steffen sah zu Boden, konnte sie denn wirklich so naiv sein? >>Denkst du das denn wirklich? Er ist eiskalt Caroline, er empfindet für niemanden Zuneigung, er würde sogar seine eigene Familie umbringen! Er will dich nur auf seine Seite ziehen um dich dann gegen uns benutzen zu können….<<
>>Sei still!<< schrie sie ihren guten Freund an. >>Ihr habt mir doch alle immer gesagt, das Klaus mich anscheinend ziemlich gern hat. Ich habe es nur nicht glauben wollen, aber er hat eine gute Seite. Jeder hat eine und ich werde sie schon aus ihm rausholen. Ich wusste ihr würdet mich für naiv und dumm halten…das tut ihr immer. Nur Klaus tut das nicht. Er nimmt mich ernst, er sieht mehr in mir als eine Vampirbarbie. Ich habe keine Lust mehr, dass ihr mir sagt was richtig und was falsch ist. Ich werde jetzt gehen Steffen!<<
Traurig und niedergeschlagen ging sie an ihm vorbei und ließ ihn verwirrt und verständnislos zurück. Sollten Freunde nicht immer für einen da sein? Sollten Freunde nicht zu einem halten, auch wenn sie die Entscheidungen die man trifft vielleicht nicht nachvollziehen können? Steffen war immer der verständnisvolle gewesen, der versuchte die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, aber auch er verurteilte sie, also was hielt sie dann noch an diesem Ort?

Als sie in New Orleans am Flughafen stand, fühlte Caroline sich erst einmal verloren.
Sie kannte niemanden und sie kannte auch die Stadt nicht, doch sie wusste, dass diese Stadt voller Vampire war und sie sich in acht nehmen musste. Doch wo sollte sie hin? Etwas überfordert holte sie ihr Handy aus der Tasche und wählte die Nummer von Klaus. Es klingelte 3 mal, dann hob jemand ab. >>Hallo Liebes. Wie schön dass du anrufst. Vermisst du mich schon?<< erklang seine dunkle verschmitzte Stimme und sofort legte sich ein kleines Lächeln auf ihre Lippen.
>>Hallo Klaus.<< flüsterte sie etwas heißer. >>Geht es dir gut Carolien?<< fragte er sofort besorgt. >>Nicht wirklich…ich….ich brauche deine Hilfe denke ich.<< sagte sie schüchtern. Klaus wurde langsam nervös, denn so kannte er Caroline nicht, so vorsichtig und gar nicht schlagfertig. Als er vor 3 Tagen Mystic Falls verlassen hatte, schien es ihr noch gut zu gehen. >>Du weißt, wenn du meine Hilfe dringend brauchst, werde ich kommen, aber ich bin in New Orleans Darling und ich muss hier einige Dinge regeln also….was ist denn überhaupt passiert<< Er schien sich tatsächlich Sorgen um sie zu machen, was sie wirklich rührte. >>Es ist nichts schlimmes passiert keine Sorge es ist nur…..ich habe mich fürchterlich mit meinen Freunden gestritten und Tyler war da und….ich musste da weg verstehst du. Du musst nicht kommen, ich stehe schon am Flughafen.<< erklärte sie aufgebracht.
Niklaus holte tief Luft. Tyler war also zurück in Mystic Falls, das war ja sehr interessant. Und jetzt stand sie am Flughafen um zu flüchten, aber wie sollte er ihr jetzt helfen? >>Oh Caroline, ich muss sagen es erfreut mich zu hören, dass du vor Tyler davon läufst, aber bist du dir sicher, dass es gleich so weit sein muss? Hat Mystic Falls denn überhaupt einen Flughafen?<< amüsierte er sich. >>Nein. Ich rede nicht von Mystic Falls, ich stehe am Flughafen von New Orleans.<< Es lief ihm eiskalt den Rücken runter, als sie den Namen seiner Stadt aussprach. >>Du bist in New Orleans? Alleine…am Flughafen?<< schrie er wütend ins Telefon. >>Ja! Ich musste weg aus Mystic Falls und ich wusste nicht wo ich sonst hin sollte und du hast vor ein paar Tagen gesagt, ich soll mitkommen nach New Orleans also….Aber ich kenn mir hier nicht aus.<< sie hörte sich ziemlich verzweifelt an und mittlerweile hatte sie Angst, dass dies vielleicht doch eine dumme Idee war. Wollte er sie denn überhaupt hier haben? >>Verdammt Caroline!<< knurrte er aufgebracht. Wenn einer der anderen sie entdecken würde…. was dachte sie sich nur dabei? >>Schon gut, wenn ich wieder gehen soll…<<
>>Nein! Nein beweg dich nicht von der Stelle. Ich komme!<< wies er sie nachdrücklich an, schnappte sich eine Jacke und die Autoschlüssel, um in den Wagen zu springen und so schnell zu fahren wie er konnte.
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