Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

[Malcolm und die Erotomanie]

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Het
Dewey Hal Lois Malcolm OC (Own Character) Reese
11.10.2021
11.10.2021
1
1.012
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
 
11.10.2021 1.012
 
Malcolm hielt mit beiden Händen eine Kamera fest, während sein Bruder Reese auf einem Skateboard stand, bereit, einen Trick zu vollführen. Der Jüngere Bruder der beiden, der Dewey hieß, lag auf dem Boden und sah direkt seinen Bruder Malcolm an. „Malcolm, ich fühle mich nicht sonderlich sicher dabei“, so der ängstliche Dewey.

„Sei keine Memme, Dewey!“, sprach Reese grob. Für ihn war es unbegreiflich, wieso der kleine Dewey so ein Nervenbalg war. Dabei war das doch ungefährlich gewesen. Dewey musste nichts machen, nur herumliegen und warten, bis der Trick beendet worden wäre.

„Ja, Dewey, sei keine Memme!“, so auch Malcolm. Er verdrehte die Augen und richtete die Kamera wieder auf seinen Bruder Reese, der den Helm ansah und ihn dann wegwarf. Sicherheit war wohl in seinen Augen nur für kleine Babys erfunden worden.

„Heute werde ich einen geilen Stunt vollführen. Bitte nicht Zuhause nachmachen! Das können nur Profis machen, so wie ich es bin“, sprach Reese in die Kamera, drehte sich dann in Richtung Dewey um und stieg auf das Skateboard drauf.

Dann atmete er ein paar mal ein und aus, schüttelte seine Hände locker. Mit seinem Fuß, stieß er sich vom Boden ab, um das Board in Bewegung zu setzen. Es funktionierte direkt beim ersten Mal. Er fuhr langsam auf die Rampe zu, bescheinigte dann bei der Fahrt und fuhr dann über die Rampe. Aber er hatte zu wenig Schwung genommen, weshalb er auf Dewey drauf fiel, diesem direkt mit dem Rad zwischen die Beine erwischte.

Dewey fing an zu kreischen, stieß dann Reese zur Seite, weshalb es diesen aufs Maul legte und dieser ebenfalls vor Schmerzen aufschrie und fluchte. Malcolm hielt mit der Kamera auf die beiden drauf und lachte immer mal wieder auf. Reese erhob sich langsam, ging dann mit erhobener Hand auf die Kamera zu, um Malcolm beim drehen zu stören.

Als Malcolm die Kamera auf sein Gesicht drehte, sagte er schnell „Ihr konntet den Profi Reese bei der Arbeit zu sehen! Aber jetzt müssen wir Schluss machen“, und die Kamera wurde gedreht und nahm den Himmel auf, ehe das Bild schwarz wurde.

____


Yes, no, maybe, I don't know
[Ja, nein, vielleicht, ich weiß nicht]
Can you repeat the question?
[Kannst du die Frage wiederholen?]
You're not the boss of me now
[Jetzt bist du nicht mehr mein Boss]

Life is unfair
[Leben ist unfair]


____


Malcolm saß auf seinem Schreibtisch, vor ihm ein Blattpapier, und starrte aus dem Fenster hinaus. Als er plötzlich lautes Gebrüll wahrnahm, drehte er sich zur Tür und starrte diese an, wartend, bis sie jemand öffnete. Jedoch geschah es nicht und die Stimmen verklangen wieder im Nichts, was den jungen Malcolm stutzig machte. Etwas verwundert, stand er auf und lief zur Zimmertür, machte sie auf.

Malcolm blickte hindurch und rief dann nach seiner Familie, jedoch blieb alles stumm und ruhig. Also zuckte er mit seinen Achseln und schloss die Tür wieder, drehte sich um und ging ein paar Schritte. Wie aus der Pistole geschossen, öffnete sich die Zimmertür und eine wütend Lois, Malcolms Mutter, kam herein. Sie schrie ihren Sohn an, aber er wusste nicht, was er falsch gemacht haben könnte.

„Ganz egal was jetzt wieder ist: Ich war es nicht!“, verteidigte sich Malcolm und erhob schützend seine Hände vor seinen Körper. Jetzt blickte ihn die Mutter verwirrt an und fragte, was er angestellt haben könnte. Er blieb bei der Wahrheit und sagte, dass er nur im Zimmer gelernt habe, was sie ihm natürlich nicht glaubte. Dann fing sie wieder an zu schimpfen.

Zwischen all den Sätzen, hörte er nur die den Satz „Und du reagierst nicht auf meine Rufe!“ heraus. Als er daraufhin die Augen verdrehte, schimpfte sie nur noch mehr mit ihm. Da er wusste, dass er hier nicht entkommen konnte, ließ er alles über sich ergehen. Hin und wieder nickte er dann zwischen den Pausen, die sie machte, ehe sie fortfuhr.

„Du hast ab heute zwei Wochen Hausarrest, Malcolm!“, und sie drehte sich um und wollte schon aus dem Zimmer marschieren, da verzog der Bursche sein Gesicht und rief, dass es nicht fair sein würde. Immerhin hat er intensiv gelernt und sie nicht gehört, was jedem hätte passieren können.

„Also ich an deine Stelle würde mich dafür loben, dass ich so fleißig lerne und mich nicht abbringen lasse!“, sagte Malcolm, aber seine Mutter duldete keine widerrufe, während sie das Zimmer verließ. Wutentbrannt rannte er zu seinem Stuhl hin, setzte sich und starrte auf das Aufgabenblatt hinunter.

Dann griff er nach seinem Blatt, zerknüllte es aus Frust und warf es in die Ecke. Sein Blick wanderte durch den Raum, blieb bei dem Fenster haften. Seine Optionen waren: Hier bleiben oder flüchten. Zugegeben, es reizte ihn, durch das Fenster zu steigen und einfach nur abzubauen. Es wäre das beste, was er jemals machen könnte. Einfach nur raus aus dieser Familie und rein in die Freiheit.

Schnell stieg er auf den Schreibtisch, blickte dann nochmals zum Fenster und kletterte dann aus diesem hinaus und kletterte direkt nach draußen. Als er sich aus dem Fenster baumeln ließ, ließ er los und fiel dann auf seine Füße. Adrenalin schoss durch sein Blut, als er sich umdrehte und davonlief. So weit ihn seine Beine trugen, lief er immer weiter.

Nach einiger Zeit, in der er gerannt war, blieb er stehen und stürzte seine Hände an seinen Oberschenkeln ab, während er hastig atmete. Sein Blick fiel wieder nach vorne, direkt auf das Spielplatz, das vor ihm lag. Jetzt musste er zugeben, dass es keine so gute Idee war, von Zuhause abzuhauen. Denn langsam wurde es dunkel.

Und zum allen Überfluss, knurrte sein Magen laut. Hungrig ging er weiter, an dem Spielplatz vorbei und in Richtung zum Haus eines seiner Freunde. Nein, er durfte dort nicht auftauchen. Seine Eltern würden es sofort mitbekommen, dass er dort sein würde. Aber wohin sollte er dann gehen? Verdammt, er war doch schlau! Wieso fiel ihm keine gute Lösung ein? Er kam bei einer Brücke an, stellte sich drunter und sah nur noch, wie der Regen vom Himmel fiel.

Auf einmal, spürte er eine Hand auf seiner Schulter.
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast