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Die Wette

OneshotLiebesgeschichte / P12 / Het
Megumi Tadokoro Satoshi Isshiki Soma Yukihira
11.10.2021
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»Und warum mussten wir nochmal mit zu deinen Eltern kommen, (N/N)?«, fragt Soma nach, als ihr das Wohnzimmer betritt.

»Das habe ich dir doch bereits gesagt. Ihr sollt aufpassen, dass Satoshi seine Finger bei sich behält«, flüsterst du den Dunkelrothaarigen zu.

Satoshi und du habt im Wohnheim eine Wette abgeschlossen, damit der Lüstling seine Finger bei sich behält, während ihr bei deinen Eltern seid, aber du hast Soma und Megumi als Absicherung mitgenommen. Man weiß ja nie, ob dein Freund sich wirklich an die Wette hält, oder dich doch im nächsten Moment betatscht.

Deine Eltern sitzen bereits auf den beiden Sesseln, die gegenüber der Couch stehen und warten schon darauf, dass ihr euch hinsetzt. Du setzt sich als erstes auf die Couch hin, und eigentlich sollte sich Megumi neben dich hinsetzen, aber er muss sich an deine Freundin vorbei gedrängt haben, denn nun sitzt dein fester Freund neben dir.

Dieser verdammte Idiot. Soma setzt sich neben Satoshi hin, und Megumi neben den Dunkelrothaarigen.

Innerlich betest du dafür, dass dieses Treffen nicht in die Hose geht und sich dein Freund wenigstens nur heute einmal benimmt.

»Mama, Papa? Das ist mein Freund, den ihr unbedingt kennenlernen wolltet. Seid nett zu ihm«, stellst du ihnen dein Freund vor.

»Sehr erfreut, Mrs und Mr. (N/N). Ich bin Isshiki Satoshi und ich danke ihnen für diese Einladung«, bedankt sich dein Freund höflich.

»Wir sind auch sehr erfreut, oder nicht, Liebling?«, wendet sich deine Mutter an deinen Vater, der den Hellbraunhaarigen haargenau beobachtet.

Du schließt für einen kurzen Moment deine (A/F) Augen und atmest tief durch, um dich zu beruhigen.

»Ja, wir sind sehr erfreut.«

»Schätzchen. Wer sind denn die anderen zwei? Sagtest du nicht, dass ihr nur zu zweit kommt?«, möchte deine Mutter wissen.

Ups, da es ja etwas.

Du öffnest deine Augen wieder und lächelst deine Lächeln an. »Das sind Yukihira Soma und Tadokoro Megumi. Das sind zwei meiner Freunde und ich wollte ihnen unseren riesigen Garten zeigen, wo wir alles selber gepflanzt haben«, erzählst du ihnen und kratzt dich verlegen am Nacken.

»Guten Tag, Mrs. und Mr. (N/N).«

»Ihr braucht uns nicht Siezen. So alt sind wir noch nicht, nennt uns einfach (DM/N) und (DV/N)«, meint deine Mutter.

»Das ist wirklich zu freundlich.« Megumi lächelt deine Mutter schüchtern an, wobei dir nicht entgeht, dass sie etwas rot im Gesicht geworden ist.

»Ihr dürft ruhig die Kekse essen, die ich vor euch hingestellt habe, oder trinkt etwas. Ihr müsst nicht so versteift da sitzen«, erklärt deine Mutter den anderen.

Soma und Megumi lassen sich das natürlich nicht zweimal sagen und nehmen jeweils eine Keks an sich. »Ach ja, seid ihr eigentlich auch zusammen? Ihr seht richtig süß zusammen aus«, gibt deine Mutter von sich, woraufhin Megumi stark anfängt zu husten.

Sofort kümmert sich Soma um die Dunkelblauhaarige und klopft ihr behutsam auf den Rücken. Er greift nach ihrem Glas, dass bereits mit Saft gefüllt ist und hält es ihr vor den Mund.

»Oh nein, das wollte ich wirklich nicht.«

»Megumi ist tollpatschig, Mama. Das ist nicht deine schuld«, sagst du und versuchst so deine Mutter zu beruhigen, währenddessen merkst du, wie Satoshi seinen Arm hinter dich auf der Lehne abgelegt hat.

Du richtest deinen Blick auf deinen Freund, der dich unschuldig mit seinen Türkisen Augen ansieht.

Alleine mit deinen Blick warnst du Satoshi, dass er sich gefälligst vor deinen Eltern zurückhalten soll. Dir kann eigentlich egal sein, was deine Eltern von ihm denken, aber du möchtest nicht, dass sie denken, dass du mit einen jungen Mann zusammen bist, der 24/7 die Woche nur an das eine denkt

Seufzen rückst du ein Stück von ihm weg und schaust zu deinen Vater, der anscheinend über etwas nach grübelt. »Wie alt bist du nochmal? Liebst du meine Tochter auch wirklich und seid ihr schon intim geworden? Wenn du sie verletzt, dann setzt es was«, löchert dein Vater ihn mit fragen und droht ihm zugleich.

»Papa.«

»Ich bin 17 Jahre alt und ja, ich liebe sie. Ich habe nicht vor ihre Tochter zu verletzen«, beantwortet er drei Fragen von vier.

»Siehst du, er ist der richtige für mich!«, grummelst du.

Satoshi erhebt sich von seinen Platz und geht an dir vorbei. »Ich werde dann mal kurz das Badezimmer aufsuchen.« Mit diesen Worten verschwindet er und du wirfst deinen Vater ein bösen Blick zu.

»Er hat eine Frage nicht beantwortet.«

»Das geht auch zu weit! Ich bin alt genug und mein intimes Leben geht dich nichts an.«

»Schatz. Unsere Tochter hat recht. Wir sollten uns lieber damit beschäftigen  Megumi und Soma zusammen zu bringen«, meint deine Mutter.

Megumis goldene Augen weiten sich vor Schreck und sie springt panisch auf. »I-Ich glaube, dass das keine gute Idee ist. Ich mach mich dann mal auf den Weg nach Hau-«, stottert sie und will sie in Bewegung setzen, aber sie stolpert wegen den Tischbein und knallt mit ihrem Kopf gegen Soma.

»Au, au, au. Das muss ja weh getan haben«, gibt deine Mutter von sich.

Der Gelbäugige scheint nun komplett ausgeknockt zu sein, während Megumi bei vollen Bewusstsein ist, aber dafür liegen ihre Lippen auf seine.

Warum kann deine Mutter auch nicht einfach ihren Mund halten?

Fast jeder, bis auf Soma selbst weiß, dass Megumi ein Auge auf ihn geworfen hat, und deine Mutter muss noch das ganze vor den beiden thematisieren.

»Ich gehe etwas holen, Papa. Sorg am besten dafür, dass Mama die zwei in Ruhe lässt«, verkündest du und stehst von deinen Platz auf.

Schnell verlässt du das Wohnzimmer und gehst in die Küche. »Man, man, man, meine Mutter kann sich wirklich nicht zügeln, wenn es darum geht, Leute verkuppeln zu wollen«, murrst du und fährst dir mit deiner Hand durch deine (H/F) Haare.

Das ist doch nicht dein Ernst, oder?

Ohne wirklich darüber nachzudenken, gehst du um die Kücheninsel herum, und bleibst vor deinen Freund stehen. »Zieh dich gefälligst wieder an. Meine Eltern sind hier und wissen nichts von deiner Liebe zur nackheit«, fauchst du leise.

Er schüttelt daraufhin bloß seinen Kopf und grinst dich an. »Schätzchen. Hast etwas gefunden?«, hörst du deine Mutter fragen, wobei ihr ihre Schritte wahrnehmen könnt.

»Ja!«, rufst du und legst deine Hand auf Satoshis Schulter, um ihn nach unten zu drücken.

Du willst gar nicht wissen, was passieren würde, wenn deine Eltern ihn nackt sehen würden, vor allem, dein Vater.

Eine Gänsehaut bereitet sich auf deinen Körper aus, und du schüttelst dich kurz. »Gewonnen.«

Triumphierend grinst dich Satoshi an und nimmt deine Hand von seiner Schulter, bevor er diese zu seinen Lippen führt, und dir einen zarten Kuss auf den Handrücken drückt.

Scheiße!

Das ganze war geplant, damit du ihn berührst, dabei hattet ihr doch gewettet, dass er dich zuerst anfassen würde.

»Du hast unfair gespielt.«

»Du solltest mich besser kennen. Ich habe nicht mal halt davor gemacht, vor Soumas Vater nackt zu stehen, falls du das vergessen hast, Süße«, erinnert er dich daran, als euch Soumas Vater besucht hatte.

Satoshi steht gelassen auf und schlingt seine Arme um dich. »Und da ich gewonnen habe, musst du immer bei mir schlafen, wenn ich es will.« Er lacht leise und küsst dich auf die Wange, während du eine beleidigte Schnute ziehst.

»Ich hätte vorsichtiger sein sollen, aber das ändert nichts daran, dass du Kleidung tragen wirst, wenn wir bei meinen Eltern sind, oder sie uns besuchen«, grummelst du.

»Aw, hör auf zu schmollen. Wir haben keine Regeln festgelegt, dass ich mich hier nicht aufziehen dürfen, während unseres kleinen Spielchens«, gibt er von sich und zwickt dir in die Wange.

»Ähm, ich tu mal so, als hätte ich nichts gesehen.« Kam es von deiner Mutter, woraufhin dein Herz fast in die Hose rutscht.

»Zieh. Dich. An.«

»Es wäre aber nett, wenn Soma etwas zu kühlen bekommt.« Die Schritte deiner Mutter entfernen sich und du kehrst deinen Freund den Rücken zu, bevor du dich zum Kühlschrank begibst.

Du könntest gerade vor Scham sterben, wie sollst du das jemals deiner Mutter erklären? Die Arme ist doch verstört und kann ihn nie wieder ansehen, ohne an diese Situation zu denken.

»Ich nehme dich nie wieder mit zu meinen Eltern.« Du holst ein Kühlpac aus dem Kühlschrank und verlässt die Küche.
 
 
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