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Ungeliebter Undercovereinsatz

von Miss-N
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Alexandra Rietz Daniela Stamm Gerrit Grass Michael Naseband Robert Ritter
08.10.2021
10.11.2021
4
2.057
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08.10.2021 435
 
Weil ich grad im Zug sitze und wir nicht los fahren können....
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Es gab Tage, da hasste sie ihren Job.
Im Normalfall liebte sie ihn, aber bei manchen Einsätzen wünschte sie sich, dass es nicht zu ihrem Aufgaben gehört, undercover zu gehen.

Und dieser Undercovereinsatz gehörte definitiv nicht zu ihren Favoriten.

Jetzt stand sie hier schon den dritten Abend an dieser Straße. Leicht bekleidet mit einem Miniröckchen, einem knappen Top, das mehr offenbarte als bedeckte, und mit viel zu hohen Stiefeln, die ihr in mehrfacher Hinsicht das Genick brechen könnten.
Einw Verfolgungsjagd war damit jedenfalls nicht möglich.
Zwar trug sie sonst auxh dann uns wann hohe Schuhe, dennoch für gewöhnlich mit nicht mehr als 6-7 cm Absätzen. Diese hier hatten 10.

Ihre Kollegen hatten bei der Probeansicht ihres Outfits Stilaugen bekommen. Und sie hätte schwören können, dass einer von ihnen sogar fast angefangen hätte zu Sabbern.
Natürlich würde das heftigst dementiert.
Jedenfalls war es nicht zu leugnen, dass sie sehr lange hinsahen. Das war mehr als nur ein Check.
So kannten sie ihre Kollegin nicht, die zum Dienst sonst nur Blusen, schicke Tops und T-Shirts trug.

Hier am Straßenstrich des Münchner Industriegebiets fühlte sie sich einfach nur unwohl.
Aber: Sie wollten eine Prostituiertenmörder schnappen. Da gab es nicht viele Möglichkeiten.

Alle paar Stunden wurde sie von ihren Kollegen "gebucht", damit sie etwas sitzen und sich ausruhen konnte.
Dazu gab es einen leckeren Kaffee zum Aufwärmen und wieder wach werden.
Aber auch ansonsten waren sie immer in ihrer Nähe um eingreifen zu können.
Zudem hatte sie ein Earpiece mit dem sie in Kontakt standen.

Sie wussten wie ihr Täter aussieht.
Ein vorheriges Opfer hatte zum Glück überlebt und konnte eine Aussage machen und eine gute Täterbeschreibung abgeben.

Bisher hatte er sich jedoch nicht blicken lassen.
Die anderen Mädels waren über die Undercoverpolizistin informiert. Auch sie hatten Angst. Keine von ihnen wollte die nächste sein.

Sollte er kommen und sich doch nicht sein geplantes Opfer aussuchen, sondern zu einer der echten Prostituierten gehen, würden diese sofort Alarm schlagen.

Es war langweilig, und kalt. Zumindest zu kalt um mit fast nichts an draußen rumzustehen.

Ein Auto näherte sich.
Man merkte wie ein Ruck durch die stehenden Mädels ging. Sie hofften auf einen echten Freier und fürchteten ihren Mörder.
Eigentlich war keine von ihnen jetzt gerne hier, aber das stand außer Frage. Es war ihr aller Job. Risiko gab es in diesem Metier immer, dessen waren sich alle bewusst, aber heute schien es gefährlicher zu sein.

Der schwarze Benz fuhr langsam an den Frauen vorbei. Es schien als begutachtete er jede von ihnen genauestens.
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