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체셔 고양이  Cheshire Cat

von eragcn
GeschichteDrama, Romance / P16 / Het
OC (Own Character) Shuntarō Chishiya
07.10.2021
15.10.2021
3
5.382
2
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07.10.2021 1.941
 
Einleitung


willkommen zum nächsten Spiel!

Diese süße Geschichte widme ich meiner kleinen Schwester. Ich habe ihr zu danken, denn theoretisch hätte ich nicht Alice in Borderland angefangen wenn sie nicht irgendwie jemals K / J -dramas geschaut hätte.


Diese Geschichte zielt auf ein bestimmtes Pairing ab.

Mein Hauptcharakter halte ich eher schlicht, um sich besser mit ihr identifizieren zu können.


Kapitellänge variiert wirklich sehr von dem Thema. Mal sind sie sehr kurz (1.300 wörter) oder sehr lange (6.000 wörter).


Viel spaß beim lesen!


윤아


„Eine Herz neun...“ wisperte er, mit einem fast schon amüsierten Tonfall. Gleichzeitig schien er jedoch so beeindruckt davon zu sein, dass er ein erstaunen kaum verbergen konnte.
„...eine...Herz...neun“ wiederholte der langhaarige Mann nun eindringlicher und sein gutgebauter Körper, drehte sich einmal um die eigene Achse bis es gen Fenster stoppte. Zu den Sonnenschein gerichtet, die sanft um ihn warben wie Bienen um eine Blume.
„...das gab es hier noch nie.“ erwähnte der Hutmacher. Dabei mit seinem lächeln um die Sonne komkurrierend die mit ihm gewitzt um die Wette strahlte. Seine Augen verrieten es genauso wie seine Hände: …..er freute sich nicht nur darüber, er Plante bereits irgendetwas.
„....sag mir, meine liebe...“ änderte er nun die Stimmung von blanker überraschung zu purer Neugierde. „...wie hast du dieses Spiel überlebt.“

Doch nun erfüllte Schweigen den Raum und die junge Frau, welche er so wissbegierig bemusterte, sank in ihrer Haltung zusammen. Ihre vollen Lippen bebten und ihre Finger hielten aneinander fest, als bräuchte sie dringend den Halt der ihr gerade fehlte. Anscheinend war dies nicht die Antwort, die er gerne gehabt hätte....
Der Hutmacher holte erneut aus, versuchte einfühlsamer zu klingen doch hörte man die ungeduld in seiner Stimme deutlich mitschwingen:
„...ein Herzensspiel....ist am schwersten, in der Tat aber ...eine neun..?“ schnalzte er mit der Zunge und statt einem betretenen Gesicht, lächelte er auf sie herab als hätte er wahrlich ein Schatz entdeckt.
„...das muss es wirklich...insich gehabt haben“ witzelte er und sah wieder auf zu den Umstehenden.
Hingegen die junge Dame lediglich ein schlucken zum Ausdruck brachte.
Im gleichen Moment, vernahm sie gemurmel:

„Sie sieht mir ja ein wenig....“ und die Stimme klang neben männlich auch noch abstoßend... „....“..'mitgenommen' aus.“

Ruckartig war ihr Kopf nachhinten geschnellt und gleichauf trafen ihre Augen auf schwarze Iren, dessen träger zurückgebundenes Haar besaß. Percings an der linken Augenbraue und eine gefährlich spitze Zunge...die sofort bei einem breiten, selbstgefälligen grinsen herausschnellte...
„Niragi...“ kam es warnend vom Hutmacher und sofort blickten dessen Iren zu dem größeren Mann hinauf.
Doch er kam nicht dazu ihn zurechtzuweisen, denn jemand anderes unterbrach das Gespräch:

„Herzensspiele lassen dich mit den Herzen und den Gefühlen anderer spielen~“

Eine Frau mit langen schwarzen Haaren trat hervor und genau wie der Hutmacher schien sie weniger interessiert an einer Diskussion sondern eher daran mehr über die Umstände zu erfahren.
„...es erfordert mehr als nur reine willenskraft diese Art von Spiel zu gewinnen~...“
hauchte sie berührt und schenkte dem Mädchen auf der Couch ein simples aber rätselhaftes lächeln.
„umso wichtiger...“ begann anschließend der Hutmacher und fuhr sich über den Saum seiner Badehose, betrachtete dabei den Neuankömmling eindringlich.
„,,,,kannst du für uns sein und uns zum Sieg verhelfen...“

„...S....Sieg?“ fragte sie nach und zum erstenmal erhörte man ihre leicht zerbrechliche Stimme, wie sie unterzugehen schien neben den ganzen starken persönlichkeiten.
Doch der Hutmacher ließ sich davon nichts anmerken. Er erklärte weiterhin seine Karten-Theorie.
„das Beach...“ begann er und sie konnte erkennen wie im Hintergrund sich zwei Getalten zu der Mitte der schiebbaren Holzwand machten. Währendessen hob er heroisch die Arme Empor. „...ist mit allerkraft darauf fokussiert die Karten zu vervollständigen und...“ seine Hand deutete auf die nun entblöste riesige Kartenskizze im Hintergrund.
„...es so zu ermöglichen einem von uns wieder in die andere Welt zurückzukehren...“
„..z-zurück..?“ wisperte sie mit offenstehenden Mund. „...k...kehren?“
„zurückkehren.“ bestätigte er seine Aussage und sein lächeln war wie eh und jeh breit und siegessicher.
„....wir werden einem von uns ermöglichen wieder in die andere Welt zu gelangen und von neuem die Karten sammeln um den zweiten den zutritt zu verschaffen...und dann dem dritten- und vierten-...“ zählte er auf und ihre eisblauen Augen wurden größer.
Die Brauen erhoben, stand sie beinahe voller verblüffung auf und öffnete und schloss ihre Faust gleichzeitig.
Ihr Körper bebte leicht bei jenen Worten und ungläubig betrachtete sie den Hutmacher, wenn auch die Hoffnung in ihr aufzublühen schien.

„....wenn man also die Karten vervollständigt-.....?“

„wie gesagt,..ist das eine Theorie. .“ ermahnte er und nahm ihr sogleich die Luft aus den Segeln.
„... Wir müssen es ausprobieren um zu wissen ob es funktioniert....“ erklärte er und holte dann von neuem aus, während sie im Augenwinkel erkennen konnte, wie einer seiner lakaien die Herz 9 Karte mit einem großen X versehte.
„Im Beach hier....“
...und wieder breiteten sich seine Arme aus.
„... legen mir alle Mitspieler ihr Leben zu Füßen... ohne mit der Wimper zu zucken!“

Dabei erhob sich sein Kinn und er ließ seinen Blick schweifen...
auf die wohl umstehenden dessen Blicke sie in ihrem Rücken spüren konnte...
Ihr erster Eindruck war nach wie vor Eitelkeit gewesen. Die Frage, ob sie den Hutmacher Symphatisch fand hat sie sich nichtmal ansatzweise gestellt. Der unzerstörbare Stolz hatte die Frage verworfen.
„ich werde derjenige sein...der es ihnen ermöglichen wird diesen Ort zu verlassen....!“ betonte er und ein seichtes lachen schwang mit.
„...und um mir zu helfen,...brauche ich Leute wie dich.“ und erneut deutete er auf sie.
Brachte sie dazu den Kopf wieder zu senken und mit der Faust zu beben.
„..mich..?“ wiederholte sie wispernd. Erntete dabei einen vielsagenden Blick von ihrem Gegenüber, der nun dazu überging, sich neben ihr niederzulassen statt vor ihr zu stehen. Ein nicken folgte und sein Rücken lehnte sich langsam gegen die Sofalehne, während er die Arme neben sich ausbreitete.

„du musst gut sein...ansonsten hättest du auch keine Karo Acht Karte, neben der Herz Neun....“ deutete der Hutmacher an.
„...oder...“ begann er zu seufzen und den Blick nun langsam von ihr abzuwenden. Dabei schob er die Sonnenbrille seinen Nasenrücken hoch.
„.... du hast die Karten gestohlen....“
„i-ich habe die Karten nicht gestohlen!“ erwiderte sie sofort. Eine Mischung aus Empörung und verzweiflung.

„...ich habe sie mir verdient
„verdient, ja?“
fragte er und sein Gesicht kam ihr auf einmal unverhältnismäßig nahe.Beinahe wäre sie ruckartig zurückgezuckt. Sie schluckte schwer und versuchte durch den dunklen Spiegelgläsern seine Augen zu erkennen....dabei lag ihr oberstes Gebot sich auf keinem Fall von ihm einschüchtern zu lassen.
ja.“ betonte sie fest. „ja,.....ich habe sie mir verdient.“ wiederholte sie, diesmal viel sicherer als das vorherige Mal und um ihren Trotz zu untermauern, lehnte sie sich ebenfalls ein Stück vor und nun war sie genau einen Fingerbreit von seiner Nase entfernt.
Niragi ließ ein pfeiffen zwischen seinen Lippen entweichen und Takeru schien sie hinter den Gläsern langsam zu mustern, bevor er mit ebenso fester Stimme forderte: „... dann erklär mir wie du das Herz neun Spiel überlebt hast...“

Ihre Augen weiteten sich wieder für einen kurzen Moment und sie zog die Stirn in falten. Neben den langsamen und tiefen ausatmen, presste sie fest ihre Lippen zusammen und zwang sich so zur beruhigung.
Dabei wurde ihr klar, wie wenig auswahlmöglichkeiten sie besaß.

Eher war es eine A oder B frage: ja oder nein. Wollte sie das überleben? Dann erzählte sie ihnen am besten von dem Spiel....

„ihr habt die Karte.“ erwiderte sie jedoch und seicht überschlug sie das Bein um weitere einschüchterungsversuche per näherung zu vermeiden.
„....woher sie kommt ist doch unwichtig..“

„nicht um die Frage zu klären ob wir dich aufnehmen.“ sprach ihr Gegenüber und dabei reflektierte der Sonnenschein die Brille und zwang sie dazu die Augen zu verengen um dem blenden stand zu halten...doch sie gab nicht nach. Sie hielt dem Blick sowie ihre Pose stand....lediglich ihre Mimik veränderte sich...

„....mich...aufnehmen?“

„du hast was drauf.“ wiederholte der eingebildete Mann neben ihr und langsam lehnte er sich wieder nachhinten. Neigte den Kopf zur Seite und wirkte allgemein ziemlich gelassen. Sein Fuß wippte leicht auf und ab, als er die Beine überschlagen hatte...und seine Hände ruhten auf der Sofalehne, ausgebreitet.
„....es wäre zumindestens schade es nicht zu versuchen...“

und während er es schon fast als eine drohung formulierte, traten hinter ihm ein Glatzöpfiger Mann sogleich ein paar Schritte vor, während sie einen Blick auf Niragi erhaschen konnte, welcher mit seiner Riffle ebenfalls einen großen Schritt näher kam. Fast so schnell wie der unausgesprochene Befehl im Raum stand, raste ihr Herz in ihrer Brust und hämmerte von innen gegen ihre Haut...

dabei wirkte sie mit einemmal ganz blass und nervös strich sie sich eines der langen Haarsträhnen hinter ihr Ohr und zwang sich zur beruhigung...
Sie hatte keine Wahl. Das gestand sie sich jetzt ein. Der Versuch es bei der dummen Karte zu belassen war gänzlich gescheitert. Sie hatte ihn wenn nicht auch noch mehr provoziert. Angesichts ihrer nun aussichtslosen Lage, musste sie wohl sprechen....sonst war alles umsonst.

„...es...“ wisperte sie...leise. Und sie konnte nun einen interessierten Ausdruck auf dem Gesicht des Hutmachers erhaschen.
„...es war ein einfaches Spiel-...die....die Anforderungen waren ganz simpel..“.
Begann sie leise schluckend und die Rothaarige hob ihren Kopf leicht an. Erlaubte es sich über die Gesichter der noch fast unbekannten Anwesenden zu blicken....
erkannte ihren Wissensdurst. Ihre Neugierde.
….ehe sie forfuhr:
„..wir spielten nach den Regeln von Galgenraten-...
…..wir...stellten uns auf...falltüren...legten uns eine Schlinge um den hals und....rateten dabei die von uns ausgedachten Worte...“ erklärte sie. Spürte dabei deutlich seine Blicke auf ihrem Haupt.
„...es....es war einfach.-.“
„und der Harken?“ unterbrach sie der Hutmacher plötzlich gebannt und die junge Dame vor ihm, schien kurz zusammenzuzucken bevor sie mit bebender Stimme hauchte: „..der Harken.....an der Sache war, dass sich die Falltür bei jedem falschen Buchstaben weiter senkte....und man nach 5 fehlschlägen bereits nach Atem rang...“

und bis jetzt noch...konnte sie spüren wie die Schlinge sich um ihren Hals gelegt hat und das raue Seil an ihrer Haut schürfte...
während die hoffnungslosen blauen Augen in ebenso blaue starrten und sie den fast schon lustigen Game-over sound nahe im Hintergrund vernahm....und dabei Zeuge wurde wie die Falltür laut knackte und das Galgenmännchen hing.

„war sicher eine schnelle Runde.“

Der Satz riss sie komplett aus ihren Gedanken und die blauen Augen die in der dunkelheit waren, verschwandten.
Der gepiercte schüttelte amüsiert sein langes schwarzes Haar und lachte dabei amüsiert, während die blauäugige den Blick wieder zum Hutmacher wandte und die Fingernägel tief in ihre Handfläche bohrte.
Mit aller Kraft wiederstand sie frustriert über das Sofa zu springen.

Stattdessen legte sie all ihre Konzentration darauf, wieder ihr Atem zu kontrollieren und die Reaktion des Hutmachers abzuwarten...dessen Augenbrauen plötzlich nach oben geschnellt waren.
Langsam erhob er beide Hände vor ihrem Gesicht und ehe sie sich versah, klatschte er gelassen im Rhythmus in die Hände und betrachtete sie dabei.


„du hast überlebt..“ war alles was er daraufhin sagte.

„...du hast überlebt....und nun möchte ich dir eine Chance geben weiterzuleben-....“


und nach dem letzten Wort klang er merkwürdig abgehackt-...wie als wäre er aprubt gestoppt worden....anschließend beugte er sich wieder kurz vor und betrachtete sie aus der freien Lücke über die Sonnenbrille hinaus. Musterte sie fragend ehe er raunte: „..habe ich dich bereits nach deinem Namen gefragt..?“...

„Yuna..“ antwortete sie leise, noch immer perplex von seiner Reaktion...wenn auch etwas verwirrt, denn sie hatte mit Hohn gerechnet. Eindeutig.

„...mein name..... ist Yuna....“

Währendessen sie ihm die gewünschte Antwort erteilte, öffnete sich im gleichen Atemzug die große Flügeltür im Raum...und die blonden Haare des Mannes zerrten an ihrer Aufmerksamkeit wie das Ablaufdatum der Visum.

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