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Destiny Guardian - The First Adventure

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12 / Gen
06.10.2021
14.10.2021
6
10.649
2
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Dieses Kapitel
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14.10.2021 2.085
 
"Hinter dir!!!"

Taylor Fox:

"Heh!? Was zum Teufel-"

Sofort spürte ich, wie die Finger meiner rechten Hand etwas umklammerten und in einem Schwung, ließ ich diese Schattenmonster wie durch einen Haarschnitt in Rauch auflösen und ich blickte an die Stelle, wo nichts mehr zu sehen war. Hinter mir kam dann ein leichtes Aufkeuchen, was mit einem erschrockenen Unterton beigewirkt wurde.

"Das.... glaube ich jetzt nicht!!"

???:

Vehement hatten sich meine Augen in einer Blitzsekunde geweitet, als das Mädchen diese Schattenmonster vernichtete. Doch meine Aufmerksamkeit richtete sich auf etwas anderes. Das was sie in ihrer Hand hielt.

Das Schlüsselschwert! Von allen Leuten hier, hat sie es... Vorhin war ich ihr nur zufällig begegnet... Aber... war das jetzt wirklich Zufall? Nein... Das hier, der Sturm und sie mit dem Schlüsselschwert... es hing alles zusammen. Diese Legende... konnte sie es wirklich sein?

"Hey? Alles okay?" Die Dunkelhaarige vor mir holte mich aus den Gedanken und ich blickte sie an.

"Natürlich... eh... Danke, das war wirklich haarscharf."

"Kein Problem, hätte ich nicht eingegriffen, wäre die Situation bestimmt schlimmer ausgegangen." "Das hast du von mir aufgegriffen, stimmt's?" Ertappt legte sie ihre freie Hand auf den Hinterkopf ab. "Ja... hehe... eh... das ist jetzt etwas komisch aber... du scheinst hier irgendwie zu wissen, was hier los ist." Ich nickte. "Ja das tue ich, aber das alles genau erkläre ich etwas später. Wir sollten jetzt erstmals von hier verschwinden, wo wir sicher sind."

"Verschwinden? Ich kann doch die anderen Leute hier nicht zurücklassen!" "Das würde ich auch nicht tun... doch ich habe eine bestimmte Vermutung, was unsere nervigen Freunde hier betrifft und dafür müssen wir von hier weg." "Kann ich mir bei dir da zu 100% sicher sein? Ich weiß noch nicht mal deinen Namen!" Darauf setzte ich ein kleines Grinsen auf.

"Mein Name ist Sienna. Sienna Barbossa."

Taylor Fox:

Barbossa? Irgendetwas klingelt da bei mir tief im Kopf...

"Ich bin Taylor Fox." "Freut mich Taylor, auch wenn das Kennenlernen ein wenig anders geschieht, als mir lieb ist..." Kurz musterte ich noch Sienna noch etwas, bis wir beide auf etwas aufmerksam wurden. "Da kommen mehr von unseren kleinen Freunden! Aber lass uns abhauen, sonst kommen wir hier gar nicht mehr raus!"

Auch wenn ich es irgendwie nicht will, doch eine andere Wahl bleibt mir anscheinend nicht übrig...

Sienna sprintete los, ich kam ihr zögerlich hinterher. Schnell fiel mir auf, dass sie recht sportlich wirkte. Zwar war ich auch etwas gut unterwegs, was das betraf, doch bei ihr war das anders.

Auf unserem Weg, tauchten weitere dieser Monster auf, denen wir entweder rechtzeitig auswichen oder mit unseren Waffen besiegten. Einige schienen uns auch hinterher zu kommen.

"Was sind das überhaupt für Monster?" "Ich sagte doch, du bekommst später eine Erklärung dafür. Kümmere dich lieber darum, dass dich keiner von denen verletzt!", rief mir Sienna von vorne zu, während wir wieder Richtung Park rannten. Mein Kopf hob sich für einen Moment nach oben, wo dieser dunkle Ball im Himmel schwebte.

Die Atmosphäre gefällt mir gerade ganz und gar nicht...

"Ist es eine gute Idee, dass wir in der Nähe von diesem komischen Ding darunter laufen?" Ruckartig blieb meine neue Weggefährtin stehen und sah nach oben. "Verdammt... genau das bestärkt die Dunkelheit und diese Monster in der Nähe davon..."

Kaum sprach sie zuende, tauchten in sekundenschnelle mehrere Gruppen dieser Wesen auf. Ich stand in einer leichten Kampfposition und wartete darauf bis die Monster auf uns zukamen. Aber in Wahrheit umringten sie uns nur, sodass wir eingeschlossen waren. "Worauf warten die bitte?", fragte ich irritiert und hatte auf einmal ein merkwürdiges Gefühl, als ich einen Schritt rückwärts setzen wollte, konnte ich erkennen, was los war.

"Was zum Teufel!?"

Unter uns entstand ein dunkler Boden mit schwarzen Fäden, welcher sich weiter ausbreitete. "Die Dunkelheit zieht uns ein!", kam es von Sienna und sie packte mich an meiner linken Hand.

"Was auch jetzt passieren soll! Lass mich auf keinen Fall los!" Ich starrte sie etwas an, aber in dem Augenblick wirkte es bei uns, als würde ein kleines Erdbeben aufkommen und plötzlich umhüllte uns diese Dunkelheit komplett ein. Ich spürte den Druck an meiner Hand, geriet einfach nur in Panik.

"Sienna!!!"

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Erzähler:
Die zwei jungen Frauen wurden durch den dunklen Nebel eingezogen, keiner von beiden wusste, wo unten oder oben, wie auch links oder rechts war. Sie waren komplett orientierungslos.

Und nach einer Weile fühlten beide, wie ihnen die Kraft aus dem Körper ging. Ob dies die Kraft der Dunkelheit war? Oder gab es einige der Schattenmonster die sich bei ihnen befanden?

Diese Antwort konnten sie nicht mehr erhalten, da sie langsam das Bewusstsein verloren und weiter in der endlosen Dunkelheit weitertrieben....

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Taylor Fox:

"...ylor... aylor... Taylor?..."

Eine bleiche Stimme drang in mein dunkles Unterbewusstsein und je lauter diese Stimme wurde, desto mehr wurde alles um mich herum heller, bis ich realisierte, dass ich soeben aufwachte...

"Taylor!!"

"Wahh!!"

Ruckartig setzte ich mich keuchend auf und hustete schwer. Dann rieb ich mir die Augen und starrte für wenige Sekunden auf meine Hände. "Es... war also doch kein Traum...", gab ich zu und ballte die Hände zu Fäusten, während sich mein Kopf nach rechts anhob, wo Sienna neben mir hockte. "Dir geht es also soweit gut. Dachte schon ich müsste dich zum Bestatter bringen."

Dein Ernst!?

Ein unbeindruckter Ausdruck zog sich bei mir auf, als die Dunkelhaarige sich erhob und mir die Hand reichte, womit ich ebenso auf die Beine kam. Dabei hielt ich mir den Kopf.

"Erst der Traum, dann diese Monster, jetzt das... da freut man sich einmal normal auf's Wochenende und dann kommt sowas! Und anscheinend sind wir irgendwo im nirgendwo gelandet!"
Erst jetzt bemerkte ich, dass Sienna sich ein wenig von mir entfernt hatte und mich nicht beachtete. "Hörst du mir überhaupt zu? Kannst du mir nun sagen was hier los ist und-" "Warte mal ne Sekunde!", unterbrach sie mich, worauf ich nur meine Arme etwas verschränkte. Nach einer kurzen Stille, wandte sie sich zu mir. "Keine Ahnung wie es passiert ist... Aber ich weiß wo wir sind." "Äh... ja irgendwo an einem Ort der einem Dschungel ähnelt." Sie schüttelte ein wenig den Kopf und lachte dann etwas. "Nein, Nein. Nicht in einem unbekannten Dschungel oder sowas. Ich würde die Umgebung immer erkennen." "Und wo sind wir, wenn ich fragen darf?"

"Auf Tortuga."

>Timeskip - 15 Minuten später<

[Musik abspielen | Nicht erzwungen]

Nach einem kleinen, aber auch etwas holprigen Weg durch den Mini-Dschungel, erreichten wir eine Art Dorf, oder eher gesagt kleine Hafenstadt, die mich ein an Bildern oder Filmen aus alten Fantasysachen erinnerten.

"Ist es überhaupt gut, dass wir in dem Aufzug hier herumlaufen?", fragte ich die Person, welche vor mir lief und klopfte mir nichtsdestotrotz etwas Dreck von der Jacke ab. "Mach dir keine Sorgen. Auf Tortuga sind Leute unterwegs, die haben einen schlimmeren Anblick als wir gerade. Oder eher gesagt, sind hier größtenteils Piraten oder Seeleute unterwegs." "Piraten?", hackte ich nach, bekam aber keine Antwort, während wir uns ins Innere der Stadt näherten, dabei über eine hölzerne Brücke liefen. Sienna hatte ihren Kopf nach rechts gewandt, ich folgte ihrem Blick und war etwas erstaunt.

Segelschiffe. Die Leute setzten ja in den letzten Jahren diese auch wieder häufiger als Transportmittel ein...

Ich war so fasziniert von den Schiffen, dass ich beinahe nicht bemerkte, wie mir meine neue Freundin mir knapp davonlief, zügig kam ich ihr hinterher.

"Wonach suchen wir hier eigentlich?" Wir blieben vor einer Art Bar stehen, wo es von Menschenmassen nur so überfüllt war. "Also wenn ich mich mein Gefühl nicht täuscht, müsste hier eine Person sein, die uns helfen könnte. Leider könnte dieser jemand in einer der Bars hier sein. Könnte also vielleicht eine Weile dauern, wenn wir ihn finden wollen...", gab sie zu und wir beide betraten das kleine Gasthaus. Hier wimmelte es nur so von Leuten, die echt danach aussahen, als könnten die meisten von ihnen ein Bad gebrauchen. Zudem kam mir ein miffiger aber auch scharfer Geruch entgegen.

Hier riecht es förmlich nach Alkohol!

"Ich check kurz die Räume oben ab ebenso die anderen Ecken. Geh du mal zur Bar nach vorne." "Wieso zur Bar? Ich weiß nicht von wem du die hier sprichst, den wir suchen, geschweige wie er aussieht." Sie holte einen kleinen, bräunlichen Stoffbeutel aus der Tasche und überreichte ihn mir.

Münzen... anderer Ort... andere Währung... obwohl die fast auf der Welt schon gleich ist...

"Falls du Durst haben solltest und ich werde in in so 5 Minuten wieder da sein. Und dort vorne hat man halt einen kleinen Überblick." "Na gut, von mir aus...", meinte ich und sie verschwand schon hinter einigen Leuten. Ich dagegen drängte mich vorsichtig an einigen vorbei zur Bartheke. Der Typ, welche dort gerade ein Glas polierte, starrte mich kurz an. "Was darf's für die junge Dame sein?" Schnell blickte ich hinter dem Mann, da ich irgendwie keine Tafel sehen konnte, wo man die Getränke lesen konnte. Zudem wusste ich nicht einmal, ob die hier überhaupt etwas ohne Alkohol verkaufen würden...

"Ich glaube für sie würde es nichts scharfes sein", ertonte eine Stimme links neben mir. "Uhm... vielleicht geht ein leichter Cocktail."

Etwas wie Schnaps habe ich bis jetzt noch nicht getrunken, leichte Cocktails schon... und ich will nicht direkt nach dem ganzen Trubel einen kleinen Rausch haben.

Vorsichtig drehte sich mein Kopf nach links zu dem Mann, welche eben gesprochen hatte. Seiner Kleidung nach zu urteilen, sah er für mich wahrhaftig nach einem Pirat aus. Weißes, langärmliges Hemd, darüber eine dunkle Weste die mit einer weiß-rot gestreiften Schärpe um der Hüfte verziert war, ein dunkelgrauer Mantel, dunkle Hose und Lederstiefel. Am Kopf trug der Mann unter seinem Kapitänshut ein rotes Kopftuch. Was neben dem schulterlangen, geflochtenen Haar, sowie dem Kinnbart beim Aussehen zudem auch noch auffällig war, waren die bunten Perlen und ähnlicher Schmuck beim Haar bzw Kopf, die es verzierten.

"Wohl anscheinend noch nicht nach starken Zeug dabei, hm?" Verlegen kratzte ich mir die rechte Wange, als der Barkeeper mir meinen Drink brachte. "Nein... jeder fängt ja klein an, würde ich sagen..." "Irgendwann wirst du bei Rum und Schnaps landen, wobei ersteres, das bessere ist." "Da kennt sich wohl jemand aus..." Der Pirat nickte und nahm einen Schluck von seinem Glas, ich tat es ihm bei mir gleich.

"Was führt eigentlich so ein hübsches Ding, an einem Ort wie Tortuga. Du siehst mir nicht nach einem Pirat aus."

Das ich keiner bin, ist ja wohl vorherzusehen...

"Wir duzen uns schon. Anscheinend ein Ding unter Piraten... was die Frage betrifft... ich bin mit einer Freundin hier. Hatten eine ungewöhnliche Situation vorhin, und sie meinte hier würde sich jemand befinden, der uns Hilfe geben könnte." Der Dunkelhaarige lehnte sich am Tresen an und sah zu mir. "Ist das so? Vielleicht kann ich euch bei eurer Suche helfen." Irritiert zog ich eine Augenbraue hoch und blickte den Mann an. "Wirklich? Wer seid ihr denn, dass ihr so eine Hilfe anbietet. Vor allem es jemanden wie mir sagt, der nicht einmal selbst eine Piratin oder sowas ist, Sir..."

Der Pirat stellte sich nun auf und führte eine kleine Handgeste durch, während er dabei etwas schmunzelte.

"Es heißt Captain. Captain Jack Sparrow."

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Ich glaube der Name am Ende des Kapitels dürfte vielen sehr bekannt sein.

Und mich freut es einfach, dass dieser Mann, Captain Jack Sparrow, in dieser Story mitspielt.

Was Sienna betrifft. Ich glaube ihr Name besser gesagt Nachname dürfte schon etwas aussagen.

Aber was Taylor nun mit dem liebenswerten Captain als nächstes tun wird... tja... also normal wird es nicht werden.

LG CaptianWalkstoneXIII
 
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