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Unexpected Love

von wickwack
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / FemSlash
Beca Mitchell Chloe Beale
30.09.2021
13.07.2022
48
124.561
6
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
08.03.2022 3.404
 
Glücklich seufzend küsste sich Luke an mir hinab während ich mir gleichlautend durch die Haare fuhr.
Während Luke sich jetzt wieder aufrappelte und tat, was er so zu tun hatte, lag ich noch immer breitbreinig auf der Platte und grinste vor mich hin.
“Scheiße, war das geil!" fuhr ich mir durch die Haare und atmete tief durch.
“oh ja, das war der Wahnsinn.”, gab er genauso zurück während er seine Hose wieder hochzog. Ich brauchte hingegen noch ein paar Momente, die ich einfach weiter liegend verbrachte.  Luke nutzte meine Erschöpfung jetzt, stellte sich zurück zwischen meine Beine, streifte zärtlich über mich und begann, mich noch ein wenig zu verwöhnen, die Folgen seiner Taten noch etwas zu genießen und ich ließ ihn nur zu gerne. Hatte er es sich mehr als verdient. "Fantastisch, dass es endlich passiert ist." hauchte er aus und fragend schaute ich nach unten. "Wovon sprichst du?” “Naja, ich wollte dich eigentlich schon immer mal ficken. Aber da du ja dann einen Freund hattest…" "soso…du hast also nur auf ne Gelegenheit gewartet?" "Würd ich so nicht sagen aber jetzt, wo sie da war, hab ich sie sehr gerne ergriffen…" vergrub er wieder seine Lippen an mir, küsste über meine Oberschenkel, meinen Bauch, bevor ich dann genug Kraft zurück hatte und er meine entgegen gestreckten Arme packte um mich hochzuziehen. Wieder aufrecht sitzend fiel ich in seine Arme und ohne das Grinsen zu verlieren küssten wir uns nochmal sehr tief und leidenschaftlich. Während des eigentlichen Aktes hatten wir ja keinen einzigen Kuss miteinander geteilt. Nur als kleines Vorspiel und das holten wir jetzt ein wenig nach. "Ich danke dir Luke. Genau das habe ich heute Abend gebraucht. Einfach Spaß haben" “Siehst du, ich hatte Recht. Einfach mal nicht nachdenken sondern einfach machen, was einem gut tut.” “Ja, du hattest Recht. Das tat unheimlich gut.” Küsste ich ihn erneut, meine Beine um seinen Rumpf geschwungen und gemeinsam genossen wir noch die letzten Nachwirkungen einer wirklich guten Zeit. "Danke, dass wir das getan haben."

"Ich stehe dir doch gerne zur Verfügung. Gerne auch noch mal, falls dir mal wieder die Decke auf den Kopf fällt. Oder war das was Einmaliges für dich?”, fragte er während er sich noch ein wenig an meiner nackten Haut erfreute, meinen Hals küsste und auch nochmal auf meine Brüste stürzte, was ich mit einem glücklichen Lächeln einfach zu ließ. Es fühlte sich sehr gut an, so berührt, begehrt zu werden. Aber würde ich nochmal mit ihm schlafen? Eigentlich hatte ich es nicht vor. One-night-Stand okay aber alles mehr könnte wieder mehr Probleme geben als es jetzt gerade löste.
“ich denke schon. War nur der Spaß an der Sache und um einfach mal alles zu vergessen. Ein One-evening-Stand sozusagen.”, erwiderte ich. "Wie du möchtest." küsste er mich erneut, als ich schmunzelte.
“Was ist so lustig?"
“Wie war das noch mal mit ‘kein Sex auf dem Tisch. Ich bin ein gebranntes Kind?” deutete ich auf den Untergrund, auf dem ich nach wie vor saß.
“Hey, erstens war damit der Tisch da draußen gemeint und zweitens gilt das nur für die Anderen. Ich bin hier der Chef."
“Ach so. Natürlich.”, gab ich ironisch zurück.
“Ich ficke auf dem Tisch so viel ich will.” kam er mir wieder näher und küsste mich wieder sehr leidenschaftlich. Wollte er mich etwa zu einer zweiten Runde rumkriegen, jetzt wo ich gesagt hatte, dass es wahrscheinlich einmalig war oder war das noch der Rausch danach? Egal, ich zog ihn an mich und spielte einfach mit, gefielen mir die Küsse auch überaus gut. "Luke…" "ja Beca?" "Ich würde mich gerne langsam anziehen, wenn es gestattet ist." Löste ich es dann aber doch nach einigen Momenten.
Er blickte an mir runter und grinste. "Du gefällst mir aber so." "Glaub ich dir sofort." "Ich sollte vielleicht als Chef hier die Regel einführen, dass du immer so rumlaufen musst." "Haha…dann bin ich aber weg." "Ist auch nur ein Spaß. Aber natürlich darfst du dich wieder anziehen…" Löste er sich von mir und hielt mir wenig später Slip und Jeans hin, in die ich jetzt schnell rein schlüpfte.

"Hier, dein BH, falls du den auch vermisst hast. Obwohl mich der Anblick deiner Brüste echt scharf macht."
“danke dir, für den BH und das Kompliment. Aber tust du das denn? Hier rumvögeln? Oder ist das nur ein leerer Spruch?” legte ich ihn mir wieder an.
“was haben wir gerade getan?" "Ich zähle jetzt nicht. Also?" "Naja, das letzte Mal ist doch schon ne Weile her.”, antwortete er kryptisch.
“soso... Auf jeden Fall danke ich dir sehr für’s Druck ablassen. Hat richtig gut getan.”, hopste ich vom Tisch und zog mich weiter an.
“Jederzeit.”, zog er sich auch wieder sein Shirt an und so waren fast alle Spuren unseres Treibens wieder vernichtet. “also geht’s dir jetzt besser?”
“Körperlich auf jeden Fall. Sowas hat mir echt gefehlt." "Wie lange hattest du denn schon keinen Sex mehr?" Ich nannte ihm die Anzahl der Wochen und er pfiff einmal kurz. "Dann wundert es mich nicht, dass du dich mir anvertraust. Und ansonsten? Außer der körperlichen Befriedigung?"

"Naja, emotional hat sich nicht so wirklich was getan. Aber das war ja auch nicht Sinn der Übung oder?"
“Verstehe ich. Mach dir keine Sorgen. Wird schon wieder. Die Zeit heilten alle Wunden, das weiß ich auch sehr gut.” was Jesse anging hatte er da sicherlich Recht. Spätestens nach dem Urlaub wäre ich wahrscheinlich über ihn hinweg, er war ja jetzt schon nicht mehr so in meinem Kopf, verdrängt durch meinen Ginger aber bei meinem Problem mit eben jener...da war ich mir nicht sicher. Aber das war mir viel zu privat um ihm davon zu erzählen, auch wenn wir gerade wirlich guten Sex hatten.

“Sicher… Ich muss einfach schauen, wie es weiter geht. Nur eins weiß ich...von Beziehungen hab ich die Schnauze erstmal voll.”, war ich wieder komplett angezogen, bändigte meine Haare in einem Pferdeschwanz und ließ mich doch erschöpft aber glücklich zurück auf den Stuhl fallen. "Kann ich nachvollziehen. An deiner Stelle würde ich jetzt auch das Singleleben genießen, zum Beispiel so wie wir beide es eben getan haben. Auf Dates gehen, flirten, sich hin und wieder auf eine Nacht einlassen aber keine Verpflichtungen eingehen." "Ja, so wird es wohl in der nächsten Zeit sein. Danke dir jedenfalls sehr für’s… Zuhören.”, schmunzelte ich.
Von ihm erntete ich ein amüsiertes Grinsen, ehe er sich wieder dem Pult zuwandte. "Sehr gern Beca. Bist aber auch ne tolle Gesprächspartnerin." "Danke." ließ seine Antwort mich lachen. Er machte jetzt mit der Musik weiter und ich lehnte mich einfach zurück, die Füße hochgelegt. Der Sex war wirklich sehr gut gewesen und hatte mir geholfen, Frust abzulassen, meine Probleme mal wegzuschieben und Luke erwartete nicht, dass sich mehr daraus entwickelt und das war gerade einfach schön. Keine Rechtfertigungen, kein was hat das zu bedeuten, keine Gefühle. Rein körperliches Vergnügen. "Hey Becs…" holte er sich wieder meine Aufmerksamkeit. "Was gibt's?"

“Hättest du Lust…oder würdest du gleich noch mit zu mir kommen?" "um was zu tun?" stellte ich die Gegenfrage auch wenn es mir eigentlich klar war, worauf er hinauswollte und das wusste auch er. "Muss ich dir diese Frage wirklich beantworten? Wenn ich dich zu später Stunde in meine Wohnung einlade?" "Nein, natürlich nicht. Hast du etwa noch nicht genug von mir gehabt?" "Also es war schon sehr befriedigend…" "befriedigend ja? Nicht mehr?" "Wie würdest du es denn nennen?" "Hammermäßig geil?" Luke lachte und nickte. "Ja, beschreibt es ganz gut und schön, dass es dir auch so gut gefallen hat. Also wenn du Lust hast, könnten wir zu mir fahren und die Nacht noch nutzen, einfach noch Spaß zusammen haben. Ein bequemes Bett ist doch viel besser als dieser Tisch um auf andere Gedanken zu kommen." "Du bist ja sehr hilfsbereit. Denkst nur an mich dabei." Erwiderte ich grinsend. "Naja, ich wollte den gleichen Grund, wieso es eben passiert ist nochmal benutzen. Dachte, es funktioniert." "Wie war das? Versuch macht klug." Luke nickte. "Du weißt, dass dieser Satz im Kuss und dann im hammermäßigen Sex geendet ist?" "Ist mir bewusst." "Also ist das ein Ja? Wir machen hier zu, holen uns ein Taxi, fahren zu mir und vögeln den Rest der Nacht?" "Ist das der Wunsch von Lucky Luke?" "Beca, du weißt, dass ich solche Witze mit meinem Namen nicht mag?" "Schon klar Skywalker. Aber du hast die Frage nicht beantwortet." "Ja…das ist mein Wunsch oder meine Vorstellung, wie die Nacht noch aussehen könnte. Einfach noch miteinander austoben." Ich seufzte nachdenklich auf. Seine Einladung war wirklich sehr verlockend aber ich wollte es jetzt nicht gleich übertreiben. Der Sex war spitze gewesen und wenn ich das machen würde, wäre die Nacht mit Sicherheit die beste seit sehr langer Zeit, abgesehen von den Nächten mit Chloe an meiner Seite.

"Ich danke dir sehr für dein Angebot…" begann ich den Satz. "Aber du sagst nein? Ich mach dir auch Frühstück, wenn.du willst." hatte er es schon erkannt. "Woah…immer langsam. Frühstück? Es ging doch nur um Sex oder etwa nicht?" "Doch, klar. Wo ist das Problem?" "Naja, Frühstück klingt für mich gleich wieder nach mehr." "Ach so. Frühstück ist vielleicht bisschen viel gesagt. Kaffee nach dem Aufstehen?" "Schon besser…aber ich übernachte dann gleich auch bei dir?" Begann ich zu lachen. "Verstehe, du bist eher vom Typ in der Nacht noch abhauen?" "Erleichtert vieles." "Mag sein. Ich wache gerne neben der Dame auch auf, mit der ich Sex hatte. Ist nicht ganz so unpersönlich." "Jedem das seine." "Eben. Also, was sagst du?" "Wirklich sehr verlockend und hätten wir beide eben nicht hier gevögelt und wir noch mehr getrunken, wäre ich sogar mitgekommen." "Ich hab noch Bier und auch Schnaps  da, wenn du willst." "Haha…wirklich, die Idee ist gut aber ich hab morgen volles Programm mit Bellas-Training, Vorlesungen und allem drum und dran. Da die Nacht mit Sex durchmachen ist nicht das klügste auch wenn ich nichts dagegen hätte, mal wieder ne ganze Nacht lang richtig durchgefickt zu werden und drauf hättest du das sicherlich, nach dem was ich eben erlebt habe." "Danke für das Vertrauen..bewerte mich gerne bei Google." erwiderte er und brachte mich zum Lachen. "aber klar, verstehe ich. Muss ja nicht heute sein. Einladung steht jedenfalls, wann immer dich die Lust packt." "Jederzeit?" "Naja…solange ich nicht gerade mit einer anderen schlafe." "Ist klar. Aber danke für die Einladung." schnappte ich mir die halbleere Flasche neben mir. Keine Ahnung, ob das jetzt mein Bier oder seins war. " Also kommst du heute nicht mit? Letztes Wort?" "Du hast es erfasst." "okay...Dann jetzt Plan B. nochmal ne Runde hier?" Ich griff nach dem Kronkorken und warf ihm den gegen den Brustkorb. "Hab verstanden. Das ist übrigens meine Flasche." zeigte er auf mich und ich schaute mich um. "Sorry…" Hielt ich ihm sie hin und schmunzelnd griff er sie und nahm einen tiefen Schluck bevor er sie mir zurück gab. Fragend schaute ich ihn an, bis dann seine Erklärung kam. "Ich hab dich eben gevögelt, da können wir auch aus einer Flasche trinken." "Stimmt wohl. Warst übrigens richtig gut dabei, falls ich das noch nicht gesagt habe." "Danke dir. Soll ich jetzt gehen oder darf ich noch bleiben?" "Hey, du bist der Boss." "Trotzdem frage ich dich. Vielleicht willst du ja allein sein. Dafür bin ich ja auch Gentleman genug." "Nein…" nahm ich den nächsten Schluck und reichte ihm wieder die Flasche. "Ursprünglich wollte ich allein sein. Aber das andere war viel besser." Luke nickte und nahm jetzt wieder neben mir Platz.

"Darf ich dich noch was über deinen Ex fragen?" Mit hochgezogenen Augenbrauen guckte ich ihn an. "Wirklich? Wieso das?" "Das ist kein Versuch, dass du wieder den Kopf freibekommen musst und wir ficken, ich schwöre. Wenn es passiert, umso besser." "Na dann…was liegt dir auf der Seele?" Wenigstens fragte er nach Jesse und nicht nach Chloe. Denn bei letzterer würde ich mit Sicherheit nochmal über ihn herfallen um meinen Kopf auszuschalten."Wollt ihr Freunde bleiben oder seid ihr im Streit auseinander gegangen?" "Naja, die letzten Wochen waren quasi ein Dauerstreit also…" "oh okay…" "und das letzte Gespräch war auch nicht sonderlich schön. Seitdem haben wir weder geschrieben noch gesprochen. Gib mal das Bier." griff ich nach der Flasche. "Was Freunde bleiben angeht…wir werden uns hier andauernd über den Weg laufen, deswegen ist Streit nicht unbedingt das klügste. Also müssen wir uns irgendwie arrangieren." "Da geb ich dir Recht. Aber du hast ja deine Bellas, die immer hinter dir stehen oder?" Die Bellas…Chloe… "ja…damit hast du Recht." nahm ich einen tiefen Schluck. "Moment…ich hab zwar schon bisschen was intus aber das klang merkwürdig." "Ist ein anderes Thema, nicht für deine Ohren bestimmt." "Probleme? Ich dachte, ihr seid euch alle so nah." "Sind wir auch, ist kompliziert." "Verstehe…Jesse war also nicht der einzige Grund für deinen Wunsch nach Zerstreuung?" "Sozusagen aber…das will ich jetzt nicht erklären." "Dann frag ich auch nicht mehr." "Gute Idee. Sonst müsste ich tatsächlich nochmal auf den Tisch und mich von dir ficken lassen um das zu verdrängen." Luke schaute mich an und grinste. "Dann hab ich da doch noch ne Frage…" Ich verpasste ihm einen Schlag auf den Hinterkopf und ließ uns beide lachen. "solange du deinen Humor nicht verlierst, ist ja alles gut." "Find ich auch. Danke, dass ich mit dir lachen kann." küsste ich ihn einfach mal so. "Freut mich auch. Ich weiß, ich war am Anfang nicht nett zu dir aber jetzt hab ich dich echt gern Becs." "Zum ficken gern?" "Das auch. Aber ich meinte wirklich gern." "Ich dich auch Luke." lächelte ich ihn an bevor wir jetzt zum Glück unsere Themen jetzt zu anderen Dingen wechselten und wir verbrachten noch einige sehr angenehme Momente gemeinsam bevor er sich aus dem Stuhl erhob. "Willst los?" schaute ich zu ihm hoch und er nickte.

"Reicht für heute, besser wird es ja nicht mehr. Der Höhepunkt des Abends ist ja schon gewesen." "In mehrfacher Hinsicht. Geht klar, ich mach nachher zu." Luke nickte und streckte sich einmal bevor er den Müll noch zusammenpackte, was mich doch schmunzeln ließ. "Ich beseitige gerne alle meine Spuren." kommentierte er ebenso lachend. "Besser ist das. Muss ja der nächste nicht wissen, was hier getrieben wurde." "Eben. Also Becs...ich bin dann mal weg. Außer du sagst, ich soll doch noch bleiben für eine weitere Runde." "Du hast also wirklich mehr als ein Kondom dabei?" schaute ich ihn doch verwundert an. "Ja, in meinem Portmonee ist noch eins. Hast du keine dabei? So zur Sicherheit? Falls dich die Lust packt? Oder war Jesse dafür verantwortlich?" "Das wirst du beides nie erfahren." "Natürlich. Also? Nochmal Lust?" hielt er es mir grinsend ins Blickfeld und ich spielte wirklich mit dem Gedanken, einfach wieder auf diesen Tisch zu steigen und mich nochmal nageln zu lassen und je länger ich zögerte, desto breiter wurde sein Grinsen. Ahnte er, was in meinen Kopf vorging."Jetzt hau schon ab. Ich hatte genug Zerstreuung für heute." entschied ich mich aber doch dagegen. "Natürlich. Wenn du wieder mal Zerstreuung brauchst, weißt du ja wo du mich findest und meine Adresse kennst du ja auch. Die Einladung für eine Nacht mit leidenschaftlichen, hammermäßigen Aktivitäten steht." "Ich überleg es mir. Danke." "Wie du möchtest. Schöne Nacht noch Beca." "Dir auch Luke. Bis bald." erhob ich mich und wir umarmten uns mit einem kurzen aber doch sehr heißen und verlangenden Kuss. Ein angemessener Abschied für eine heiße Zeit zu zweit. Ich hatte erwartet, dass er das nutzen würde um mich doch nochmal rumzukriegen aber er tat es nicht. "Ich danke dir auch für diesen richtig schönen Abend. Hat unglaublich Spaß gemacht und wenn du nochmal möchtest, stehe ich gerne zur Verfügung." Kam es dann nur verbal. "Weiß ich, ich ruf dich an. Nummer hab ich ja." "Schön. Bis dann." drückte er mir noch einen Kuss auf und dann entschwand er meinen Armen, zog die Tür hinter sich zu und ich ließ mich durchatmend in den Stuhl sinken. Mit so einem Abend hätte ich nicht gerechnet aber es war genau das richtige gewesen. Ich verstand Lukes Nachfrage nach meinen Problemen und freute mich auch, dass er so Anteil nahm. Er hätte mich ja auch einfach nur vögeln können und der Rest hätte ihm egal sein können. Aber er hatte wirklich interessiert nachgefragt und das rechnete ich ihm wirklich hoch an.

Aber wir hatten zum Glück trotzdem rechtzeitig wieder das Thema gewechselt und es hatte mich nicht zu sehr runtergezogen. Noch schwang ich auf der hormon und Lustgesteuerten Glückswelle und die sollte noch möglichst lange anhalten, auch wenn das wahrscheinlich morgen früh wieder vorbei sein würde, wenn ich Chloe und Stacie am Frühstückstisch sehen würde. Aber ich wollte es genießen solange es so ist und so rutschte ich ans Pult heran und spielte mit den Knöpfen, legte jetzt nochmal richtig auf und war überaus glücklich.

Ungefähr ne halbe Stunde blieb ich noch hier, kümmerte mich um die Musik, bevor ich mich dann auch vom Acker machte und durch die Nacht zurück nach Haus ging. Hier und da kamen mir noch Gruppen von anderen Studenten entgegen, mal mehr und mal weniger betrunken. Aber darum scherte ich mich jetzt nicht und ging einfach weiter. Mein Handy vibrierte und fragend schaute ich drauf. Luke hatte mir ein Bild von seinem Schlafzimmer geschickt mit den Worten "Noch ist Zeit ;)" schmunzelnd begann ich zu tippen. "Du denkst, das da überzeugt mich?" "Versuch macht klug oder wie war das?" "Stimmt, aber in diesem Fall nicht. Ich freue mich auf mein eigenes Bett. Außerdem kenne ich deine Wohnung, ich war doch schon mal bei dir. Also nichts, was mich jetzt noch beeindrucken könnte." "Auch wieder wahr. Ich kann auch zu dir kommen, wenn du lieber im eigenen Bett schläfst." "Und gleich den anderen offenbaren, dass wir miteinander vögeln? Lieber nicht." "Wir vögeln miteinander? ich dachte, das war erstmal was einmaliges für dich. Jetzt haben wir schon ne Affäre? " kurz dachte ich über seine Antwort nach. "Das ist der Alkohol, ich weiß nicht mehr, was ich sage." "Klar. Aber schämst du dich etwa dafür, dass wir unseren Spaß hatten?" "Nein, ich muss es trotzdem nicht rumposaunen und du hoffentlich auch nicht." "Ich wollte eigentlich morgen einen Aushang machen. Wann vögelt man schon mal mit der heißen Leiterin der Bellas?" "Sehr witzig du Spinner. Auch noch stolz drauf ja?" "Aber natürlich ;) aber ich merke schon, bei dir ist heute echt nichts mehr zu holen." "Du hast es erfasst. Für die Zukunft…wage ich noch keine Prognose also kannst gerne dran bleiben. Gefällt mir auch sehr, begehrt zu werden." "Geht klar Becs, du hörst von mir. Schlaf gut." "Danke, du auch." beendete ich unseren kleinen Chat und mit einem Schmunzeln erreichte ich unser Haus.
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