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Unexpected Love

von wickwack
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / FemSlash
Beca Mitchell Chloe Beale
30.09.2021
13.07.2022
48
124.561
6
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
27.02.2022 1.952
 
Fröhlich hatten die beiden jetzt an der Kücheninsel Platz genommen und drückten sich Chloes zauberhaftes Mahl rein. Sie hatten uns auch gefragt, ob wir was essen wollen aber es hatten alle verneint und ich würde gerade sowieso kein Stückchen runter bekommen. Scheiße ey, wieso ausgerechnet jetzt? Wieso war mir das nicht vorher klar? Über 2 Jahre lebten wir hier schon gemeinsam in einem Haus, hatten Nächte miteinander verbracht, nackt gekuschelt, gemeinsam unter der Dusche gestanden, uns zärtlich geküsst und nie war ich auf die Idee gekommen mehr von Chloe zu wollen, geschweige denn Gefühle dieser Art für sie zu haben. War ich so blind in der Beziehung mit Jesse gewesen, dass es mir jetzt erst auffällt wo er nicht mehr an meiner Seite ist? Oder spielt mir mein Gehirn jetzt Streiche, ist es einfach nur die Einsamkeit und die Sehnsucht nach einem liebevollen Partner an meiner Seite? Wie gelähmt sah ich den beiden beim Essen zu und wenn Stacie Chloe hin und wieder küsste ging ein Schlag durch mich durch. Nein, ich bildete es mir nicht ein. In mir war etwas erwacht, etwas dass ich gerade verteufelte. Wie die beiden turtelten, sich küssten, über ihre Oberschenkel streichelten...ich musste jetzt hier weg, konnte mir das nicht länger ansehen und in mein Zimmer zurück würde nicht reichen. Ich musste aus dem Haus raus. "Bin beim Radio…" nuschelte ich gerade noch so verständlich für die anderen vor mich hin und erhob mich vom Sofa um mich fertig zu machen, raus aus der Jogginghose, rein in was richtiges. Doch auch die Stille im Zimmer tat mir schon mal gut. Fuck! Wieso ausgerechnet Chloe? Wieso ausgerechnet jetzt? Wieso erst jetzt? Ein paar Monate eher und ich könnte jetzt mit chloe zusammen sein. Wieso rächt es sich jetzt für mich, dass ich versucht habe, meine Beziehung zu retten?

Mein Blick traf den Kalender und ich schnaubte durch. Nur noch ein paar Wochen, dann war das Semester vorbei und es ging für uns alle in den Urlaub. Ein paar Wochen bevor ich etwas Abstand zu Chloe, zu allem hier bekommen würde weil sie mit Stacie zu ihren Eltern fährt und dann in ihren Liebesurlaub. Wie gerne ich mit ihr ins Hotel...nein Beca, denk jetzt nicht daran. Versuch den Ginger aus deinem Kopf zu bekommen. Du hast gerade ne Trennung hinter dir. Das ist jetzt einfach nur der Wunsch nach Nähe, der dich trifft. Außerdem hattest du deine Chance. Letztes Jahr in Kanada. Du hättest Chloe haben können und bist zu doof gewesen, es zu versuchen. Du lagst nackt mit ihr in einem Bett, hast sie geküsst. Es wäre ein leichtes gewesen daraus eine noch unvergesslichere Zeit zu machen und wer weiß, wie es dann mit uns gelaufen wäre? Wäre Bechloe wahr geworden? Wieso? Wieso konnte ich mich nicht eher von Jesse trennen? Wieso musste Chloe erst mit Stacie zusammenkommen bevor ich checke, was eigentlich abgeht? Wieso war ich so dumm gewesen?

Tief durchatmend und fertig angezogen raffte ich mich wieder auf und lief die knarrenden Stufen wieder nach unten. Natürlich kamen mir auf dem Weg dahin Chloe und Stacie entgegen, knutschend trieben sie sich über den Flur, lehnten immer wieder gegen die nächste Wand bevor sie sich weiterkämpften. Die beiden hatten also ihren Spaß. "Schönen Abend noch…" hielt ich mich aber jetzt nicht lange mit dem Bild auf, wollte einfach nur hier raus aber da hatte ich die Rechnung ohne Chloe gemacht. "Hey Süße...alles gut?" packte sie meinen Arm und zog mich jetzt an sich. Durch ihre Knutscherei war der Bademantel natürlich offen und ich ließ meine Hände ohne zu überlegen über ihre Kurven gleiten. Gott, tat das gut. Diese weiche, nahezu makellose Haut, der Duft in meiner Nase… Aufhören Beca! Ihre Freundin steht daneben. "Passt schon. Dank deiner Hilfe." "Sehr gerne. Viel Spaß beim Radio, wir werden bestimmt mal reinhören." "Wenn wir die Zeit finden…" hörte ich Stacies Stimme, die schon mal die Tür zum Zimmer aufgemacht hatte. "Bestimmt haben wir die." zwinkerte Chloe mir zu. "Macht das...viel.. vergnügen noch." "Danke Beca." griff Stacie von hinten um Chloe herum und packte ihre Freundin fest an den Brüsten. Es war wahrscheinlich nicht ihre Absicht aber für mich bedeutete das Chloe gehört zu ihr und nicht zu mir. Sanft löste ich mich als mir Chloe liebevoll einen Kuss auf die Wange gab und sich jetzt in Stacie hinein fallen ließ. Der Anblick meiner besten Freundin in ihren Dessous...er ließ mich schon wieder schwach werden. Konnte ich sie vielleicht nach einem Dreier fragen? Würden sie mitmachen? Ich wollte chloe gerade so sehr, egal ob Stacie mit dabei wäre. Nein, das ging nicht. Auch wenn die beiden mitmachen würden, das würde ich selbst nicht ertragen. "Ist noch was Becs? Du stehst da so verloren." holte mich mein Ginger wieder aus den Gedanken. "Oder gefällt dir einfach nur, was du siehst?" hatte sie ihren Mantel mittlerweile verloren und der BH hing auch schon auf halb acht. Stacie leistete ganze Arbeit."Ist schon wirklich scharf aber ich war nur in Gedanken. Schönen Abend noch." "Den haben wir ganz sicher." hauchte sie noch aus. "Oder aber willst du einfach mit uns reinkommen und wir helfen dir, auf ganz andere Gedanken zu kommen?"

Ich schaute Chloe an, wieder war da diese eindeutige Anfrage. Hatte sie mit Stacie bereits gesprochen und die Erlaubnis? "Ihr wollt jetzt einen Dreier?" stellte ich die Gegenfrage und Chloe nickte mit einem breiten Lächeln im Gesicht. "Komm…" Hielt sie mir die Hand entgegen und mein Kopf schaltete jetzt einfach aus. In einer Bewegung zog ich mir mein Oberteil aus, Chloe aus Stacies Armen und küsste sie mit voller Inbrunst, schob ihr meine Zunge in den Mund und sie ins Zimmer und gegen ihren Kleiderschrank. "Oh mein Gott Becs…" Hörte ich Chloes erregte Stimme während ich ihren Hals mit Küssen überfiel, ihre Brüste aus dem BH holte und voller Kraft und Freude massierte. Chloe schlang ihr Bein um mich und schon schob ich meine Finger in ihre Mitte, eroberte meine beste Freundin auf eine Weise, wie ich es mir nie hätte erträumen können. Eher beiläufig zog ich ihr den eh nur noch schief hängenden BH aus, zog sie immer wieder in gierige Küsse und erforschte ihren prachtvollen Körper mit allem was ich hatte. "Zieh die Hose aus." hörte ich Chloes Stimme und schnell befreite ich mich davon und fing Chloe sofort wieder ein. Knutschend, stöhnend und erregt keuchend fanden wir den Weg zum Bett, ließen uns hinten überfallen und ich begrub Chloe sofort unter mir. Ich wollte sie, koste es was es wolle. Chloes erregtes Stöhnen drang in mein Ohr, meine Finger fühlten ihre prallen Brüste unter sich, wie sich ihre Nippel vor Erregung aufgestellt hatten, während ich mich an ihr hinab küsste, meinen Weg in ihr allerheiligstes bahnte. Chloes Haut schmeckte so unglaublich gut und wie sie sich bei jeder meiner Bewegungen rekelte war einfach nur fantastisch. Ich erreichte ihren Bauchnabel, drehte kurz meine Kreise, leckte durch ihn hindurch und schob meine beste Freundin jetzt schon in Sphären, die sie so noch nicht gespürt hatte. "Fuck Becs, Fang endlich an sonst…" Hörte ich sie inbrünstig stöhnen und dann erlöste ich sie. Den Slip beiseite schiebend leckte ich ihre bereits beachtliche Erregung auf, durch ihre wunderschöne Mitte. Mein Ginger griff in meine Haare, drückte mich tiefer in sich und ohne nachzulassen leckte, fickte ich sie jetzt, verschaffte uns beiden die Zeit unseres Lebens. "Becs…Beca…Hey, Süße…" Hörte ich Chloe und die ganze Szene verschwand wieder.

Ich stand wieder im Flur, Chloe in Stacies Armen lächelte sie mich an. "Alles gut bei dir?" "Was….? Jaja…" Schüttelte ich mich kurz. Gott, was war denn das gewesen? Ich war irgendwie weggedriftet. "Ich war nur…also…" "das hab ich bemerkt. Wirklich alles in Ordnung?" "Natürlich." "Gut. Also?" "Was, also?" "Naja, ich hab noch keine Antwort bekommen. Möchtest du mit uns den Abend verbringen? Einfach bisschen quatschen und vielleicht einen Film gucken?" Okay…also meinte sie das gar nicht so wie ich dachte. "Ähm ja…hattet ihr nicht was anderes vor?" "Stacie und ich haben noch die ganze Nacht. Aber ich möchte für dich da sein." "Verstehe. Nein, heute nicht. Ich muss mal für mich sein und ihr habt ja auch andere Dinge vor." "Natürlich. Dann einen schönen Abend." löste sie sich nochmal und umarmte mich. "Ich möchte aber nicht, dass du dich einsam fühlst." hauchte sie mir entgegen. "Tue ich nicht." "Dann ist gut. Einen schönen Abend Süße." küsste mich auf die Lippen. Kurz aber sehr liebevoll und zärtlich. Es machte mich jetzt gerade fertig. "Wir sehen uns Becs." Schob sie noch hinterher bevor sie sich wieder in Stacies Arme begab und die beiden im Zimmer verschwanden. Stacie stieß noch mit ihrem Fuß die Tür zu und trotzdem war ihr "Gott, du machst mich so scharf…" und Chloes "oh Stacie…." ganz deutlich zu vernehmen. Wie festgewurzelt stand ich vor der Tür und konnte immer noch nicht begreifen, was sich eben abgespielt hatte. Es hatte sich so real für mich angefühlt, als ob es wirklich geschah. Natürlich war es ein Traum gewesen, da Stacie quasi nicht drin vorkam. Fuck ey, das war jetzt noch schlimmer als das Gefühl nach der Trennung. Denn das hier war aussichtslos. Chloe und Stacie waren glücklich miteinander, das war nicht zu übersehen und nicht zu überhören. Aus Chloes Zimmer drang jetzt Musik zu mir, irgendwelche Lovesongs, zu denen sie sich jetzt wahrscheinlich wieder liebten und ich? Ich stand hier auf dem leeren Flur, fantasierte mir Sex mit chloe zurecht und war allein. Es war einfach nur sinnlos. Kurz die Haare raufend und seufzend suchte ich das Weite, verließ das Haus und lief durch die Abenddämmerung zum Radio. Hoffentlich war ich dort mal ganz für mich, konnte meine Musik spielen und einfach die Welt vergessen. Ich wusste, dass Chloe sicherlich reinhören würde. Das tat sie immer und ich bekam danach meistens ausführliches Feedback welche Songs ihr besonders gut gefallen hatten und so musste ich auch jetzt dorthin. Würde ich woanders hin gehen, würden auch Fragen kommen und die könnte ich jetzt nicht gebrauchen. Außerdem würde es mich auf jeden Fall ablenken.

Was war nur mit meinem Leben passiert? Erst Schluss mit meinem Freund und jetzt diese Gefühle für meine beste Freundin. Ich wusste, es war ne schlechte Entscheidung hier am College zu bleiben. Wäre ich nach LA gegangen, wäre das hier alles auf keinen Fall passiert. Gut, chloe und Stacie wären wahrscheinlich trotzdem ein Paar oder zumindest würden sie miteinander vögeln aber mich würde es nicht so beschäftigen, da ich sie ja überhaupt nicht kennen würde. Vielen Dank auch Dad, dass du mich hierher gebracht hast. Aber jetzt war es so und eigentlich war ich hier ja auch glücklich. Wäre da nur nicht meine beste Freundin, in die ich mich dummerweise verliebt hatte. Die frische Abendluft, die um meine Nase wehte ließ mich auf jeden Fall durchatmen, den Kopf ein bisschen freibekommen. Was sollte ich machen? Mit chloe darüber sprechen? Konnte ich das? Würde das unsere Freundschaft belasten? Hätte ich überhaupt ne Chance? Fragen über Fragen, auf die ich jetzt aber keine Antwort erhalten würde. nur eine Sache wusste ich sehr deutlich. Ich brauchte dringend ne Luftveränderung. Ich erreichte das Radio und als ich das Licht brennen sah, fiel es mir wieder ein. Allein sein würde ich hier also auch nicht.
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