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Unexpected Love

von wickwack
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / FemSlash
Beca Mitchell Chloe Beale
30.09.2021
13.07.2022
48
124.561
6
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
23.02.2022 2.500
 
Ich kehrte ins Zimmer zurück und atmete doch erleichtert auf, als ich Chloe wie zuvor auf dem Bett liegen sah. "Ich bin enttäuscht Süße. Ich dachte, du wolltest dich schon mal für mich ausziehen." lehnte ich so cool wie möglich im Türrahmen aber innerlich sah es ganz anders aus. "Ne, die Exhibitionistin in mir hat gerade Pause. Außer natürlich du wünschst es dir von mir." "Ne, lass mal. Nicht heute." "Dachte ich mir. Was hast denn da drin gemacht?" "Was macht man denn wohl im Bad?" legte ich mich zurück ins Bett. "Naja...ich hab keine Spülung gehört also bist du entweder ein kleines Ferkel oder…" ach fuck, Anfängerfehler. "Naja, dann bin ich wohl ein Ferkel." zuckte ich mit den Schultern. "Nein, bist du nicht. Also? Was ist los?" "Ja, da hast du natürlich Recht... ähm…" "Becs? Alles gut?" kam sofort ihre besorgte Stimme zu mir. "Ja, alles gut. Na schön, ich sag dir die Wahrheit. Deine Erzählungen von unserem Kuss und was du mit mir machen willst…" Chloe lächelte wieder und drückte mich sofort fest an sich. "Hab ich mir doch schon gedacht, dass dich das aufgewühlt hat Süße." "Echt?" "Hey, ich kenn dich doch. Aber dass du dann vor mir fliehst, ist neu." "Ja, keine Ahnung. Ich brauchte einfach mal einen Moment." "Alles gut. Jetzt bist du ja wieder bei mir. Aber beeindruckend, dass ich dich so scharf machen kann." "Ja, weiß nicht was mit mir los war." "Ach mach dir keinen Kopf. Es gibt Tage, da bin ich auch ralliger als an anderen. Und bei der heißen Gesellschaft…" "ja, da hast du Recht. Also vielleicht... lässt du fürs erste solche sexuellen Anspielungen? Würde mir sehr helfen." "Wird mir schwer fallen." "Ich weiß, ich kenne doch meine beste Freundin." kuschelte ich mich wieder in ihre Arme. "Aber weil du es bist halte ich mich zurück. Obwohl…" "na?was heckt dein Verstand jetzt schon wieder aus?" trieb es mir ein Schmunzeln ins Gesicht. "Wenn ich dich richtig scharf mache, dann brauchst du ja vielleicht ne Dusche und da kann ich dich dann begleiten." "Du bist echt einmalig Sweety." lachte ich meine wieder aufkommende Erregung raus. "Will ich doch hoffen." schob sie prompt wieder ihre Hand auf meine Brust und ließ mich seufzen. "Das ist dir doch jetzt nicht unangenehmen oder Becs?" hatte Chloe meine Reaktion irritiert. "Nein, ist es nicht und wird es nie sein. Es macht mich nur gerade eben ein wenig scharf." Chloe grinste und beugte sich über mich. "Ist ein sehr gutes Zeichen." "Findest du?" War ich gerade eher skeptisch. "Allerdings. Bedeutet, du lässt Jesse bereits hinter dir und bist bereit für ein sexuelles Abenteuer." "Ha...mit dir oder wie?" "Nein, du weißt...das kommt nicht in Frage, außer in einem Dreier." zwinkerte sie mir zu. Sie war echt unglaublich. "Aber für irgendwen da draußen." "Irgendwen?" "Naja, irgendein hübschen Kerl oder eine sehr attraktive Frau eben. Oder beides?" zwinkerte sie mir zu. "Du meinst, ich soll mir ein Pärchen aufreißen?" Chloe lachte. "Wenn du Lust darauf hast...Die Chance dazu hättest du auf jeden Fall. Brezel dich ein bisschen für den Club auf und du bekommst jeden ins Bett, den du willst." Jeden...etwa auch sie? Wollte sie das damit sagen? "Danke dir aber ganz ehrlich...eine Person zur Zeit reicht mir im Bett. Ich wüsste gar nicht, wem ich zuerst meine Aufmerksamkeit geben sollte." Obwohl...bei Chloe und Stacie wüsste ich das sofort. Ich würde mich nur auf den Ginger konzentrieren. Chloe begann von einer Seite bis zur anderen zu schmunzeln. "Ja, ich weiß. Du hattest sowas schon mit Stacie." "Stimmt...und ich gebe dir Recht, die Koordination ist schon anspruchsvoll. Aber für mich hat sich das Erlebnis sehr gelohnt und war wirklich fantastisch. Würde ich nochmal die Chance haben, diese Nacht zu erleben, ich würde es wieder so machen." "Und du möchtest mir ein solches Erlebnis auch schmackhaft machen? Redest du deswegen immer wieder davon, dass ich mit dir und Stacie…" Chloe lachte auf. "Also wenn ich dir zum Glück verhelfen kann, bin ich auch sehr glücklich aber nein, das ist eine Mischung aus liebevollem Aufziehen und dir zeigen, wie nah du mir sein könntest, wenn du willst." streichelte sie über meinen Kopf. "Moment, du meinst...du würdest das wirklich…" stieg mein Puls schlagartig an. Der Ginger über mir lächelte. "Ich sag mal so. Solltest du mal das echte Bedürfniss nach einer atemberaubenden Nacht haben und das mit mir erleben wollen, würde ich mit Stacie ernsthaft darüber sprechen und dann könnten wir diesen Wunsch vielleicht zu dritt erfüllen." "Wow... okay...aber können wir bitte das Thema wechseln?" "Musst du sonst noch mal weg?" streichelte sie amüsiert über mein Haar. "Nein, trotzdem." "Aber klar doch. Nur eine Frage noch. Wie lange hattest du denn jetzt keinen Sex mehr?" "Naja...du erinnerst dich doch sicherlich an das Gespräch, was wir beide hier hatten, bevor du und Stacie zusammengekommen seid." "Aber klar, wie könnte ich das vergessen?" "Und du erinnerst dich wie lange ich davor schon keinen Sex hatte?""ja, aber du willst mir doch nicht etwa erzählen, dass…" ich machte eine klarmachende Geste und Chloe schaute mich erschrocken an. "Nicht dein Ernst süße!" "Naja... doch…" "Becs...So lange würde ich es nicht mal ohne Stacie aushalten! Da bekomme ich ja ein schlechtes Gewissen." "Wieso denn das?" begann ich zu lachen. "Naja, ich vögel mich hier durch die Nächte mit meiner Freundin und du sitzt auf dem Trockenen. Da müssen wir was tun." "Wir?" bekam ich schon wieder schwitzige Hände. "Ja, wir. Wir beide gehen am Wochenende in einen Club und reißen dir wen Heißes auf." Augenblick entspannte ich innerlich wieder. Sie hatte also nicht gemeint, dass sie mit mir schlafen will. Das andere Vorhaben... Stacie schien auf sie abzufärben. "Nicht, dass du meine Hilfe dafür nötig hättest aber besser ist das. Sie soll dir ja auch würdig sein." "Sie? Du meinst die Person." "Nicht unbedingt, wenn du verstehst…" "ach Chlo…" "ich kann dir Sex mit einer Frau nur empfehlen." "Mag sein, aber außer dir wäre mir doch keine Frau...wie sagtest du? Würdig?" versuchte ich jetzt ernsthaft mit Chloe zu flirten? Jedenfalls schien es ihr zu gefallen, wenn ich ihr Grinsen richtig deutete. "Danke für das Kompliment. Aber deswegen komme ich ja mit. Um dir zu sagen, wer am ehesten an mich herankommt." "Soso...ach, ich weiß nicht ob das jetzt das richtige für mich wäre." "Was davon?" "Ausgehen. Ich hab mich gestern erst von Jesse getrennt, da gleich wieder auf Partys…" "je eher du wieder in den Sattel kommst, desto besser. Ich verstehe, dass du Zeit brauchst aber ich möchte dich so schnell wie möglich wieder glücklich sehen." "Ich bin jetzt gerade glücklich. Weil du bei mir bist." antwortete ich ohne nachzudenken. "Aww Becs…" bildete sich ein unglaublich schönes Lächeln auf ihrem wundervollen Gesicht. "Das hat eigentlich einen Kuss verdient. Aber ich will dich ja nicht wieder erregen." "Egal, gib ihn mir." kribbelte es schon wieder in mir bei der Aussicht auf ihre zarten Lippen. Chloe überlegte kurz und dann nickte sie. Wir würden uns jetzt wieder küssen und ich freute mich mit jeder Zelle meines Körpers. Sie kam mir immer dichter, wir schlossen unsere Augen und dann passierte es erneut. Unglaublich sinnlich, liebevoll bewegten wir sie miteinander und ich tat jetzt alles um diesen Kuss so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Was war nur los mit mir? Ich schlang meine Arme um sie, drückte sie an mich und hielt ihre zarten Lippen gefangen, als mein Ginger den Kuss jetzt doch vorsichtig löste. "Wir wollten doch nicht rummachen Süße." hauchte sie mir mit einem Lächeln entgegen. "Sorry...es tut nur so gut, sich geliebt zu fühlen und du fühlst dich auch unglaublich gut an." "Danke dir und natürlich wirst du geliebt. Von allen hier." "Aber von dir hoffentlich ganz besonders." Chloe drückte mir ihre Lippen erneut auf die Wange und nickte. "Du wirst immer meine Kleine sein Becs. Immer jemand ganz besonderes in meinem Leben. Komm her." zog sie mich so tief wie möglich in ihre Arme und knuddelte mich zärtlich. Ich ließ mich einfach fallen, genoss diese unglaubliche Wärme, die von ihr ausging und machte mir einfach keine Gedanken, wieso mir das so sehr gefiel.

"Aber du willst mal wieder vögeln oder?" brachte sie das Thema nochmal wieder auf. "Klar, natürlich. Aber es kann ja nicht jeder Stachloe heißen und es jede Nacht treiben." "Ja, trotzdem. Du brauchst es offensichtlich mal wieder." "Ich kann ja Jesse fragen. Einen auf verlass mich nicht machen." Entfloh es mir als Witz gemeint aber das fand Chloe überhaupt nicht witzig. "Untersteh dich. Die letzten Wochen warst du alles andere als glücklich mit ihm und das gestern Nacht... nein. Ich hab dich jetzt gerade wieder so weit aufgebaut, das macht er nicht wieder kaputt." ermahnte sie mich. "War ja auch nicht ernst gemeint." beruhigte ich sie mit einer zärtlichen Streicheleinheit. "Gut. Dann jetzt aber Themenwechsel. Wir haben genug über Sex gesprochen." Es klang wie eine Erleichterung für mich, das Thema Sex mit Chloe wieder aus meinem Kopf verbannen zu können auch wenn ihre Hand weiter über meinen Rücken und ohne zu zögern über meinen Hintern glitt aber ich spiegelte diese Bewegungen natürlich auch und nahm jeden Moment ganz besonders in mir auf. "Wo du ihn aber schon angesprochen hast...wie geht das weiter? Geht ihr euch aus dem Weg? Ein letztes Gespräch und versuchen Freunde zu bleiben?" Ich zuckte mit den Schultern. "Naja, dass wir uns hier noch weiter über den Weg laufen werden, ist ja klar. Wir werden ja auch beide bei den Wettkämpfen sein und sowas. Also wird ignorieren und aus dem Weg gehen auf Dauer nicht funktionieren." "Da ist was dran. Also besser, ihr kommt miteinander aus oder?" "Ich denke schon. Aber erstmal ist Abstand bestimmt sehr gut." "Das denke ich auch. In ein paar Wochen ist das Semester ja eh vorbei, dann siehst du ihn eine längere Zeit mal nicht." "Zum Glück. Ich glaube, so sehr hab ich mich selten nach den Ferien gesehnt." "Kann ich verstehen, auch wenn das bedeutet, dass wir uns nicht sehen werden." "Ich weiß. Das hier wird mir richtig fehlen. Was hast du eigentlich geplant?" "Naja...ich will Stacie meinen Eltern vorstellen." "Oh...okay…es wird also ernst?" Chloe nickte. "Ich meine, sie kennen Stacie ja bereits aber eben noch nicht als meine feste Freundin." "Aber von euch wissen tun sie schon oder?" "Natürlich, trotzdem ist das erste Mal jemand mitbringen ja immer besonders." "Ja, ich erinnere mich gut." "Naja, dich hat meine Mum ja gleich ins Herz geschlossen." "Ich bin ja auch Liebenswert." "Ohne Zweifel. Gegen dich an meiner Seite hätte sie auch nichts gehabt." "Glaub ich sofort. Aber seid ihr die ganze Zeit bei deinen Eltern?" "Nein, nicht nur. Wir sind auch 2 Wochen allein unterwegs, Grand Canyon und so. Ganz gemütliches Hotel, bisschen die Gegend angucken und ansonsten einfach nur die Zweisamkeit genießen." "Klingt richtig gut." "Find ich auch. Und du?" "Nichts geplant. Ich fahr zu meiner Mum und da bleib ich auch. Sie sieht mich ja sonst so selten...meinen Dad sehe ich ja fast täglich." "Das stimmt. Der Vorteil, wenn er Professor am selben College ist." "Oder auch Nachteil." stieß ich lachend aus. "Naja, komm...seit du bei uns bist, ist er doch zufrieden oder? Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten mit Knast und so." "Das stimmt. Er lässt mich wirklich in Ruhe mit irgendwelchen Kontrollen." Chloe lachte und nickte nur kurz und das tat einfach nur gut.

Die Themen wechselten jetzt, die Zeit verging, Chloe und ich kuschelten liebevoll miteinander und redeten über Gott und die Welt, als ich die Stufen knarren hörte. Es kam jemand die Treppe rauf und Amy war es nicht. "Chloe?" Hörten wir Stacies Stimme und schauten in Richtung Treppe, wo sie in wirklich unglaublich heißen Dessous stand. Sie wusste um ihre Attraktivität und stellte jene auch unglaublich gerne zur Schau. Auch wenn das jetzt bestimmt noch einen anderen Grund hatte und der lag  momentan noch neben mir. "Ja Schatz?" erklang Chloes Stimme wobei das Lächeln darin nicht zu überhören war. "Darf ich dich von Beca entführen? Ich bin mit meiner Arbeit fertig und vermisse dich in meinem Bett. Ich möchte unsere...Versöhnung ein bisschen feiern." lächelte die Brünette gegenan. "Natürlich, unglaublich gerne. Becs, kommst du ohne mich klar?" kam es von meinem Ginger, aber fast ohne den Blick von Stacies Kurven zu nehmen. "Ja, alles gut. Danke für deine Gesellschaft. Geh mit ihr, begrabt endlich die ganze Geschichte." "Das werden wir. So wie ich sie unter mir." küsste Chloe mich sehr zärtlich auf die Wange und stand nach einem letzten tiefen Drücker dann von meinem Bett auf. Sie lief auf Stacie zu und zog jene in einen liebevollen Kuss. “Wer unten liegt, besprechen wir gleich noch.” hörte ich Stacie leise, bevor die beiden den Weg aus dem Zimmer fanden. Grinsend schaute Chloe nochmal zu mir zurück während sie sich ihres Tops entledigte. Da verlor also niemand Zeit. Schmunzelnd ließ ich mich rückwärts aufs Bett fallen. Schön, dass zwischen den beiden wieder alles gut war. Ich hätte es nicht ertragen, wenn ich der Grund für Chloes Misere gewesen wäre. Trotzdem...Chloes Worte, ihre Wünsche was wir beide miteinander machen...das war der eigentliche Grund für mein Lächeln. Ich wollte meine beste Freundin auch auf eine Weise spüren, wie ich bisher noch keine andere Frau gespürt habe und ihre Anspielungen auf diesen Dreier...es kam mir überhaupt nicht mehr vollkommen absurd vor. Nicht wegen Stacie, mit ihr das Bett zu teilen wäre dann höchstens im Sinne des Erlebnisses mit Chloe. Ja, ich konnte mir gerade wirklich vorstellen mit Chloe Sex zu haben.
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