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Unexpected Love

von wickwack
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / FemSlash
Beca Mitchell Chloe Beale
30.09.2021
13.07.2022
48
124.561
6
Alle Kapitel
131 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
19.02.2022 3.983
 
Auch wenn es mich jetzt schon sehr interessierte, was Chloe und Stacie besprachen, ging Ich jetzt doch einfach in mein Zimmer und machte mich jetzt auch über mein College-Zeug her. Es war doch einiges in letzter Zeit liegengeblieben in dem ganzen Trubel mit Stacie, Chloe und Jesse. Doch jetzt gerade hatte ich sowas wie einen klaren Moment und nichts besseres zu tun. Außerdem muss die Arbeit ja gemacht werden. Seite um Seite las ich im Script, schrieb mir meine Notizen. Hatte ich am Anfang so überhaupt keine Lust aufs College gehabt, nicht zuletzt durch meinen Dad der mich ja quasi gezwungen hatte, war ich mit der Zeit doch eine sehr gute Studentin geworden. Jedenfalls was die Noten aussagten aber das deckte sich dann doch auch mit dem Eindruck, den ich selbst von mir hatte, dass ich sehr gut zurecht kam.

Keine Ahnung wie viel Zeit wirklich vergangen war, als ein hübscher Ginger wieder  in mein Zimmer kam. Natürlich wollte sie sich wieder mal anschleichen um mich zu erschrecken aber da hatte sie die Rechnung ohne die Spiegelung in meinem Laptop gemacht, der aufgeklappt aber auch gerade mit ausgeschaltetem Bildschirm wie ein Spiegel funktionierte. "Na Süße...schon wieder hier?" stieß ich aus bevor sie mich erreichen konnte. "Du hast mich bemerkt?" schien sie enttäuscht zu sein bevor sie ohne Scheu ihre Hände in meinen Ausschnitt schob aber das kannte ich ja schon und so ließ ich mich im Stuhl Zurückfallen und genoss ihre zärtlichen Berührungen.

"Laptop." zeigte ich auf ihn und sie schaute sich ihr Spiegelbild an. "Mist. Egal. Ja, ich bin schon wieder hier." küsste sie meine Kopfhaut und drückte mich zärtlich an sich. "Wie kommt's?" "Stacie hat mich rausgeworfen." Erschrocken blickte ich mich um, bis ich ihr Grinsen sah. "Hab ich dich ja doch noch gekriegt." "Ja, hast du...Gott Chlo...wie war das vorhin mit Schrecken einjagen?" "Sorry, aber das passte so gut." "Natürlich. also ist alles gut?" Chloe nickte. "Ist alles aus der Welt geschafft. Aber Stacie musste noch arbeiten und wenn ich geblieben wäre, hätte sie nichts geschafft." zog sie jetzt ihre Hände aus meinem Brustbereich, schwang sich jetzt auf meinen Schoß und ich hielt sie fest, Chloes Arme fest um meinen Hals geschlungen. "Ich kann mir denken wieso. Wie lief es denn bei euch?" "naja Stacie war schon wieder viel ruhiger als heute früh und als ich mich dann, ohne dass sie etwas sagen musste, entschuldigt habe, hat sie mich in ihre Arme genommen und mich geküsst bevor wir aufs Bett gewechselt sind." "ach was...also doch sofort wieder in die Kiste? Kleinen Quickie oder was ging bei euch?" Chloe lachte auf und verpasste mir eine kleine liebevolle Backpfeife. "Nein, das doch nicht. Wir haben uns einfach nur unterhalten in einer sehr angenehmen Umgebung. Ich habe ihr ganz in Ruhe erklärt, wie das alles aus meiner Sicht abgelaufen ist und sie mir ihre Gedanken und Sorgen." *Verstehe. Also auch von ihrer Freundin damals?" "Mit der sie gevögelt hat? Ja, das hat sie mir erzählt und ich konnte sie sehr gut verstehen aber auch ihr diese Sorge nehmen. Ich liebe sie eben. Wir haben uns gegenseitig zugehört und wissen jetzt beide, was im anderen vorgegangen ist und haben uns wieder vertragen. Wir haben noch über dies und das geredet und uns dann einfach noch eine Weile geküsst. Ich wollte zwar schon mehr und hab auch versucht sie in diese Richtung zu bringen aber Stacie hat es erstmal noch unterbunden.” "Sowas..Stacie sagt nein zu deinem fantastischen Körper? Ist also doch nicht alles gut?” Chloe lachte. “erstmal danke für die Blumen Süße." "Gerne doch, ist ja nur die Wahrheit." erfühlte ich ein wenig ihre wirklich heißen Kurven, was chloe mit einem Schmunzeln zur Kenntnis nahm. "Schön, dass du mich attraktiv findest mein Schatz. Aber ja, es fiel ihr auch sehr schwer mich abzuweisen, vorallem nachdem ich mich ihr mit nacktem Oberkörper an den Hals geschmissen hatte aber sie muss ihre Arbeit bis morgen fertig bekommen und wenn wir  uns jetzt geliebt hätten, wäre das vielleicht nicht mehr möglich gewesen. Aber ich hoffe sehr auf den späteren Abend und die Nacht." zwinkerte Chloe mir zu. "Ihr werdet euch schon wieder amüsieren…" schüttelte ich ein wenig den Kopf über deren Sexualtrieb. "Dass ihr beide es überhaupt aushaltet so oft Sex zu haben." "Hey, wir sind jung, sexy und haben Lust auf uns . Wieso sollten wir das nicht gemeinsam ausleben?" "Ich verurteile das doch gar nicht. Ich glaube aber, ich wäre davon erschöpfter, bei eurem Pensum seit ihr ein Paar seid. Davor hab ich es ja nicht so mitbekommen." "Mag sein, dass es für andere schon ein bisschen heftig ist aber mit Stacie zu schlafen, das ist eher wie eine Kraftquelle für mich. Wenn ich mich mit ihr im Bett oder an welchen Orten auch immer austobe, dann bin ich das wichtigste auf der Welt. All ihre Energie fließt in meinen Körper, ich kann mich fallen lassen und sie bringt mich in Glücksgefühle, die...Hui…." wedelte sie sich selbst Luft zu."

"Das klingt unglaublich schön Chlo." "Oh ja...und du wirst auch noch diese Person für dich finden. Da bin ich fest von überzeugt." "Mag sein...aber erstmal bin ich mit Beziehungen durch." "Kann ich gut verstehen. Du hast jetzt erstmal bisschen Spaß verdient bevor es wieder ernster werden darf." "Du meinst, ich soll mir irgendwelche Typen aufreißen für One-night-Stands?" "Oder Frauen, je nachdem was du möchtest. Aber wäre doch vielleicht ne Möglichkeit oder?" "Ja, mal sehen wie mich die Lust packt." ""Und ansonsten? Geht es dir jetzt besser?" "Ja...Dank deiner Gesellschaft. Das hat mir wirklich gut getan auch wenn…naja." "Ja, aber das Thema ist doch jetzt geklärt. Ich bin immer für dich da, das habe ich dir versprochen und dabei bleibe ich auch. Das hat auch Stacie gesagt, dass ich weiterhin für dich da sein soll und darf. Nur eben...kein Rummachen mehr. Gegen einen freundschaftlichen Kuss und sehr enge Kuschelei hat sie nichts einzuwenden. Sie weiß ja auch, dass ich das mit dir brauche. So bin ich eben. Über ganz besondere Dinge sollte ich aber vorher mit ihr sprechen." "Was für besondere Dinge?" runzelte ich die Stirn. "Keine Ahnung...Sex?"

Ich brauchte ein paar Momente, bis ich begriffen hatte, dass sie nur Spaß machte. "Sehr witzig Chloe." Sie grinste von einem Ohr zum anderen und küsste mich kurz auf die Lippen. "Du weißt doch, wie gerne ich dich aufziehe." "Ist mir bewusst. Aber trotzdem die Frage…" "naja, genau kann ich das jetzt auch nicht sagen, vielleicht so wie gestern Abend, dass wir halb oder ganz nackt miteinander kuscheln. Damit es nicht wieder so einen Konflikt gibt wie heute." "Ah verstehe. Aber wirklich? Das andere ist okay?" Chloe nickte. "ist es und das bedeutet das hier darf ich weiterhin hin und wieder machen." legte sie mir sanft erneut ihre Lippen auf die meinen und erfüllte mich mit einer unglaublich schönen Wärme. Es tat einfach so gut und am liebsten hätte ich diesen Kuss noch sehr lange aufrecht erhalten. Aber dann hätten wir sofort den nächsten Krach. "Find ich wirklich schön Chlo. Danke." "Ich auch und da bin ich auch Stacie sehr dankbar für, dass sie das so gelassen sieht. Denn ich küsse dich sehr gerne.” streichelte sie über meinen Kopf und das konnte ich nur erwidern und war sehr froh über jeden kleinen Moment an Zärtlichkeiten, die mir Chloe zuteil werden ließ. Heute mehr als je zuvor. “Musst du eigentlich auch arbeiten oder können wir bisschen was anderes machen?" "Ist dir etwa langweilig?” “Nein…wie kommst du da drauf?” “Ist klar." "In deiner Gegenwart ist mir nie langweilig Schatzi." "Bin ich etwa so spannend?" "Und ob du spannend bist. Ich könnte stundenlang dich nur beobachten und mir würde nicht langweilig werden und bei gemeinsamer Interaktion erst recht nicht." "soso. Aber ja, ich hab meine Arbeit eigentlich fertig, das was noch fehlt kann ich auch morgen nachholen. Ich will ja nicht, dass du nichts mit deiner Zeit anfangen kannst. Was schwebt dir denn vor?" "also auf keinen Fall etwas anstrengendes. Was hälst du von kuscheln?" Seufzend ließ ich meinen Kopf nach hinten fallen und sofort hörte ich meine beste Freundin lachen. "Wozu frage ich eigentlich?” “Eben, du weißt doch was ich gerne mit dir mache. Na komm…" "ja, ich gebe mich ja schon geschlagen." standen wir auf und fanden uns kurz darauf auf meinem Bett wieder. "Außerdem hast du dich ja in letzter Zeit beschwert, wir beide würden zu wenig kuscheln. Da wäre es jetzt merkwürdig, wenn du das ablehnen würdest." legte sie noch nach und hatte damit natürlich Recht. "Hey, du kennst doch unser kleines Spiel. Du bist die, die Kuscheln will, ich versuche es zu verhindern aber bin unglaublich froh, wenn wir es dann doch getan haben." Chloe nickte mit breitem Grinsen und nahm mich fest in ihre Arme. Nach sehr kurzer Überlegung war ihre Hand unter mein Shirt auf meine Brust gerutscht und da lag sie nun und massierte sanft was unter ihr war. "Wenn das Stacie sieht…" hauchte ich aus aber Chloe lächelte. "Alles gut Süße." "Wirklich?" "Na klar. Wir haben uns doch in unserer Nacht zu dritt auch die Brüste massiert. Da hatte Stacie auch nichs gegen. Oder stört dich das?" "Nicht im geringsten, das ist wirklich schön." Lächelnd küsste Chloe mich auf die Wange und machte ohne Unterbrechung weiter. "Weißt du Becs…manchmal vermisse ich es aber schon, so mit dir umzugehen wie wir es im besagten Urlaub getan haben." "Echt?" "Ja klar. Ich fand unseren Knutsch und-Kuschelurlaub so unglaublich schön. So nah waren wir beide uns ja bis dahin noch nie gewesen, trotz unserer sehr innigen Freundschaft” “Das stimmt allerdings, das hat noch so einige Mauern zwischen uns eingerissen. Aber sag mal...Stacie hat mich gefragt, wer damals eigentlich wen zuerst geküsst hat. Weißt du das noch?” “Das weißt du nicht mehr? Es war doch unser erster richtiger Kuss. Also abgesehen von den harmlosen Küsschen." "was soll ich sagen…" "Beca Mitchell, Ich bin erschüttert. Hat er dir denn gar nichts bedeutet?” “Doch natürlich. Aber ich weiß es nicht mehr. Ich hab ihr gesagt, es ist einfach so passiert.” Chloe begann zu schmunzeln und drückte mich kurz noch fester an sich. “Du warst das.” “Was, im Ernst?” war ich doch erstaunt. “Ja…ich erinnere mich nämlich noch sehr gut an den Moment wo meine beste Freundin und ich das erste Mal richtig miteinander geknutscht haben.  Das würde ich nie vergessen.” “Na dann erleuchte mich mal. Zu meiner Schande weiß ich es nicht mehr.” “Sehr gerne Süße. Also es war so: Wir lagen ineinander verschlungen auf dem Bett, nackt um genau zu sein. Dein heißer Atem wehte über meine Schulter, dein Bein lag zärtlich an mir reibend zwischen den meinen, deine Brüste spielten sinnlich mit meinen, rieben sich vorsichtig bei jeder Bewegung gegeneinander, Ich spürte sanft deine zarten Nippel, fühlte deinen langsamen, ruhigen Herzschlag, hatte den Rhythmus deines Atems übernommen. Jede Stelle deiner nackten Haut die meine eigene berührte war wunderschön, nahezu perfekt.” “chlo…" seufzte ich auf. "Du solltest mir doch nur sagen, wie ich dich zuerst geküsst habe und mir keine Gänsehaut mit deinen Worten einjagen." "Hab ich das etwa?" Und ob sie das hatte. Chloe hatte einfach raus, wie sie mich verlegen machen konnte, wusste sie einfach zu viel über mich und ihre Hand die währenddessen auf zärtlichste weise unter meinem Shirt über meinen Bauch geglitten war...es hatte mich auf keinen Fall kalt gelassen und keine Ahnung wieso, aber ich war heute viel empfänglicher für ihre kleinen sexuellen Spielchen mit mir. "Nein, ich sag das nur so." Chloe hatte wieder ihr typisches Grinsen im Gesicht und drückte mir einen Kuss auf die Wange. "Ich spüre es Süße." hauchte sie mir entgegen während ihre Finger sich um meinen Nippel legten. "Da bist du stolz drauf oder?" "Oh ja...aber na gut, wenn du die langweilige, nüchterne Version hören willst...aber so erzähle ich es einfach viel lieber." "Ach was soll's. Fahr fort." "Jetzt wirklich?" "Ja, jetzt wirklich." "Schön. Vielleicht nicht ganz so erregend für dich. Also wo war ich...ach ja. Dein herrlicher Duft stieg in meine Nase, die zarte Haut unter meinen Fingern hielten wir beide uns fest genug, streiften mit unglaublicher Ruhe und Zärtlichkeit über die Rücken und genossen einfach nur die Zeit zu zweit." "Ja, daran erinnere ich mich noch. Das war wirklich großartig.” Chloe nickte und fuhr fort. “Hielten sich deine Hände anfangs doch noch mehr im oberen Bereich auf, glitten sie mit der Zeit immer tiefer und dann ging sie bis auf meinen Hintern runter. Ich hab mich schon gefragt, wo du hin wolltest aber dann hast du meinen Arsch gepackt und seufzend noch fester an dich gedrückt und es war viel zu schön um mich dagegen zu wehren. Vorallem da dein Oberschenkel...an einer ganz besonderen Position war." "Oh Gott...ich hab dich aber nicht…" Chloe schüttelte schmunzelnd den Kopf. "Nein, natürlich nicht. Aber ich würde lügen, es nicht genossen und mich nicht ein wenig an dir erregt zu haben. In dieser Phase haben wir dann sehr gefühlvoll angefangen, über unsere Schultern und Hälse zu küssen, uns zu zeigen wie gerne wir in der Gesellschaft des anderen sind und so haben wir uns treiben lassen, bis du diese Haltung dann wieder ein bisschen gelöst hast, dich wohl anders hinlegen wolltest…dein Oberschenkel verließ meinen Intimbereich und ich hatte mich seelisch schon darauf vorbereitet, dich aus meinen Armen zu entlassen, als dein Kopf so unglaublich nahe an meinem entlang geglitten ist und als wir uns dann in einer bestimmten Position befunden haben...haben deine Lippen dann die meinen gefunden und es nahm seinen Lauf. Du hast auf jeden Fall die Initiativbewegung gemacht, was ich dann allerdings ohne zu überlegen erwidert habe und dann folgten Momente, die einfach nur wunderschön waren.” Chloes Worte riefen die Bilder wieder in meinem Kopf wach und nun wusste ich es auch wieder. “Stimmt…ich erinnere mich wieder. Dabei wollte ich dich gar nicht küssen, ich wollte eigentlich aufstehen und ins Bad aber dann ist das einfach so passiert.” “Na Gott sei Dank ist es passiert.” Lächelte Chloe mich an. “Daraus sind ja noch ganz andere wundervolle Situationen entstanden, nicht nur im Bett.” “Du denkst wieder an die Dusche oder?” “Du kennst mich eben.” stupste sie meine Nase an. “Eigentlich müssten wir beide auch mal wieder gemeinsam duschen. Das fehlt mir.” “Na ob das deine Freundin so gut finden würde…” regte ich an und hörte Chloe lachen. “wahrscheinlich eher nicht. Außer…” biss sie sich nachdenklich auf die Unterlippe und ich wusste schon woran sie dachte. “Du lässt auch wirklich nicht locker mit deinem Dreier oder? Noch einmal und ich glaube wirklich, dass du das Ernst meinst." Chloe lachte nur und küsste meine Wange bevor sie sich wieder an meiner Seite ablegte. "Na aus dir wird mal einer schlau." schüttelte ich amüsiert den Kopf. "Ich weiß, ich bin ein Rätsel. Aber darf ich mir jetzt was wünschen, wo wir schon über den Urlaub gesprochen haben?" "Das kommt ganz auf den Wunsch an. Rumknutschen fällt ja wohl aus." "Halt mich so fest wie vor besagtem Kuss." Kurz schaute ich meinen Ginger an bevor ich natürlich einverstanden war und drehte mich vorsichtig zu ihr. Chloe hatte mein Einverständnis sofort gespürt und schon lagen wir uns in den Armen, die Beine miteinander verschlungen, meine Hand auf ihrem knackigen Hintern, ihre in meinem Nacken und die anderen streichelten zärtlich über unsere Kehrseiten. "Gut so?" hauchte ich ihr ins Ohr und fühlte ihr Nicken. "Dein Oberschenkel vielleicht…" "vergiss es." ahnte ich schon ihren nächsten Satz und Chloe grinste. "dann nicht. Jetzt fehlt nur noch eins…" "und das wäre?" "Wir müssten nackt sein." "Ein anderes Mal wieder Süße." ließ mich ihre Antwort schmunzeln. "Ist das ein Versprechen?" "Du willst das wirklich oder?" "Auf jeden Fall. Ich weiß, ich habe Stacie und das könnte merkwürdig erscheinen, dass ich mit einer anderen so intim kuscheln möchte als mit meiner eigenen Freundin. Aber ich
fühle einfach unglaublich gerne deine nackte Haut, die Wärme die du verströmst. Auch wenn es die letzte Nacht darum ging, dich zu trösten...es war auf dieser Ebene auch sehr schön für mich. Ich weiß, ich hab gezögert aber...das war die richtige Entscheidung. Nicht nur für dich, sondern auch für mein ungestilltes Bedürfnis nach dir. Du bist eine der wichtigsten Personen in meinem Leben und ich möchte dich auch auf diese Weise an mir spüren." Chloes Worte lösten ein Kribbeln in mir aus, dass ich so bei ihr noch nicht gekannt hatte.  Irgendwas machte es mit mir. Ich fühlte mich geliebt, begehrt. Nach der Trennung von Jesse und den letzten Wochen ein unglaubliches Gefühl. Ich drückte Chloe noch fester an mich und hätte sie am liebsten jetzt zärtlich und ausdauernd geküsst. "Oh Gott chloe... das...wow…" Stammelte ich mir was zurecht, weil ich damit irgendwie nicht umgehen konnte. "Ich sollte es vielleicht nicht sagen, jetzt wo wir den ersten Streit gerade beigelegt haben. Ich liebe Stacie und will mit ihr so lange wie möglich zusammen sein aber manchmal vermisse ich schon die Zeit, wo wir beide uns so erleben konnten, wie wir es wollen und nicht darüber nachdenken mussten, ob wir damit wen verletzen." "Du redest aber nicht von Sex oder?" "Es dreht sich nicht immer alles gleich um Sex mein Schatz. Davor gibt es noch so viele andere Dinge, die ich mir mit dir vorstellen kann und wo ich hoffe, dass sie für Stacie auch in Ordnung sind. Dass Sex keine Option ist, weiß ich selbst. Nicht nur wegen Stacie..ihr könnte ich tatsächlich einen Dreier mit dir schmackhaft machen. ich denke aber, du hast da nicht so das Interesse dran mit mir zu schlafen oder?" "Geht so…" stieß ich einfach aus auch wenn ich mir dessen gerade überhaupt nicht mehr sicher war, dass ich das nicht in Erwägung ziehen würde. Wenn es eine Frau geben würde, die meine Lenden zum Glühen bringen dürfte, dann Chloe. "Und woran hast du dann gedacht?" fürchtete ich mich fast selbst vor der Frage und fühlte einfach ihr Lächeln. "was ich schon sagte...Textilfreies kuscheln, gemeinsam unter der Dusche stehen und sich einfach spüren, uns so intim erfühlen, wie es noch geht ohne zu weit zu gehen, keine Scheu haben den anderen zu berühren oder auch mit den Lippen zu erobern." "Also im Prinzip wie in unserem Urlaub." fasste ich zusammen und spürte ihr Nicken. "Ich hoffe, dass wir das vielleicht mal so hinbekommen. Jetzt gerade ist das vielleicht schlecht, um es anzusprechen aber in ein paar Wochen…" "das musst du mit Stacie klären." musste ich mich zusammenreißen nicht zu keuchen. "Ich weiß. Aber wie gesagt, momentan kann ich das nicht ansprechen. Aber du würdest es schön finden oder?" Schön? Ich wusste gerade nicht wieso aber ich würde alles auf der Welt dafür geben, meinen Ginger nochmal so zu erleben und vielleicht sogar noch darüber hinaus. Der Gedanke, sie allein im Bett zu haben, ihre heißen Kurven zu erfühlen, ihre zarten Lippen einzufangen... Beca, hör auf mit diesen Gedanken, was ist denn auf einmal los mit dir? Sie ist deine beste Freundin und sie ist in einer Beziehung. Wo kommt denn dieser Schwachsinn auf einmal her? "Becs…?" erinnerte mich jener Ginger leise hauchend, dass ich noch keine Antwort gegeben hatte und das Kribbeln welches ihr warmer Atem auf meiner Haut auslöste, wurde nur noch mehr. Reiß dich zusammen und antworte Mitchell!

"Auf jeden Fall." räusperte ich mich kurz. "Du weißt, wie gerne ich deine Nähe genieße und die Wärme die du mir gibst. Das hab ich bei niemand anderem bisher so erlebt." Chloes Freude über meine Antwort war mehr als deutlich spürbar in dem Kuss, den sie mir auf meinen Hals gab. Ihre Streicheleinheiten wurden noch eine Spur intensiver und mein Kopf drehte gerade immer mehr durch. "Kennt Stacie denn deine... wünsche mit mir?" "Nicht im Detail aber sie weiß, dass ich dir sehr gerne weiterhin sehr nahe kommen möchte." "Und ihre Aussage dazu?" "Unsere Beziehung sollte erstmal noch wachsen aber wir können über alles reden. Also bin ich guter Dinge dich in Zukunft auch mal wieder beim Singen unter der Dusche zu überraschen." knabberte sie an meinem Hals und brachte mich immer mehr zum Glühen. Ich musste mal hier raus. "Süße...ich muss mal kurz ins Bad." löste ich mich ohne Vorwarnung und Chloe schaute mich enttäuscht an, aber sie hatte schnell wieder ihren Schalk zurück. "Soll ich mich währenddessen schon mal für dich ausziehen?" erklang ihre Stimme und ein wenig entgeistert blickte ich auf sie runter. "Was?" Chloe zwinkerte mir als Antwort nur zu und ich hatte ihren erneuten Witz begriffen, jedenfalls hoffte ich, dass es einer war oder auch nicht? Ich atmete tief durch, schüttelte mich selbst befreiend den Kopf und verschwand im Bad. Nicht, weil ich musste, ich brauchte einige Momente nur für mich. Was machte sie nur mit mir? Die Erinnerung an unseren fantastischen Urlaub, ihre Worte wie sehr sie mich fühlen wollte. So begehrt habe ich mich seit Wochen nicht mehr gefühlt. Es tat so unfassbar gut und ich war mehr als nur versucht dem nachzugeben. Da raus zu gehen, ihr die Sachen vom Leib zu ziehen und mich einfach ihren Fängen hinzugeben. Aber es ist Chloe! Deine beste Freundin, die in jeder Lebenslage für dich da ist. Da kannst du solche Gedanken nicht haben. Nicht, nach allem was in der letzten Zeit passiert ist. Chloe war immer mein Anker gewesen und wenn wir das für sowas riskieren...nein, ich durfte diesem Wunsch, der gerade in mir hochkam nicht nachkommen. Nicht wegen ihrer Beziehung zu Stacie sondern weil es meine Freundschaft zu Chloe sehr verändern könnte. Es würde Probleme schaffen, die sich nicht durch ein paar Gespräche wieder lösen würden. Außerdem hatte sie ja selbst gesagt, dass Sex nicht in Frage kommen würde. Obwohl...das war eher auf Stacie und auf meine Ansichten bezogen. Wollte sie es etwa wirklich? Wieso sonst diese ganzen Andeutungen? Ja, Chloe machte mir gegenüber gerne sexuelle Witze und fasste mich auch gerne an aber bedeutete das mehr in dieser Richtung? Gott Beale, du bist ein Mysterium. Ich wusste wir würden gleich da weitermachen wo ich es unterbrochen hatte und mein ganzer Körper freute sich auf die körperliche Nähe zu meinem Ginger aber mein Kopf machte da gerade nicht mit. Aber ich hatte keine Wahl.

Einige Zeit blieb ich am Waschbecken stehen und atmete tief durch bevor ich den Weg zurück ins Zimmer antrat. Hoffentlich hatte Chloe ihre Frage von eben nicht in die Realität umgesetzt. Oder... vielleicht ja besser doch? Ein nackter Ginger auf meinem Bett... irgendwie konnte ich mich damit gerade sehr anfreunden
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