Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Die Auserwählten

von Hopy1x2y
GeschichteAbenteuer, Mystery / P12 / Gen
20.09.2021
18.10.2021
79
288.386
4
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
20.09.2021 492
 
Eine kleine Vorbemerkung in eigener Sache:
Die nun folgende Story mit einem Umfang von rund 300000 Wörtern ist ein Vierteiler, dessen ursprüngliche Titel
Das Erbe von Mykene
Kampf um Mykene
Der Schrein des Mykotheos
Tödliche Vergangenheit
waren.
Es handelt sich dabei um mein allererstes Projekt, begonnen in 2015, direkt nach der hier ebenfalls eingestellten FanFiction.
Dementsprechend ist es eine Story, die recht ungeschliffen und holprig daherkommt, zumal sie kein Lektorat durchlief. Dennoch ist sie auf Amazon mit 4,2 - 4,4 Sternen recht gut bewertet und sind die Bücher, die sich von mir am Besten verkauft haben.
Wie auch bei "Projekt Optarmis" möchte ich die 1-Sterne-Rezension nicht verschweigen :-)

"Was für ein schlechtes Buch. Scharenweise werden Menschen grundlos ermordet. Im Auftrag eines Konzerns, dessen wirkliche Rolle nie herausgearbeitet wird. Für mich schien dieses weltbeherrschende Unternehmen nichts anderes zu tun zu haben, als grundlos und ständig Menschen umzubringen. Das ganze eingebettet in schlichte hölzerne Dialoge, die fast schon komisch sind, so sinnfrei laufen diese Unterhaltungen. Bin jetzt bei ca 35 % des Buches und werde mir den Rest nicht antun. Dieses Machwerk ist schlicht und ergreifend nicht lesbar!"

Seid also gewarnt :-)

*************************************************************
Prolog

Mykene, Griechenland

Majestätisch thronte das Löwentor auf der Anhöhe und ragte in das Land hinein, umgeben von massiven, uralten Mauern. So stand es nun schon seit über dreitausend Jahren, ungerührt von all den Veränderungen, die die schnelllebige Welt in den letzten Jahrhunderten durchlaufen hatte.
Das Mondlicht fiel durch das gewaltige Tor und beleuchtete hier und da Zeichen und Überreste von einer kürzlich durchgeführten Grabung. Immer noch versuchten von Zeit zu Zeit Forscher, den ehrwürdigen Mauern seine Geheimnisse zu entreißen und in Erfahrung zu bringen, welche Ereignisse letztendlich zum Untergang der mykenischen Hochkultur geführt hatten.

Wäre es den steinernen Zeugnissen möglich gewesen, so hätten sie über diese nutzlosen Versuche der Ausgräber und Archäologen gelacht. Abseits der gewaltigen Mauern konnte man noch immer die Überreste einer untergegangenen Kultur finden, die längst zerfallen und von der Welt fast schon vergessen worden war.

Die äußersten Ränder dieser Bauten waren schon vor Jahrhunderten von der Natur zurückerobert worden und in dem wuchernden Unterholz hätte ein aufmerksamer Lauscher die Geräusche von nachtaktiven Tieren hören können. Vielleicht hätte ihn dann die Tatsache beunruhigt, dass diese Laute von der einen auf die andere Sekunde erstarben. Von weit unterhalb der Erde, aus Bereichen, die bisher von keinem Ausgräber beachtet worden waren, drang ein immer heller werdendes, pulsierendes Licht durch die Büsche und Sträucher an die Oberfläche.

Die vollkommene Stille wurde jäh gestört, als alle Tiere aus dem Gebiet, den das pulsierende Licht bestrich, panisch flohen. Von den Bäumen erhoben sich aufgeregte Vögel, zwitscherten verängstigt und flatterten nervös umher. Das Licht wurde heller und heller. Als ob jemand einen starken Scheinwerfer direkt in den Himmel gerichtet hätte, schoss ein gleißender Lichtstrahl für die Dauer von vielleicht einer Minute steil nach oben. Genauso plötzlich, wie es gekommen war, verschwand das Licht wieder und die Dunkelheit kehrte zurück.
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast