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Tattoo Lovers [Zouis AU]

von Manu82
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Harry Styles Liam Payne Louis Tomlinson Niall Horan Zayn Malik
18.09.2021
20.11.2021
14
29.898
 
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07.10.2021 2.375
 
„I've got a young heart
And it's wild and free
I don't know where it starts
But it ends with you and me
It's a hard road
As far as I can see
I don't know where I'm going
But I'll get back to you and me" (Niall Horan, You and Me)


Zayn POV

Gefühle zu zeigen lag mir noch nie im Blut. Schon früh musste ich erwachsen werden, für mich selbst sorgen. Die Jahre auf der Straße ließen keine Stück Empathie zu. Wie hätte ich dieses harte Leben sonst bestreiten können ohne zusammenzubrechen? Somit wurde mein wild schlagendes Herz, immer mehr zu Stein, verkümmerte täglich etwas mehr, bis ich das Gefühl hatte, es hätte seine Funktion eingestellt, das Schlagen war nicht mehr hörbar.
Wie war es also möglich, dass ein mir völlig Fremder, dieses Herz wieder so lautstark zum schlagen brachte?

„Damit wir das richtig verstehen Mr. Malik. Ganz zufällig, sind Sie um diese Uhrzeit an diesen Supermarkt vorbeigelaufen, sind hineingestürmt als Sie Stimmen hörten, um sich direkt mitten ins Gefecht zu stürzen? An den Gedanken, sofort die Polizei zu rufen, haben Sie dabei natürlich nicht gedacht?"
Selbstgefällig war ihr Ton. Als die beiden Polizisten, die mich mindestens einen Kopf überragten, mir Arme verschränkend entgegen blickten.
Man sah den beiden Schwachmaten in blauer Uniform direkt an, dass Sie mich sofort abgestempelt hatten, als ich in ihr Blickfeld kam.

Konnte Harry die Menschen schon von ersten Moment an verzaubern oder spätestens mit seinen Bekannten Grübchenlächeln in seinen Bann ziehen, so machte ich das alles in einer Sekunde wieder wett.
Falsch lächelnd sah ich ihnen entgegen, während mir ihre Darstellung kein Stück Angst machte. Respekt bei so einen Verhalten? Nie im Leben. Daher sahen meine Augen auch überall anders hin, während ich zu diesen dummen Äußerungen antwortete. „So ungefähr ist es gewesen"

Schnaubend kamen unverständliche Töne aus den schwarzhaarigen, dessen Faltengesicht meinem immer näher kam. Sein schwerer Atem blies sich wie eine Wand vor mein Gesicht auf, was mich leicht zurücktaumeln ließ. Mir schwante Böses.
„Wissen Sie, wie das für uns klingt? Das Sie mit der Bande unter einer Decke stecken und mit dieser Aktion versuchen, Ihren Hals aus der immer enger werdende Schlinge zu ziehen."

„D-das stimmt doch garnicht..." Fuck! Warum zur Hölle wurde ich jetzt nervös? Vielleicht weil Sie mit ihrer Vermutung garnicht so falsch lagen?
Nervös, kratze ich mir über die wirren schwarzen Haare, die durch die Rangelei wild auf meinen Kopf lagen.

„Ach wirklich? Woher kommt dann die genaue Personenbeschreibung des Täters, wenn man ihn, sowie Sie es behaupten, noch nie vorher gesehen hat?"

Bingo, auch wenn ich die Polizei, der sogenannte Freund und Helfer, absolut nicht leiden konnte, diese zwei Idioten machten Ihren Job garnicht so schlecht. Jedenfalls war die Schlussfolgerung ein Volltreffer. Jetzt hieß es Ruhe bewahren.
„I-ich hab halt ein gutes Gedächtnis"

„Papiere!!!" Wild fuchtelte der schwarzhaarige mit seiner rechten Hand in meinem Gesicht herum, dass es einen schwindlig werden könnte. „Ich sagte Papiere und zwar sofort!!Sonst können wir auch eine ganz andere Seite aufziehen."

„Ist ja schon gut" genervt verdrehte ich die Augen, als ich mit meinen Händen auf die Suche ging, irgendwo musste diese verdammte Geldbörse doch abgeblieben sein. Die Blicke der Beamten wurde immer genervter. Ich sollte mich wirklich beeilen, sonst würde das noch schlimmer für mich heute hier enden als gedacht.
Als die linke vor Nervosität zitternde Hand endlich einen Widerstand an der Gesäßtasche spürte. Hätte ich beinah laut vor Erleichterung aufgeschrien, war die Last die mir vom Körper fiel allgegenwärtig. Wild streckte ich mit beiden Händen den lederartigen Gegenstand weit von mir, wo es mir auch sofort regelrecht entrissen wurde. Da war wohl einer echt ungeduldig.

„Na da wollen wir doch mal sehen, was unser Kleiner auf den Kerbholz hat."

Kleiner? Kerbholz? Mein Mund riss von selbst auf, wollte diesen Idioten den Frust an der Kopf werfen, die Schmerzen, die die Rippe verursachte hinausschreien, aber das panische schütteln des Lockenkopfes hielt mich auf. Ließ meine Vernunft siegen.
Wie ein kleiner Junge stand ich hilflos da, als der grauhaarige Kollege, der bis jetzt kein Wort gesagt hatte, zum Dienstfahrzeug ging. Er würde jetzt Kontakt mit der Zentrale aufnehmen. Ein paar winzige Informationen von mir reichten aus und mein halbes Leben abzurufen. Jetzt blieb nur zu hoffen, dass...... mein Körper befand sich in Aufruhr, alles was ich mir gerade versuchte aufzubauen, es könnte schneller zu Ende sein als gedacht....

„Er ist sauber"
Zähneknirschend sah mir der schwarzhaarige entgegen, bevor er mir mein Hab und Gut zurückgab, dabei verzog der Polizist so das Gesicht, als hätte er sich mit den tödlichsten Virus angesteckt.

„Wir werden Sie aufjedenfall beobachten, Mr. Malik."
Damit gingen die beiden von dannen, ohne einen weiteren Blick zu mir. Aber das war mir nur recht, ich sollte so schnell wie möglich, mich aus der Schusslinie manövrieren, solange die Möglichkeit dazu noch bestand.

Euphorisch klatschten meine Hände zusammen.
Meine Laune stieg von Minute zu Minute, wäre da nicht ein fürchterlicher Schluchzen gewesen, was mich magisch anzog und meinen Schritt erhöhen lies, die permanenten Schmerzen im Brustkorb ignorierend.
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Louis POV

„Li-am *hicks* i-ich d-der L-laden *schnief* k-kannst d-du k-kommen?"

Immer wieder traf mich der Duft, dieser verführerische Duft der mich einlullte, während ich japsend nach Luft suchte. Halt suchend krallten sich meine zierlichen Hände in das weiche Stück Stoff, während die beruhigende Stimme von Liam erklang, die diesmal ihre Wirkung aber nicht entfalten konnten, zu sehr war die Enttäuschung, die Enttäuschung von mir selbst.

Eine warme Hand, auf meinen Rücken, ich zuckte augenblicklich zusammen. Obwohl die Berührung so leicht war, wie Federn, die über die Haut strichen, löste sie etwas in mir aus, was ich nicht kannte.

„Lou....was....*hektisches Luftziehen....w-was ist passiert? Gehts dir gu...."

Stimmt Liam, sofort übernahm die Kälte wieder Oberhand, ließ nicht zu, dass ich mich besser fühlte. Die Tränen wurden wieder mehr, Tropfen von meinem Kinn herunter, auf das viel zu große Shirt. Aber die Mühe, dies aufzuhalten, tat ich nicht. Ich wollte das Leid spüren, schließlich konnte ich meine Aufgabe nicht erfüllen.

„Es ist alles gut, du bist in Sicherheit"

Diese Stimme, könnte es sein, das? Mein Kopf drehte sich, tränenverschleiert sahen meine Augen verschwommen in das rehbraun, dieses braun was von unfassbaren langen Wimpern geziert wurde. Er war es, jetzt wusste ich es. Warum war ich da nicht schon früher drauf gekommen. „Bahnhof....."

„Mr. Tomlinson würden Sie mich bitte begleiten, Sie sollten sich dringend durchchecken lassen."
Mein graublau ging erst zu den jungen Rettungsassistenten, bis es wieder an diesen faszinierenden Augen hängen blieb.

„Lou....was..."
Schon wieder zuckte meine Muskeln. Wie lange hatte ich gestarrt? Hoffentlich war das keinen aufgefallen. So aufgewühlt wie mein Zustand war, versuchte ich meinen Gesprächspartner nicht länger warten zu lassen....
„I-ich *langes Nase hochziehen* m-muss *kurzes stoppen und unkontrolliert einzuatmen* Schluss machen Liam, bitte komm so schnell du kannst."

„L-Lou?....w-warte!"
Das rote Hörersymbol war schnell gedrückt, denn ich konnte das alles jetzt nicht. Die Stimme von Liam, die mir soviel Vertrauen geschenkt hatte, die Person vor mir, die meine ganze Gefühlswelt ins Wanken brachte. Ich war hoffnungslos überfordert. Von daher war ich heilfroh als mir der Rettungsassistent hilfsbereit die Hand entgegen streckte. Das brauchte ich jetzt, Abstand. Vor dieser Situation, den erlebten, aber besonders von dieses geheimnisvollen Typen in schwarz, mit den rehbraunen Augen.
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Zayn POV

„Wo hast du denn dein Spielzeug gelassen? Ist es abgehauen?"

Dunkel fast schwarz, wie sich meine Seele zurzeit anfühlte, sahen die Augen hoch zu meinen besten Freund. Normalerweise konnte ich seine Späße ab. Dass er mich ständig aufzog, war ein vollkommen normales Verhalten, denn schließlich tat ich dies auch. Das war so ein Insider zwischen uns. Aber bei allen was den Kleinen betraf, reagierte ich empfindlich, wieso auch immer...
„Wie oft soll ich dir noch sagen Harold, er ist nicht mein Spielzeug"

„Ist ja schon gut Zaddy,"
sein lange Arme streckten sich nach oben, um mir seine Aufgabe zu signalisieren.
„Also was ist jetzt mit den Kleinen, den du behütest wie einen Goldschatz?"
Da waren Sie wieder die Grübchen, wie sollte ich da böse auf ihn sein? Ihm das entgegen schmettern, was mir auf der Zunge lag?

„Also Mr. Tomlinson, da haben Sie nochmal Glück gehabt, Ihr Hirn hat keinen Schaden genommen. Allerdings ist der innere Bluterguss im Hals-Rachen-Bereich nicht ohne. Daher rate ich ihnen in den nächsten Tage zur Ruhe, schonen Sie ihren Hals, dann sollte Sie in der nächsten Woche wieder ganz der alte sein."

Das war doch eindeutig? Mein Kopf ging nach rechts, wo man sehen konnte wie der Assistenzarzt sich von den kleinen Wuschelkopf verabschiedete, bevor die kleine Gestalt sich ihren Weg in meine Richtung bahnte. Sein Gang war alles andere als sicher und als er plötzlich zu Seite kippte, waren meine Hände da wo sie sein sollten. Fingen die zierlicher Person auf.

Ich spürte die kleinen Hände, die in meinen schwarzen Hoodie griffen, der Atmen, der mir einen Schauer über die freie Haut jagte und das leuchtende graublau. Diese Augen, die mich verfolgten, seitdem ich sie das erste mal sah.
Jetzt wusste ich es wieder....

„Hazza wir nehmen ihn mit"
Ich würde ihn sicherlich nicht sich selbst überlassen.
Zielsicher hob ich meine Jacke auf, um sie ihn über die Schultern zu legen. Damit sah er wohl noch kleiner aus, aber sie hielt warm und irgendwie erfüllte es mich mit Stolz, dass er sie trug.

„D-danke"
Hatte er gerade? Ganz leise, kaum hörbar war diese Engelsstimme, doch trotzdem faszinierte sie mich.
Wie ein scheues Reh, was hilflos nach seiner Mutter rief.

Moment...Reh?...Hirsch?

Das konnte doch kein Zufall sein....
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Niall POV

Geschockt riss ich meine Augen auf, während die linke Hand den Türgriff der Wohnungstür noch fest in Beschlag nahm. Dunkelgrüne leuchtende Augen, Locken auf den Kopf so weit man sehen konnte und ein Lächeln, wo jede Frau schwach werden würde. Überragte er mich bei weitem und besaß Muskeln, die ich garnicht kannte, wirkten seine Grübchen eher unschuldig.
So Niall James Horan, genug gestarrt, es gab wichtigeres und zwar Louboo.
„Sorry, aber ich hab's echt eilig"
Durch seine Größe und das Anlehnen mit den Körper am Türrahmen, entstand die perfekte Lücke, für mich. Gerade machte ich mich bereit hindurch zu huschen, das hatte ich sowas von Drauf, meine Familie nannte es die Koboldgene, als mich jemand an meiner Kapuze festhielt.
„Bist du dir sicher Niall?"
Quiekend vor Überraschung ging mein Kopf nach Oben. Hatte ich das gerade richtig gehört?
„Sag mal, woher weißt du eigentlich wie ich heiße?"

„Tja das lieber Niall, hat mir ein kleines Vögelchen gezwitschert." Sofort lag seine große Rechte, auf meinen wirren Haar und zerstörte alles, was ich mir Morgens so hart erkämpft hatte. Schnaubend gingen meine Hände, zur der muskulösen Brust, die eher ein Brett war, wollte diese von mir schieben, wobei mir nur ein lautes Lachen entgegenschlug.
Ok der Typ ging mir mittlerweile gehörig auf den Zeiger, mit Kinder bekam ich es täglich genug zu tun und er verhielt sich...

„H-hallo Ni!"

Ni? Das konnte doch nur. „Lou!!!" Na ganz sicher, da stand er, im Treppenhaus, gehalten von, wem auch immer. In diesem Moment zählte nur eins für mich, meinen Louboo wieder bei mir zu haben. „Louboo....*snief*....m-mach...s-sowas...*hicks*-...nie wieder, h-hörst du?"
Hatte ich schon erwähnt wie schnell ich emotional wurde? Ohja das war noch so eine Charaktereigenschaft meiner Familie. Mit dem Ärmel meiner
Jacke versuchte ich die Tränen zu trocknen, das Schluchzen zu dämmen, als ein fremder Arm sich um mich legte. „Louis du hättest mir sagen sollen, wie niedlich Niall ist."
Ok was war hier los? Wer waren die beide und woher kannten sie Lou? Ich mein Louboo gehörte nicht zu den Leuten, die sich schnell mit Fremden anfreundete, etwas musste vorgefallen sein. Aber diese Antwort konnte mir nur einer geben, Lou. Aber leider hatte ich nicht mit den starken Griff um meine Hüfte gerechnet, die dem hochgewachsenen Typen gehörte und seine Überlegenheit nutze, um uns beide wie selbstverständlich durch die Tür zu ziehen, wobei mein Kopf wehmütig immer wieder nach hinten ging.
„Ach komm schon kleiner Ni, ich bin mir sicher wir werden die beste Freunde...."

Freunde? Er und ich? Nie im Leben!
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Zayn POV

„Bitte was? Was verdammt nochmal habt ihr mit ihm gemacht?" Dröhnend ging die viel zu grelle Stimme durch meine Gehörgänge des viel kleineren blonden Frettchens. Ich fand den Vergleich wahrheitsgemäß. Wie er da dastand, vor Harold, der ihn bei weitem überragte, wild hampelte und viel zu laut war. Die blonden Haare und blauen Augen, taten ihr übriges.

„Wow wow wow Moment mal, wir haben ihn geholfen, wer weiß was passiert wäre, hätten wir nicht eingegriffen." Ok Harry war jetzt auch an einem Punkt angelangt, wo ihm das Lächeln aus dem Gesicht viel. Wenn Haz eins hasste, dann unschuldig für etwas verurteilt zu werden, womit er in keinster Weise etwas zutun hatte.

Aber auch die Reaktion des kleinen Fretzchens musste man Ernst nehmen.
Wenn ich recht überlegte, waren die Typen doch nur dort unterwegs gewesen, weil sie nach mir gesucht hatten und das wir den Kleinen geholfen hatten, konnte nur böse ausgehen. Für mich sowieso aber auch für ihn. Ich unterbrach diesen Gedankengang als etwas ganz leicht an meinen Hoodie zupfte. Schnell flog mein Kopf auf die andere Seite und sah direkt in die geröteten blaugrauen Augen, dich mich eingeschüchtert ansahen. Gott, wie konnte man ihm Leid zufügen wollen. Er war doch der reinste Zucker.
„D-danke"

Es ist Donnerstag und Zeit für ein neues Kapitel von Tattoo Lover in Überlänge. Sorry konnte einfach nicht anders.
Langsam prallen unsere Charaktere aufeinander. Wie sich das wohl noch entwickelt?

Hmm? We will see...

Bis dann

Eure Manu ♥️♥️♥️
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