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Kiss from a Rose

GeschichteRomance, Schmerz/Trost / P16 / FemSlash
Bruce Wayne / Batman Harleen Quinzel / Harley Quinn Joker Pamela Lillian Isley / Poison Ivy Selina Kyle / Catwoman Talia al Ghul
17.09.2021
14.10.2021
5
5.264
 
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14.10.2021 994
 
Poison Ivy:

Immer noch sitze ich mit Diana, Batman und Huntress im Batwing. Eng an die Brüste der Schwarzhaarigen gelehnt, schaffe ich kaum mich zu rühren. So schwach bin ich in ihrer Nähe. Ich bin dieser wunderschönen Frau verfallen. Nie habe ich dieses Gefühl für möglich gehalten, doch es ist geschehen und ich wehre mich nicht dagegen, da es das erste Mal ist, dass sich jemand wirklich um mich sorgt, mich vielleicht sogar liebt, mich verdorbene Blume, welche die Zeit ihres Lebens bereits überschritten hat.
Oder war es von Beginn an so bestimmt? Hat uns wirklich so etwas wie Schicksal zusammen geführt? Diese Frau mit dem langen schwarzen Haar deren Blick auf mich fällt und mich, den giftigen Efeu, welcher den Tod bringt. Unbeschreiblich ist ihre Schönheit für mich, als mein eigenes Gift, sich meines Körpers bemächtigt und ich die eisige Kälte der Nacht spüre als wir uns voneinander trennen und der Batwing langsam auf dem Boden landet.

Nach dem Ausstieg ist das erste, was meine Augen erblicken, eine alte Höhle, wo ein gigantischer Computer steht, wie ich bemerke, ebenso einige andere Dinge wie das Batmobil oder auch eine große Münze, sowie verschiedene Kostüme und da wird es mir klar. Der Ort an dem ich mich befinde ist die Bathöhle. Auch, wenn all das erstaunlich wirkt, da ich diesen Ort zum ersten Mal betrete, so kann ich meinen Blick nicht von der schwarzhaarigen Amazone, meiner Geliebten abwenden, so sehr ich es auch versuche. Ich möchte ihre Lippen ein weiteres Mal schmecken und die nackte Haut ihrer Brüste an meiner Wange spüren, wie sie mich erhitzen. Ich will den traumhaften Körper dieser, mich so betörenden Frau verwöhnen und die Leidenschaft mit ihr vollends auskosten, bis die Nacht sich dem Tage zuwendet und darüber hinaus.
So in meine eigene Traumwelt verfallen, in Gedanken an Wonder Woman, spüre ich plötzlich, wie jemand meinen Namen ruft. Huntress hat ihre Hand auf meine Schulter gelegt und fragt mich nach meinem Wohlbefinden, während Batman und Wonder Woman davon sind, um etwas zu besprechen.
Mein Blick, der schwarzhaarigen Frau zugewandt, frage ich sie, worum es geht und warum sie mich, eine eigentliche Feindin, hier her, in den Stützpunkt des Guten gebracht haben. Verunsichert und verständnislos für diese Aktion schaue ich in diese wundervollen Augen, der in lilafarbenem Gewand, gekleideten Frau, welche mich anlächelt und ihre Hand sanft über meine Wange streichen lässt.
„Weil du zu uns gehörst“, lächelt sie mich liebevoll mit tiefem Blick in meine Augen an, worauf ich mich, ohne mich unter Kontrolle zu haben, in Gedanken an Diana, als stünde diese jetzt vor mir, auf sie stürze. Ich berühre zärtlich ihre volle Oberweite, was mich spüren lässt, wie meine Körperwärme an Temperatur gewinnt und meine Erregung nach dieser Frau in die Höhe schnellen lässt, bevor mich dieser Moment völlig packt und ich meine Arme um ihren Nacken schlinge und ich ihr einen leidenschaftlichen Kuss auf die Lippen gebe, bis ein Räuspern erklingt und Diana wieder im Raum steht.

Mit einem kühlen Blick sieht sie zu mir und ich fühle mich schuldig. Wieso habe ich Huntress geküsst? Was ist nur in mich gefahren, dass ich mich so verletzlich fühle und nach der Wärme einer Frau sehne? Keine Ahnung habe ich, keinen Plan, was mit meinen Gedanken ist, doch spüre ich die Ignoranz der schwarzhaarigen Amazone deutlich, als auch Huntress sich nach einem verdutzten Blick in meine Richtung entfernt. Doch hatte ich dass Gefühl, dass sie diesen Kuss wirklich sehr genossen hat, sowie auch ich, muss ich gestehen.
Bin ich etwa immer noch die Frau, die andere zu ihren Gunsten ausnutzt und nichts von Gefühlen versteht? Bin ich es noch, obwohl ich so was wie Liebe für Diana empfinde?
Zerrüttet von diesen Gedanken setze ich mich auf eine kleinere Erhebung der Bathöhle. Allein gelassen von allen, führe ich meine Hand zu meiner Stirn und spüre regelrecht den Druck von all diesen Erwartungen, die ich mir selbst stelle. Betrübt lasse ich meinen Kopf hängen und ärgere mich darüber, soviel falsch gemacht zu haben. Sie hasst mich! Diana wird in mir immer diese Heuchlerin sehen, welche andere nur zu ihrem eigenen Vergnügen benutzt, welche die Chancen nutzt, andere zu manipulieren, aber nicht mehr… Trauer, die ich vorher nie kannte, nie besaß, regt sich in mir, während mein Blick dem kalten Stein am Boden gewidmet ist, als plötzlich eine Stimme durch diese Trauer dringt.
„Guten Abend Miss Isley, wollen sie nicht auch mit hoch kommen? Das Essen steht bereit.“
Mein Blick geht hinauf und ein älterer Mann mit kurzem Schnauzer steht vor mir. Er sagt sein Name sei Alfred und er sei der Butler von Bruce Wayne, was mich realisieren lässt, wer Batman überhaupt ist, doch wieso gibt er dieses Geheimnis, mir Preis?
Freundlich meint er, dass er mir ansah, wie ich mich fühlen würde, so alleine, so hilflos. Diese Vorwürfe – all dies würden ihn an Mister Wayne erinnern. Doch nicht nur an ihn, sondern auch an Miss Prince, Miss Bertinelli, Mister Grayson, an Miss Gordon. Jeder von ihnen saß an meinem Platz, so meint er und habe sich seiner Fehler wegen gehasst, wäre an ihnen verzweifelt, doch jeder macht Fehler, denn sie sind notwendig, um zu erkennen, was richtig oder falsch ist, um aus ihnen zu lernen und in eine veränderte Zukunft zu gehen.
„Also grämen sie sich nicht so sehr, Miss Isley und kommen sie doch bitte mit herauf. Ich denke Miss Prince, wird sich sehr über ihre Gesellschaft freuen“, fügt er noch hinzu.
Verdutzt schaue ich zu ihm und frage mich, woher er wüsste, dass ich in Diana verliebt sei, doch bin ich auch dankbar für diese Worte und so folge ich ihm hinauf in die riesige Villa Waynes, wo ich kurz darauf meine geliebte Diana mit diesem wundervollen Blick in ihren Augen sehe. Ihre vollen Brüste stechen sehr aus dem tiefen Ausschnitt ihres Kleides hervor, sodass ich förmlich erstarre beim Blick auf ihren traumhaften Körper, während sich ein rötlicher Ton auf meinen Wangen breit macht, wie ich bemerke.
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