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Kiss from a Rose

GeschichteRomance, Schmerz/Trost / P16 / FemSlash
Bruce Wayne / Batman Harleen Quinzel / Harley Quinn Joker Pamela Lillian Isley / Poison Ivy Selina Kyle / Catwoman Talia al Ghul
17.09.2021
19.11.2021
7
6.881
 
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17.09.2021 975
 
Poison Ivy:

Fühlst du meinen Blick? Spürst du, wie er dich durchbohrt und dich an mich fesselt? Wie meine Ranken, deine Arme verschlingen und an deinen Beinen herunter gleiten? Wie sie dein schwarzes Haar durchwandern und deine Brüste liebevoll streicheln?

Mein Duft betört jeden, der diesem Pheromon ausgesetzt ist und macht sich dieser Person gefügig, bei ihr jedoch ist es etwas anderes. Diese schlanke Frau mit dem vollen Busen, den langen Beinen und diesen stechenden Augen, welche mich verführen, benebelt meine Sinne, ohne jegliches Hilfsmittel. Sie zieht mich an und selbst mein Herz kann ich nicht beruhigen, aufgrund ihres Anblicks.
„Was ist nur los mit mir?“, frage ich mich, als ich hier im botanischen Garten des Arkham Asylums sitze und mich meinen Pflanzen widme, doch bin ich irgendwie nicht bei Sinnen, da mich etwas beschäftigt. Eine Frau nimmt den Platz in meinen Gedanken ein. Ich kann sie nicht mehr vergessen und verharre weiter an ihrem langen schwarzen Haar, ihrem wunderschönen Gesicht, welches einem Engel gleicht sowie ihrem traumhaften Körper, welcher meine Sinne zu sehr berauscht. Ich würde ihr verfallen, doch wird sie nie solche Gefühle haben, wie ich sie habe. Dessen bin ich mir bewusst, auch wenn sie es war, welche diese Gefühle in mir zum Vorschein gebracht hat, indem sie mir eine rote Rose zukommen ließ.
Noch nie hatte ich ein derart schönes Geschenk erhalten. Sie blühte, wie ein Stern, hell am Himmel, die Dunkelheit der Nacht erleuchtend. Vielen Dank Diana, oder besser gesagt Wonder Woman. Ja, ich weiß wer du bist, dass wusste ich seit dem ich dich das erste Mal sah. Deine Schönheit war unverkennbar und ich verspürte ein Gefühl, welches ich bisher nicht kannte. Selbst, als du mich hier her übergeben hast, war ich zufrieden. Ich kannte keinen Ärger, da du bei mir warst. Ich genoss es einfach in deiner Nähe zu sein und deinen traumhaften Körper in Augenschein zu nehmen. Ich wollte mich an deinen vollen Busen lehnen und wünschte mir einen zärtlichen Kuss von dir, Diana. Ich habe die dunkle Seite der Welt gesehen und habe nun einen Teil des Lichtes erblickt. Der Weg dorthin war schwer, doch bitte ich dich, mir zu vergeben und mir eine Chance zu geben.
Seltsam, dass ausgerechnet ich, so etwas von mir gebe, doch nie habe ich Blumen erhalten in meiner Kindheit, stattdessen wurde ich beschimpft und war eine Außenseiterin. Ich hatte nur meine Pflanzen, welche für mich da waren, doch nun hast du mir die Sonne gezeigt, welche die Pflanzen erblühen lassen und ich bin bereit, mit dir in dieses Licht zu gehen, meine geliebte Diana.
Lächeln muss ich, bei dem Gedanken an sie, doch packt mich gleichzeitig auch die Trauer, da ich weiß, dass es keine Hoffnung für uns, als Paar gibt.
Wie könnte sie mehr empfinden für mich, als Hass und Mitleid? Wie könnte sie…?
Mein Gesicht vergrabe ich tief in meinen Händen, da ich mich hasse, in diesem Moment. Ich höre den Klang der Gießkanne, wie sie auf dem Boden aufschlägt und fühle die Kälte des Wassers, welches aus dieser läuft, als es an meinen Füßen entlang läuft.

Mich zu dem Spiegel begeben, blicke ich in meine weiße Haut, wobei ich sehe, wie mein Make up völlig verlaufen ist. Was ist nur mit mir los? Was stimmt nicht mit mir?
Wieso rinnen Tränen über meine Wangen? Und warum schmerzt dieses Gefühl so sehr?
Den Spiegel vor mir kurz und klein geschlagen, setze ich mich erst mal, als ich höre, wie die Tür knarrt und Schrittgeräusche mein Ohr durchfahren. Gerne, möchte ich glauben, dass sie es ist und mir ihren traumhaften Körper ausliefern möchte, sich mit mir vergnügen und mich benutzen will, ihre rote Lippen sinnlich auf meine legen will, um mich zu küssen sowie meinen Kopf zwischen ihre Brüste drückt, damit ich mit meiner Zunge über die nackte Haut ihrer Brüste fahren kann. Ich träume von der Leidenschaft, welche ich mit dieser Frau haben kann und wünschte mir, sie kommt zu mir, jetzt in diesem Augenblick, doch als ich meinen Blick nach hinten wende, steht lediglich einer der Wärter von Arkham da und fragt nach meinem Wohlbefinden, worauf ich ihn anschreie und meine, er solle sich gefälligst verziehen, doch scheinbar sieht er den zerbrochenen Spiegel, das Blut, welches meinen Armen entrinnt und mein verschwommenes Make up, was er sofort meldet und so werde ich verlegt. Sie wollen mich zur Beruhigung in die Gummizelle bringen, fern ab, von dem hier, doch bin ich nicht verrückt, was ich versuche ihnen klar zu machen. Nur an Glauben fehlt es ihnen. Ich glaube es mir ja selber auch nicht…

Ich bin verrückt, aber nicht wie früher… ich bin verrückt nach der Liebe und so, hier einsam und allein gelassen, in der Zelle sitzend, blicke ich auf die Rose in meinen Händen. Diese wunderschöne Blume, welche ich von der Frau mit dem wundervollen schwarzen Haar erhielt und welche meine Sinne so sehr betört. Ich bin verliebt in sie und mein Drang, anderen Leid anzutun verfliegt immer weiter, da ich nur an sie denken kann. Efeu durchläuft meinen Magen und mir wird so anders. Meinen Blick richte ich hinauf, während ich ihre Rose zu meiner Brust, an die Stelle meines Herzens führe und meine Augen schließe, um von ihr zu träumen.
Deutlich kann ich sie vor mir sehen, wie ihr langes schwarzes Haar im Winde weht und ein Lächeln ihren blutroten Lippen entweicht. Ich möchte sie küssen und mich an ihren weichen Busen lehnen, um diesem wundersamen Gefühl in mir freien Lauf zu lassen und mich an der Wärme ihres Körpers zu erfreuen. Ich bin verliebt in eine Frau, welche mich jedoch nicht einmal wahrnimmt, wahrscheinlich. Wem mache ich etwas vor? Es wird für immer eine unglückliche Liebe sein und ich werde hier verrotten, bis zum Ende meiner Tage, in Gedanken an sie, an Diana, dieser wunderschönen Frau, welche mein Herz zum erblühen brachte.
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