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Why do we fall

GeschichteRomance, Schmerz/Trost / P16 / FemSlash
Nico Robin / Miss Bloody Sunday
17.09.2021
14.10.2021
5
8.395
 
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14.10.2021 1.758
 
Am hinteren Gang einer seitlichen Gasse steht ein blonder Mann in schwarzem Anzug, vom Schatten bedeckt. Eines seiner Augen ist von seinem Haar verschlossen und sein Blick fällt auf eine Frau mit langem schwarzen Haar, welche etwas älter ist wie er. Sein Augenpaar kann er nicht von ihr nehmen, wobei dieses sich, durch sie, zu kleinen Herzen formt. Als die schwarzhaarige Frau mit der großen Oberweite, welcher durch den Ausschnitt ihres rotfarbenen Kleides stark heraus sticht, sich ihm zuwendet, ist er jedoch verschwunden.
„Etwa nur ein Traum?“, grübelt sie, als ihr Blick an dieser Ecke verharrt, bevor sie sich wieder dem Stand, an welchem sie sich umsieht, widmet und einen rotfarbenen Stein ins Auge fasst.

Der Blonde zündet sich eine Zigarette an und bleibt unentdeckt. Er bleibt im Schatten und schwärmt von der schwarzhaarigen Frau namens Boa Hancock. Wie wild rast sein Herz und so sehr erregt diese schöne Frau ihn, doch ihr, seine Liebe zu gestehen schafft er nicht und so schreitet er den einsamen und verlassenen Pfad entlang, wie ein Geist, während er nachdenkt.

Sanji:

Was bringt einen Menschen zu Fall? … Was bringt jedes Wesen zu Fall? Ist es das Scheitern? … ein gebrochenes Herz? ... eine verpasste Gelegenheit? … Gehänselt zu werden? ... Oder doch etwas anderes, wodurch die Seele einer Person sich so sehr ändert?
Wodurch wird ein guter Mensch, welcher sich für das Recht einsetzte betrogen und auf den Pfad der Anarchie geleitet? Wodurch wird die Seele eines Menschen verdorben?...

Rangiku:

Immer noch spüre ich die nassen Regentropfen, wie sie mein Haar erweichen und auf den tiefen Ausschnitt meiner Brüste, sowie meiner Kleidung prasseln, während ich auf die Pfütze zu meinem Boden blicke, welche mit roter Farbe vermischt ist. Erst erkenne ich lediglich mein Spiegelbild, welches trübe drein blickt und sich verlassen fühlt, bevor das Entschlossene in meinen Augen zur Geltung kommt. Doch danach erblicke ich das Gesicht Yomis in diesem blutgetränkten Wasser. Sie entfernt sich von mir, nachdem sie mir einen letzten lächelnden Blick zu wirft, ehe sie sich gänzlich von mir abwendet und von dem weißen Licht in die Dunkelheit verschwindet. All meine Schreie bewegen sie nicht zum umdrehen, worauf ich zu Boden sinke, in den Dreck und weiter in die mich spiegelnde Pfütze schreie, so voller Verzweiflung, doch geschehen tut nichts. Fest kneife ich meine Augen zusammen, um die einzelnen Tränen zu halten, ehe sie letztlich unter all dem Regen mit in die Pfütze hinein tropfen. Aber aufgeben werde ich nicht! All die schöne Zeit, welche wir zusammen verbracht haben, kann doch nicht einfach so im Nichts verschwinden, Nein das glaube ich nicht! … das will ich einfach nicht glauben! Mit meinen zu Fäusten geballten Händen schlage ich auf den kalten Stein des Bodens unter mir ein und brülle unter Tränen.
„Yomi Isayama, ich liebe dich! Und ich werde dich retten. Niemals werde ich dich gehen lassen und ganz sicher werde ich dich nicht im Stich lassen, selbst, wenn ich mein Leben für dich geben muss“, schreie ich voller Entschlossenheit in die Welt heraus und spüre förmlich den Blick Yomis, welche von mir entfernt in einer dunklen Gasse sitzt und plötzlich mit geweiteten Augenlidern aufschaut.
Und noch eine weitere Stimme erklingt, der Schrei eines Mädchens, einer Frau…

Nico Robin:

Bilder gehen mir durch den Kopf…Bilder der Vergangenheit, welche ich versuche einzuordnen, was mir allerdings nicht so sonderlich gelingt. Ich verstehe sie nicht…
Mich im Unterricht befindend, meine Arme verschränkt auf den Tisch vor mir gelegt, blicke ich zu meiner schönen Freundin neben mir, wie sie vom Licht der Sonne, in hellem Schein erstrahlt. Der Glanz bringt ihre Schönheit deutlich zur Geltung und ich spüre förmlich, wie verlegen ich werde, als sich ein rötlicher Schimmer über mein Gesicht legt, welchen sie sofort bemerkt, als sich ihr Augenpaar auf mich richtet. Ich kann ihrem Blick nicht entweichen, obwohl ich es versuche, doch sie zieht mich so sehr an und lässt meinen Körper völlig erhitzen. Sie ist die Einzige, welche meinen kühlen Mantel zum schmelzen bringt und mich verwundbar macht.
Eingeschüchtert wie ein kleines Mädchen fühle ich mich, als sie ihre Hand zärtlich an mein Kinn legt und meint, es wäre in Ordnung, da uns sowieso niemand beachten würde. Recht hat sie, diese Schule ist seltsam. Zwei Frauen küssen sich in der letzten Bankreihe und niemand sagt etwas, stattdessen schauen sie uns einfach zu, wie wir einen leidenschaftlichen Kuss einander teilen. So zärtlich, so liebevoll sind ihre Küsse, ehe ihre Hand sich auf meine großen Brüste legt und sie, sie zu massieren beginnt. Dieses Gefühl lässt mich weiter erhitzen, lässt mich atemlos werden und erregt mich zutiefst. Sie raubt mir all meine Sinne. Alles was in meinem Verstand vor sich geht, dreht sich um sie, bis plötzlich… doch eine Ermahnung der Lehrerin erfolgt.
Und so sieht Violet mit einem reumütigen Lächeln zu ihr und bittet sie um Verzeihung. So süß ist ihr Lächeln, so liebevoll ist sie zu mir. Ich frage mich, womit ich diese wundervolle Frau verdient habe, da es in meinem Leben nicht immer gut ging. Im Alter von 8 Jahren verlor ich meine leibliche Mutter, als Kind wurde ich getriezt und gehänselt, aufgrund meiner Teufelskräfte. Ich wurde als Freak verschrien und fertig gemacht, doch schlug ich sofort zurück, da ich mir dies nicht gefallen ließ. Innerlich jedoch, nagte es alles sehr an mir. Ich fühlte mich manchmal einfach nur einsam und allein, wenn Shirley gerade bei der Arbeit war. Sie sagte, dass ich immer zu ihr kommen könnte und das meinte sie auch so, doch wollte ich sie einfach nicht ständig nerven, da auch sie schwer mit dem Tod meiner Mutter zu tun hatte. Auch, wenn es dumm war von mir, nicht zu ihr zu gehen, denn eigentlich hatten wir in jenen trüben Tagen nur uns. Bei ihr fühlte ich mich wohl. Sie gab mir so viel Liebe und Wärme, wie niemand sonst. Einige Zeit später jedoch lernte ich Violet kennen, welche neu auf unsere Schule kam.
Wie immer setzte ich mich in meiner Freizeit in der Pause auf einen alten Baumstumpf, um in einem Buch zu lesen und zu spüren, wie die Energie der Umwelt, all der schönen Pflanzen mich durchfuhr, während ein leichter Windhauch, welcher einige Blätter davon trug, hinüber zog und mein Haar leicht wehen ließ. Ich saß da und las, bis wieder so ein paar Typen ankamen und mich mit Gemüse beschmissen. Es waren einfach nur ein paar dumme Idioten. Erneut wollte ich sie vertreiben, als plötzlich ein Mädchen mit schwarzem Haar dem einen, einen gewaltigen Tritt verpasste, sodass dieser gegen einen Baum stieß.
„Sowas gehört sich nicht“, meinte sie verärgert, ehe die Drei den Rückzug antraten. Die Kleine gesellte sich zu mir und fragte mich, was ich da lesen würde, als ihr Blick auf eine Seite des Buches fiel.
„Nur so eine alberne Geschichte“, meinte ich, als ich zu ihr sah und mich bei ihr mit einem Lächeln bedankte, worauf sie dieses Lächeln erwiderte, nur viel schöner und so strahlend hell, heller als die Sonne und zum ersten Mal spürte ich, wie mein Herz laut klopfte. Ich hatte noch keine Ahnung von Liebe und wusste nicht wirklich, was es bedeutete jemanden zu lieben, doch nun verstehe ich es. Wir verstanden uns auf Anhieb und wurden beste Freundinnen. Wir heirateten sogar schon zum Spaß. Es war nicht wirklich meins, aber sie fand es lustig, also machte ich mit und immer noch entfällt mir bei diesem Moment ein Lächeln.

Einige Jahre später, im Alter von 15 geschah es dann aber tatsächlich. Violet wollte es mit mir tun und ich hatte wirklich etwas Panik, da ich nicht gerade von der romantischen Sorte bin. Geküsst hatten wir uns schon mehrere Male. Es war ein fantastisches und zugleich atemberaubendes Gefühl wann immer ihre Lippen sich voller Leidenschaft mit meinen vereinten und ich genoss es all die Zeit. Aber nun gingen wir einen Schritt weiter und so fragte ich meine Mom, Shirley. Und sie zeigte mir die Liebeslust einer Frau. Wir entkleideten uns und sie ließ mich ihre nackten Brüste liebkosen und ihren nackten Körper mit meiner Zunge erforschen. Sie massierte meine vollen Brüste, ehe sie mich mit vollem Druck in ihre presste und darauf ihre Lippen auf meine presste und mich eingeschüchtertes Wesen, so immer weiter auftaute und mir die Schüchternheit nahm. Ich ließ mich voll darauf ein, während sich ein rötlicher Schimmer über mein Gesicht legte, als ich den nackten Körper Shirleys voller Sinneslust liebte.

Am Abend war es dann mit Violet soweit, welche mich bereits erwartete. Sofort nach dem ich eintrat, ließ sie ihre Hüllen fallen, worauf ich eingeschüchtert inmitten des Raumes stand, meinen Blick auf ihren beeindruckenden, traumhaften Körper gerichtet, während ich deutlich spürte, dass mein Gesicht röter wie eine Tomate anlief und wieder war ich wie erstarrt und konnte kein Wort raus bringen, als mein Blick an ihrer vollen Oberweite verharrte, ehe sie sich mir mit einem liebevollen Kichern nährte, bevor sie mein Kinn zärtlich mit ihren Fingern ergriff und etwas anhob, um mir einen Kuss, so voller Intensität zu geben. Sie schob ihre Zunge weit, bis zu meinem Hals hindurch, während ihre Arme meinen Nacken umschlangen. Nicht rühren konnte ich mich, atemlos und starr, ließ ich mich von dieser wunderschönen Frau verführen.
Nachdem sie abließ, nahm sie mich sanft bei der Hand und führte mich zu ihrem Bett, auf welches sie mich schubste, ehe sie sich auf mich setzte, sodass sich unsere Geschlechter berührten. Meine Arme nagelte sie mit ihren Händen auf dem Bett fest, wobei sie mir einen verführerischen Blick zuwarf, bevor sie begann, ihre Lippen über meine tanzen zu lassen und mir einen wilden Kuss nach dem anderen zu geben.
Auch meine Kleidung fiel. Sie kontrollierte mich und bestimmte über meinen Verstand. Violet, diese wunderschöne schwarzhaarige Frau, verfügte über mich nach Belieben und drückte meinen Kopf fest in ihre großen Brüste, sodass ich kaum Luft bekam, doch genoss ich dieses Gefühl so sehr. Immer weiter erhitzte sich mein Körper, wobei auch meine Erregung bis ins unermessliche stieg durch diese wunderschöne Frau. Weicher wie jedes Kissen und so wundervoll war dieses Gefühl, als ich ihre Brüste mit meiner Zunge liebkoste und an ihrem nackten Körper herunter glitt. Wir ließen jede Hemmung fallen, als sie auf mir lag und unsere Brüste heftig aneinander schlugen, während sich unsere Geschlechter aneinander rieben und wir gemeinsam den Höhepunkt erreichten.
Völlig erschöpft von diesem intensiven Liebesspiel mit ihr, lag ich an dem wohlgeformten Dekoltee Violets, welche ihren Arm um mich legte und mir flüsterte, dass sie mich lieben würde, was ich erwiderte, ehe ein leidenschaftlicher Kuss zwischen uns beiden Frauen erfolgte.
Und noch immer sind wir zusammen und lieben einander so sehr.
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