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Secret - Nur mit dir

von Tasha88
GeschichteRomance, Liebesgeschichte / P12 / Gen
16.09.2021
20.10.2021
16
40.283
3
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14.10.2021 2.612
 
Mario folgte seiner Freundin durch den Gastraum des Pubs ins Freie hinaus, wo sie noch einige Schritte weiter ging, um nicht direkt vor dem Eingang stehen zu bleiben. Er hatte seine Hände in den Hosentaschen seiner Jeans stecken und wirklich keine Ahnung, was ihn jetzt erwartet.
“Was war das da drinnen?”, fuhr Elsa ihn an, kaum dass sie sich zu ihm herumgedreht hatte.
Mario zog seine Hände aus den Taschen und hob sie ihr mit den Handflächen entgegen. “Elsa, hör zu …”
“Nein, nicht Elsa hör zu! Wie konnte es passieren, dass Sota an unseren Tisch zurück kommt und mir mehr oder weniger ernsthaft dazu gratuliert, wieder mit dir zusammen zu sein?”
Mario legte seinen Kopf schräg. “Um ehrlich zu sein ist es ja auch so.”
Elsa blinzelte ihn ungläubig an, ehe sie ihren Kopf schüttelte. “Das ist jetzt nicht dein ernst! Darum geht es nicht, das weißt du genau!”
Der Torwart hob seine Augenbrauen und verschränkte seine Arme vor seinem Oberkörper. “Worum genau dann? Dass du mir nicht gesagt hast, dass du heute mit deinem Ex-Freund ausgehst?”
“Was willst du damit sagen? Ich habe nicht gewusst, dass er auch kommt!”
“Entweder das oder du wolltest nicht, dass ich es weiß.”

Einen Moment war sie wie erstarrt, dann übermannte die Wut sie. “Du hast sie ja nicht mehr alle! Hätte ich davon gewusst, hätte ich es dir gesagt! Dass du jetzt aber eifersüchtig bist, ist so lächerlich! Und dass du ihm da drinnen, auch noch direkt vor Gregor, auf die Nase binden musst, dass du mein Freund bist …”
“Das habe ich nicht, das hat er angenommen! Ich habe es nur nicht berichtigt”, erwiderte Mario heftig.
“Du hättest es berichtigen sollen!”
“Ich habe ihm gesagt, dass du einen Freund hast. Was er dann denkt, ist seine Sache, nicht meine!”
“Ahhh, Mario!”, rief Elsa und fuchtelte wütend mit ihren Fäusten durch die Luft. “Was ist dein Problem? Warum sagst du ihm überhaupt, dass ich einen Freund habe?”
Nun blinzelte Mario ungläubig. “Ich hätte es ihm nicht sagen dürfen? Darf er es etwa nicht wissen, dass du vergeben bist? Und mal ungeachtet der Tatsache, dass wir es für uns behalten, bin ich tatsächlich dein Freund! Oder ist das doch nicht so, zumindest ihm gegenüber?”
“Wie kommst du denn jetzt auf den Mist? Ich habe es einfach nicht für notwendig gehalten, ausgerechnet ihm zu sagen, dass ich einen Freund habe. Ich habe mit ihm nichts mehr zu tun. Wenn die Sprache darauf gekommen wäre, dann ja und wenn er nach dir gefragt hätte, hätte ich es doch sowieso verleugnet! Das haben wir so besprochen!”
“Wie ich darauf komme? Das fragst du ernsthaft? Du bist mit deinem Ex-Freund, ich wiederhole, deinem Ex-Freund unterwegs und erzählst mir nichts davon. Und ihm erzählst du nichts davon, dass du einen Freund hast, egal ob ich oder ein anderer. Wie soll ich mir da also keine Gedanken machen?”
“Vielleicht, weil ich alleine deinetwegen mit ihm Schluss gemacht habe? Weil deinetwegen diese Beziehung sowieso von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen ist? Und das habe ich dir gesagt! Du könntest mir einfach vertrauen!” Elsa schüttelte ihren Kopf. Sie konnte nicht glauben, dass er aus einer Mücke einen Elefanten machte.
“Und ich verstehe nicht, dass dich das jetzt so aufregt. Lass es doch einfach stehen und fertig”, erwiderte er.
“Genau, ich lasse es einfach im Raum stehen, dass du dich dermaßen idiotisch aufgeführt hast! Richtige Einstellung! Und dass du mir noch dazu unterstellst, dass ich mich mit einem anderen treffe, klar, nichts lieber als das!”
“Verdammt Elsa, was willst du hören? Dass es mir nichts ausmacht, dass du deinen Ex-Freund siehst? Denn das tut es, verdammt nochmal! Ich habe ein Problem damit, ja. Und wenn du das nicht verstehen kannst, dann haben wir beide ein Problem!”
Elsa trat einen Schritt zurück, als sie Marios wütenden Blick bemerkte. Sie kniff ihre Augen zu kleinen Schlitzen zusammen. “Dann ist das wohl so”, erwiderte sie, drehte sich auf dem Absatz um und ging zurück in den Pub.

Mario schüttelte ungläubig den Kopf und eilte ihr hinterher.
“Elsa”, richtete er an sie, als er sie an ihrem Tisch eingeholt hatte, wo sie nach ihrer Tasche griff, einen Schein aus ihrem Geldbeutel zog und diesen auf den Tisch warf.
“Ich gehe”, erklärte sie ihren Freunden und drehte sich anschließend herum, ohne auf Mario zu achten. Dann machte sie, wie sie gesagt hatte und ging zur Türe des Pubs.
Mario folgte ihr und griff nach ihrem Arm. “Elsa, jetzt warte mal”, versuchte er sie aufzuhalten.
Sie zog jedoch nur ihren Arm weg. “Nein, tue ich nicht. Sorry Mario, das ist mir zu blöd hier. Mach einfach was du willst, ich habe gerade keine Lust darauf, auf gar nichts. Lass mich die nächsten Tage einfach in Ruhe!” Und damit ging sie.
Mario blieb wie vom Blitz getroffen einfach stehen. Was war denn das jetzt gewesen?
“Alles okay?”, wurde er von der Seite angesprochen.
Als er sich umdrehte und Sota erkannte, kam die Wut auch in ihm zurück. “Alles bestens!”, knurrte er den anderen an und machte sich auf den Weg zum Stammtisch zurück. Er stieß die Tür auf und betrat den Raum.
“Mario, alles okay? Konntest du es mit Elsa klären?”, fragte Gregor ihn, als er an ihm vorbei ging.
“Lass mich einfach in Ruhe!”, knurrte dieser seinen besten Freund an, griff nach seinen Sachen und drehte sich herum. “Ich verschwinde”, gab er noch von sich und verließ den Raum, wo er seine Freunde verwirrt zurück ließ.
Nachdem Mario direkt an der Bar seine Rechnung bezahlt hatte, verließ er den Pub ebenfalls. Er ignorierte alle Leute um sich herum und vor allem vermied er jeden Blick zu dem Tisch, an dem Elsa vorher noch gesessen hatte, denn würde er Sota nochmal sehen, würde er für nichts garantieren.

~~~~


Mario saß an seinem Esstisch, sein Blick auf das vor ihm liegende Handy gerichtet. Sollte er sie anrufen? Ihr schreiben? Bei ihr vorbei gehen? Was sollte er tun? Sollte er überhaupt etwas tun? Aber auf der anderen Seite … warum sollte er etwas tun? Ja, laut ihrer Abmachung hätte er diesem Sota sagen sollen, dass nicht er Elsas Freund war, doch warum hatte sie ihm nicht gesagt, dass dieser bei den Leuten dabei war, mit denen sie sich getroffen hatte? Und wenn sie es vorher nicht gewusst hatte, wäre es dann nicht angebracht gewesen, dass sie es ihm gesagt hätte? Eine kurze Nachricht, ihn nicht vor vollendete Dinge stellen. Hätte sie es ihm überhaupt gesagt oder hätte sie es für sich behalten?
“Ach verdammt!” Mario stand auf und begann durch sein Wohn-Esszimmer zu laufen, er konnte nicht mehr still sitzen. Sein Kopf war voller Fragen und die Antworten darauf fehlten ihm. Wie gerne würde er zu Elsa, sie einfach in den Arm nehmen und küssen. Und auf der anderen Seite wollte er sie anschreien, ihr sagen, wie verdammt bescheiden er die Aktion und ihre Reaktion fand. Ja, er hatte Sota gegenüber nicht reagiert, wie sie es besprochen hatten, aber was erwartete sie von ihm? Sie wusste von seinen Gedanken und Gefühlen diesem Typen gegenüber, generell der ganzen Beziehung, die sie gehabt hatte, als er weg gewesen war, sie hatten sich vor einigen Wochen erst nochmal darüber unterhalten. Also, was wollte sie? Und ehe Mario sich versah, hatte er sein Handy ergriffen und gegen die Wand geschmissen. Erst als es auf dem Boden landete, bemerkte er, was er getan hatte. Er erschrak über sich selbst, so kannte er sich gar nicht. Normalerweise war er selbstbeherrscht und ruhig und jetzt das. Sein Blick wanderte zu einer Uhr. 1.30 Uhr. Sollte er einfach ins Bett gehen? Doch er war sich sicher, dass er nicht schlafen könnte.

Keine zehn Minuten später ließ er die Haustüre hinter sich zufallen und lief los. Er trug Joggingkleidung und rannte in den nahe gelegenen Park. Er musste sich jetzt einfach bewegen, den Kopf frei bekommen, an etwas anderes denken, als an Elsa. Doch egal, wie schnell er rannte, er bekam sie nicht aus seinen Gedanken. Sie beherrschte ihn. Schließlich blieb er schwer atmend an einem Baum stehen und stützte sich an diesem ab, senkte seinen Kopf zwischen seinen ausgestreckten Armen nach unten und zog die Luft tief ein.
“Ich dachte ja, ich hätte schon alles gesehen, aber das ist etwas Neues für mich”, erklang hinter ihm eine belustigte Stimme.
Erschrocken drehte Mario sich um und schob seine Kappe nach hinten, um mehr erkennen zu können. Um diese Uhrzeit hatte er hier niemanden mehr erwartet und erst recht niemanden, den er kannte. “Viktor! Was machst du denn hier?”
“Das sollte ich dich fragen, Mario.”
Einen Moment musterten sich die beiden Torwarte schweigend, ehe Mario zur Seite sah und sich den Schweiß von der Stirn wischte. “Frauen”, murrte er.
Viktor hob seine Schultern. “Ja, das kommt vor. Willst du reden?”
Nun sah der Jüngere der beiden ihn fragend an. “Reden?”
“Klar. Warum auch nicht? Ich habe gehört, das hilft.”
“Wie kommst du darauf, dass ich Hilfe brauche?”
Viktor hob seine Augenbrauen und sah dann auf seine Armbanduhr. “Es ist fast drei Uhr morgens und du rennst hier in Joggingkleidung durch den Park. Ich meine, ich war mit den Jungs unterwegs, daher okay, aber um die Uhrzeit joggen? Es muss dich heftig erwischt haben, denn die Aktion hier ist … unlogisch. Und das muss bei dir etwas heißen.”
Mario sah den Älteren noch einen Moment an, dann stöhnte er auf. “Okay”, grummelte er. Vielleicht würde es ja helfen. Und der Ältere hatte ihm früher immer helfen können und gute Tipps parat gehabt. Auch wenn er ihm nicht alles sagen könnte, so wenigsten ein wenig.

Ein paar Minuten später saßen sie auf einer Parkbank, Mario hatte seine Ellenbogen auf seinen Beinen abgestützt und sein Kinn lag in seinen Handflächen, Viktor neben ihm lehnte an der Rückenlehne der Bank, die Hände hinterm Kopf verschränkt und ein Bein angewinkelt auf dem anderen abgelegt.
“Also, was genau ist dein Problem mit Frauen?”, fragte er nach.
In Marios Kopf wirbelten wieder die Gedanken umher. Konnte er wirklich mit dem Älteren reden? Was, wenn er sich verplapperte? Wobei, selbst wenn, er wusste ja gerade überhaupt nicht, woran er bei Elsa war. Waren sie überhaupt noch zusammen? Bei dem Gedanken stach es in seinem Herzen.
“Ich … ich habe vorher Mist gebaut … zumindest teilweise”, murmelte er.
“Erzähl die ganze Geschichte, dann sag ich dir, ob es wirklich so war.” Viktor wirkte tiefenentspannt.
“Naja … wir Kickers waren im Pub und Elsa war mit ein paar Freunden auch dort. Darunter auch ihr Ex, also der Typ, mit dem sie kurze Zeit zusammen war, als ich in den USA war. Der hat Gregor Hallo gesagt, Gregor hat mich vorgestellt und tja, der Typ hat mich einfach genervt. Ich habe ihm dann gesagt, dass Elsa einen Freund hat und er ist davon ausgegangen, dass ich das sei. Und weil ich das nicht berichtigt habe, ist Elsa ausgerastet. Aber ich sehe das Problem hierbei nicht. Soll er doch denken, was er will. Elsa meinte, dass sie ihm gar nicht sagen wollte, dass sie einen Freund hat. Warum nicht? Will sie doch noch was von ihm? Sorry, ich verstehe sie nicht.” Und es störte ihn, dass sie kein Verständnis dafür hatte, dass es ihm nicht gefiel, dass dieser Sota mit ihr unterwegs gewesen war. Konnte er das als ihr Freund nicht erwarten? Er sah zu Viktor, der nun mit geschlossenen Augen neben ihm lehnte. War er etwa eingeschlafen. “Also, was sagst du dazu?”, versuchte er eine Rückmeldung von ihm zu bekommen.
“Hmm …” Zumindest schien Viktor nicht zu schlafen. Dessen fast schwarze Augen öffneten sich und sahen Mario an. “Dafür, dass Elsa und du nicht zusammen seid und ihr beide, so wie ich es mitbekommen habe, einen Partner habt, machst du dir da ganz schön viele Gedanken drum. Und Elsa wohl auch, sonst wäre es ihr nicht so nahe gegangen, würde ich jetzt mal annehmen.”
“Ich … äh ... “, brachte Mario stammelnd hervor.
“Alles gut, ich verstehe dich, teilweise. Ihr wart lange zusammen. So wie du mir damals auch erzählt hast, bist du ja wegen dieser Beziehung nicht nach Japan zurückgekommen, sondern hast den Job in den USA angenommen.”
Mario nickte, damit hatte Viktor recht. Auch der Torwart der Teufel war eine jener Personen gewesen, mit denen er regelmäßig Kontakt gehabt hatte, während er in den USA gewesen war. Der Ältere war schon zu Schulzeiten ein guter Freund geworden.
“Daher verstehe ich, dass du dem Typ nicht wirklich gute Gefühle entgegenbringst, aber es ist Elsas Sache, ihm zu sagen, dass sie in einer Beziehung ist oder eben auch nicht. Doch sind wir mal ganz ehrlich, Elsa ist nicht die Person, die irgendjemanden gegeneinander ausspielt. Ich denke, seine Meinung war ihr einfach egal. Doch deine Meinung ist ihr nicht egal und über deine Reaktion war sie enttäuscht.”
Mario runzelte seine Stirn. War das so? Sie hatte ihm vorher an den Kopf geknallt, dass er ihr vertrauen sollte. Und sie hatte ihm in ihrer ganzen Beziehung, sowohl schon früher als auch heute, nie das Gefühl gegeben, dass er ihr nicht vertrauen könnte. Sie war immer ehrlich gewesen, da war er sich sicher, also würde sie auch nicht lügen, was Sota anging. Trotzdem verstand er nicht, warum sie es so schlimm fand, dass Sota dachte, dass er ihr Freund war. Tatsache war doch, dass er es war! Ja, sie wollten es keinem erzählen, das hatten sie so besprochen. Ja, es wäre seine Aufgabe gewesen, vor allem vor Gregor, Sota zu sagen, dass nicht er Elsas Freund wäre. Aber er hatte es nicht wollen, er hatte diesem Sota zeigen wollen, dass er, Mario, der Mann an ihrer Seite war, früher und heute und auch in Zukunft. Irgendwie konnte er ja verstehen, dass sie so reagiert hatte, er hatte sich sofort auf den Typen eingeschossen und das an ihr ausgelassen. Und sie hatte sich nur verteidigt … Verdammt. Er sollte sofort zu ihr, ihr sagen, dass es ihm leid tat, dass er ihr vertraute und dass er sie liebte.

“Also ich bin mir sicher, dass Elsa einfach nur glücklich mit ihrem Freund sein möchte, ohne sich Gedanken über irgendwelche Altlasten machen will. Und sie will, dass ihr Freund ihr Vertrauen entgegenbringt. Denkst du das nicht auch, Mario?” Viktor sah ihn ernst an.
Mario schluckte, ehe er nickte. “Vermutlich.”
“Gut, dann sollte sie das Ganze mit ihrem Freund klären und du solltest dich bei ihr entschuldigen, sie hat so etwas nicht verdient.”
Mario nickte erneut und sprang auf. “Du hast recht. Danke, Viktor.”
“Gerne.” Viktor stand auf und streckte sich. “Ich werde alt, ich will nämlich gerade nur noch in mein Bett.”
Der Jüngere sah ihn an, er selbst war immer noch nicht müde, im Gegenteil, er fühlte sich hellwach und er wollte einfach nur zu seiner Freundin.
“Ich mache mich auch auf den Weg … ich sollte …”
“Ja, mach das. Und kümmere dich gut um deine Freundin, Vertrauen ist in einer Beziehung wichtig.”
“Das stimmt. Wir sehen uns, Viktor.”
“Ja, aber nicht mehr nachts um drei Uhr, weil einer von uns so irre ist, joggen zu gehen.”
Mario lachte auf. “Das hoffe ich auch, bis dann.”
Viktor grinste, als er den Jüngeren davon laufen sah. Elsa und Mario … Er hatte da ja so eine Vermutung … Er bezweifelte gerade stark, dass die beiden tatsächlich einen anderen Partner hatten, wie sie behaupteten. Warum sonst sollte Mario nachts um diese Uhrzeit durch den Park rennen, wenn es hier einfach nur um eine Meinungsverschiedenheit zwischen zwei Freunden gehen würde? Warum wühlte ihn ein Streit mit Elsa sonst so auf, wenn da angeblich keine Gefühle mehr im Spiel wären? Doch er würde nichts sagen, das mussten Elsa und Mario selbst wissen. Es ging niemanden außer die beiden etwas an und es gab sicher einen guten Grund für alles.
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