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Morrow

von LuLatsch
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Kylo Ren/ Ben Solo
15.09.2021
19.09.2021
4
7.465
 
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15.09.2021 2.122
 
Zuerst einmal, ja ich weiß Cal Kestis müsste so alt wie Luke und Leia sein. Ich jedoch habe mir das etwas anders gedacht, schließlich ist dies hier eine Fanfiktion Seite. Habt einfach Spaß beim Lesen!

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Gefangen war ich an den metallenen Stuhl gefesselt, darauf wartend, dass der Oberste Anführer kommen würde um sich in meine Gedanken zu zwängen. Das zu finden nach dem er suchte.
Leider hatte die Erste Ordnung mich auf Dagobah gefunden. Was sie dort wollten wusste ich nicht, wahrscheinlich waren sie mir gefolgt um mich dann endlich festzunehmen.
Auch wusste ich nicht warum sie mich haben wollten. Ich war weder besonders noch ein mächtiger Jedi. Nur ein paar Grundlagen beherrschte ich, nicht viel.
Auf Dagobah wollte ich lediglich den Machtgeist von Yoda finden um mehr über die Macht zu lernen von ihm und trainiert zu werden. Meine Künste verbessern.
Mit der Macht versuchte ich meine Fesseln zu lösen, doch entweder war ich zu schwach oder sie waren gegen die Macht resistent.
Logisch eigentlich, sonst wäre es vergebens mich hier an den Stuhl zu fesseln, wenn ich ganz leicht fliehen konnte.
Dann ging plötzlich die Tür auf und Kylo Ren, der Oberste Anführer kam rein. Er ging festen Schrittes auf mich zu.
“Was wolltest du auf Dagobah?”, fragte er mich. Sein Gesicht konnte ich durch den Helm nicht sehen.
“Ich war auf Erkundungstour”, erwiderte ich.
Er kaufte mir die Lüge nicht ab, streckte seine Hand nach mir aus. Sofort spürte ich einen druck in meinem Kopf.
Tarnend dachte ich an Banthas die auf einer Weide grasten.
An die Sandstürme auf Tatooine.
Wie ich zwischen den Bäumen auf Kashyyyk lief.
Der Druck wurde doller, ich strengte mich an, an immer mehr Planeten und ihre Biome zu denken. Die Tiere die ich dort gesehen hatte und die Menschen.
Kylo kam noch einen Schritt näher, hielt die Hand direkt vor meine Stirn und ballte sie fast zu einer Faust.
Immer mehr Blut sammelte sich durch die Anstrengung in meinem Kopf.
“Du bist stark Cal Kestis”, sagte Kylo und lies endlich los, der Druck verschwand.
Ein rauschen erklingte in meinen Ohren, mir wurde schwarz vor Augen.
Als ich meine Augen wieder öffnete und aufblickte war Kylo Ren verschwunden. Der Raum leer.
Hatten meine Gedanken unbewusst losgelassen und er hatte was er wollte?
Hatte er gesehen was ich wirklich dort wollte?
Eigentlich konnte er damit eh nichts anfangen, aber vielleicht kam er an den Standort des Widerstandes.
Wenn ja war er so gut wie ausgelöscht. Ein Schuss von der Finalizer und der Planet würde in tausend Stücke zerspringen.
Seufzend ließ ich meinen Kopf hängen.

“Mitkommen”, sagte ein Stormtrooper, der mich zuvor von dem Stuhl befreit hatte.
Meine Hände waren noch immer hinter meinem Rücken gefesselt.
Etwas wackelig auf den Beinen und ohne Widerstand folgte ich dem Stormtrooper, zwei gingen mit erhobenen Waffe vorsichtshalber hinter mir.
Sie führten mich durch unzählige Gänge der Finalizer. Bis wir vor einem Raum ankamen, der wie ein Büro aussah.
Hinter dem großen Schreibtisch stand ein rotblonder, sehr ordentlich gekleideter General.
“Sie sind also Cal Kestis”, sagte er und guckte mich leicht abschätzig an.
Die Tür hinter mir schloss sich, der General ging um mich herum und löste die Fesseln.
“Ich bin General Hux. Mir wurde aufgetragen Sie zu töten, jedoch sind Sie jetzt in meinem Büro, aus einem guten Grund”.
Er setzte sich hinter seinen Schreibtisch auf den Stuhl. Kurz wartete er noch eine Antwort von mir ab, jedoch gab ich keine. Was sollte ich schon darauf antworten... Schön?
“Ich mache Ihnen ein Angebot. Sie sagen mir wo…”
“Vergessen Sie es! Dann sterbe ich lieber!”, unterbrach ich ihn.
General Hux atmete einmal tief ein und aus, stand auf und stemmte sich mit den Händen auf seinen Schreibtisch.
“Lassen Sie mich ausreden! Sie sagen mir wo der Widerstand ist und Leia Organa. Dafür lass ich Sie am Leben und Sie werden hier ausgebildet um ein mächtiger dunkler Jedi zu werden”.
“Niemals”, antwortete ich, hob meine Hand und holte mir das Messer mit der Macht welches neben dem General auf dem Schreibtisch lag.
Als ich ihn angreifen und töten wollte konnte ich mich plötzlich nicht mehr bewegen.
War der General auch der Macht mächtig?
Aber wenn ja, wieso hatte ich es nicht gespürt?
“Naiv. Wie ein kleines Kind, was noch nicht richtig denken kann. Sie müssen noch vieles lernen Kestis”, sagte der General.
Neben mir tauchte Kylo Ren auf, welcher die Hand nach mir ausgestreckt hatte.
“Gute Arbeit General, ich habe alles was ich brauche. Bringt ihn in eine Zelle, ich werde mich später um ihn kümmern”, sagte Kylo, nahm mir das Messer aus der Hand und ließ mich los.

Ich hatte mich zu sehr auf General Hux konzentriert.
Kylo Ren hatte jetzt den Standort des Widerstandes, ich spürte es. Er hatte also wirklich vorhin nichts aus mir heraus bekommen und das hier war nur ein Hinterhalt.
Ich war nachlässig geworden. Schuldgefühle machten sich in meinem Körper breit.
Hätte ich mich nicht so sehr darauf konzentriert den General umzubringen, hätte ich die Anwesenheit von Ren gespürt und auch wie er in meinem Kopf rum wühlt.
Ein Stormtrooper legte mir wieder die Fesseln an, führte mich mit zwei anderen wieder durch die ganzen Gänge.
Am Ende saß ich in einer Zelle, ganz alleine. Die Wände waren genauso kahl wie der ganze Raum. Es gab nicht mal ein Bett.
Ich versuchte zu Meditieren um Rey zu warnen, doch ich erreichte nichts.
Immer wieder wurde ich unterbrochen, durch ein unsichtbares Schild, durch welches ich nicht kam.
Meine Macht war noch nicht ausgebildet genug um eine Verbindung herzustellen auf so weiter Entfernung.
Niedergeschlagen ließ ich mich an die Wand hinter mir sinken und schloss meine Augen. Wäre ich bloß bei Rey und Leia geblieben.
Das laute knallen der Tür holte mich aus meinem Schlaf.
Sofort stellte ich mich auf und guckte den Eindringling an.
Es war Kylo, dieses mal ohne Helm.
“Cal, lass mich dich ausbilden. Du bist mächtig, jedoch brauchst du einen Meister”, sagte er mit einer ruhigen Stimme.
In mir regte sich ein komisches Gefühl, etwas was die Helle Seite in mir unter sich vergraben will. Sie auslöschen.
“Wieso sollte ich?”, fragte ich.
“Es wäre eine Verschwendung wenn du es nicht annimmst. Du hast so viel Macht und Potential in dir”.
Während er redete holte ich mir mit der Macht sein Lichtschwert. Doch als ich es in der Hand hielt wollte ich ihn nicht mehr töten, so wie ich es geplant hatte.
Ein kribbeln ging durch meine Hände, das rote Licht imponierte mir und ein dunkler Strudel begrabte die Helle Seite unter sich.
Nur kleine fetzen blieben übrig von der Hellen Seite die um die Eroberung der Dunkelheit kämpfte.
Kylo Ren beobachtete das alles grinsend, kam auf mich zu.
Langsam legte er seine Hand auf meine und deaktivierte das Lichtschwert.
Die Berührung löste ein noch stärkeres kribbeln in mir aus.
“Die dunkle Seite ist deine Bestimmung, nimm das Angebot an”, hauchte er an mein Ohr.
Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass er mir so nah gekommen war.
Er hatte Recht, nur habe ich es nie gesehen. Schon wo ich mit Rey zusammen gegen die Erste Ordnung gekämpft hatte, hatte ich so ein Gefühl in mir, dass es nicht richtig ist, dass ich die falschen töte.
Zuerst dachte ich es ist weil ich das töten verabscheue oder ich den Tod nicht sehen kann.
Doch jetzt der Gedanke daran unseren Feind, den Widerstand, auszulöschen gefiel mir.
Als ob jemand einen Schalter in mir umgelegt hatte. Vielleicht kontrollierte Kylo Ren meine Gedanken…
Bei der Erkenntnis ließ ich das Lichtschwert los und es fiel zu Boden.
“Überdenke noch mal alles”, sagte Kylo, ließ mit der Macht sein Lichtschwert in seine Hand gleiten und verließ die Zelle.
Diese Begegnung war komisch. Ich ließ mich an die Wand hinter mir sinken und rutschte an ihr hinunter.
Wurde ich gerade wirklich von Kylo Ren beeinflusst oder war dies wahr.
War ich wirklich ein dunkler Jedi?
Der Feind meiner eigentlichen Freunde, meiner Familie?
Unglauben breitete sich in mir aus. Was ich damals bei der Schlacht gefühlt hatte war Wirklichkeit, aber war ich jetzt wirklich der dunklen Seite ergeben?
Ich lauschte tief in mich hinein, dort war alles dunkel.
Wo ich beim Widerstand war, war es hell, nur manchmal sah man kleine dunkle fetzen.
Doch jetzt Dunkelheit, tiefe Dunkelheit.

Wieder holte mich das knallen der Tür aus meinem Schlaf.
Wieder stand Kylo vor mir.
Langsam stand ich auf, schloss noch einmal kurz meine Augen.
Noch immer war die tiefe Dunkelheit da.
“Meister”, sagte ich, nachdem ich meine Augen wieder geöffnet hatte. Es war meine Bestimmung. Die Macht leitete mich, ich hörte auf sie.
“Komm mit”, antwortete Kylo und verließ die Zelle.
Ab jetzt gab es kein zurück für mich.

~~~~

“Ich habe eine Überraschung für dich Cal”, sagte Kylo zu mir, als er in den Trainingsraum kam, in welchem ich mit meinem neuen Lichtschwert übte. Die Klinge war Rot.
“Du bekommst deine eigene Uniform, so wie meine”, redete er weiter.
“Endlich”, erwiderte ich, schaltete mein Lichtschwert aus und ging zu ihm.
“Du bist nun kein Padawan mehr. Du kannst nun alles, mehr kann selbst ich nicht dir beibringen”.
Kurz jubelte ich innerlich.
Es hatte Wochen, wenn nicht sogar Monate gedauert. Viele Stunden hatte ich hier in dem Raum verbracht mit Kylo. Geübt und gelernt.
Kylo führte mich aus dem Trainingsraum durch einige Gänge, als wir bei seiner Privatunterkunft ankamen. Kylo ging direkt auf die Uniform zu welche auf dem Sofa lag.
“Ich hoffe sie passt”, sagte er und überreichte sie mir.
“Ich werde dir das auf jeden Fall berichten”, antwortete ich und wollte gehen, doch er hielt mich auf.
“Du kannst dich hier umziehen, dann sehe ich es sofort”.
Zustimmend legte ich die Uniform wieder auf dem Sofa ab und zog mir mein Shirt über den Kopf.
Mein Blick traf Kylo’s welcher meinen Oberkörper musterte. Ich stockte in meiner Bewegung.
Kylo kam mir etwas näher, wich meinem Blick nicht aus.
Dann streckte er eine Hand nach mir aus, strich über die Narbe an meiner Brust.
Kurz leckte er sich über die Lippen, fuhr mit seiner Hand höher und legte sie dann in meinen Nacken.
Ich wartete einfach ab was als nächstes geschah. Entweder würde er mich küssen oder er tut mir weh. Beides ist sehr wahrscheinlich.
So oft wie er einem General, vor allem General Hux, oder Lieutenant die Kehle zudrückte vor Wut oder weil etwas nicht so funktionierte wie er es wollte.
Und auch das erste, seine Blicke hatte ich oft beim Training gesehen und ehrlich gesagt genossen.
Dann zog er mich zu sich und legte seine Lippen auf meine.
Ein kribbeln durchzog meinen Körper.
Wie oft ich an genau das gedachte hatte. Zuerst hatte ich mich einen Idioten genannt, an sowas zu denken.
Als ob der Oberste Anführer auf sowas wie mich stehen würde.
Seine Lippen bewegten sich gegen meine, wurden immer fordernder, was ich erwiderte.
Ich keuchte in den Kuss und seine Zunge drängte sich sofort in meinen Mund.
Es turnte mich an und immer mehr Blut sammelte sich in meinem Schritt.
Aber auch in meinen Wangen, noch nie wurde ich so geküsst, geschweige denn angefasst oder überhaupt geküsst.
Seine andere Hand wanderte über meine Brust, hinunter in meinen Schritt und drückte einmal kräftig zu.
Ein leises stöhnen verließ meine Lippen, was ihn in den Kuss grinsen ließ.
Meine Hände bleiben auch nicht länger untätig. Ich öffnete seine Uniform und streiften sie ihm vom Körper.
Seine harten und trainierten Muskeln fühlten sich so gut an unter meinen Händen, dominant.
Das zischen seiner Tür riss mich aus meiner Trance.
Sofort löste ich mich von ihm und guckte zur Tür.
“Oberster Anführer…”
“Raus!”, schrie Kylo General Hux an, welcher gerade hereinkam.
“Oberster Anführer, es ist wichtig”, beharrte General Hux.
Kylo hörte nicht darauf und stieß ihn mit der Macht vor die Tür.
Diese schloss sich wieder, genauso wie unsere Lippen sich miteinander.
Langsam führte er mich während des Kusses rückwärts in sein Schlafzimmer, stieß mich dort auf sein Bett.
Ohne zu zögern setzte er sich auf meine Hüfte und musterte mich.
“Seit ich weiß das es dich gibt begehre ich dich. Es ist wie zwei Magneten die sich anziehen”, lächelte Kylo, lehnte sich zu mir hinunter und drückte seine Lippen wieder hart auf meine.
Wahre und tiefe Worte.
Alle unsere Klamotten fanden ihren Weg auf den Boden, unsere Hände hielten nicht still, erkundendeten immer mehr dem Körper des anderen.
Finger die in mich drangen und mich um den Verstand brachten.
Kylo grinste zufrieden über mir, hauchte immer wieder küsse auf mein Kinn.
Dann waren seine Finger weg, ich öffnete meine Augen und sah direkt in die dunklen über mir. Grinsend lehnte er sich zu mir runter, legte seine Lippen an meine Halsbeuge und saugte sich an der Stelle fest.
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