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A drunken night with you, my dear [Atsuhina]

von Mica Yuno
OneshotLiebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Hinata Shouyou Miya Atsumu
14.09.2021
14.09.2021
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Hallo und herzlich willkommen zu meiner ersten Haikyuu Fanfiction.
Ich bin ziemlich aufgeregt, denn es gibt zu diesem super tollen Paar hier kaum bis gar keine Geschichte und da habe ich mich einfach mal hingesetzt, meine Finger über die Tastatur wandern lassen.
Meine Story spielt nach dem Timeskip und könnte den ein oder anderen kleinen Spoiler beinhalten, deshalb kommt hier eine fette

SPOILER WARNUNG!

Wenn du noch immer dran bleiben willst und auf meine Story gespannt bist, möchte ich dich nun herzlich willkommen heißen.
Ich präsentiere hier einen kleinen One Shot von Atsumu Miya und Shoyo Hinata. Auch ein paar alte Bekannte werden vorkommen und euch hoffentlich erheitern.
Lasst mir gerne Meinungen und Kritik da ^^.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen
Eure Mica

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Grell brannte die Morgensonne durch die offenen Vorhänge, tauchte das Zimmer in ihr helles Licht.
Grummelnd zog sich Atsumu die Decke über den Kopf und presste die Augen zusammen, versuchte den Strahlen zu entkommen, die ihm direkt ins Gesicht zu scheinen schienen.
Es brachte jedoch alles nichts und gezwungenermaßen richtete der junge Mann sich auf, gähnte herzhaft und rieb sich übers Gesicht, ehe ein pochender Kopfschmerz ihn durchzog.
Der Alkohol vom vergangenen Abend schien seinen Tribut zu fordern und insgeheim verfluchte sich Atsumu selbst, so tief ins Glas geschaut zu haben.
Ob Osamu wohl ein Katerfrühstück für ihn zubereiten würde?
Sein Bruder würde ihn wohl eher auslachen und einen Teufel tun, um ihm zu helfen.
Schmunzelnd musste der Blondschopf feststellen, dass er für seinen Zwilling genau dasselbe tun würde.
Ein leises Grummeln drang an Atsumus Ohren und er drehte verwirrt den Kopf zur linken Bettseite.
Was er dort sah, ließ ihm beinahe die Augen aus dem Kopf fallen.
In die dünne Bettdecke gehüllt lag eine schlafende Schönheit neben ihm, deren orangefarbenes Haar zerzaust auf dem Kissen lag.
Atsumu starrte Shoyo Hinata einen langen Moment an, beobachtete die warmen Sonnenstrahlen, die auf den weichen Wangen des jungen Mannes zu tanzen schienen.
Es war ein wunderschönes Bild, dass sich tief in Atsumus Kopf festsetzte und er war versucht, sanft durch das Haar des jungen Mannes zu streichen.
Jedoch riss sich der Blondschopf von diesem Anblick los, nur um seinen Blick direkt auf einen lieblos hingeworfenen Kleiderberg zu richten, der sich vor seinem Bett auftürmte.
Einer Eingebung folgend hob Atsumu langsam die Decke von seinen Hüften, starrte erst sich und dann Hinata an, ehe er das Gesicht vor Scham in die Hände schlug.
Atsumu war splitterfasernackt.
Und was noch viel beschämender war und ihm die Röte in die Wangen trieb, war die Tatsache, dass auch Shoyo nackt war. Zudem zählte Atsumu eine Vielzahl an Bissen und Flecken auf dem Körper des jungen Mannes, die Shoyo am Vorabend definitiv noch nicht gehabt hatte.
Atsumu wurde unglaublich warm und seine Gesichtsfarbe konnte in Konkurrenz mit einer Tomate treten.
Hinata und er lagen gemeinsam in Atsumus Bett und das nach einer durchzechten Nacht, an die der Blondschopf sich nur mäßig erinnern konnte.
Hatten sie etwa…

Shoyo begann sich grummelnd zu rühren und wühlte sich unter der Bettdecke hervor. Er gähnte müde, streckte die Arme und rieb sich anschließend niedlich die Augen, ehe er Atsumu mit einem weichen Lächeln auf den Lippen anblickte.
„Guten Morgen, Atsumu“, hauchte Hinata mit müdem Ton in der Stimme, ehe er sich aufrichtete. Die Decke glitt von seinem Körper und gab dabei ziemlich viel freier Haut preis. „Hast du gut geschlafen?“
Hinata schien sich an seiner Nacktheit nicht zu stören und rutschte sogar dichter an Atsumu heran. Sanft ließ er den Kopf gegen die Schulter seines Setters sinken und seine wirren Haarsträhnen kitzelten auf der nackten Haut des Blondschopfes.
Atsumus Herz pochte heftig in seiner Brust und seine Gedanken fuhren Achterbahn.
Shoyo kuschelte sich an ihn heran.
Er suchte die Nähe des Blondschopfes.
War das die stumme Bestätigung dessen, was beide in der Nacht getan hatten?
„Ich kann mich nicht beklagen und du, Shoyo?“
Der Mann mit dem orangefarbenen Haar schob seine Finger zwischen Atsumus und grinste frech.
„Ich habe fabelhaft geschlafen, aber mein Hintern tut ganz schön weh. Du hast dich kein bisschen zurückgehalten, Atsumu. Ach, da fällt mir ein, wie geht es eigentlich deinem Rücken?“
„Hm?“
Der Blondschopf legte den Kopf schief und blickte auf ihre ineinander verschränkten Finger.
„Ich habe dich ganz schön heftig gekratzt“, meinte Hinata und ein roter Schein schlich sich auf seine Wangen, als er Atsumu unter seinen dichten Wimpern anblickte.
„D-Dann h-haben w-wir…?“
Woher kam plötzlich das uncoole Stottern in Atsumus Stimme?
Es war sonst absolut nicht seine Art in Verlegenheit zu geraten, doch der kleine Mittelblocker warf ihn völlig aus der Bahn.
Atsumu hatte schon eine gefühlte Ewigkeit einen Crush auf Shoyo und der quirlige Wing Spiker brachte seine Gefühle kräftig ins Stolpern.
Vergessen war der sonst so gelassene Atsumu.

Hinata zog eine kleine Schnute und schlang seine Arme um die Schultern seines Setters, als er sich auf dessen Schoß sinken ließ.
„Hast du etwa vergessen, was wir beiden gestern getan haben, Atsumu?“
Die Atmung des Blondschopfs geriet ins Stocken, als er Hinatas weiche Haut auf der seinen wahrnahm.
Wie von selbst ließ Atsumu seine Hände um die Hüften seines Teamkollegen wandern und zog ihn näher zu sich, was Shoyo ein sachtes Seufzen entlockte.
„Dabei hatten wir so viel Spaß miteinander. Vielleicht sollte ich deinen Erinnerungen ein wenig auf die Sprünge helfen“, wisperte er und berührte beim Sprechen die Lippen des Blondschopfes.
Dieser hatte es aufgegeben, einen klaren Gedanken zu fassen und war viel mehr auf die Hände Shoyos konzentriert, die sich einen Weg über Atsumus Rücken bahnten.
Ein kleiner Schmerz durchzog ihn, wurde jedoch sofort von einer heftigen Gänsehaut verdrängt, die sich auf seinem ganzen Körper auszubreiten begann.
Atsumu ließ den Kopf in den Nacken fallen, als er die Lippen des Kleineren an seinem Hals spürte.
„Shoyo“, keuchte er und umfasste die Hüften seines Wing Spikers fester, ehe er diesen im nächsten Moment in die Matratze drückte.
Der Blondschopf leckte sich über die Lippen und blickte auf Hinata hinab, der ihn aus halb geöffneten Augen verführerisch anblickte.
„Gib mir mehr, Atsumu“, wisperte Shoyo verrucht und zog den Größeren an den Schultern zu sich hinab. Ihre Lippen trafen aufeinander und fordernd verschlangen sie einander.
Der Blondschopf ließ seine Augen zufallen und in seinem vernebelten Kopf waberte es.
Die Bilder des vergangenen Abends drängten an die Oberfläche und mischten sich mit der Gegenwart, als Atsumu sich erinnerte.

Freitagabend, die Zeiger der Wohnzimmeruhr schoben sich auf die Zehn.
Atsumu eilte die Treppen seines Hauses hinab als es klingelte.
Pünktlich auf die Sekunde war sein Besuch eingetroffen und zufrieden öffnete der Setter die Tür, begann breit zu grinsen.
„Hey, hey, hey Tsum-Tsum!“, rief Bokuto ausgelassen und schlug mit seinem Teamkollegen ein, schenkte ihm ein breites Grinsen.
„Bokkun!“, erwiderte Atsumu fröhlich und gab dem Eulerich die Tür frei, der gut gelaunt eintrat.
Akaashi überquerte die Schwelle hinter seinem Freund und grüßte den Blondschopf. Er gab ihm die Hand und reichte ihm eine Flasche guten Whisky. Anschließend folgte er Bokuto ins Wohnzimmer.
Atsumu blickte die Flasche an und ein breites Grinsen schlich auf seine Lippen.
Akaashi einzuladen hatte sich bisher immer als gute Entscheidung herausgestellt. Der gute Keiji ließ sich nämlich nie lumpen und brachte stets ein Gastgeschenk mit. Meist handelte es sich hierbei um teuren Alkohol und Atsumus private Sammlung für schlechte Zeiten war zu einem beachtlichen Vorrat herangewachsen.
Der Blondschopf wollte die Tür bereits wieder schließen, da sah er auf der anderen Straßenseite seinen Teamkollegen Sakusa.
Angespannt lief der schwarzhaarige Mann über die leere Straße und zupfte an der Maske in seinem Gesicht.
Atsumu lehnte sich in den Türrahmen und beobachtete seinen Teamkollegen.
Ob Kiyoomi wohl nach einem Glas Alkohol seine reservierte Haltung ablegen und offener werden würde?
Atsumu behielt den Gedanken im Hinterkopf und winkte dem Schwarzhaarigen winkte.
„Omi-Omi!“
„Nenn mich gefälligst nicht so“, zischte der Schwarzhaarige und funkelte Atsumu böse an, ehe er die Nase über den unordentlichen Rasen der Terrasse rümpfte.
„Gehört mal wieder richtig geschnitten“, meinte Sakusa und entlockte dem Blondschopf ein Grinsen.
„Aye Aye, Omi-kun“, erwiderte Atsumu entspannt und gab seinem Teamkollegen mit einer einladenden Handbewegung den Eingang frei.
Sakusa grummelte leise, trat jedoch ein und begab sich ins Wohnzimmer, wo Bokuto und Akaashi eine angeregte Unterhaltung hatten.
Sie grüßten den Neuankömmling und banden Kiyoomi sofort mit ein, als dieser sich in einen Sessel sinken ließ.
Atsumu blieb einen Augenblick im Türrahmen stehen und beobachtete zufrieden, wie gut sich alle verstanden.
Es fehlten nicht mehr viele Leute und ihre kleine Party würde steigen können.
Der Setter der MSBY Black Jackals hatte zur Feier ihres letzten Sieges alle zu einer Party eingeladen.
Leider hatten die meisten seiner Teamkollegen ihm abgesagt und Atsumu wahr froh gewesen, eine Handvoll Leute zusammenzukriegen, die doch Zeit gefunden hatten.
Es klingelte erneut an der Tür und der Blondschopf eilte zurück, blickte seinem Zwilling Osamu einen Moment später ins Gesicht.
„Wofür hast du eigentlich einen Schlüssel, Samu?“, meinte Atsumu und zog eine Augenbraue in die Höhe, was sein Bruder mit einem genervten Augenrollen quittierte.
„Habe ich vergessen“, meinte er und drückte sich an Atsumu vorbei, wobei er eine Box mit Essen in den Händen hielt.
„Onigiri aus deinem Laden?“, wollte der Blondschopf wissen und Osamu warf ihm einen belustigten Blick zu.
„Nein weißt, die habe ich im Konbini die Straße runter gekauft. Du kannst vielleicht blöde Fragen stellen, Tsumu.“
Osamu setzte seinen Weg unbeirrt fort und verschwand in der Küche.
„Du kannst vielleicht blöde Fragen stellen, Tsumu“, äffte Atsumu seinen kleinen Bruder nach und zog eine Grimasse, ehe das Läuten einer Fahrradklingel seine Aufmerksamkeit einforderte.
Der Blondschopf vergaß seinen Zwilling und trat durch die offene Tür auf die Veranda hinaus. Er schob die Hände in die Hosentaschen und ein breites Grinsen kehrte auf seine Lippen zurück.
„‘N Abend, Shoyo-kun.“
Das Schloss des Fahrrads schnappte zu und den Schlüssel verstaute Hinata in seiner Hosentasche, ehe er sich dem Haus zuwandte.
Ein freudiges Lächeln umschmeichelte die Mundwinkel des Volleyballspielers, der auf seinen Teamkollegen zuging.
„Guten Abend, Atsumu-san. Bin ich etwa zu spät?“
Atsumus Herz hüpfte aufgeregt, als er den Mann mit den orangefarbenen Haaren auf sich zukommen sah und sein Grinsen wurde von Wimpernschlag zu Wimpernschlag dümmlicher.
Wie gerne würde er seinen süßen Wing Spiker jetzt einfach in den Arm nehmen und ihn zur Begrüßung küssen.
Atsumu sah die roten Wangen Shoyos beinahe vor sich und spürte die Finger, die sich in seine Schulter krallen würden.
‚A-Aber A-Atsumu-san, was wenn uns jemand sieht?‘
Stark musste der Setter schlucken, als er seine Fantasien zurückdrängte und seine Gedanken zu fokussieren versuchte, als Hinata mit ihm zur Begrüßung abklatschte.
Trotzdem breitete sich eine zarte Röte um seine Nasenspitze herum aus und Atsumu viel es zunehmend schwerer seine Gefühle für seinen Wing Spiker zu verstecken, ganz zu schweigen von seinen Fantasien, die ihn immer öfter heimsuchten.
Einen normalen Umgang mit Hinata zu hegen war zu einem Drahtseilakt geworden.
Es war immer wieder aufs Neue ein Kampf zwischen seinem Herzen und seinem rational denkenden Kopf.
Der altbekannte, ja beinahe klischeehafte Kampf zwischen Gefühl und Verstand.
Shoyo sah in Atsumu einen Teamkollegen, dessen Zuspiele er zwar liebte, aber eben nicht den Setter dahinter.
Zwar wollte das Herz des Blondschopf dies nicht wahrhaben, aber Atsumu wollte auch keinen unbedachten Schritt wagen und Shoyo vielleicht für immer vergraulen.
Seine Liebe würde eben weiterhin aus der Ferne stattfinden. Atsumu war dies lieber als ein Verhältnis voller Abneigung und Anspannung.
„Du bist auf die Sekunde pünktlich, Shoyo-kun", meinte der Blondschopf weich und trat beiseite, sodass Hinata das Haus betreten konnte.
Als Shoyo eintrat streiften sich ihre Schultern und Atsumu spürte ein warmes Kribbeln an der Stelle, welches sich in seinem Körper auszubreiten begann.
Der Blondschopf berührte seine Schulter und seufzte tonlos.
Wie schön es doch wäre, wenn er auf seinen Shoyo auch so eine Wirkung hätte…

Im Wohnzimmer angekommen herrschte bereits eine ausgelassene Stimmung.
Osamu hatte sich dreist am Weinvorrat seines Bruders bedient und schenkte Bokuto kräftig nach, der bereits sichtlich betrunken war.
„Hinaaa!“, rief Bokuto lallend und schwenkte sein bereits wieder leeres Weinglas, welches ihm Atsumus Bruder gnädig aus der Hand nahm, natürlich um nachzufüllen.
Währenddessen schlang der Eulerich seinen Arm um Akaashi, der einen verdächtig roten Schimmer auf den Wangen hatte, als er grüßend die Hand hob.
Auch der ehemalige Setter war bereits angeheitert, nur wusste er Osamu besser abzuwehren als sein Freund, sodass dieser ihn nicht vollends abfüllen konnte.
Sakusa saß um einiges entspannter in seinem Sessel und prostete dem Neuankömmling mit seinem Glas zu, was Atsumu innerlich jubeln ließ.
Der Alkohol schien Sakusas Geist tatsächlich zu lockern.
Shoyo entkam ein leises, melodisches Lachen und er hob die Hand zum Gruß.
„Hallo alle zusammen. Wie ich sehe, ist die Stimmung ausgezeichnet.“
Osamu kam grinsend auf den kleinen Wing Spiker zu und reichte ihm ein Glas, welches Shoyo dankend annahm.
„Gibt es auch deine guten Onigiri, Miya-san?“, fragte der junge Mann und ließ sich entspannt auf das Sofa fallen.
Der jüngere der Miya Brüder grinste und reichte Hinata einen Teller.
„Für Speis und Trank ist ausreichend gesorgt“, meinte Osamu und nahm einen Schluck aus seinem eigenen Glas, „mein Bruder hat einen ganzen Schrank voller Alkohol, also können wir schon mal nicht verdursten.“
Atsumu schnaubte laut und hob drohend den Finger in Richtung seines Bruders. „Untersteh dich noch eine weitere Flasche aus meinem Vorrat zu nehmen, Samu, ansonsten erzähle ich Suna was du neulich gemacht hast.“
Osamu starrte seinen Bruder einen Moment ungläubig an, ehe er abwehrend die Hände hob, ein wenig blass um die Nase. „Schon gut! Kein Grund zu solchen Mitteln zu greifen, Tsumu.“
Der Blondschopf wirkte zufrieden und ließ sich mit einem Glas seines guten Weines siegessicher auf dem Sofa nieder. Dabei berührte er Shoyo am Knie und die Röte kehrte bei dem plötzlichen Körperkontakt in sein Gesicht zurück.
Allein diese kleine, ja beinahe unbedeutende Berührung reichte für Atsumus Gefühle aus, dass sie verrückt zu spielen begannen.
Hinata schien sich an der Berührung nicht zu stören und schenkte Atsumu ein warmes Lächeln, ehe er ihm zuprostete.
Sie stießen miteinander an und der junge Setter nahm einen tiefen Schluck aus seinem Glas. Der Wein breitete sich süß auf seiner Zunge aus und ließ seine Geschmacksnerven prickeln.
„Der ist wirklich gut“, gestand Atsumu murmelnd und warf seinem Bruder einen Blick zu, der die Flasche grinsend hob.
„Soll ich nachfüllen, Brüderchen?“

Die Luft im Wohnzimmer war unglaublich warm und stickig, zudem roch es so nach Alkohol, dass eine nüchterne Person sofort betrunken gewesen wäre.
Die Stimmung der jungen Männer war ausgezeichnet.
Bokuto hatte sich auf dem Boden ausgestreckt, den Kopf in Akaashis Schoß gelegt brabbelte er unverständliches Zeug vor sich hin. Mit Sicherheit ging es um Volleyball oder Keiji.
Dem Freund des Eulerichs war über die Stunden die Nüchternheit ebenfalls abhandengekommen und mit brennend roten Wangen hatte der Schwarzhaarige das Gesicht im perfekt gestylten Haar seines Liebsten vergraben.
Sakusa hatte seinen Sessel nicht verlassen, jedoch baumelten seine Beine über der Lehne und der junge Mann schwenkte sein leeres Glas.
„Miya-san Nachschlag bitte“, nuschelte er, die saubere Aussprache war durch den Alkohol getrübt.
Osamu griff nach der halbvollen Flasche und ging wackelnden Schrittes auf Kiyoomi zu, ein ausgelassenes Kichern quoll über seine Lippen.
„Kommt sofort, Omi-kun!“
Sie prosteten sich zu und Osamu führte die Flasche an seine Lippen.
Sein großer Bruder hatte wirklich einen verdammt guten Geschmack für Alkohol.
Summend ließ sich Osamu auf seinen Platz fallen und fummelte das Handy aus der Hosentasche.
Sein Freund Suna hatte ihm geschrieben.

Babe
Schaffe es leider nicht mehr, Training zieht sich. Habt viel Spaß :*


Osamu begann eine Antwort zu tippen, jedoch verschwammen die Buchstaben vor seinen Augen und so ließ er es lieber.
Insgeheim war er irgendwie froh seinen Freund in weiter Entfernung zu wissen. Würde Suna ihn betrunken sehen…
Osamu wollte lieber nicht darüber nachdenken.
„Oi, Tsumu, Suna schafft es leider…“, wandte sich der Jüngere der Zwillinge an seinen Bruder, jedoch blieben Osamu die Worte im Hals stecken und er starrte mit offenem Mund auf die Szenerie vor sich.

Atsumu hatte die Arme um Hinata geschlossen, der rittlings auf dem Schoß seines Setters saß.
Die Hände hatte der Blondschopf unter das Oberteil des Kleineren geschoben, ihre Lippen trafen wieder und wieder aufeinander.
Das Spiel ihrer Küsse war hungrig und wild, gierig verschlangen sie einander.
Die Luft um sie herum flirrte und die erotische Anziehung war beinahe greifbar.
Sie scherrten sich nicht um die anderen Anwesenden und schienen in ihrer eigenen Welt versunken zu sein.
Um Luft ringend trennten sich ihre Lippen voneinander und Shoyo vergrub die Finger im blonden Haar des älteren Miyas.
„Atsumu-san“, keuchte er und drückte sich gegen den Setter, der eine Hand in Hinatas Nacken schob.
„Du weißt gar nicht, wie lange ich dich schon will, Shoyo“, raunte Atsumu und leckte sich über die Unterlippe, was der Wing Spiker gebannt mit den Augen verfolgte.
Hinata überbrückte den Abstand zu den Lippen des Blondschopfes und zog Atsumu erneut in einen tiefen Kuss.
Es bedurfte keiner Worte mehr.
Shoyo schlang die Schenkel um Atsumus Hüften, ließ seine Lippen über den Hals seines Setters gleiten und grub die Finger in die breiten Schultern des jungen Mannes.
Der Blondschopf erhob sich von der Couch, verließ schnellen Schrittes das Wohnzimmer und sprintete beinahe die Treppe zu seinem Zimmer hinauf.
Er wollte keine Sekunde mehr verstreichen lassen.
Shoyos Rücken kollidierte mit Atsumus Zimmertür und brachte den jungen Mann dazu, nach Luft zu japsen.
Der dunkle Blick seiner Seelenspiegel richtete sich auf Atsumu, der sich verführerisch das blonde Haar nach hinten strich.
Es jagte dem jungen Wing Spiker eine Gänsehaut über den Rücken und ließ ihm das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Hinata wollte diesen Mann.
Ungeduldig zog er am Oberteil seines Teamkollegen und leckte sich dabei über die Lippen.
Der weiche Stoff flatterte zu Boden und andächtig ließ Shoyo die Finger über Atsumus starke Muskeln gleiten.
Der Blondschopf erschauderte und der letzte Rest seiner Selbstbeherrschung verpuffte wie eine Flamme im Regen.
Mit dem nächsten Wimpernschlag spürte Shoyo die Matratze in seinem Rücken und seine Finger gruben sich in Atsumus blonde Strähnen, an denen er den Setter für einen gierigen Kuss zu sich zog.


Atsumu trennte seine Lippen von Shoyos und seine Wangen brannten in einem tiefen rot.
Sie hatten es tatsächlich getan. Mehr als einmal.
„Kannst du dich wieder erinnern, Atsumu?“, fragte Hinata und küsste die Schulter des Blondschopfes, dem ein warmes Kribbeln durch den Körper schoss.
„Das war die schönste Erfahrung meines Lebens“, gab der Mann mit dem orangefarbenen Haaren zu und entlockte Atsumu ein leises Lachen.
„Du weißt gar nicht wie lange ich schon von solch einer Nacht geträumt habe“, meinte der Blondschopf und richtete sich ein Stück auf, sodass beide sich ansehen konnten.
„Shoyo ich bin seit der Oberschule unglaublich verknallt in dich.“
Hinata nahm sanft die Hände seines Teamkollegen und verschränkte ihre Finger ineinander, ehe er ihm einen Kuss auf die Lippen drückte.
„Du bist also verliebt in mich?“
Ein breites Grinsen schlich sich auf Atsumus Lippen, als er sich wieder neben Shoyo aufs Bett sinken ließ und seinen Wing Spiker an seine Brust zog.
„Seit ich dich das erste Mal fliegen gesehen habe“, gestand der Blondschopf und vergrub die Nase im Haar des Jüngeren.
„Du hast mich im Sturm erobert und die ganze Zeit in meinem Herzen getobt. Für mich gab es kein Entkommen mehr aus diesem Gefühl und so habe ich dich aus der Ferne geliebt.“
Shoyos Herz machte einen kleinen Hüpfer. Noch nie hatte jemand solch schöne Worte zu ihm gesagt.
„Ich fühle mich zu dir hingezogen“, sagte Hinata leise und drückte die Hand seines Setters, die noch immer mit der seinen verschränkt war.
„Ob das Liebe ist, kann ich nicht beantworten, aber ich würde es gerne herausfinden.“
Der Blondschopf hob seinen Kopf und sein Blick begegnete dem seines Wing Spikers.
„Heißt das, was ich denke, dass es heißt?“, fragte der Ältere und entlockte seinem Teamkollegen ein warmes Lachen.
„Wollen wir eine Beziehung versuchen, Atsumu?“
Sanft legte der Blondschopf seine Lippen auf Hinatas und stahl sich einen kleinen Kuss.
„Es ist, als würden meine Träume endlich wahr werden.“
Das Lächeln auf den Lippen des Setters war umwerfend und Shoyo fuhr es mit den Fingerspitzen vorsichtig entlang, als könnte Atsumu zerbrechen.
„Dein Lächeln ist wunderschön“, hauchte Hinata und beinahe zärtlich küsste der Blondschopf die Finger seines Wing Spikers.
Die Röte kehrte in die Wangen des Jüngeren zurück und er vergrub das Gesicht an Atsumus Brust.
„Shoyo“, flüsterte der Blondschopf Hinata ins Ohr und strich durch die orangen Haarsträhnen des jungen Mannes.
„Hm?“
„Du bist auch wunderschön“, meinte Atsumu verführerisch und Shoyo riss die Augen auf, während seine Ohren rot wurden.
„Wie kannst du mir das so verführerisch ins Ohr flüstern?“, rief Hinata aus und entlockte dem Blondschopf ein melodisches Lachen, ehe er sich einen weiteren Kuss von dessen Lippen stahl.
„Das war erst der Anfang, Shoyo. Mach dich auf meine Atsumu-Spezial-Palette-der-Verführung gefasst!“
Shoyo schlug die Hände vors Gesicht und linste verlegen zwischen seinen Fingern hindurch, ehe ihm ein kleines Kichern entwich.
„Ich bin gespannt“, wisperte Hinata und sank in Atsumus geöffnete Arme zurück.


Mit guter Laune steuerte Rintaro Suna seinen Wagen in die Einfahrt seines Schwagers in Spe und schaltete das Radio aus, nachdem er den Motor abstellte.
Er hatte es am Vorabend nicht mehr zu Atsumus kleiner Party geschafft, aber wenigstens zum Frühstück wollte er anwesend sein.
Ob Osamu wohl schon wach sein würde?
Suna stieg aus seinem Auto und ging die wenigen Schritte zur Veranda, ehe er aus der Jackentasche den Hausschlüssel seines Liebsten zog.
Osamu hatte den Schlüssel mal wieder zuhause vergessen und Suna stellte sich wirklich die Frage, ob er das nur machte, um seinen Bruder zu ärgern.
Die Antwort wäre wahrscheinlich ja.
Der Brünette setzte leise einen Fuß vor den anderen, als er in den Flur trat und seine Jacke an die Garderobe hängte.
Dann trat er ins Wohnzimmer und zog die Stirn kraus, über das was er sah.
Bokuto lag ausgestreckt auf dem Boden, schnarchte laut und sabberte im Schlaf. Hin und wieder verließ ein leises „Akaashi“ seinen Mund, gefolgt von einem dümmlichen Glucksen.
Suna wollte nicht wissen, wovon der Eulerich träumte.
Akaashi hatte es sich in der Nacht wohl auf dem Sofa gemütlich gemacht und lag dort nun eingerollt wie ein kleines Kätzchen, Atsumus heißgeliebte Plüschkrähe hielt er dabei fest im Arm.
Der Anblick wäre unschuldig gewesen, läge nicht eine leere Weinflasche direkt neben Keijis Kopf.
Suna schüttelte schmunzelnd den Kopf und erblickte nun auch Sakusa, der ausgestreckt in einem Sessel lag. Die Stellung sah eindeutig unbequem aus.
Der Schwarzhaarige würde mit Sicherheit höllische Rückenschmerzen haben, sobald er aufwachen würde.
Suna konnte Osamu im Raum nirgendwo sehen, also stieg er über die leeren Weinflaschen am Boden und begab sich auf die Suche nach seinem Freund.

Das Surren der Kaffeemaschine drang aus der Küche und der Brünette steuerte den Raum an.
Mit dem Rücken zur Tür stand der jüngere Miya Bruder vor der Maschine, gähnte herzhaft und rieb sich die nackte Schulter.
Suna stellte keine unnötigen Fragen, beispielsweise warum sein Freund nur in Boxershorts gekleidet war. Nein, er schwieg und trat auf leisen Sohlen näher, ehe er die Arme von hinten um seinen Freund schlang und kleine Küsse auf dessen Schultern verteilte.
Ein genüssliches Seufzen entkam Osamu und er lehnte sich an seinen Liebhaber.
„Schön, dass du doch noch gekommen bist, Rin“, meinte er und entlockte seinem Freund ein kleines Lachen.
„Wie ich sehe, habt ihr es euch auch ohne mich gut gehen lassen. Die Flaschen im Wohnzimmer reichen für einen ganzen Kasten, du alter Säufer.“
Osamu grinste und reichte seinen Kaffee an Suna weiter, der dankend die heiße Tasse nahm.
„Wo sind eigentlich dein Bruder und der kleine Sonnenschein?“
Rin ließ sich auf der Eckbank nieder und blickte neugierig zu Osamu, der mit den Augenbrauen wackelte.
„Sagen wir es mal so, die beiden haben sich gestern in Tsumus Schlafzimmer verschanzt und ich habe sie seitdem nicht mehr gesehen. Ich vermute, dass Shoyo wohl eine Weile nicht laufen können wird.“
Suna verstand sofort und lachte herzlich auf, ehe er Schritte auf der Treppe vernahm, die Ohren spitzte.
Einen Augenblick später trat Atsumu in die Küche und trug Hinata sanft in den Armen.
„1 zu 0 für dich, Samu“, meinte der Brünette und hob die Hand zur Begrüßung.
„Oi, Suna“, meinte Atsumu und grinste, „du bist ja doch noch gekommen. Schön dich zu sehen.“
Auch Hinata schenkte dem jungen Mann ein warmes Lächeln, grüßte und ließ den Kopf dann an Atsumus Schulter zurücksinken.
Ein Blinder hätte die Zeichen verstanden, die gut sichtbaren Male auf Hinatas Haut waren dafür nicht notwendig.
Diese beiden Männer waren so offensichtlich ineinander verliebt, dass Suna die rosa Herzen über ihren Köpfen beinahe sehen konnte.
Es stimmte den Brünetten merkwürdig froh seinen Schwager in Spe so glücklich zu sehen.
„Auch nen Kaffee?“, fragte Osamu und förderte zwei weitere Tassen aus dem Schrank.
Atsumu ließ sich auf einem Stuhl nieder, behielt Hinata eng auf seinem Schoß und nickte seinem Bruder zu.
„Gerne.“
„Bekomme ich auch einen?“, kam die Frage von der Tür und Suna erblickte Bokuto, der sich gähnend in den Türrahmen lehnte.
„Natürlich, Bokuto-san“, meinte Osamu und wandte sich dem Küchenschrank zu.
Der Eulerich rieb sich derweil die Augen und streckte sich ausgiebig, ehe er in die Küche trat, allen einen guten Morgen wünschte.
Dann fiel sein Blick auf Atsumu und Shoyo und ein freudiges Leuchten erschien in seinen Augen.
„Endlich!“
Shoyo runzelte die Stirn und brachte seinen Teamkollegen zum Lachen.
„Was meinst du damit, Bokuto-san?“
Der Eulerich ließ sich nieder und stützte sein Kinn auf einer Hand ab.
„Es wurde Zeit, dass ihr beiden endlich ein Paar werdet. Jeder hat doch gesehen, wie sehr ihr euch angeschmachtet habt.“
Eine tiefe Röte schlich sich auf die Wangen Shoyos und schnell vergrub der Wing Spiker sein Gesicht an Atsumus Schulter.
„Ist er nicht süß?“, meinte Bokuto lachend und nahm dankend den Kaffee, den Osamu ihm reichte.
„Guten Morgen“, drang es müde von der Tür und Akaashi betrat die Küche.
Der ehemalige Zuspieler ließ sich auf dem Schoß seines Freundes nieder und sanft schlang Bokuto den Arm um Keiji.
„Hast du gut geschlafen mein Schatz?“, fragte der Eulerich und vergrub die Nase an Akaashis Halsbeuge, der sich grummelnd gegen Bokuto lehnte.
„Ich freue mich heute Abend auf mein eigenes Bett“, meinte er und strich seinem Liebsten durch das graue Haar.
„Auf mein Bett freue ich mich auch“, kam es von der Tür, als Sakusa eintrat.
Er hielt sich den Rücken und runzelte missbilligend die Stirn.
„Wegen deinem verdammten Sessel habe ich nun Rückenschmerzen, Atsumu-san“, beschwerte er sich und entlockte dem Blondschopf ein leises Lachen.
„Omi-Omi, niemand hat zu dir gesagt, dass du auf dem Sessel schlafen sollst.“
Kiyoomi grummelte und ließ sich auf einen Stuhl sinken, ehe Osamu auch ihm eine Tasse Kaffee reichte.
„Die Möbel in deinem Haus sind aber wirklich hart“, meinte Suna und blickte seinen Schwager in Spe über den Rand seiner Tasse hinweg an, „einmal wollten Samu und ich in einem der Sessel miteinander…“
Osamu unterbrach seinen Freund eilig, indem er einen Korb voller Brot auf den Tisch stellte.
„Wer hat Hunger?!“
Osamus Worte wurden vom fröhlichen Gelächter der Anwesenden untermalt.

„Wir sehen uns beim Training, Tsum-Tsum“, meinte Bokuto, als die Gäste des Hauses an der Tür standen.
„Ich freue mich schon“, sagte Atsumu mit einem warmen Lächeln auf den Lippen und winkte den Gehenden.
Auch Kiyoomi hatte sich dem Eulerich angeschlossen und hob die Hand zum Abschied, als sie auch schon auf der Straße verschwunden waren.
„Wir gehen dann auch“, meinte Suna und streifte sich die Jacke über die Schultern, ehe er Osamu an der Hand nahm.
„Beim nächsten Mal kommst du aber nicht erst zum Frühstück, Suna“, meinte Atsumu und sein Schwager in Spe lachte herzlich.
„Versprochen!“
Die Miya Zwillinge verabschiedeten sich mit einem geheimen Handschlag voneinander, ehe Suna seinen Freund zum Auto zog und beide ebenfalls verschwanden.
Seufzend lehnte sich Atsumu einen Augenblick gegen die Haustür, nachdem er diese geschlossen hatte.
Was für ein Tag…
Einen Moment später ging der junge Mann ins Wohnzimmer zurück und ein breites Lächeln hielt auf seinen Lippen Einzug, als er Shoyo auf der Couch sitzen sah.
„Sind alle weg?“
Der Blondschopf ließ sich neben Hinata fallen und ließ den Kopf in dessen Schoß sinken.
„Nur du bist noch da, Shoyo“, meinte Atsumu sanft und spürte, wie sich Hinatas Finger in sein blondes Haar schoben.
Zärtlich strich der Wing Spiker durch die weichen Strähnen seines Freundes, neigte sich zu ihm und drückte kleine Küsse auf Atsumus Gesicht.
„Shoyo, kannst du mich mal kneifen?“, fragte der Blondschopf genießerisch in die Stille hinein und Hinata runzelte die Stirn.
„Wieso sollte ich das tun?“
Atsumu umfasste die Wangen des jungen Mannes.
„Ich will sicher gehen, dass ich wach bin. Mit dir hier zu sitzen, kommt mir nämlich wie ein wahrgewordener Traum vor.“
Shoyos Gesicht lief rot an und er kniff seinem Setter in den Oberarm.
„Zufrieden?“
Atsumu grinste und nickte. „Ich bin eindeutig wach und mit dem schönsten Mann der Welt zusammen. Wenn mir das jemand vor ein paar Tagen gesagt hätte, hätte ich ihn für verrückt erklärt.“
Shoyos Blick war sanft, als er sich über seinen Freund neigte und sich einen Kuss von dessen Lippen stahl.
„Wünsche gehen manchmal schneller in Erfüllung als man glaubt“, meinte Hinata und brachte Atsumu zum Lachen.
„Da hast du wohl recht!“
Sanft schob Atsumu die Finger in das orangefarbene Haar Shoyos und zog seinen Freund für einen weiteren Kuss zu sich hinab.
Und es sollte nicht der letzte Kuss sein, den beide miteinander teilen würden.
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