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Klassenfahrt

von Nimue1979
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Bob Andrews Justus Jonas OC (Own Character) Peter Shaw
14.09.2021
06.06.2022
69
77.534
23
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Dieses Kapitel
1 Review
 
19.03.2022 975
 
Nach der Nachtwanderung konnte man einmal während dieser Klassenfahrt ausschlafen und davon machte ich auch Gebrauch. Ich stand als Letzter auf, die Anderen waren quasi schon mit allem fertig und warteten nur noch auf mich. Ich ging nur noch aufs Klo und während ich packte, machten Jeremias und Katie das Klo wieder sauber für die letzte Gruppe.

Im Anschluss fuhren wir zurück zu unserem eigentlichen Zeltplatz, wo das Mittagessen gerade verteilt wurde. Ich setzte mich neben Peter, aß mein Sandwich und erzählte, daß ich mit Mia die Nachtwanderung gemacht hatte. Gerne hätte ich mehr erzählt und mehr von den Anderen erfahren, ganz besonders von Peter, aber Tom hatte uns noch einmal auf der Fahrt zurück eingeschärft, daß noch immer eine Gruppe nicht gegangen war und wir daher nichts zu den Aufgaben verraten durften. Ich wollte Josh der bei uns saß und erst heute Abend an der Nachtwanderung teilnehmen würde, natürlich nicht den Spaß nehmen und hielt mich daran.

Im Nachmittagsprogramm im Anschluss schrieb ich erstmal eine kurze Zusammenfassung über unsere Nachtwanderung. Danach ging ich herum und fragte alle auftretenden nach ihren Musikwunsch. So bekam ich schon einen gewissen Einblick in die Show nach dem Abendessen und freute mich sehr darauf.

Als ich mit Justus über seine Musikwunsch sprechen wollte, fragte er mich plötzlich was los sei. Ich sah ihn irritiert an und blockte ab. Eigentlich hätte ich gerne mit ihm geredet, aber ich hatte viel zu tun und jederzeit könnte hier jemand dazu kommen und hören um was es geht. Das war einfach kein Thema für zwischen Tür und Angel.

Peter brauchte mal wieder etwas länger mit seinem Musikwunsch, weil er keine Ahnung hatte was dazu passte. Gerne nahm ich mir die Zeit mit ihm den passenden Titel zu finden, obwohl ich danach noch viel zu tun hatte und es etwas stressig wurde. Von Sarah bekamen Angelina und ich eine Liste in welcher Reihenfolge die Auftritte stattfinden sollten.

Da ich keine Zeit mehr hatte, um die Playlist fertig zu erstellen, sprach ich die Betreuer an, als wir unsere Sachen zum Zelttausch holen sollten. Ich wurde von der Lagergruppenaufgabe befreit. Ich entkam dem Spülen und durfte dafür die Playliste fertig machen.

Ich bat Brian, meine Sachen ins Zelt zu bringen, wenn Josh, Ian und Zane aus dem Zelt waren und legte direkt los, um bis zum Abendessen fertig zu werden.

Meine Aufgabe war ziemlich stressig, ständig musste ich konzentriert sein, hielt mit Sarah Rücksprache, wann ich die Musik ein und ausblenden sollte. Sarah machte ihre Aufgabe super. Sie war ein absolutes Organisationstalent, die immer den Überblick behielt, das machte mir meine Aufgabe auch leichter.

Die Vorstellung war super. Ich fand es beeindruckend, was die einzelnen Darsteller alles präsentierten. Die Leistung eines jeden war in seinem Bereich verdammt gut. Die Cheerleader Mädchen hatten in der Kürze der Zeit eine tolle Performance einstudiert, die Reiter verblüffte mich total, was die da auf dem Pferd zeigten, hatte ich noch nie gesehen. Die Aufführungen der Artisten kannte ich ja. Ich hatte bei dem Auftritt von Peter ein wenig Schwierigkeiten mich auf meine Aufgabe zu konzentrieren und bei Lukes Vorführung, wie er so anmutig auf seinem Fahrrad stand brodelten die Eifersucht in mir. Die Gruppe, die den Sketch aufführte war ganz gut und sehr lustig, bei ihren Auftritt musste ich mich ganz besonders auf meine Aufgabe konzentrieren, da sie mehrere Musikstücke in ihre Aufführung eingebaut hatten. Die Kartentricks von Justus kannte ich auch bereits, dennoch machte er seine Sache gut und die Klassenkameraden schenkten ihm das erste Mal, seit ich mich erinnern konnte, ihre Aufmerksamkeit. Ryans Standupcomedy war auch gut. Ich hatte befürchtet, daß es sehr flach werden würde, doch Ryan überraschte mich an diesem Abend am meisten. Der Pantomime Auftritt von Zane war aber auch gut. Es sah sehr überzeugend aus, auch hier musste ich zugeben, daß ich Zane ganz schön unterschätzt hatte.

Nicht nur ich war begeistert von der Vorstellung. Die Begeisterung war spürbar und verlieh sich mit Applaus und Ruhe während den Auftritten Ausdruck. Ich hoffte inständig, daß dieser respektvolle Umgang zu dem wir nun gefunden hatten, sich auf die Schule übertragen ließ, wenn wir wieder zurück im Alltag waren.

Wir räumten alle zusammen noch auf, lobten und nahmen Lob entgegen und Mr Carmichael versprach am ersten Tag zurück in der Schule, die Videoaufzeichnungen noch einmal anzusehen, damit jeder einmal die gesamte Vorstellung und sich selbst sehen konnte. Film schauen im Unterricht wäre auch sonst gut angekommen, doch so noch mehr und die Klasse war geschlossen begeistert und einige brachten das auch sehr deutlich zum Ausdruck.

Gemeinsam liefen wir vom Zirkuszelt zurück zu den Zelten und trennten uns von Gruppe vier, die jetzt direkt zur Nachtwanderung aufbrach. Ich wünschte Josh viel Spaß und ging in das Jungenzelt um meine Duschsachen zu holen.

Bis auf Justus mal wieder waren alle dabei, als wir zum Duschen gingen. Mir fiel heute richtig auf, wie verdammt gut Peter aussah, vorallem im Gegensatz zu mir. Im Vergleich zu ihm mit seinem trainierten und recht weit entwickelten Körper, wirkte ich auf mich selbst wie ein Kind.

Ich spürte Peters Blick auf mir und beobachtete ihn aus den Augenwinkeln. Er wirkte nachdenklich, vergaß dabei das Duschen. Ich überlegte ob ihm vielleicht doch gefiel, was er sah. Doch dann wandt er sich ab und sah zu Luke. Innerhalb von Sekunden sah ich wie Peters Penis etwas steif wurde. Er blinzelte Luke zu, drehte sich um und drehte das kalte Wasser auf.

Der Anblick versetzte mir einen Stich. Ich hatte bei Peter einfach keine Chance, weil er mich nicht attraktiv fand und nicht nur weil ich eben der beste Freund war. Auch beim Anziehen bemerkte ich wie die zwei unauffällige Gesten austauschten und fühlte mich zurückgesetzt. Mir war zum Heulen, aber ganz gewiss würde ich den Tränen nicht nachgeben und hier vor den Anderen mich blamieren. Was sollte ich auch sagen? Die Wahrheit ganz sicher nicht.
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