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Klassenfahrt

von Nimue1979
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Bob Andrews Justus Jonas OC (Own Character) Peter Shaw
14.09.2021
06.06.2022
69
77.534
23
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Dieses Kapitel
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14.03.2022 1.188
 
Peters Sicht
Tag 8


Der Tag fing anders an, wie erwartet. Dean entschied spontan mit zum Laufen zu gehen. Vor dem Zelt trafen wir Jørn  und zu unserer Überraschung kam Tina auch noch mit Ava an und erklärte Jørn kurz, daß Ava wegen Störung der Nachtruhe sanktioniert wurde. Katie dagegen fehlte heute, da sie gestern Abend auf Nachtwanderung war.

In neuer Gruppe liefen wir los. Nach nur hundert Metern bereits hatten Luke und ich uns an sie Spitze gesetzt. Ungesehen und daher ungehemmt ließ ich meinen Blick über Lukes Körper gleiten, wie er sich anmutig bewegte auf seinem Einrad. Nur Luke merkte es, blinzelte mir zu und zog das Tempo noch mehr an.

Dean und Ava konnten nicht einmal im Ansatz mit uns mithalten und wir bauten unseren Vorsprung aus und in einer Serpentinenkurve waren wir außer Sichtweite der Anderen und schlugen uns in den Wald und kürzten ein großes Stück ab. Bevor wir wieder auf dem Weg waren, blieben wir im Schatten der Bäume stehen.

Luke legte sein Einrad beiseite, ging vor mir auf die Knie, zog meine Sporthose herunter und umschloß mit den Lippen meinen Penis.

Innerhalb kürzester Zeit stöhnte ich laut auf und kam viel zu schnell. Wir wechselten die Position und ich nahm Lukes Penis in den Mund. Das erste Mal, daß ich das tatsächlich machte. Einen Moment zweifelte ich,  ob ich das konnte und ob ich dazu bereit war. Doch dann stöhnte Luke voller Verlangen und wischte jeden Zweifel in mir weg. Ich war dazu bereit und Lukes Reaktion nach, machte ich es gut genug, auch wenn es das erste Mal war. Auch Luke kam ziemlich schnell und ich konnte es deutlich schmecken.

Wir richteten kurz unsere Hosen und liefen dann weiter, als ob nichts gewesen wäre. Doch Jørn sah uns aus dem Wald herauskommen und rief uns zu sich. Ich fühlte mich sofort ertappt und hätte kein Wort rausgebracht, doch Luke meinte nur locker: „Wir haben etwas gesehen und wollten mal nachschauen, war aber nur ein Vogel.“

Dean und Ava schluckten diese Ausrede sofort, aber bei Jørn war ich mir da nicht ganz so sicher. Er sagte zwar nichts weiter dazu, sah uns aber stirnrunzelnd an.

Da Bob noch im Nachtlager war, konnte ich ihn heute morgen nicht wecken. Irgendwie fehlte mir das, als ich nach dem Duschen direkt zum Feuerplatz ging und auf das Frühstück wartete.

Heute Abend ist die Vorstellung und so hatte ich nur noch diesen Tag zum üben der Skatetricks, die ich vorführen wollte. Ich war auf Anhieb soweit zufrieden mit meiner Leistung und versuchte nur noch sowas wie eine Choreo daraus zu machen.

Meine Gruppe war heute dran mit Feuerholz und Wasser holen bis zum Mittagessen. Auch das war keine sonderlich spannende Aufgabe, aber inzwischen hatte unsere Gruppe ganz gut zusammengefunden und wir unterhielten uns ganz gut und machten ein paar kleine Scherze.

Als wir zurück auf dem Zeltplatz waren, wurde gerade das Essen verteilt und auch Bob kam gerade mit seiner Gruppe zurück. Am liebsten wäre ich hingerannt und hätte ihn überschwänglich empfangen. Doch ich hielt mich zurück.

Bob setzte sich zu mir und erzählte mir, daß er mit Mia die Nachtwanderung beendet hatte, ansonsten hielt er sich zurück, da es ja immernoch eine Gruppe gab, die noch nicht auf der Nachtwanderung war und zu der gehörte Josh, der in Hörweite zu uns saß.

Ich hätte so gerne heute wieder etwas mehr Zeit mit Bob verbracht, aber Bob war in einer anderen Gruppe als ich. Doch trotzdem konnte ich kurz mit ihm reden am Nachmittag. Bob kam um mich nach meinem Musikwunsch für den Auftritt zu fragen. Das war zwar nicht sonderlich spannend, aber besser als nichts. Ich ließ mich von ihm zu dem passenden Lied beraten, um die Zeit mit ihm ein wenig hinauszuzögern.

Die Zirkusvorstellung nach dem Abendessen war ein voller Erfolg. Unser Klassenlehrer Mr Carmichael bekam die Aufgabe unsere gesamte Vorstellung zu filmen. Im Gegensatz zu Bob, der sich um die Musik kümmerte, konnte ich ziemlich entspannt fast die ganze Vorstellung mir ansehen. Währenddessen saß ich die meiste Zeit zwischen Luke und Justus

Die Auftritte der anderen Artisten kannte ich ja, umso neugieriger war ich auf die Anderen. Justus Kartentricks waren echt gut und am faszinierendsten fand ich, wie souverän er vor der gesamten Klasse diese präsentierte.
Ich wusste von Kelly zwar daß Cheerleading tatsächlich ein Sport war, aber ich konnte damit nichts anfangen. Es mochte eine tolle Leistung sein, die die vier Mädchen da ablieferten, an mir ging es vorbei. Dennoch klatschte ich höflich mit den anderen mit. Besser gefiel mir der Sketch der anderen Gruppe und sogar die Standupperformance von Ryan war richtig gut. Das hätte ich ihm gar nicht zugetraut.

Nachdem Luke aufgetreten war, wurde er quasi zum Star. Ständig kam Jemand setzte sich neben ihn und lobte ihn für seine Leistung auf dem Kunstfahrrad und mehrere der Mädchen flirten ihn definitiv an.

Mit meiner eigenen Leistung war ich auch zufrieden. Es funktionierte genau so, wie ich es geplant hatte und auch ich heimste viel Lob von meinen Klassenkameraden ein.

Nach der Vorstellung brach dann die letzte Gruppe zur Nachtwanderung auf und wir anderen gingen bis auf Justus zum Duschen.  Ich sah Bob unter der einen Dusche stehen und Luke unter der Anderen und dieser Anblick stieß etwas in mir an. Wie würde ich mich zwischen den Beiden entscheiden?

Der Gedanke war nicht abwegig. Uns stand die letzte Nacht im Zeltlager bevor. Morgen Mittag bereits würden wir uns auf den Weg zur nächsten Jugendherberge machen und was uns dort erwartete war und noch vollkommen unbekannt. Was wenn ich entscheiden müsste mit wem ich mir dort ein Zimmer teilen würde, mit Bob oder mit Luke. Wie würde ich mich dann entscheiden?

Mit Luke verband mich die Erkundung meiner Sexualität. Es war aufregend mit Luke und ich erfuhr dabei sehr viel über mich selbst. Abgesehen davon mochte ich Luke sehr und wir hatten Gemeinsamkeiten, gingen gemeinsam zum Sport. Es passte richtig gut zwischen uns.

Mit Bob verband mich eine sehr lange und sehr tiefe Freundschaft, mit Bob konnte ich normalerweise über alles reden und wir standen uns ungewöhnlich nahe, schon länger. Und wir standen uns nicht nur nahe, die Gefühle, die ich in unsere Freundschaft reinbrachte waren noch mehr. Ich war mir nicht ganz sicher, ob richtig verliebt war oder ob das noch unter Schwärmerei lief. Ich vermisste Bob und würde gerne wieder viel mehr Zeit mit ihm verbringen, als es bisher hier möglich war. Andererseits würde ich Bob wahrscheinlich damit überfordern, wenn er mitbekäme, was sich zwischen uns verändert hatte.

Ich riss meinen Blick von Bob los und sah Luke wieder an. Ich würde mich für Luke entscheiden.  Erst einmal die Klassenfahrt hinter uns bringen und dann mit Bob in Ruhe reden und bis dahin nichts falsch machen, in dem ich etwas Abstand hielt.

Der Anblick von Lukes nacktem Körper machte mich dagegen etwas heiß. In dem Moment als mein Körper darauf reagierte, sah mich Luke ebenfalls an und leckte sich wie zufällig über die Lippen. Da wir nicht alleine waren, blinzelte ich nur kurz, drehte mich dann um und wechselte die Wassertemperatur auf kalt.
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