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Klassenfahrt

von Nimue1979
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Bob Andrews Justus Jonas OC (Own Character) Peter Shaw
14.09.2021
06.06.2022
69
77.534
23
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12.03.2022 495
 
Nacht 7
Justus Sicht


Die Nachtruhe kam heute viel zu früh für mich. Nach der gestrigen Nachtwanderung und der Möglichkeit danach mich richtig auszuschlafen, war ich jetzt noch gar nicht wieder müde. Zudem war mein Tagesprogramm auch nicht so wahnsinnig anstrengend, daß es mich sonderlich erschöpft hätte. Das mochte bei den, die etwas sportliches aufführten anders sein. Brandon jedenfalls sah deutlich müder aus, als Ryan oder ich.

Da bei dieser absoluten Ruhe, die verlangt war, nicht viel möglich war, schnappte ich mir meinBuch, das Bob mir geliehen hatte, um weiterzulesen.

Jetzt hatte die Nachtwanderung für Bob angefangen, mit wem er wohl gemeinsam das letzte Stück laufen sollte? Ich hätte zugerne zugesehen, wie Bob diese Aufgaben lösen würde. Meistens sah Bob andere Möglichkeiten als ich selbst, weswegen wir uns immer gut ergänzten bei unserer Detektivarbeit.

Normalerweise hätte ich gerne zusammen mit Peter und Bob diese Aufgaben gelöst, doch nun war ich ganz glücklich damit, daß ich etwas Zeit mit Abigail verbracht hatte. Auch wenn es eigentlich nichts besonderes war, blieb mir der Kuss in Erinnerung. Der war es wert, mal für ein paar Tage getrennte Wege zu gehen, befand ich. Vielleicht ergab sich noch etwas und ich könnte noch etwas mehr Zeit mit Abigail verbringen und selbst herausfinden, ob ich eine Chance bei ihr hatte.

Ich suchte meine letzte Seite und las weiter, las wie Harry seine Tante aufgeblasen hatte und wie er das Haus seiner Tante und Onkel verließ von der Fahrt mit dem fahrenden Ritter. Ich musste mir ein Lachen unterdrücken, als ich mir vorstellte, ich müsste Peter überreden mit so einem Fahrzeug mitzufahren.

Brandon schlief schon lange und auch Ryan war inzwischen eingeschlafen, nur ich war immer noch nicht müde. Also las ich weiter bis nach dem Dementorenangriff, als Lupin Schokolade als Gegenmittel verteilte. Schokolade machte glücklich, von daher half es gegen das Gefühl, das war klar. Unwillkürlich fragte ich mich, ob es auch helfen würde, geküsst zu werden. Ein Kuss konnte doch eigentlich einen noch viel glücklicher machen, als es Schokolade vermochte. Oder?

Ich merkte mir die Stelle in meinem Buch, klappte es zu, legte es bei Seite, löschte das Licht und begab mich in meine gewohnte Einschlafposition.

Ich dachte an das Gefühl, als Abigails Lippen meine Wange berührt hatte. In dem Moment war ich glücklich gewesen. Ganz sicher. Abigail war total süß und mit den Gedanken bei ihr und dem Wunsch das nächste Mal mit meinen Lippen ihre beim Küssen zu berühren, wurde mir bewusst, daß ich mich scheinbar wirklich in sie verliebt hatte.

Total verliebt, wie ich es wohl war, wäre ich bestimmt gefeit vor einem Dementorenangriff, aber mit solchen schaurigen Wesen musste ich mich nicht rumschlagen und auch wenn ich es davor hätte schwören können, daß in unserer Klasse gleich eine ganze Reihe an Schülern genauso schrecklich waren, wusste ich inzwischen, daß es nicht stimmte und ich hatte gerade die besten Möglichkeiten mehr aus der Situation zwischen Abigail und mir zu machen, wenn sie dazu bereit wäre.
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