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Klassenfahrt

von Nimue1979
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Bob Andrews Justus Jonas OC (Own Character) Peter Shaw
14.09.2021
06.06.2022
69
77.534
23
Alle Kapitel
90 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
05.03.2022 607
 
Nacht 7
Peters Sicht


Am Liebsten hätte ich mich abgelenkt, doch Duschen und Nachtruhe waren nicht gerade Dinge mit denen man sich gut ablenken konnte. Lieber hätte ich mit Luke etwas zur Ablenkung rumgemacht, doch mit Dean im Zelt war da überhaupt nichts drin, selbst wenn es komplett geräuschlos ging.

Dean ließ uns wieder mit ihm einen Film ansehen, doch ich konnte mich nicht wirklich darauf konzentrieren. Ständig hatte ich den Gedanken daran, was ich gerne mit Luke machen würde, während mein Blick mehr auf ihm als auf dem Display ruhte, um mich von Bob abzulenken. Mit dem Ergebnis, daß ich in meinem Schlafsack mit einer heftigen Errektion lag und es keinerlei Möglichkeit der Befriedigung gab. Ich überlegte schon, ob ich das Klo aufsuchen sollte, um mir Abhilfe zu verschaffen, doch selbst wenn ich es schaffen sollte aus unserem Zeltabschnitt raus zu kommen ohne daß Dean davon etwas sah, dann wartete im Vorzelt Derek bei dem ich mich melden müsste und der würde das dann deutlich sehen.

Als der Film zu Ende war ließ sich Dean von uns die Kopfhörer geben, machte all seine Geräte aus. Doch so schnell konnte ich nicht einschlafen. Da es nun dunkel war konnte ich den Impuls nicht mehr unterdrücken und suchte mit meiner Hand Lukes.

Offensichtlich konnte Luke meine Gedanken lesen, denn er griff nach meiner Hand und schob sich meinen Mittelfinger Inden Mund und saugte daran. Die Erinnerung, wie mir Luke in der Jugendherberge einen geblasen hatte, kam auf und ich verstand, daß es Luke wohl ganz ähnlich wie mir ging. Um das geräuschlos zu unterstreichen, löste er die Lippen um meinen Finger und führte meine Hand hinunter in seinen Schritt. Selbst durch den Schlafsack konnte ich Lukes harten Penis spüren und der Gedanke ließ mich seufzen.

Das war ein Fehler sofort richtete sich Dean auf, beugte sich zu uns rüber und flüsterte so leise wie es möglich war: „Alles okay, Peter?“

Schon bei der ersten Regung von Dean hatte Luke meine Hand losgelassen und ich sie unauffällig zurückgezogen. Ich war mir sicher, daß Dean  in dem dunklen Zelt nicht sehen konnte, wo meine Hand  gelegen hatte. Doch ich wollte kein Risiko eingehen. Dean musste definitiv nicht wissen, wo meine Hand nur Sekunden vorher noch gelegen hatte, auch wenn er doch viel netter war, als ich es je für möglich gehalten hatte. Ich flüsterte ebenso leise zurück: „Ja, eigentlich schon. Gute Nacht.“

„Gute Nacht!“, gab Dean zurück und legte sich wieder hin.

Luke und ich machten keinen weiteren Versuch der Annäherung, doch meine Träume wurden die ganze Nacht durchzogen von sexuellen Gedanken und zweimal wachte ich auf und hatte geträumt ich hätte mit Luke Sex, doch ich wachte jedesmal auf, ehe mir tatsächlich ein Laut über die Lippen kam und blieb frustriert zurück.

Doch beim dritten Mal als ich aufwachte, war ich im Traum gerade dabei gewesen mit meinen Lippen und meiner Zunge den Penis vor mir lustvoll zu bearbeiten. Doch als ich aufsah, dann erblickte ich nicht in Lukes erregtes Gesicht, sondern sah zu Bob auf, der mich irritiert ansah und fragte: „Was machst du da?“

Mein schlechtes Gewissen war es, das mich aufgeweckt hatte und auch als ich wach war, glaubte ich einen Moment lang noch Bobs Gesicht zu sehen, das auf mich hinabsah. Doch das war natürlich Blödsinn. Bob war nicht hier. Es war nur ein Traum. Ein Traum, der so gar nicht sein durfte.

Ich schaute auf die Uhr, in zehn Minuten war es ebenso Zeit aufzustehen. Hoffentlich half mir das Joggen das alles abzuschütteln, ansonsten musste ich zusehen wie ich mir irgendwie Erleichterung verschaffte, denn so konnte es definitiv nicht weitergehen.
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