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Wenn aus Freundschaft Liebe wird Teil 2

GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Alexandra Rietz Christian Alsleben Gerrit Grass Michael Naseband Robert Ritter
13.09.2021
16.09.2021
12
8.617
1
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Dieses Kapitel
1 Review
 
15.09.2021 712
 
Schon  vier Wochen war Gerrit in Berlin , aber er kam nicht richtig auf die Beine , starke Kopfschmerzen , Schwindelanfälle und Sehstörungen machten ihm das Leben zur Hölle . Er war nicht fähig zu arbeiten und es machte ihn verrückt . Er biss die Zähne zusammen aber jede Anstrengung warf ihn um . Langsam erholte er sich aber die Schwindelanfälle und Kopfschmerzen blieben. Er ließ sich erneut untersuchen und ein MRT machen . Sie stellten fest das sich ein Knochensplitter in seinem Kopf festgesetzt hatte. Ihn zu entfernen konnte sein Tod sein , oder für bleibende Schäden sorgen. Aber auch so war zu befürchten das er wanderte und ihn töten würde. Er durfte ich nicht anstrengen und mußte vorsichtig sein . Er lachte bitter dafür hatte er den verkehrten Job , es war ihm immer egal gewesen wenn er sich in Gefahr begeben mußte , es gehörte zu seiner Arbeit . Er hatte immer damit gerechnet irgendwann durch eine Kugel zu sterben , aber nicht so.
Für ihn stand fest wenn es nicht mehr ging würde er es beenden , aber nicht in einem Pflegeheim dahinsiechen und auf den Tod warten. Auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein , und jemand de ihm beim Waschen half und ihm die Windeln wechseln würde. Nein das war nichts für ihn er kannte sich aus und wußte wenn es soweit war würde er es mit einer Spritze schmerzfrei beenden. Aber er wollte alles noch einmal sehen was in seinem Leben wichtig war , er wollte Frieden finden und sich verabschieden . Die Ärzte rieten ihm davon ab , aber sie wußten er würde nicht auf sie hören. Niemand konnte ihm sagen wann es vorbei war , und er machte sich ein Liste von dem was ihm wichtig war. Er lächelte die wichtigsten Dinge waren in der Stadt die er vor einem Monat verlassen hatte. Das Grab seiner Mutter besuchen , Freunden auf Wiedersehen sagen , und die Orte besuchen die in seinem Leben wichtig waren. Er würde es langsam angehen er wollte nicht das es jemand wußte , er haßte Mitleid. Medikamente würden ihn dabei helfen , seine Unterlagen schickten sie in eine Klinik nach München wo er sich regelmäßig untersuchen lassen mußte , aber damit konnte er leben.
Er wollte die Zeit die ihm noch blieb nicht mit den falschen Menschen verbringen , dafür war ihm die Zeit zu kostbar. Er flog zurück nach München eigentlich wollte er nie mehr in diese Stadt , aber das Schicksal ging  eigene Wege. Die ersten  Wochen verbrachte er mit alten Freunden und sich im Krankenhaus zu melden . Er lernte schnell die Anzeichen kennen wenn es ihm nicht gut ging , und wann er runterfahren mußte. Heute war er stundenlang auf dem Friedhof gewesen , er liebte nach wie vor diese Stille . Hier war keine Hektik und Lärm es war eine friedliche Stille , und er fühlte sich wohl. Auch Michaels Tante besuchte er diese liebenswerte Frau die immer mit Michael schimpfte wenn er nicht nett zu ihm war. Sie hatte einen Narren an ihn gefressen , und wenn sie bei ihr waren dann nahm sie Gerrit mit Beschlag . Sie gingen oft ohne Michael spazieren , und sie erzählte ihm von Michaels Kindheit. Wie glücklich sie war das Gerrit an seiner Seite war , und das sie noch nie in ihrem langen Leben zwei Menschen gesehen hatte die so zusammen gehörten. Wenn sie wüßte aber vielleicht waren sie zu glücklich , gab es da überhaupt Zuviel Glück?
Er war müde und erschöpft die Medikamente hatten starke Nebenwirkungen . Morgen würde er sie nicht nehmen , er wollte ins K11 wenn ihm schlecht wurde würde er sie anlügen . Das er sich einen hartnäckigen Virus eingefangen hatte , und sich schonen mußte. Er wußte Freunde belügt man nicht , aber er wollte nicht das sie sich damit belasteten . Er hatte sich diesen Punkt als letzten aufgeschrieben , ihm war klar es war sein schwerster Weg . Ihm gegenüber zu stehen und an die vergangenen Zeiten zu denken und zu wissen das es das letzte Mal sein würde. Aber er wollte sie noch einmal sehen . Er wollte noch einmal seine Stimme hören , und ihm in die Augen sehen. Es war kein leichter Weg aber er freute sich darauf . Danach würde er hoffentlich seinen Frieden finden , und noch ein bißchen sein Leben genießen können. Am Morgen ging es ihm gut und er überlegte was er anziehen sollte , ja er war eben immer ein bißchen  Mädchen .
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