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Bis(s) zum Ende

GeschichteDrama, Übernatürlich / P18 / Gen
Alec Aro Caius Jane Marcus OC (Own Character)
10.09.2021
19.09.2021
11
19.118
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14.09.2021 1.387
 
6 Monate vor der Hinrichtung

POV Caius

Nach Aro‘s Rede ging ich aus dem Thronsaal, in Richtung meiner Gemächer.
Ich brauchte meine Ruhe vor dem großen Ansturm an fragen.
Viele Nutzen solche Feierlichkeiten, um anliegen zu klären. Die häufigsten dieser Anliegen sind, Verwandlungen von Menschen.
Nur Werwolf Angelegenheiten interessieren mich wirklich.
In meinem Arbeitszimmer angekommen, nahm ich mir aus einem Schrank einen Blutbeutel.

Als ich mein Blut getrunken hatte, stellte ich mich ans Fenster und schaute in den Garten. Im Garten saß Hanna, eigentlich sollte sie im Thronsaal sein.
Ich schüttelte den Kopf, normalerweise bekamen die Menschen keinen Zutritt in den Garten von Sulpicia und Didyme. Haben die Damen hier eine Ausnahme gemacht ?
Nach kurzem nachdenken entschied ich mich runter in den Garten zu gehen.  
Je näher ich zum Garten kam, desto mehr konnte ich ihre Anspannung und ihr süßliches Blut riechen.
Mit lauten schritten kam ich auf sie zu, aber sie bemerkte mich erst relativ spät.
Menschen sind so unaufmerksam !
„Du hast wohl auch keine Lust auf die Feier. Stimmt’s ?“ fragte ich sie und blickte zu ihr runter. Sie hat sich eindeutig erschreckt, denn ihr Herzschlag steigerte sich wieder.
„Nein eigentlich nicht. Ich finde es nur unangenehm mit vielen Vampiren in einem Raum zu sein.“ antwortet sie ehrlich und stand auf.
Hanna trug ein langes schwarzes Off shoulder Kleid, welches eng anliegend war.
Das Kleid schmeichelt ihrer Figur, nett.
„Komm wir gehen zu den anderen.“  Schlug ich ihr vor, doch sie zögerte.

POV Hanna

„Ich habe noch etwas auf meinem Zimmer vergessen, aber Sie können ja schonmal zu den anderen gehen.“ erklärte ich und wollte gerade an ihm vorbei gehen.
Er nickte und antwortete „Hanna, du musst mich nicht siezen, wenn wir alleine sind. Ich werde dich kurz auf dein Zimmer begleiten. Du solltest nicht alleine im Schloss herumlaufen.“ Dann liefen wir zusammen zu meinem Zimmer.
Dort angekommen, holte ich aus dem Bad den Ring von meiner Mutter.
Caius bemerkte den Ring und schaut mich fragend an.
„Das ist der Ehering meiner Mutter..“ erklärte ich und drehte mich von ihm weg.
Mir fällt es immer noch schwer darüber zu reden. Ich wischte mir eine Träne weg und war bereit in den Thronsaal zu gehen.
„Wir können los.“ sagte ich und lief aus dem Raum. Caius merkte, dass es mir trotzdem nicht so gut ging und nahm meine Hand in seine.
Er stand so nah neben mir, sodass ich seinen süßlichen Vampirgeruch aufnahm. Ich sah ihn und er nickte mir aufmunternd zu, gemeinsam liefen wir in den Saal.

Vor dem Saal ließ er mein Hand los und wir liefen hinein.
Sofort ging ich zu Kassandra und meinen Schwestern. Die vier sahen mich fragend an, als sie mich kommen sahen.
„Warst du mit Master Caius unterwegs ?“ fragte mich Lina mit großen Augen.
„Ja war sie.“ antworten Luna und Kassandra synchron.
Jetzt schaute ich sie fragend an. „Ich kann seinen Geruch an dir riechen.“ flüsterte Luna, während Kassandra mich genau musterte.
„Was suchst du Kassandra ?!“ Kassandras Blick wurde noch kritischer.
Dann kam sie noch näher zu mir und flüsterte mir zu „Ich mache mir nur sorgen…Caius ist kein sehr freundlicher Vampir.“ Ich zuckte nur mit den Schultern und erklärte „Wir haben nur geredet und er hat mich auf mein Zimmer begleitet, weil ich meinen Ring vergessen habe.“ Kassandra nickte nur und ließ mich jetzt in Ruhe.

Nach dem Gespräch mit Kassandra und meinen Geschwister, war es an der Zeit mir den Saal genauer an zu gucken.
Im Thronsaal waren viele neue Gesichter, aber ich konnte auch einige Wachen sehen, wie Corin, Felix, Jane und Alec. Die vier unterhielten sich angeregt und hatten anscheinend sehr viel Spaß. Generell sehne die Gäste sehr zufrieden aus.
In einer anderen Ecke waren große runde Tische, an denen einige saßen. Neben den Tischen war das Orchester, welches gerade eine Pause macht. Sonst gab es nicht viel zu entdecken, außer, dass der Raum mit ein paar Blumen geschmückt war.

Gerade, als ich wieder zu Lina gehen wollte, winkte mir Sulpicia zu.
Ich lief zu ihr und wir setzten uns an einen der Tische.
„Wie gefällt dir das Fest ?“ lächelt sie und wartet auf eine Antwort.
„Bis jetzt finde ich es sehr schön-“ ich wollte gerade weiter reden, als mich das Orchester mit einem neuen Lied unterbrach.
Sie sah mich an und wir beide mussten lachen. Sulpicia ist eine so nette und liebenswerte Persönlichkeit. Jetzt saßen wir einfach beisammen und sahen den Gästen beim tanzen zu, bis Aro kam und Sulpicia zum tanzen aufforderte.
Aro verbeugte sich leicht vor ihr und gab ihr einen Handkuss.
Ich konnte auch Marcus und Didyme bei Tanzen beobachten. Kassandra und Luna unterhielten sich mit Fremden. Meine Augen suchten jetzt nur noch Lina.
Erst konnte ich sie nicht finden, doch dann sah ich sie, wie sie den Saal mit Nico verließ. In mir kam ein ungutes Gefühl auf. Gerade wollte ich aufstehen und Lina hinter her laufen, als Caius wieder neben mir stand.

Auf einmal verschwanden alle meine Sorgen und ich konnte nur noch an ihn denken.
„Schenkst du mir den letzten Tanz ?“ fragte er mich und lächelte spitzbübisch.
„Ja, aber ich kann nicht so gut Tanzen.“ gestand ich ihm unsicher. Er lachte nur, kam mit seinen Mund an mein Ohr und flüsterte „keine Sorge, ich werde dich führen.“ Ich bekam sofort eine Gänsehaut.
Caius führte mich in die Mitte und legte seine eine Hand an meine Hüfte und die andere an meine Taille. Seine Hände fühlten sich gut an. Wie sie sich wohl auf der Haut anfühlte ? Ich konnte an nichts anderes mehr denken. Meine anfänglich Unsicherheit ist komplett verschwunden. Wir tanzten, als wären wir ein eingespieltes Team und das merkten auch die um uns herumstehenden Gäste.
Das Tanzen mit ihm fühlte sich so intim und vertraut an. Ich genoss jeden Augenblick, weshalb ich traurig war, als wir den Tanz beendeten.
Auch Caius schien es gefallen zu haben.

Caius brachte mich wieder zu meinem Sitzplatz und setzte sich zu mir.
Er wollte gerade mit mir ein Gespräch anfangen, bis Kassandra aufgeregt zu mir kam.
„Hast du Lina gesehen ?“ Sie schien mehr als nur aufgeregt zu sein.
„Ja, sie ist mit Nico aus dem Saal gegangen-“ ich konnte nicht mal ausreden, bis sie mir schon die nächste Frage stellte. „Wann war das ?“
„Ich glaube vor 10 Minuten. Kannst du mir sagen, was los ist ?“ fragte ich sie endlich.
„Lina wollte nur etwas aus ihrem Zimmer holen. Sie hätte schon längst zurück sein müssen.“ jetzt kam wieder das ungute Gefühl in mir hoch.
„Ich gehe sie suchen.“ schlug ich vor und stand auf.
„Du wirst nicht alleine gehen.“ mischte sich Caius ein und lief mit mir aus den Saal.

Je weiter wir uns vom Thronsaal entfernten, desto größer wurde meine Anspannung.
„Warte hier!“ befiehl Caius und lief ohne mich schnell weiter.
Kassandra kam auch aus dem Saal und traf mich auf den halben Weg.
„Auf wen wartest du ?“ fragte sie und wirkte auch sehr angespannt. „Caius meinte, dass ich hier warten soll, aber ich wollte gerade weiter laufen.“ antwortete ich und lief weiter. Kassandra ließ sich dies nicht zwei mal sagen und kam mit mir.
Als wir um die Ecke bogen, konnte ich eine Blutspur auf dem Boden entdecken.
Mir stockte der Atem, jetzt war alles klar.

Hinter uns kamen zwei Gardisten gelaufen, welche direkt an uns vorbei rannten.
Kassandra rannte auch los und ich lief so schnell wie möglich hinterher.
Überall war Blut zu sehen, ,mir schossen sofort Tränen in die Augen.
Meine Zimmertür stand offen und innen herrschte das reinste Chaos. Innen waren Kampf- und Blutspuren zu sehen, aber Lina war nicht hier. Also lief ich weiter, bis ich Caius, Kassandra und die anderen zwei Gardisten fand.
Nico hatte Blut an seinen Händen und Mund hängen. Santiago und Felix hielten den Übeltäter im Schwitzkasten und führten ihn weg.
Kassandra und Caius knieten vor der Ohnmächtigen Lina, welche eine klaffende wunde am Hals und Bein hatte. Mit schnellen Schritten kam ich auf die drei zu. Immer mehr tränen rollten meine Wange herunter.

Linas gesamt Kleid, was noch übrig war, war mit Blut getränkt. Ich konnte sonst keine äußeren Verletzungen feststellen. Jetzt kniete ich mich hin und fragte mit zittriger Stimme „Wird sie es schaffen ?“
Caius sah mir tief in die Augen „Das kann ich dir jetzt noch nicht sagen. Wir müssen sie jetzt Verwandeln.“
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