Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Süßes und Saures zu Halloween!

GeschichteHumor, Freundschaft / P16 / Het
Chloe Chris Kratt Jimmy Martin Kratt OC (Own Character) Stella
07.09.2021
14.09.2021
4
6.442
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
14.09.2021 1.712
 
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Damit war die Süßigkeitenjagd eröffnet. In der kommenden Stunde klapperten Ben und Finn, mit Chris und Stella als Begleitung sämtliche Läden ab. Für die Jungs gab es allerhand Süßes. Von Bonbons, über Lollies bis hin zu Schokolade. Für Chris und Stella gab es dagegen Starkes. In jedem Laden bekamen sie je einen Kurzen eingeschenkt, den sie dann auf X runtertranken. Natürlich achteten sie darauf nicht zu viel zu trinken. Schließlich hatten sie zwei Brüder auf die sie aufpassen mussten. Nichts desto trotz hatten sie eine gute Zeit und die Gruppe verbrachte ausgelassen den Abend zusammen.

Zumindest bis sie die Bankfiliale verließen. Schwer atmend lehnte sich Chris gegen eine Hauswand. Ein Arm diente als Stütze, während er den anderen an seinen Bauch drückte: "Wow. Dieser Kürbiswodka ist echt stark. Oh, nein. Ich glaube mir wird schlecht." "Ich habe dir ja gesagt, du solltest zwischendurch Wasser trinken.", Stella hatte die Hände in ihre Hüften gestemmt, und beobachtete Chris, wie er seine Stirn gegen die Hauswand drückte und fest seine Augen zusammenkniff. "Stella. Können wir vielleicht uns die Schaufensterdeko in den Geschäften vorne ansehen?", fragte Ben. Stella blickte erst ihn und Finn, dann die Straße runter und schließlich zum stöhnenden Chris: "Na gut. Aber bleibt in Sichtweite. Wenn irgendetwas ist ruft nach uns."

Ben und Finn liefen ein Stück voraus und bewunderten die Halloweendeko in den Schaufenstern, allerdings wanderte Bens Aufmerksamkeit bald schon woanders hin: "Ich glaube so viele Süßigkeiten haben wir noch nie abgestaubt." "Kein Wunder. Hier leben viel mehr Menschen als bei uns in der Nachbarschaft. Mehr Menschen gleich mehr Süßkram.", Finn nutzte die Gelegenheit um seine eigene Süßigkeitenbeute zu inspizieren. "Wenn Mom das wüsste. Sie würde uns bestimmt wieder die Hälfte wegnehmen.", Ben fischte sich ein Bonbon aus seinem Beutel und warf es sich in den Mund. Finn machte es ihm nach, nahm jedoch lieber etwas mit Schokolade: "Dass kannst du laut sagen. Wir müssen uns überlegen, was wir mit den ganzen Sachen machen, bevor Dad uns am Sonntag wieder abholt." Die beiden waren so in ihr Gespräch vertieft, dass sie das Paar Augen in der Menge nicht bemerkten. Grimmig verfolgten sie jeden ihrer Bewegungen, während sich die Jungs prächtig amüsierten.

KNALL!!!

Laut aufjaulend stolperte Ben rückwärts und landete auf seinen vier Buchstaben. Finn eilte an seine Seite. Ein Lachen drang an ihre Ohren: "Na? Ziemlich schreckhaft heute Abend, Baby?" Finns Miene verfinsterte sich: "Was willst du Carlos?" Vor Ben und Finn standen zwei ältere Jungen, ungefähr 13-14 Jahre alt. Sie hatten keine Kostüme an. Allerdings hielt einer von ihnen eine Tüte mit weißen Kügelchen in seiner Hand. Knallerbsen. Carlos war lateinamerikanischer Herkunft. Er hatte gebräunte Haut, lockige, kurze und schwarze Haare und ein paar dunknelbraune Augen. Die die Jungs belustigt anfunkelten: "Na was wohl? Die Gegend unsicher machen! Wir jagen den Leuten heute Nacht einen echten Schrecken ein. So verbringt man Halloween richtig. In albernen Kostümen herumzulaufen und um Süßigkeiten zu betteln. Das machen doch nur Babys." "Ihr seid doch nur eifersüchtig, weil niemand euch beiden Torfnasen freiwillig Süßigkeiten geben würde!", konterte Ben, nachdem Finn ihn wieder auf seine Füße geholfen hatte. "Was sagst du da, du Zwerg?", Carlos Begleitung, ein stämmiger Junge mit braunen Haaren und Irokesenhaarschnitt, trat bedrohlich einen Schritt auf Ben und Finn zu.

"Okay! Dass recht jetzt. Dass reicht!", Chris war hinter Ben und Finn aufgetaucht. Er musterte die beiden Teenager streng: "Lasst die beiden in Ruhe. Warum geht ihr zwei nicht woanders hin, wo ihr nicht irgendwelche Kinder ärgert?" Carlos wirkte amüsiert: "Ja klar! Als ob ich mir von Jemanden etwas sagen lasse, der ein Frauenkostüm trägt." Chris fuhr ruckartig hoch: "Dass ist kein Frauenkostüm. Dass hat man damals so getragen. Auch Männer." "Alles was ich sehe ist ein Mann in einer zu engen Hose und einem Paar Damenstiefeln.", Carlos und sein Freund fingen an zu lachen und gaben sich prompt ein High Five. Chris knirschte mit den Zähnen. Leider konnte er nicht verhindern, dass seine Wangen leicht erröteten. Schließlich wandten sich die beiden von der Gruppe ab: "Viel Spaß noch mit eurem Süßkram. Babys!" Mit diesen Worten rannten sie davon und waren da auch schon hinter der nächsten Hausecke verschwunden. Stella trat zu Chris: "Wer waren denn die beiden?"

"Das war Carlos Ramirez. Er und seine Mutter wohnen im gleichen Haus wie Laura. Der andere Junge ist irgendein Freund von ihm. Don glaube ich.", Finn blickte nachdenklich in die Richtung, in der die beiden verschwunden waren. Stella rümpfte ihre Nase: "Die können doch nicht einfach mit Knallerbsen um sich werfen. Vor allem nicht mit so vielen Leuten in der Nähe." "Carlos ist ein Idiot. Wann immer wir Laura besuchen und ihm über dem Weg laufen, findet er einen neuen Grund sich über uns lustig zu machen. Blöde Teenager.", beschwerte sich Finn. Ben sah seinen Bruder mit großen Augen an: "Ich hoffe du wirst nicht so, wenn du ein Teenager bist."

Die Atmosphere wurde plötzlich von einem Schrei zerissen, der alle vier aufschrecken ließ. Chris blickte sich um: "Was war das?" Stella machte es ihm gleich nach: "Es klang wie ein Mädchen." Ben stand kerzengerade: "Ich glaube ich kenne diese Stimme. Das klang wie Jenny!" Er und Finn tauschten einen kurzen Blick, bevor sie losliefen. "Hey, Jungs! Wartet!", eilig lief Chris ihnen hinterher, dicht gefolgt von Stella. Es dauerte nicht lange, bis sie die Ursache gefunden hatten. Weiter vorne auf der Straße kauerte eine Gestalt in einem grauen Kostüm auf dem Boden. Gerade halfen Ben und Finn ihr wieder auf die Füße, als Chris und Stella dazukamen. Keine Frage. Bei dem Mädchen handelte es sich um ihre Freundin Jenny, die ein Waschbärenkostüm trug.

"Jenny. Alles in Ordnung? Bist du verletzt?", Chris hatte sich vor ihr auf den Boden gekniet, nach ihren Schuldern gegriffen und musterte sich von oben bis unten. Jenny schüttelte den Kopf: "Ich habe nur versucht diesen Gladiator zu schnappen, aber er ist mir entwischt." Stella lehnte sich vor, um auf Jennys Augenhöhe zu sein: "Warum hast du denn einen Gladiator verfolgt?" Jenny schien mit einem mal den Tränen nahe zu sein: "Dieser Gladiator hat mir meine Süßigkeiten geklaut!" "Was?!", riefen alle wie aus einem Mund. Jenny nickte: "Ich war gerade auf der Meile unterwegs und habe überlegt wo ich als nächstes hingehe. Als ich plötzlich so ein komisches klapperndes Geräusch gehört habe und als ich mich umdrehte, sah ich nur noch eine Hand, die nach meinem Beutel griff und dann damit wegrannte. Ich habe versucht ihn zu verfolgen. Aber er war einfach zu schnell und schließlich bin ich gestürzt." "Dass gibt es ja nicht!", entfuhr es Ben. Chris zog eine Augenbraue hoch: "Wer würde denn auf die Idee kommen, einem Kind Süßigkeiten zu klauen?"

Bevor Stella die Chance hatte etwas darauf zu erwidern, hörten sie eine Jungenstimme: "Ben! Finn! Chris! Stella!" Die Gruppe sah auf, und entdeckten Adrian, Ellie und Katie auf sie zurennen. Adrian ging als Robin Hood, Katie als Hexe und Ellie als Prinzessin. Völlig außer Atem kamen sie vor ihnen zum stehen. "Habt ihr zufällig einen Feuerwehrmann auf einem E-Roller vorbeifahren sehen?", schwer atmend stemmte Ellie ihre Hände auf ihre Oberschenkel. Stella zuckte mit den Achseln: "Nein. Haben wir nicht. Immerhin wäre das eine sehr auffällige Kombie. Warum fragst du?" Da war es, dass sie bemerkten, dass Ellie als einziges keine Tasche mit Süßigkeiten in ihren Händen hielt. Sie ahnten bereits was dahinter steckte, noch bevor Adrian den Mund aufmachte: "Dieser Feuerwehrmann hat Ellie gerade ihre Süßigkeiten weggenommen." "Nicht euer Ernst!", rief Finn. Katie nickte: "Erst gerade eben. Der Typ kam aus dem Nichts und hat Ellie im Vorbeifahren einfach ihre Tasche aus den Händen gerissen. Ich bin überrascht, dass er uns dabei nicht ungefahren hat."

"Hey. Ist das dort drüben nicht Warren? Warren! Hier sind wir!", Ben winkte dem afroamerikansichen Jungen im Vampirkostüm zu. Als er sie sah, machte er große Augen und rannte sofort auf sie zu. "Hallo Warren. Steht unser Fledermauskasten denn noch?", fragte Adrian, als ihr Freund bei ihnen stehen blieb. Allerdings schien er nicht wirklich in der Verfassung zu sein, zu antworten. Erschöpft blickte er sich ständig um. Es schien als suche er nach etwas in der Menge. Da bemerkte Katie etwas: "Sekunde. Ich sehe werder ein Körbchen noch eine Tüte. Das heißt doch nicht etwa-" "Doch. So ein Kerl in einem komischen Kostüm ist plötzlich aufgetaucht und hat mir meinen Korb geklaut. Ich habe ihn verfolgt, aber leider in der Menge verloren.", antwortete Warren, nachdem er wieder etwas zu Atem gekommen war "War es ein Gladiator oder ein Feuerwehrmann auf einem E-Roller?", fragte Finn. Warren schüttelte den Kopf: "Keines von beiden. Ich habe keine Ahnung was für ein Kostüm er hatte. Alles was ich weiß ist, dass es aussah wie ein schwarzer Smoking mit Umhang und auf seinem Gesicht trug er eine weiße Maske." "Klingt wie das Phantom der Oper. Meine Großmutter ist ganz verrückt nach dem Musical.", überlegte Stella. "So ein Mist! Dabei ist dass das erste Mal, dass ich alleine zu Halloween rausgehen darf. Und jetzt dass!", wütend stampfte Warren mit seinem Fuß auf.

"Ich habe auf einmal ein ganz ungutes Gefühl, Leute.", ängstlich umklammerte Ben seinen Beutel voller Süßigkeiten. Adrian, Katie und Finn, die ihre Beute noch hatten, sahen sich nervös um. "Was in aller Welt geht ihr ab?!", Stella zischte leise, damit nur Chris sie hören konnte. Dieser blickte über seine Schulter in die Menge: "Ich habe keine Ahnung. Aber ich fürchte unser Halloweenspaß ist gerade zu einem Albtraum geworden."

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Alle WildLife Kids in diesem Kapitel, müsstet ihr alle schon kennen (Abgesehen vielleicht von Warren. Er war zwar zu sehen, hatte aber keine Sprechrolle). Alle Kinder sind in der Folge "Ein Haus für eine Fledermaus zu sehen.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast