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Wie der Vater so der Sohn

von Maria R
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
OC (Own Character) Paul Richter Stephan Sindera
07.09.2021
21.09.2021
7
15.309
4
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Dieses Kapitel
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15.09.2021 2.353
 
Ob die zwei Eumel es endlich zu einem Kuss schaffen ….



Das Ritteressen war im volle Gange und es floss mittlerweile einiges an Bier und gut gegessen hatten Sie auch schon. Man spürte förmlich wie gut Ihnen dieser Betriebsausflug tat, es förderte Ihren Zusammenhalt und Sie hatten mal wieder eine richtig ausgelassene Stimmung. Sonst wurde sich bei jedem Essen oder Feierabendbier über die Arbeit unterhalten oder etwaige Einsätze, aber heute blieb das aus. Heute redeten Sie über private Dinge, ihre aktuellen Beziehungen, private Probleme, Eheleben oder Kinder. Stephan und Paul -die natürlich- nebeneinander saßen, genossen besonders die Zeit zusammen. Immer wieder fanden Sich ihre Hände unter dem Tisch oder Stephan strich Paul sanft über den Oberschenkel, oder sie tauschten sonstige Liebkosungen aus. Ab und an flüsterten Sie sich Dinge ins Ohr und brachten den jeweils anderen zum schmunzeln.
„Ich muss mal eben austreten.“ Paul stand auf, strich Stephan sanft über die Schulter und verschwand auf die Toilette. Das Bier drückte und Blase meldete sich deutlich. Auch der Alkohol machte sich bemerkbar und ganz leicht drehte Sich seine Welt, sodass Er sich ab und zu an der Wand abstütze und diese als Gehhilfe nutzte.

„Stoooopppp“ Paul kam aus den Toilettenräumen und wie aus dem nichts stand Stephan vor Ihm und drängte Ihn sanft gegen die nächste Wand „Wie gehts dir Süßer, ist alles ok?“ zwischendurch strich der Größere, Paul eine Strähne von der Stirn und fuhr mit dem Daumen sanft über seine Wange und zärtlich über dessen Lippen „Ja….ich genieße die Zeit grad einfach. Vor allem mit Dir…“ erneut erwischte Paul sich dabei wie sein Blick auf Stephans Lippen glitt und biss Sich leicht auf die Unterlippe „Hey…“ dieser strich Ihm die Lippe zwischen den Zähnen raus „…nicht kaputt beißen. Ich brauch die noch.“ „Ach ja…für was denn?“ Stephan sah nochmal prüfend in Pauls Augen und wieder auf dessen Lippen „Diesmal lass ich mich nicht stören…dafür hab Ich zu lange auf diesen Moment gewartet…“ seine Hand wanderte auf Pauls Wange, während die Andere seine Hüfte fand. Entschlossen beugte sich Stephan runter und legte endlich seine Lippen sanft auf die von Paul. Der Kuss fing zärtlich an und in Beiden tobte ein Feuerwerk, das denn Platz der Schmetterlinge eingenommen hatte. Immer wieder trafen Sich ihre Lippen und Sie genossen diesen Moment einfach.

Paul klammerte sich schon fast an seinen Partner, dessen Lippen fühlten sich so weich und warm an, dass er einfach nicht genug davon bekam.
Stephan drückte sich näher an seinen Kollegen und fuhr mit seiner Hand durch dessen Haare. Nach einiger Zeit lösten sie sich voneinander, waren aber schon schwer am Atmen „Kleiner du machst Mich irre….Du fühlst dich so gut an…das ist doch nicht von dieser Welt….“ der Größere lehnte seine Stirn gegen die von Paul und strich Ihm immer noch sanft über seine Wange „Ich wäre jetzt so gern mit dir alleine…“ hauchte Paul, wusste aber das es jetzt nicht gleich ging. Sie konnten sich nicht direkt zurück ziehen und den Rest des Abends verschwinden. „Ich auch Süßer, aber wir müssen noch ein bisschen bei den anderen bleiben. Aber später kuscheln Wir uns zusammen.“ Paul streckte sich hoch und küsste Stephan nochmal sanft, bevor er sich zu den anderen zurück gesellte.

Der Abend wurde noch feucht fröhlich und Paul unterhielt sich angeregt mit Robin, während Stephan mit Micha und Martin ins Gespräch vertieft war. Zwischendurch trafen Sich immer mal wieder ihre Blicke, wo Stephan dem Jüngeren lächelnd zu zwinkerte und sich wieder dem Gespräch hin gab.
Irgendwann spürte Stephan zwei Hände auf seiner Schulter und Paul sah in die Runde „Ok Leute, Ich bin durch für heute. Ich muss ins Bett.“ Stephan blickte seinen Kollegen an und stand auf „Gute Idee, Ich komm mit, dann muss Ich dich nachher nicht wecken.“ „Na gut Ihr zwei, dann…gute Nacht.“ „Gute Nacht.“ einige andere Kollegen schlossen sich dem Beispiel der Beiden an und gingen ebenfalls schlafen.
Paul lag bereits im Bett, während sich Stephan im Bad noch kurz fertig machte und kurz darauf mit Boxershort und Oberkörperfrei zu Paul ins Bett schlüpfte, welcher ihn mit hochgezogenen Augenbrauen musterte „Dieser Anblick sollte verboten werden.“ „Meinst du?“ antwortete der Größere frech und fing an seinen Freund und Kollegen sanft zu streicheln „Paul…ich kann mich bei dir so schwer beherrschen…“ „Dann lass es.“ murmelte Paul und zog Stephan zu sich runter und in einen liebevollen Kuss.
So ging das beinahe die ganze Nacht. Sie küssten sich, mal zärtlicher, mal leidenschaftlicher. Sie streichelten sich und tauschen die Zärtlichkeiten aus, nach denen sie sich so sehnten bis Sie irgendwann in den frühen Morgenstunden eng umschlungen einschliefen.

Das Wetter hatte sich verschlechtert und der Bus fuhr durch das verregnete Köln, direkt bis vor die Dienststelle. Alle waren verkatert und müde, deshalb fiel es auch nicht auf das Paul und Stephan nicht viel miteinander redeten. Sie saßen nebeneinander, Paul hatte seinen Kopf gegen Stephans Schulter gelehnt und schlief, während der Größere ihm unauffällig über den Arm strich. Die Stimmung war irgendwie komisch zwischen Ihnen, Sie hatten die Nacht mehr als genossen, aber darüber gesprochen haben sie nicht. Es war jetzt nicht so dass Sie miteinander geschlafen hätten, aber sie küssten und streichelten Sich stundenlang. Aber was war jetzt, wie sollte es jetzt weiter gehen? Würde wieder jeder seinen Alltag nachgehen und so tun als wäre nichts gewesen, sie waren Beide betrunken und Paul war sich sicher dass Stephan nicht MEHR wollen würde.
Und auch für Stephan war die Situation kaum auszuhalten, Der Ältere mochte Paul sehr….wahrscheinlich zu sehr, aber wie sollte das den funktionieren. Paul hatte einen Sohn der mitten in der Pubertät steckte und Jan tat sich schon mit der Trennung der Eltern schwer, wie sollte der Teenager einen Mann an der Seite seines Vaters akzeptieren? Sein bester Freund würde sicher nichts tun, was das Verhältnis zu seinem Sohn in irgendeiner Weise gefährden könnte oder Ihm schaden würde und das würde Stephan auch niemals von Ihm verlangen. Also doch in den Alltag zurück und so tun als wäre nichts passiert.
Bei dem Gedanken trieb es dem Älteren Tränen in die Augen, die unbemerkt ihren Weg fanden und auf Pauls Hemd tropften, der daraufhin wach wurde und besorgt seinen Kollegen musterte

„Stephan, Hey…was ist denn los?“ Paul sprach leise um die anderen nicht zu wecken und strich Stephan die Tränen von den Wangen „Schon gut, Ich war in Gedanken.“ lächelte er beschwichtigend, aber das zog nicht bei Paul, dafür kannte er Stephan zu gut. Paul richtete sich etwas auf und lehnte sich mit dem Rücken ans Fenster um Ihn besser ansehen zu können. Sein Bein hatte er über das von seinem besten Freund gelegt und fuhr behutsamen dessen Oberschenkel rauf und runter „Sprich mit mir.“ „Ich bin verwirrt Paul, das heute Nacht war unglaublich schön und am liebsten hätte Ich die Zeit angehalten. Aber Ich bin auch verwirrt und hab Angst, Angst davor was das mit Uns macht?! Mit unserer Freundschaft.“ jetzt beugte sich der Jüngere vor und nahm vorsichtig Stephans Hand „Das macht gar nichts mit unserer Freundschaft. Hör mir zu Stephan, egal was passiert…uns kann nichts passieren, wir werden immer Freunde bleiben egal was kommt. Uns wird nichts trennen, versprochen.“ die Worte rührten Stephan sehr, womit hatte er eigentlich einen besten Freund wie Paul verdient. Manchmal verstand er es nicht, aber Stephan war unendlich froh darüber und drückte Paul einen stummen Kuss auf die Stirn „Danke und jetzt komm endlich wieder her.“ und zog diesen wieder zu sich in die Arme.

Die nächste Woche verging fast wie im Flug und das Wochenende an dem Jan bei seinem Vater war näherte sich. Paul und Jan freuten sich immer auf diese gemeinsame Zeit und nutzen sie. Allgemein fand der Teenager dass sein Vater ziemlich cool und locker war, entspannter als andere Väter und Sie ziemlich viele coole Sachen unternahmen.
Auch dieses Wochenende nutzen Sie um viel miteinander zu reden, zusammen zu kochen und Samstag Abend waren Sie sogar zusammen im Kino und danach noch etwas essen. Für Sonntag hatte der 16 Jährige den  Wunsch an den See zu fahren. Das Wetter war gut und bei 32 Grad war das dann wohl auch kein Thema. Also Badesachen, Getränke und Snacks eingepackt und los ging es.

Paul hatte die Handtücher ausgebreitet und zog Sich gerade aus, die Badehosen hatten Vater und Sohn schon daheim angezogen, als Jan aufsprang und los rannte „Onkel Stephan….hey, du bist ja auch da.“ „Ja Kurzer, was macht Ihr denn hier?“ Jan packte Stephan direkt an der Hand und zog Ihn zum Platz wo Paul etwas peinlich berührt, Oberkörperfrei vor seinem besten Freund stand „Hey Paul.“ „Hi Stephan.“ unauffällig musterte Stephan Ihn und musste wieder fest stellen wie attraktiv Paul eigentlich war. „Stephan, bleibst du mit uns am See? Bitte!!!“ Stephan grinste Jan an und sah dann fragend zu Paul. Er wollte dies nicht ohne seine ausdrückliche Zustimmung entscheiden „Ja genau Stephan, bleib doch bei uns.“ „Ich hab keine Badehose dabei…“ Paul dankte allen erdenklichen Gottheiten dafür, dass sein Sohn doch noch etwas zu Jung war um Stephans zweideutigen Blick wahr zu nehmen und vor allem zu verstehen, denn der antworte nur ganz trocken „Dann schwimm doch in Boxershort.“ „Genau Stephan, schwimm doch in Boxershort“ „Ok, dann bleib Ich.“ Stephan lachte und fing nun auch an sich bis auf die Shorts auszuziehen, während Jan schonmal ins Wasser ist „Aber nicht so weit, Wir kommen auch gleich.“ „Entspann dich Paul, der Kurze kann schwimmen und das ziemlich gut.“ wieder musterte Stephan Paul kurz, der seinen besten Freund tadelnd ansah „Hey…das gefällt Dir, das ist mir klar.“ Stephan zog die Augenbrauen hoch und haute Paul leicht in die Seite „Sagt der, der Sich darüber beschwert dass mein Anblick verboten werden sollte…“ „Auf dich bezogen, sollte noch viel mehr verboten werden….“ Unauffällig, sodass Jan es nicht sehen konnte, stellte sich Stephan nah hinter Paul und fuhr Ihm zärtlich mit der Hand über den Bauch „Ja….und was zum Beispiel?“ „Ich glaub du brauchst ne Abkühlung…“ Paul lachte zwar darüber, aber er verfluchte sich innerlich selbst wie Sein Kollege nur fähig dazu war Ihn so dermaßen aus dem Konzept zu bringen und das noch vor seinem Sohn. Also ein war Paul klar: zum endgültigen schwach werden fehlte nicht mehr viel.
„KOMMT ENDLICH.“ „JA IST JA GUT…. So was ungeduldiges.“ Stephan und Paul konnten dennoch nur drüber schmunzeln, schnappten sich den Ball und gingen zu Jan ins Wasser.
Sie alberten viel im Wasser herum, Stephan nahm Jan auf die Schulter und lies Sich immer wieder mit Ihm ins Wasser fallen, oder Sie attackierten zu zweit Paul oder andersherum. Immer wieder fanden sich Paul und Stephan unter Wasser und berührten Sich „ausersehen“ und „unauffällig“

Gerade waren Sie an der dritten Runde Wasserball. Die erste hatten Paul und Jan gewonnen, die zweite Stephan und Jan und jetzt hatte sich Jan in den Kopf gesetzt nochmal mit Stephan gegen Paul zu spielen und Paul war erbarmungslos am verlieren. Irgendwann hielt Jan inne und sah zum Strand „Papa schau mal, da vorne ist Ramon. Kann Ich kurz zu Ihm?“ ein Junge ins Jans Alter stand am Strand und winkte Jan zu sich rüber „Ja gut, geh kurz hin.“ Der Teenager ging aus dem Wasser und redete kurz mit dem anderen Jungen, der scheinbar ein Freund von Ihm war „PAPA, DÜRFEN WIR EIN EIS HOLEN?“ „Dieses Kind.“ schüttelte er ungläubig den Kopf stimmte aber zu „JA, ABER NUR WENN IHR UNS EINS MIT BRINGT.“ und schon waren Sie weg „Ich war gerade dabei euch fertig zu machen.“ „Mhm, genau…du uns….Ich bekomm meinen Preis schon noch keine Panik.“ „Deinen Preis?“ Paul zog die Augenbrauen hoch ins sah in das zweideutige Grinsen seines Kollegen „Sagt man nicht diesen Spruch: Ohne Fleiß kein Preis, wenn der Preis ist heiß und Du bist mein Beweis.“ Stephan zog Ihn während des Satzes näher an sich heran und legte seine Hände auf Pauls Hintern und drückte leicht zu „Du bist unverbesserlich.“ „Tja…als würde dir das nicht gefallen.“ „Pass mal auf dass Mir nicht noch ganz andere Dinge gefallen.“ Stephans Blick ging an Paul vorbei und sah Jan wieder kommen „Schade, dein Sohn ist wieder da.“ „Spinner.“ lachte Paul leise und stieg mit Stephan aus dem Wasser. Allerdings blieb der Jüngere deutlich zurück, denn er musste sich erstmal von Stephans Berührungen abkühlen „Was los Paul, soll ich helfen?“ „Halt die Klappe und geh weiter“ Paul war das schon etwas peinlich, aber nun gut. Stephan hatte eben eine ganz bestimmte Wirkung auf Ihn.
Der Nachmittag wurde noch recht schön, obwohl Paul auffiel das Jan sich irgendwie anders verhielt und stiller war, aber das würde auf dem Weg nach Hause ansprechen.

Paul startete den Motor und machte sich auf den Weg Jan zu seiner Mutter zu bringen „War das Wochenende ok?“ „Ja, war wirklich cool, vor allem der Kinoabend und heute am See mit Stephan.“ trotzdem stimmte irgendwas nicht „Das freut mich. Ist sonst alles ok?“ „Papa kann Ich dich was fragen?“ „Klar, alles.“ „Wir sind doch Kumpels oder?“ stutzig sag der Polizist seinen Sohn kurz an „Ja, natürlich.“ „Und wir bleiben für immer zusammen und sagen uns immer die Wahrheit?!“ ok irgendwas stimmte gewaltig nicht „Hey Großer, was ist los? Du kannst mir immer alles sagen, das weist du?“ „Ja schon…“ Jan hatte den Blick gesenkt und spielte nervös an seiner Jeans „Also…Stephan ist doch dein bester Freund?“ „Richtig.“ „Und den hast Du ja auch lieb, richtig?“ „Ja, richtig.“ Paul ahnte wo das Gespräch hin führte und das gefiel Ihm gar nicht „Papa…hast du Ihn mehr als lieb? Ich würde es nämlich ziemlich doof finden wenn Ihr plötzlich einen auf Liebe machen würdet…“ „Wie kommst du denn auf sowas?“ „Weis nicht….Ihr seit so…vertraut und irgendwie war das komisch heute…“ Tief durchatmen und gut überlegen was man sagte…. Wie erklärte man einem Teenager so etwas? „Jan, Du musst dir darüber keine Sorgen machen. Stephan ist mein bester Freund, es ist alles gut. Mach dir keine Gedanken.“ „Ok Papa.“ man spürte förmlich wie die Erleichterung bei dem Jungen ankam, im Gegenzug dazu schnürte sich bei Paul allerdings alles zusammen. Wie sollte er aus der Nummer nur wieder raus kommen.
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