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Shur'tugal

GeschichteAllgemein / P18 / Gen
07.09.2021
13.09.2021
3
4.181
6
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07.09.2021 1.571
 
„Sprechen“
#Denken#
//Gespräch über die Gedanken//
§Alte Sprache§
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Schwer öffnete Eragon seine Augen.sein Kopf schmerzte und er wusste nicht was passiert war, bis es ihm wie ein Schlag traf. Die Ra´zac! Ruckartig setzte sich Eragon auf, doch der Schmerz in seinem Kopf und in seiner linken Seite ließ ihn aufschrien. //Eragon!//, Saphiras besorgte Stimme hallte in seinem Kopf wieder. //Was...ist passiert? Wo sind die Ra´zac?//, fragte er seine Drachendame und legte sich wieder hin, die Augen zusammen gekniffen. //Wir hatten Hilfe, als die Ra´zac uns angriffen. Denk nach.//, Eragon versuchte sich daran zu erinnern was passiert war. Es dauerte einige Zeit, doch dann fiel es ihm wieder ein. Die Ra´zac hatten sie gefunden und angegriffen. Er und Brom wurden gefesselt, während Saphira in Ketten gelegt wurde. Dann wurden die Ra´zac angegriffen, einer von ihnen warf einen Dolch auf ihn und Brom warf sich dazwischen. //Wie geht es Brom?// //Besser, aber er schläft. Kleiner versuch ganz langsam dich aufzusetzen, wir haben Freunde gefunden.// #Freunde?#

Langsam setzte er sich auf, die Zähne biss er zusammen. Als er es endlich geschafft hatte und sich umschaute, sah er das ein Lagerfeuer brannte. Am Feuer saß ein junger Mann, vielleicht etwas älter und einen Kopf größer als Eragon. Die schwarzen lockigen Haare fielen ihm über die Schultern. Er trug abgewetzte aber feste Kleidung, auf seinem Schoß lag ein mit Silber verziertes Horn. Was Eragon aber noch mehr erstaunte und ihn an seinem Verstand zweifeln ließ, waren die beiden Drachen, die bei Saphira lagen. Der eine Drache war etwas kleiner als Sie und war blutrot, mit weißen Hörnern und Krallen.  Der rote Drache schaute zu ihm und seine roten Augen blickten ihn neugierig an. Dann war da noch der zweite Drache der neben Saphira lag. Dieser war deutlich größer als Sie, daher vermutete Eragon, dass dieser Drache wohl schon wesentlich älter war als seine Drachendame. Die Schuppen des Drachen schienen aus poliertem Kupfer zu bestehen, durch die Dunkelheit konnte Eragon es aber nicht genau erkennen. Die Hörner und Krallen jedoch waren aus Gold. Die Augen des Drachen waren Violett. „Beeindruckend, nicht wahr?“, die Stimme des Fremden war tief, aber doch sanft. Freundlich blickte er Eragon an. Eragon schaute den Fremden an und nickte. Er konnte es nicht glauben. Er dachte immer es gäbe nur noch den Drachen des Königs und nun waren hier noch Zwei weitere. Da fiel ihm ein, waren diese beiden Feinde des Königs? Es musste so sein, sonst wären Eragon und Saphira längst in Urû´baen.

„Du hast sicher viele Fragen, aber wie wäre es, wenn du erst einmal etwas zu dir nimmst.“, sprach wieder der Fremde. Jetzt knurrte Eragons Magen auch und er setzte sich so vorsichtig wie möglich ans Feuer, wo ein Topf hing aus dem es köstlich duftete. Der Fremde reichte ihm eine Schale und einen Löffel. Dankbar nahm Eragon dies entgegen und fing an zu essen. Nachdem er aufgegessen hatte, fragte er den Fremden, „Wer bist du?“ „Mein Name ist Murtagh und der rote Drache heißt Dorn.“, antwortete Murtagh. Eragon fragte ihm, wie Sie ihn und seine Begleiter gefunden hatten und was mit den Ra´zac passiert war. „Wir hatten Gerüchte von einem Drachenreiter gehört und uns auf die Suche gemacht. Natürlich waren wir mehr als vorsichtig, da wir nicht mal so einfach in eine Stadt konnten. Das wir euch gefunden haben, war mehr Zufall. Ich bin seit etwa 2 ½ Monaten Drachenreiter und mein Meister ist gerade beschäftigt deinen Begleiter zu heilen.“ „Wer ist dein Meister?`scheinbar ist dieser auch ein Drachenreiter und wenn ich mir die Größe des anderen Drachen ansehe, dann ist er dies schon viele Jahre lang.“ „Das stimmt. Genaueres wird er dir sicher selber erzählen, er wird sich sicher gleich zu uns begeben.“, Murtagh hatte recht, den einige Minuten später, setzte sich ein Mann ans Feuer. Seine braunen Haare fielen ihn in Locken über die Schultern und ein Vollbart zierte sein Gesicht. Die grauen Augen, die sogar noch grauer waren als die von Murtagh, blickten Eragon freundlich an. Der Mann hatte auch spitze Ohren, daher musste er ein Elf sein.

„Es freut mich das du wieder wach bist, Junge. Es ist gut das wir noch rechtzeitig hier waren.“, fing der Mann an zu erzählen. „Was ist mit den Ra´zac?“, fragte Eragon. Er wollte nicht unhöflich sein, doch wenn diese Monster entkommen waren, dann würde es nur noch mehr Schwierigkeiten geben. Der Elf wurde ernst. „Diese Monster sind Tod. Auch kann ich dich beruhigen, deinem Begleiter geht es soweit gut, die Wunde war zwar unglücklich und gefährlich, doch konnte ich ihn heilen. Jetzt schläft er. Fürs erste sind wir sicher. Aber ich sollte mich erst einmal vorstellen. Ich bin Elessar Daronsohn. Und dies ist mein Drache, Abadon.“ //Es freut mich dich zu treffen, junger Reiter.// die Tiefe Stimme des Drachen war angenehm warm und freundlich. Ehrfürchtig neigte Eragon seinen Kopf. „Ihr seit...schon länger ein Drachenreiter, oder?“, fragte Eragon den Elf. Dieser lachte und nickte. „Ja das bin ich. Ich wurde vor 120 Jahren geboren und mit 20 habe ich an den Reiterprüfungen teilgenommen, wo Abadon für mich schlüpfte.“ „120 Jahre? Dann seit ihr teil des alten Ordens?“, traurig blickte Elessar nun ins Feuer. „Ja, das war ich. Ich war dabei als... als das Ende kam. Du fragst dich jetzt sicher, warum ich nicht gegen den König kämpfe, doch das hat Gründe. Damals wurde Abadon verwundet, du siehst es nicht, aber über seien Linke Gesichtshälfte zieht sich eine Tiefe Narbe. Natürlich haben wir am Anfang gekämpft, doch leider... haben wir verloren. Ich war viele Jahre im Osten und habe dort gelebt, erst vor 2 Jahren bin ich wieder nach Alagäsia gekommen. Ich habe es sogar geschafft, dem König das rote Drachenei zu stehlen, etwas was mich 1 ½ Jahre gekostet hat.“ „Aber wie konnte Galbatorix es nicht bemerken? Brom sagte mir, es wäre nur ein Ei gestohlen wurden und das war das von Saphira.“ unterbrach Eragon den Elf.

„Galbatorix weiß es nicht. Ich habe es geschafft eine perfekte Kopie zu erschaffen und diese gegen das echte Ei auszutauschen. Bis heute denkt er wohl das der Drache einfach keinen Reiter wählen will. Außerdem habe ich einen Zauber gewirkt der dafür sorgen soll das, sollte Galbatorix nachschauen wie es dem Drachen geht, dieser sieht das der Drache tot ist. Natürlich wird Galbatorix irgend wann den Schwindel offen legen, doch es ist längst zu spät. Dorn hat seinen Reiter gefunden und ich bin froh das ich Murtagh helfen kann.“ //Ich bin auch sehr froh, kleiner.//, sagte Saphira und Eragon spürte ihr Glück. Er lächelte seine Gefährtin an und sendete ihr die Liebe die er für Sie spürte und das er sich für Sie freute. „Deine Drachendame ist prächtig. Wunderschönes Blau. Aber sag, wie heißt du?“ „Ich bin Eragon und das ist Saphira. Was passiert nun?“ „Tja. Zwar haben wir die Ra´zac getötet, leider wird Galbatorix wohl irgend wann erfahren, was mit seinen Dienern passiert ist. Immerhin hat er noch die Eltern dieser Monster.“ „Eltern?“, fragte Eragon entsetzt. „Ja. Die Lethrblaka. Es sind geflügelte Untiere die hoch intelligent sind. Momentan sind wir sicher, aber wir sollten unbedingt weiter reisen, sobald es geht.“ „Aber wohin? Zu den Varden?“, fragte Eragon, doch Elessar schüttelte den Kopf. „Nein. Weder du, noch Murtagh seid schon bereit für die Varden. Außerdem würden diese Murtagh sicher nicht gut aufnehmen, Drachenreiter hin oder her.“, erklärte Elessar. „Warum?“, fragte Eragon. Hatte der dunkelhaarige etwas angestellt?

Es war Murtagh der antwortete. „Sagen wir, mein Vater war kein Freund der Varden.“, Eragon nickte verstehend. Wenn sein Vater ein Feind der Varden war, würden die dessen Sohn nicht gut behandeln. „Am besten wäre es, wenn wir zu den Elfen gehen. Ich bin zwar nicht begeistert wieder in den Elfenwald zu reisen, doch dort werden wir sicher sein und dort könnt ihr beiden eure Ausbildung besser fortsetzen.“, irritiert schaute Eragon Elessar an. „Aber ihr seit doch ein Elf. Warum wollt ihr nicht zu euren Volk.“ Elessar lachte verbittert. „Ich sehe vielleicht so aus, aber ich bin kein Elf. Allerdings bin ich auch kein Mensch. Genau genommen bin ich ein Halbelf. Mein Vater war ein Mensch und meine Mutter eine Elfe. Sie eine starke Magierin und er ein Reiter. Ich habe unter den Elfen zwar einige Freunde, aber gerade unter dem Hochadel sehen mich viele an, als wäre ich ein Parasit. Ein Bastard, ein Mischling der nie hätte geboren werden dürfen. Das war einer der Gründe warum ich Ellesméra verlassen habe. Aber wie gesagt, dort seit ihr am sichersten.“ //Er hat recht. Wir sind noch lange nicht bereit für den Kampf gegen Galbatorix und wie Brom es sagte, die Varden sind gefährlich. Man würde versuchen uns unter Kontrolle zu bringen, was ich nie zulassen würde. Die Elfen sind sicher auch gefährlich, aber besser bei ihnen, wo wir lernen und wachsen können, als bei Menschen die uns gleich in die Schlacht schicken.//, Saphiras Erklärung leuchtete Eragon ein. „Wann brechen wir auf?“, fragte er. „Morgen. Spätestens übermorgen.“, sagte Elessar. „Noch musst du dich ausruhen, den auch deine Wunden waren böse. Ich konnte dich zwar heilen, doch dein Körper braucht etwas zeit. Ebenso Brom.“, Eragon nickte und spürte wie die Müdigkeit ihn übermannte. Er begab sich zurück auf sein Schlaflager, rollte sich unter seine Decke zusammen und schlief schnell ein.





So hier ist das erste Kapitel meiner neuen Eragon Geschichte. Ich hoffe es gefällt euch, aktuell habe ich persönlich wieder richtig Lust darauf und werde mir Mühe geben. Viel Spaß euer Kevin Slytherin ;D
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