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Thank you, for loving me!

Kurzbeschreibung
GeschichteTragödie, Liebesgeschichte / P16 / Het
Die Strohhut-Bande Jozu Marco der Phoenix OC (Own Character) Puma D. Ace / Gol D. Ace Whitebeard alias Edward Newgate
07.09.2021
14.12.2022
34
51.124
2
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01.07.2022 1.996
 
Das Holz unter uns knarzte bedrohlich, als ich meine Augen wieder öffnete. Das Schafott neigte sich immer weiter in eine Richtung und begann, in sich zusammen zu fallen. "Mr. 3! Jetzt!", rief ich ihm zu und er nickte Verstehend. Er löste die Wand aus Wachs, mit welcher er uns vor Senghoks Schlag geschützt hatte auf und begann, in seiner Hand etwas zu formen. Ruffy landete, wie ein Ballon, der immer mehr Luft verlor neben uns und atmete angestrengt aus. Wunderbar diese Gummi Frucht. Er hatte den Schlag mit seinem Gum Gum Ballon großteils abfedern können. Ein Riss zog sich durch die Planken und das Holzgerüst schwankte immer mehr. "Schießt das Schafott kaputt!", hörte ich noch einen Soldaten rufen und schon flogen uns Gewehrkugeln um die Ohren, zerschmetterten die Holzteile und raubten uns den Halt. Ein stechender Schmerz fuhr mir durch den Arm und ich spürte wie mir etwas warmes über den Handrücken lief. "Hier er ist fertig!", rief Mr. 3 und gerade als er mir den Schlüssel reichen wollte, stürzte das Schafott komplett in sich zusammen. Ich verfehlte den Schlüssel um ein kleines Stück, und fiel Richtung Boden. Verdammte Scheiße, kann hier heute eigentlich gar nichts funktionieren? Ich streckte mich so weit es ging nach vorne und konnte den Schlüssel gerade so noch mit meinen fingerpitzen fangen. Ich zuckte zusammen als ich das Wachs umklammerte und probierte so gut es ging den Schmerz an meinem Arm zu ignorieren. Ich packte Ace an der Schulter, drehte ihn im freien Fall herum und öffnete mit einem leisen Klick seine Handschellen. Augenblicklich erwärmte sich die Luft um uns herum. Nur noch wenige Meter und wir würden auf dem Boden aufkommen. Ich richtete meinen Blick nach unten, griff mit der einen Hand nach Ace, mit der anderen nach Ruffy und teleportierte uns sicher auf den Grund. Holzbalken, und Planken regenten auf uns herunter und zerschellten auf dem Steinboden in kleine Stücke. Drei Leute teloportieren war devinitiv zu viel, ich konnte meine Kraft nicht mehr einsetzen. Außer Puste fiel ich auf ein Knie und hielt mir meinen rechten Unterarm. Staub wirbelte um uns herum und ich spürte, wie ein größeres Holzstück in meinem Muskel steckte. Die kleinen Kratzer, die sich über meinen ganzen Körper zogen und teilweise meine Kleidung zerstörten, konnte ich ignorieren. Ich umgriff das Holz und mir entfuhr ein lauter Schrei, als ich das Stück mit einem Ruck aus meinem Arm zog. Eine tosende Welle aus Feuer wirbelte um uns herum und verbrannte alle Holzteile, die drohten, uns darunter zu begraben. Hustent hielt ich mir meine Hand vor Mund um Nase um nicht noch mehr Asche einzuatmen. "Ruby! Ist alles in Ordnung?", fragte Ruffy und kniete sich neben mich. "Ja, nur ein Kratzer, geht schon", erwiederte ich ihm und wickelte ein Stück Stoff von meiner Weste um die Wunde. "Nach nur einem Kratzer sieht das aber nicht aus!", warf nun Ace ein und betrachtete kritisch meine blutigen Hände. "Es geht schon! Lasst uns jetzt lieber endlich von hier verschwinden!", versuchte ich die beiden zu beruhigen und nahm dankend Aces Hand an, um mir auf zu helfen. "Der ist wohl nicht so sanft gelandet", bemerkte Ruffy und klemmte sich den ächzenden Mr. 3 unter einen Arm. Verdammt, ihn konnte ich leider nicht rechtzeitig erreichen. "Na dann wollen wir mal... werdet nicht unvorsichtig!", sagte Ace und machte sich Kampfbereit: "zu denken, dass der Tag kommt, an dem ihr mir den Arsch rettet... Ich hätte es nicht für möglich gehalten!" Ruffy und ich grinsten uns nur an. "Glaubt ja nicht, ihr hättet irgend etwas erreicht! Ihr werdet jetzt gemeinsam sterben!", brüllte uns die Marine Soldaten entgegen, als sich der Staub und die Asche langsam legten. Sie richteten ihre Gewehre auf uns und feuerten direkt los. Durch Ace flogen die Kugeln einfach hindurch. Ruffy stellte sich schützend vor mich, fing die Kugeln ab und schleuderte sie dank seiner Gum Gum Frucht wieder zurück. Die Soldaten gingen in die Knie, aber hinter uns tauchten immer mehr auf und griffen gemeinsam an. Ace schickte ihnen seine Flammen entgegen und setzte so die meisten außer Gefecht. "Das sind meine zwei liebsten Menschen auf dieser Welt, ich rate euch, eure Hände von ihnen zu lassen!", rief er ihnen entgegen. Ich zog mein Katana, preschte vor und erledigte die restlichen Schützen. Auch ohne meine Teufelskraft, war ich immer noch gut im Umgang mit meinem Schwert. "Los! Macht einen Fluchtweg für sie frei!", rief einer unserer Alliierten. Ein lautes Grollen ließ uns Aufsehen. Auf dem Schiff, das Little Oars zuvor durch die Mauer geschoben hatte, Stand Sqadro und seine Crew. "Vater! Ihr Alle! Flieht von hier, wir werden hier übernehmen!", schrie er und die Männer hinter ihm gröhlten zustimmend: "Auch wenn das nicht als Genugtuung reichen würde, nehmt Ace und flieht von hier!" Das Schiff setze sich in Bewegung, direkt auf die ganzen Marinesoldaten zu und da erkannte ich, dass es durch Schaufelräder an den Seiten vorwärts geschoben wurde. Doch kurz bevor es den Platz erreichte, blieb es apprupt stehen. Vater hatte es mit nur einer Hand gestoppt und stand keuchend davor. "Wenn meine Kinder vor mir sterben... dass ist es, was ein Vater am meisten fürchtet. Verstehst du das nicht, Squadro?!", keuchte er angestrengt und hatte den Blick gesenkt: "Genug des ungerechtfertigten Selbsthasses. Mein Leben könnte niemals durch einen einzigen Treffer deiner Waffe zu Ende gehen! Irgendwann kommt einfach die Zeit eines jeden Mannes." Sofort blieben wir wenige Meter neben Whitebeard stehen und lauschten geschockt, genau wie alle anderen, seinen Worten. "Wir haben unser Ziel hier erreicht und desshalb, haben wir hier nichts mehr verloren!", sprach er weiter: "Der Befehl, den ich euch jetzt geben werde, wird mein letzter sein, also hört gut zu, Whitebeard Piraten!" Ein schokiertes Raunen ging durch die Mannschaft. Keiner wollte wahr haben, dass Whitebeards Zeit zuende sein könnte, noch konnte sich irgend wer vorstellen ohne ihn zurück zu kehren. Vater holte tief Luft bevor er seinen letzten Befehl mitteilte: "Ab hier werden sich unsere Wege trennen! Kinder, ihr müsst überleben und sicher zur neuen Welt zurück kehren! Ich bin ein Überbleibsel einer sterbenden Ära und in der vor uns liegenden Ära gibt es kein Schiff für mich! Jetzt Haut schon ab!" Er holte aus und fegte die restlichen im weg stehenden Soldaten zur Seite. Meine Kameraden protestierten und Ace stand nur wie angewurzelt da. "Komm schon, wir müssen gehen, das war ein Befehl des Kapitäns!", forderte ich ihn auf und zog ihn an seiner Hand hinter mir her. "Aber... Alter Mann..", murmelte er entsetzt und konnte seinen Blick nicht von Vater abwenden. Ich blieb stehen, legte meine Hände an seine Wangen und zwang ihn mich anzuschauen. Tränen sammelten sich in meinen Augen und ich unterdrückte den Drang, sie einfach laufen zu lassen. Das goldene Schimmern in seiner Iris war komplett verschwunden. Er musste so viel mit machen und ich erkannte wie tief seine seelischen Wunden waren, aber sie würden heilen und ich würde ihm mit allem was in meiner Macht stand dabei helfen. "Hör zu, wen wir jetzt nicht gehen, dann war das alles hier umsonst! Die ganzen Opfer, die verletzten und auch Vaters Mühen. Also bitte... Bitte lass uns gehen! Ich darf dich nicht nocheinmal verlieren, nachdem ich dich doch gerade erst gefunden habe!", redete ich auf ihn ein, wobei meine Stimme immer leiser wurde. Seine Augen weiteten sich und er nickte nur stumm. Mr. 3 wurde von einem unserer Kameraden aus Ruffys armen genommen und wir setzten unseren Weg fort. Die ganze Insel erbebte und die Häuser fingen an, Stück für Stück auseinander zu brechen. Wenn Vater unter ging, wollte er wohl das ganze Marine Hauptquartier mit sich reißen. "Alle zur Küste! Wir kapern das Schiff und machen uns vom Acker!", rief einer der Kapitäne und deutet in besagte Richtung. "Los jetzt!", Forte ich Ace und Ruffy auf. Ein kurzer Blick nach hinten verriet mir, dass Vater die Marinesoldaten so gut es ging aufhielt. "Ja, einen Moment..", bat Ace und drehte sich zu Vater. Er ließ sich auf die Knie fallen, und legte, zum Zeichen seines Danks, seine Stirn auf den staubige Boden. "Du musst nichts sagen Ace, aber verate mir bitte nur eins...", sprach der Bärtige und betrachtete traurig den vor ihm knienden Schwarzhaarigen: "War ich ein guter Vater?" Ich sah wie Ace die Zähne zusammen bissbevor er rief: "Ja... Ja du warst der besste Vater!" Whitebeards herzliches Lachen erfüllte die Luft und er drehte sich weg um uns weiter Zeit zu verschaffen. "Lauft... Lauft zum Schiff", erklang eine tiefe Stimme und auf uns rannte ein großer Fischmensch mit blauer Haut zu. Jimbei, Samurei der Meere wenn ich mich nicht täuschte, aber warum er für uns kämpfte und nicht wie die anderen Samurei für die Marine, war mir ein Rätsel. Ich zog Ace auf die Beine und wir rannten los. Schreie ließen mich umschauen und ich sah wie eine große Faust aus Magma einige unserer Kameraden unter sich begrub. Akainu, einer der Admiräle Schritt langsam auf uns zu. "Ace ist in Sicherheit und ihr wollt euch nun einfach aus dem Staub machen... was seid ihr Whitebeard Piraten doch für ein jämmerlichen Haufen. Aber mit so einem Mann als Kapitän kann man wohl nichts anderes erwarten. Am Ende ist Whitebeard nichts anderes als der Verlierer eines abgelaufenen Zeitalters", sprach der Admiral im provozierende Ton. Ace ballte seine Hände zu fäusten und blieb stehen. "Verlierer? Nimm das zurück! SOFORT!", forderte er scharf und schenkte dem Marinesoldaten böse blicke. "Ace... Lass es sein! Wir dürfen jetzt nicht anhalten!", flehte ich und wollte ihn an seinem Arm weiter ziehen, aber er stieß mich einfach weg. "Ihr habt doch gehört, was er über unseren Vater gesagt hat...", grummelte er vor sich hin. Dieser Idiot, er lässt sich viel zu leicht provozieren. "Wegen den Taten deines wahren Vaters, Roger.. war es Whitebeard immer verwehrt den Titel -König- zu
erringen. Er wird auf ewig ein Versager bleiben! Willst du das etwa leugnen?", provozierte Akainu weiter: "Fröhlich segelt er über die Weltmeere und lässt sich feiern, gemeinsam mit seiner Bande aus Halbstarken, die ihn auch noch -Vater- nennen... in einer jämmerlichen Anlehnung an so etwas, wie eine Familie..." "GENUG! DAS REICHT JETZT!", schrie Ace ihn an und ich sah, wie sich jeder Zentimeter seines Körpers anspannte. "... und in all diese Jahrzehnten konnte er sein Ziel nie erreichen. Nichts, rein gar nichts hat er erreicht! Und um allem die Krone aufzusetzen, benötigte es nur einiger weniger kunstvoller Worte, um mit ansehen zu dürfen, wie er von einem der Narren durchbohrt wird, den er voller Stolz als seinen -Sohn- bezeichnete.. und schließlich opfert der alte Narr sein Leben, um eben diese Jammergestalt zu beschützen! In der Tat ein leeres und wertloses Leben, meinst du nicht auch?", sprach er mit einem hämischen grinsen weiter. "ICH SAGTE, HÖR AUF! WAS WEIST DU SCHON ÜBER SEINE GRÖẞE?! ER GAB UNS ALLEN EINEN ORT AN DEM WIR LEBEN KONNTEN!", brülte Ace noch lauter zurück und kleine Flammen tänzelten über seine Arme. "Geh nicht darauf ein, Ace! Komm mit uns!", rief Izou, der nun neben mir stand, aber die Feuerfaust dachte nicht einmal daran, jetzt zu fliehen. "Wird ein Leben nicht rechtschaffen geführt, ist es bedeutungslos! Whitebeard wird als Taugenichts und Versager sterben! Ein passendes Ende für den Anführer eines solchen Haufens von Abschaum!", verkündete der Admira und kniff verärgert die Augenbrauen zusammen. Ace holte aus und schoss einen Feuerball direkt auf Akainu, aber er prallte nur mit dem Gegenangriff des Admiral zusammen. Eine unglaublich heiße Druckwelle aus Rauch und Staub riss uns von den Beinen und mir wurde schwarz vor Augen.
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