Geschichte: Freie Arbeiten / Prosa / Erotik / Berlin

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Berlin

GeschichteRomance, Erotik / P18 / Het
06.09.2021
17.09.2021
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15.09.2021 2.792
 
Der kalte Wind vor dem Hotel kühlte mich leider gar nicht ab, so dass ich mit rotem Gesicht zu dieser Pressekonferenz kam. Ich war zehn Minuten zu spät.
Meine Konzentration ging mir völlig ab, denn in Gedanken war ich bei Ginger. Peter beantwortete zum Glück die meisten Fragen, sah mich aber zuweilen vorwurfsvoll an und ich wappnete mich schon für seine Fragen, wenn wir allein waren. Ich gab wohl ein jämmerliches Bild ab und es machte mir noch nicht mal etwas aus. Das Einzige was zählte, war, dass der Tag (und vielleicht die Nacht?) mit Ginger noch nicht vorbei war. Ich sah mich schon auf Knien durch ihr Hotelzimmer kriechen und spürte wieder diese unsägliche Lust in mir.
Wie ich schon festgestellt hatte, bin ich ein sexuell schnell erregbarer Mann. Aber diese Gedanken an eine Unterwerfung, bzw. der Vorgeschmack, den mir Ginger geschenkt hatte, ließen in mir eine Lust entstehen, die ich so nicht kannte. Dieses Verlangen ging tief, war fast existenziell, unkontrollierbar und alles verschlingend. Ich musste an ein Tier denken und lag damit vermutlich noch nicht mal allzu falsch. Es ging nicht mehr allein darum meinen Schwanz in ein Loch zu stecken. Es war nichts Körperliches. Es war seelische Sehnsucht nach einer Annahme meines tiefsten Wesens.
Natürlich musste ich mir nach der Pressekonferez die Fragen gefallen lassen und stotterte etwas von einer Erkältung. Ich mochte Lügen nicht besonders und fühlte mich auch wirklich schlecht deswegen. Leider musste ich trotzdem auf einen Drink mit in die Lobby gehen. Anstandshalber blieb ich eine halbe Stunde, dann ging ich mit der Ausrede mein Kopf täte weh. Der Drang, so schnell wie möglich zu Ginger zu kommen war fast übermächtig.
Völlig außer Atem stand ich nun wieder vor Gingers Hotelzimmer und hatte plötzlich Angst und Zweifel.
Was war denn jetzt los? Wollte ich mich wirklich vor einer völlig fremden Frau bloßstellen? Warum tat ich das nicht mit Lucy? Die Antwort wusste ich sofort. Lucy war nicht der Typ dafür. Ihr würde man eine dominante Herrin niemals abnehmen. Es würde nicht funktionieren, ich würde mich nicht ernst genommen fühlen. Lucy kannte ich einfach schon zu lange und zu gut.
Ginger gab dem dunklen Verlangen in mir genau die Nahrung, die es brauchte. Und es wuchs ohne mein Zutun. Ich klopfte.
Nach ein paar viel zu langen Momenten öffnete mir Ginger, im Morgenmantel.
"Ich war schon einkaufen", grinste sie und ließ mich herein.
Ich verstand nicht was sie meinte, kam aber auch nicht dazu weiter darüber nachzudenken, denn sie presste ihren weichen, duftenden Körper sofort an mich und küsste mich. Das hatte ich nicht erwartet und so konnte ich mich im ersten Augenblick nicht rühren.
Mein Schwanz wurde sofort hart und diesmal waren meine Hände schneller. Ich zog sie fest an mich, damit ich auch ihre Brüste spüren konnte und schob ihr meine Zunge gierig in den Mund. Das Verlangen stieg in mir hoch wie eine Rakete und ich war total bestürzt, als sie sich losmachte.
"Das reicht erst einmal. Zieh dich aus!" Ihre Stimme klang sehr bestimmt, hatte aber keinen gemeinen Unterton. Irgendwie fühlte ich, dass sie wusste, was sie tat und welche Verantwortung sie hatte. Das gab mir Sicherheit und ihre Gelassenheit beruhigte mich ein Stück weit.
Ich nickte nur und tat was sie wollte. Mein steifer Schwanz zeigte ihr mein Verlangen. Was musste sie nur von mir denken?
"Leg dich auf das Bett! Auf den Rücken!", befahl sie knapp und ich tat es. Ich wollte mir ihr reden, etwas sagen, irgendetwas, um die Anspannung aus mir heraus zu bekommen. Ich redete gern und viel, gerade, wenn ich aufgeregt war. Doch merkwürdigerweise kam mir kein Wort über die Lippen. Das Kommende verlangte mir wohl zu viel Respekt ab. Und so ist das wohl immer mit Dingen, die man sich nicht vorstellen kann. Sie machten mich stumm und demütig. So, wie es Ginger vermutlich wollte.
Die rothaarige Göttin zog nun den Gürtel ihres Morgenmantels auf und ließ ihn achtlos zu Boden gleiten. Sie war nackt und ich konnte sie wieder nur verehrend ansehen. Sie beugte sich über mich und ihre Brüste schwebten vor meinem Gesicht, als sie meine Hände über meinem Kopf mit, diesmal echten Handschellen am Bettgestell festmachte. Jetzt wusste ich auch, wo sie einkaufen war und die Aufregung machte mich ganz unruhig. Was hatte sie noch gekauft? Meine Fantasie lief Amok und ich atmete schneller.
Sie beugte sich wieder über mich, wobei ihr Unterleib auf meinem Bauch lag, hangelte sich unter das Bett und kramte hörbar in einer Plastiktüte herum.
"Ich werde jetzt mit dir spielen, so wie du das wolltest, Darren. Wenn du aufhören möchtest, sagst du meinen Namen, den ich ansonsten nicht von dir hören will. Ich weiß, dass du dich mir unterwerfen willst und leider kann ich dir nur dieses Hotelzimmer anbieten. Dabei hätte ich noch ein paar nette Ideen. Das Wichtigste ist, du wirst erst dann zum Höhepunkt kommen, wenn ich es dir erlaube!"
Ich hatte gehofft und gefürchtet, dass sie das von mir verlangen würde. Mir fiel es jetzt schon schwer mich zu beherrschen. In mir vibrierte schon jeder Nerv und ich ahnte, dass es noch schlimmer werde würde. Absurderweise freute ich mich darauf. Wieder nickte ich nur wortlos aber sehr eifrig.
Ginger kniete sich über mich und ihr Gesicht war ganz nah an meinem. Ich roch ihren verführerischen Duft, ihre roten Haare kitzelten mein Gesicht und ihre olivfarbenen Augen waren fest auf meine gerichtet. Als sie sprach, fühlte ich ihren warmen Atem in meinem Gesicht und ihre Brustwarzen berührten meine Haut. Meine Gänsehaut war fast schmerzhaft.
"Wirst du tun, was ich von dir will? Wirst du gehorsam sein und wirst du für eine Weile dein Ich zurückstellen können, um meine Gelüste zu befriedigen?" Gingers Stimme war tiefer als sonst ich glaube sogar den heisere Unterton der Erregung darin zu hören. War mir aber nicht sicher, da ich mich darauf konzentrieren musste, ihr zu antworten, was nicht einfach war, denn meine Erektion suchte fast allein den Eingang in ihren Körper.
Ich wand mich in meinen Fesseln, um meinem Körper ihren Reizen zu entziehen.
"Das werde ich. Alles werde ich tun, was du willst." Für mich war das kein SM-Rollenspiel, sondern purer Ernst. Ich tat nicht nur so, als würde ich ihr Sklave sein. Ich war ihr Sklave vom ersten Moment an. Das funktionierte aber nur, weil sie die geborene Meisterin war, auch wenn sie das abstritt.
Ihr roter Mund strich für einen Moment über meine Lippen und ehe ich die Chance wahrnehmen konnte, wanderte er schon weiter, meinen Hals hinunter. Ihre Lippen schienen vorsichtig meine Haut zu kosten. Ihr nackter Körper hielt dabei Abstand zu meinem, was mich nur umso mehr erregte, denn jeder Hauch ihrer Nippel auf meiner Brust schickte Blitze in meinen Unterleib. Ich musste den Drang, mich ihr einfach entgegen zu drücken mühevoll unterbinden. Ihr Mund begann nun an meinem Hals zu saugen und ich spürte die harten Metallfesseln schmerzhaft an meinen Handgelenken.
Doch auch Ginger schien nicht kalt zu lassen was sie tat. Ich hörte, wie sich ihr Atem beschleunigt hatte und vielleicht bildete ich es mir nur ein, aber ihre Zunge leckte erregt über meinen Hals. Ein kurzer Biss ließ mich ganz unerwartet aufstöhnen und für einen Moment verlor ich die Kontrolle über meine Erregung und beugte ihr meine Körper entgegen.
Ginger war schnell und sprang auf.
"Es ... tut mir leid. Bitte! Hör nicht auf. Es tut mir ... Es wird nicht mehr vorkommen." Ein wirklich mieses Gefühl eroberte meinen Magen, konnte jedoch die pure Lust in meinen Lenden nicht mehr zurück drängen. Diese zwei, völlig gegensätzliche Gefühle in meinem Herz, brachten mich durcheinander und erregten mich auf ganz neue Weise.
Als Ginger lächelte, erlöste mich das für einen Augenblick und ich fühlte pure Erleichterung.
Sie hielt mir nun in jeder Hand einen Gegenstand vors Gesicht.
In ihrer linken Hand baumelte eine Nippelklemme und in der anderen ein kurzer, brauner Lederriemen.
"Damit du lernst, dich zu beherrschen, werde ich dich damit ein wenig unterstützen", sagte sie und ich hörte ein Lächeln aber auch Aufregung in ihrer Stimme.
Ginger setzte sich neben mich aufs Bett und ihre Hand streichelte über mein Gesicht. Es war ein andächtiger Augenblick, passte er doch so gar nicht zu dem, was wir taten und noch vor hatten. Unwillkürlich schloss ich meine Augen und dachte wirklich ein paar wenige Momente an gar nichts.
Ihre Hand wanderte weiter und ich spürte ihren Mund an meiner Brust. Ihre Zunge spielte liebevoll an meinen Nippeln und ich war schon längst erregt, als sie meine Brustwarzen zwischen ihren Fingern rieb. Ich stöhnte auf, denn ich spürte wieder diese unerträgliche Mischung aus Schmerz und Lust tief in meinen Lenden ziehen. Dann klemmte sie mir die Metallklammern an und ich keuchte ganz ungewollt auf. Denn es tat wirklich weh, zumindest im ersten Moment.
Doch Ginger wusste was sie tat. Der Schmerz in meiner Brust sendete unaufhörlich diese Signale in den Rest meines Körpers und als sich Gingers Lippen um meinen steifen Schwanz schlossen, dachte ich, alles wäre zu spät.
Sie machte ein paar wenige Bewegungen mit dem Mund hoch und runter und ich stöhnte gequält auf. Es war ein bittersüßer Schmerz, der meine Lust ins Grenzenlose steigerte.
"Oh Gott ...", hörte ich mich keuchen und konnte kaum glauben, dass ich das war. Wie sollte ich das aushalten, ohne zum Orgasmus zu kommen? Meine Hände rissen an den Fesseln, ohne, dass es mir bewusst wurde. Ich wollte dieser Situation entfliehen und wollte doch nichts mehr, als sie zu durchleiden.
Mir lag ihr Name auf den Lippen, aber aus anderen Gründen. Ich wollte sie ficken. Wollte, dass sie mir weh tat, wollte, dass sie mich liebte, mich streichelte und mir dann wieder Schmerzen zufügte. Ich fühlte mich innerlich so zerrissen und widersinnigerweise trotzdem völlig richtig und komplett.
Im letzten Moment biss ich mir heftig auf meine Unterlippe und schmeckte Blut.
Ginger ließ meinen Schwanz los und begann mit diesem Lederriemen über meinen Bauch zu streichen.
"Kannst du noch?", fragte sie mich mit belegter Stimme. Ihre Augen waren  halb geschlossen.
Ich versuchte so viel Luft zu bekommen, um ihr zu antworten, was nicht einfach war.
Gingers Wangen waren inzwischen gerötet und sie sah aus, wie eine Dame auf einem Renaissancegemälde. Ihre Lippen glänzten rot und feucht und damit meinte ich nicht nur die Lippen ihres Mundes.
Denn Ginger kniete über mir und präsentierte mir ihre nackte und geschwollene Scham. Jedes Wort, was mir überhaupt einfiel, vergaß ich nun wieder. Ihre Lippen glänzten prallrosa und feucht. Ginger war eindeutig erregt und sie wusste auch, was sie mir mit diesem Anblick antat. Es war Qual pur. Sie begehrte mich und es erregte sie, was sie mit mir machte. Der Gedanke machte mich sehr glücklich, konnte aber meine Erregung nicht eingrenzen.
"Mach bitte weiter!“, stöhnte ich gequält und schloss meine Augen für einen Moment.
Meine Handgelenke taten weh, die Schmerzen in meiner Brust stimulierten meine Lust und ich glaubte, mein Schwanz explodiert gleich von ganz allein, ohne jegliches Zutun.
Da spürte ich einen scharfen Schmerz auf meinem Bauch und riss erschrocken meine Augen auf.
Ginger hatte mich mit diesem Lederriemen geschlagen und der Schmerz kroch gemein in meine Haut. Doch Ginger setzte dem etwas entgegen, denn sie ließ ihren heißen Schoss nun auf meinen Schwanz sinken und ich glaubte, ich würde den Verstand verlieren.
Ich vermute, ich antwortete ihr mit einem Schrei, denn sie hielt mir plötzlich den Mund zu und flüsterte in mein Ohr.
"Du musst leiser sein, wir sind hier nur in einem Hotel."
Ich holte panisch Luft. Mein harter Schwanz, der in ihrer feuchten, heißen Höhle bebte und der Schmerz auf meiner Haut, brachte eine brisante Mischung zustande, die ich kaum noch kontrollieren konnte.
Sie bewegte ihren Schoss nur zweimal auf und ab und schon das brachte mich an den Rand eines heftigen Höhepunktes. Doch dann zog sie sich wieder zurück und die plötzliche Kühle an meinem Schwanz brachte mich für einen Moment wieder zu Sinnen.
Ich keuchte noch, das konnte ich nicht beherrschen. Meine Augen klebten an ihrem Gesicht.
"Darf ich ...?" Meine Stimme klang nicht nach mir und ich wunderte mich nicht, dass sie verstand was ich wollte.
Sie hielt mir zwei Finger vors Gesicht.
"Dann! Nicht eher." Dann ließ sie wieder diesen, etwa 40cm langen Lederriemen über meinen Bauch knallen und streifte dabei nicht ganz unabsichtlich die empfindliche Spitze meiner Männlichkeit.
Da ich nicht mehr schreien durfte, biss ich mir erneut derb auf meine Lippe und unterdrückte den Schmerzlaut so gut es ging. Es ging nicht allzu gut und meine Lippe blutete stärker. Doch wie schon vorher, versüßte sie mir den brennenden Schmerz, indem sie ihren Schoss wieder auf meinen Schwanz senkte.
Mir wurde ein wenig schwindlig, weil mein Atem viel zu schnell ging. Mein Herz schlug so schnell, dass ich fast Angst bekam und doch durfte ich meinen Körper und dessen Anspannung noch nicht erlösen. Einen Schlag musste ich noch aushalten. Es war wirklich eine Folter und meine Nerven waren zum Zerreißen gespannt.
Ginger setzte sich ganz auf meinen Schwanz und bewegte sich nicht, sah mich nur an.
"Du hältst dich gut. Das hätte ich dir nicht zugetraut", sagte sie mit anerkennender Stimme und ich erlebte eine weitere Überraschung. Ich wurde rot. Nie hätte ich gedacht, dass das in meinem momentanen Zustand überhaupt noch möglich sein könnte. Ich vermutete alles Blut an anderen Stellen. Doch ich wurde wirklich rot, denn ich hörte, dass sie es sehr ernst meinte.
Sie beugte sich vor und ihre Lippen kühlten für einen Augenblick mein erhitztes Gesicht. Trotz meines Versuches mich nicht zu bewegen, drückte sich mein Körper wieder verlangend an ihren und ein sehnsuchtsvolles Stöhnen entfloh meiner Kehle.
"Schlag mich ... fick mich ...! Bitte!", wimmerte ich in die, nicht auszuhaltende Pause hinein.
Es war mir egal, dass ich sie jämmerlich anbettelte. Das war es, was ich wollte. Ich suchte Halt. Ich suchte Stärke, Kraft und Respekt ... in einer anderen Person. Dumpf ahnte ich, woran das lag, doch meine Gedanken schweiften ab. Ich wollte mehr Schmerz, mehr Lust, mehr grausame Ginger.
Sie gab mir was ich wollte und stand plötzlich über mir. Ihre Schamlippen leuchteten rot und ein Tropfen landete auf meinem Bauch.
Ich sah wie sie mit ihrem schlanken Arm ausholte und mir den Lederriemen quer über die Bauch zog. Mein Körper krümmte sich reflexartig zusammen und mir blieb die Luft weg.
"Gott ..." stöhnte ich und fühlte, wie meine Augen brannten. Tränen liefen mir über die Wangen, als sich Ginger wieder auf mich setzte. Das Luftholen fiel mir immer noch schwer, aber Gingers Lippen an meinem Hals waren ein Trost, der mich schnell wieder auf die Seite der Lust zogen, nicht jedoch, ohne den Schmerz ignorieren zu können.
Meine Haut brannte wie Feuer an meinem Bauch und Brust und immer noch zog der Schmerz von diesen Stellen ausgehend seine Kreise. Aber Ginger, die ihren Körper nun komplett an mich presste und nicht mehr aufhörte sich zu bewegen, nahm mich mit auf einen Höhepunkt, der so intensiv war, wie ich ihn noch niemals erlebt habe.
Diese Mischung aus Qual, Schmerz, Lust und Hingabe brachte mir einen Orgasmus, der mich bis tief in mein Innerstes erzittern ließ. Ich fühlte eigentlich nichts mehr in dem Moment, denn mein Kopf war absolut leer und irgendwo anders. Mein ICH existierte nicht mehr und auf eine verrückte Art fühlte ich mich völlig frei und erlöst.
Als ich wieder zu mir kam, war ich fast ein wenig traurig. Ich hörte Ginger noch an meinem Hals keuchen und hoffte und vermutete, dass sie auch den Gipfel der Lust erklommen hatte.


Plötzlich wusste ich sehr genau zwei elementare Dinge.
Das war eben nur der Anfang, ein kleiner Einblick in die Welt des Schmerzes, des Leides, der Unterwerfung und der Dominanz. Ich konnte nur ahnen, welche Möglichkeiten es noch gab, doch das allein reichte schon, um mich ganz kribbelig aus Vorfreude werden zu lassen. Mehr! Ich wollte mehr.
Und ich wusste noch etwas ganz sicher. Das war es, was ich wollte, was ich brauchte und nach dem ich mich schon so lange heimlich und unwissend gesehnt hatte.
Ginger blieb noch einen schönen Moment auf mir liegen, bevor sie meine Fesseln löste.
"Dreh dich auf den Bauch." Es war kein Befehl, ihre Stimme klang noch abwesend und entrückt.
Kaum lag ich dort, legte sich Ginger auf meinen Rücken und sagte keinen Ton mehr. Ich hätte gern etwas gesagt, nur was? Dass ich gerade im Wasser verbrannt bin? Kein sinnvoller Satz fiel mir ein und nach einer Weile merkte ich, dass Ginger auf mir eingeschlafen war. Ihr warmer Körper auf meinem, der regelmäßig atmete, war wie eine Decke für mich und irgendwann schlief ich wohl auch ein.
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